CH378022A - Verbindungs- und Befestigungsmittel für aus Platten, Bändern und dergleichen Materialien hergestellten Dach- und Wandverkleidungen - Google Patents

Verbindungs- und Befestigungsmittel für aus Platten, Bändern und dergleichen Materialien hergestellten Dach- und Wandverkleidungen

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CH378022A
CH378022A CH252860A CH252860A CH378022A CH 378022 A CH378022 A CH 378022A CH 252860 A CH252860 A CH 252860A CH 252860 A CH252860 A CH 252860A CH 378022 A CH378022 A CH 378022A
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fastening
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CH252860A
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Neveu Rene
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Neveu Rene
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  • Civil Engineering (AREA)
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Description


      Verbindungs-    und Befestigungsmittel     für    aus Platten,     Bändern    und dergleichen  Materialien hergestellten Dach-     und        Wandverkleidungen       Zur Eindeckung von Dächern kommen unter  anderem wollförmige Platten und Bleche sowie glatte       Bänder    zur Verwendung. Das wollförmige Material  wird     mitiels    Schrauben auf der Unterkonstruktion des  Daches befestigt. Zu diesem Zwecke muss das Mate  rial durchlocht werden, so dass stets die Gefahr be  steht, dass an den Befestigungsstellen Wasser ein  dringen kann.

   Ein weiterer Nachteil dieser Befesti  gungsart besteht darin, dass das Material sich unter  dem     Einflusse    der Temperaturänderungen nicht unge  hindert dehnen oder zusammenziehen kann.  



  Es sind bereits Metalldächer bekannt, bei denen  das verwendete Material frei nach allen Seiten sich  dehnen und zusammenziehen kann. Diese Metall  dächer haben aber den Nachteil, dass sie an eine be  stimmte Form gebunden sind und das Material     schup-          penförmig    verlegt werden muss. Durch die dabei nicht  zu vermeidenden Querstösse kann aber bei ungünsti  gen Bedingungen Wasser eindringen. Die Verlegung  der Materialien erfordert zudem eine genaue Kennt  nis der Konstruktion und setzt grosse Erfahrungen  voraus.  



  Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gemacht, ein       Verbindungs-    und Befestigungsmittel für aus Platten,  Bändern und dergleichen Materialien hergestellte  Dach- und Wandverkleidungen zu schaffen, das die  Verbindung der Materialien unter sich und mit der  Unterkonstruktion bei Vermeidung der genannten  Nachteile ermöglicht und das sich dadurch auszeich  net, dass es wenigstens aus einem auf einer Unterlage  anzuordnenden Befestigungsorgan und einem das Er  fassen der Verkleidungsmaterialien ermöglichenden  Verbindungsorgan gebildet ist, das zufolge seiner  Form und der Form des Befestigungsorganes eine  wasserundurchlässige Verbindung mit dem letzteren  ohne Gebrauch von Verbindungsmitteln ermöglicht.    Der Erfindungsgegenstand ist nachstehend an auf  der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen  näher erläutert.  



       Fig.    1 zeigt einen Längsschnitt durch einen Teil  einer Dachabdeckung bei Verwendung von     Verbin-          dungs-    und Befestigungsmitteln gemäss einer ersten  Ausführungsform.  



       Fig.    2 zeigt einen Längsschnitt durch einen Teil  einer Dachabdeckung, die sich von derjenigen nach       Fig.    1 durch die Form des     Bedachungsmaterials    un  terscheidet.  



       Fig.    3 zeigt einen Längsschnitt durch einen Teil  einer Dachabdeckung unter Verwendung eines     Ver-          bindungs-    und Befestigungsmaterials gemäss einer  zweiten Ausführungsform, die die Auswechslung ein  zelner Platten des     Bedachungsmaterials    ermöglicht.  



       Fig.    4 zeigt einen Längsschnitt durch einen Teil  einer Dachabdeckung bei Verwendung flacher     Be-          dachungsmaterialien    mit zugehörigen     Verbindungs-          und    Befestigungsmitteln.  



       Fig.    5 zeigt einen Ausschnitt aus einer Fassaden  verkleidung bei Verwendung von Blechen oder Bän  dern und den passenden     Verbindungs-    und Befesti  gungsmitteln.  



       Fig.    6 zeigt einen Ausschnitt aus einer Verklei  dung aus flachen Materialien und einem Profilträger  als Unterlage unter Verwendung von     Verbindungs-          und    Befestigungsmitteln gemäss einer Detailvariante  nach     Fig.    3.  



       Fig.    7     zeigt    einen Ausschnitt aus einer Verklei  dung aus flachen Materialien mit besonderer Form  gebung, der mit den Verbindungsorganen in Verbin  dung zu bringenden Teile.  



       Fig.    8 und 9 zeigen je einen Ausschnitt aus einer  Verkleidung aus     verformbaren    bzw. nicht verform-      baren Materialien und der zugehörigen     Verbindungs-          und    Befestigungsmittel gemäss einer weiteren Aus  führungsform bzw. zwei Detailvarianten der letzteren.  



       Fig.    10 bis 15 zeigen drei Befestigungsmittel zur  Verbindung der Befestigungsorgane der     Verbindungs-          und    Befestigungsmittel auf Profilträgern bzw. Spann  stahldrähten.  



  Die     Ausführungsform    des     Verbindungs-    und Be  festigungsmittels nach     Fig.    1 eignet sich für Dach  verkleidungen, zu deren Herstellung     Wellbleche    1  mit     trapezförmigem    Querschnitt verwendet werden.  Diese Mittel bestehen je aus     einem        eigentlichen    Ver  bindungsorgan und einem Befestigungsorgan. Das  Verbindungsorgan weist einen mit 2 bezeichneten,  einen     Rinnenboden    bildenden flachen Mittelteil auf,  an dessen Längsseiten je ein Hohlfalz 3 anschliesst.  In diese Hohlfalze 3 greifen die Endstreifen der Well  bleche 1 ein.

   Jeder     Hohlfalz    3 weist eine flache Ver  längerung 4 auf, die sich von der     Längsmittelebene     des Verbindungsorganes weg erstreckt und parallel  zum     Mittelteil    2 liegt. An die Verlängerung 4 schliesst  ein rechtwinklig zur letzteren liegender Schenkel 5  an, dessen Ende zu einem Haken 6 in Richtung auf  den Mittelteil umgefalzt ist.  



  Als Befestigungsorgan ist ein Haftblech aus einem  U-förmigen Werkstück vorgesehen, dessen Steg 7  zwei versenkte Bohrungen zum Durchstecken je einer  Befestigungsschraube 8 aufweist. Die beiden Flansche  9 endigen je in einem in Richtung auf den Steg 7  umgebogenen Haken 10.  



  Die Montage ist einfach. Das erste Wellblech 1  wird so auf dem Dach aufgelegt, dass es die endgültige  Lage einnimmt. Unter die mit dem nächstfolgenden  Wellblech zu verbindenden     Rippe    wird zunächst das  Haftblech geschoben,     derart,    dass der Haken 10 sich  an den äusseren Steg der Rippe anlegt. In dieser Lage  wird das Haftblech mittels der Schrauben 8 an der       Dachunterkonstruktion    befestigt.

   Das Wellblech 1  wird, wie in     Fig.    1 gestrichelt eingezeichnet, etwas  angehoben.     Während    des     Unterschiebens    des haken  förmigen Endes des     Verbindungsorganes    6 in den  Hohlfalz 10 des Haftbleches wird auch gleichzeitig  der freie Randstreifen des ersten Wellbleches in den  Hohlfalz 3 des Verbindungsorganes eingeschoben.       Während    dieses Vorganges ist der noch freiliegende  Flansch 9 des Haftbleches, wie in     Fig.    1 rechts dar  gestellt, noch gestreckt und sein Ende wird erst dann  zum Haken 10 umgebogen, nachdem das Verbin  dungsorgan seine endgültige Lage angenommen hat.

    Die Bildung des Hakens 10 erfolgt dabei in der Weise,  dass er sich über den Haken 6 des     Verbindungs-          organes    legt. Das zweite Wellblech 1 (rechts in     Fig.    1)  wird nun ebenfalls angehoben und sein freier Rand  streifen in den rechten     Hohlfalz    3 des     Verbindungs-          organes    eingeschoben, worauf das Niederlegen des  Bleches in die endgültige Stellung erfolgt.  



  Die Verbindungsorgane besitzen vorzugsweise die  gleiche Länge wie die Wellbleche, so dass sich die       Anbringung    von Quernähten oder dergleichen er-         übrigt.    Die Haftbleche selbst können die gleiche  Länge besitzen wie die Verbindungsorgane. Sie kön  nen aber auch kürzer als die letzteren gehalten sein,  so dass für jedes Verbindungsorgan eine Mehrzahl von  Haftblechen benötigt werden. Die     Verbindungs-    und  Befestigungsmittel lassen sich aus Blechbändern oder  dergleichen aus einem beliebigen Material herstellen.

    Dieses Mittel ermöglicht die Herstellung einer prak  tisch wasserdichten Verbindung zwischen den ein  zelnen, nebeneinander verlegten Wellblechen einer  Dachbedeckung, wobei gleichzeitig das Herausreissen  einzelner Wellbleche aus ihren Verbindungsorganen  praktisch ausgeschlossen ist.  



  Das     Verbindungs-    und Befestigungsmittel gemäss       Fig.    1 kann auch beim Gebrauch von Wellblechen  11 verwendet werden, die gebogene statt     trapezför-          mige    ausgebildete Rippen besitzen, wie     Fig.    2 zeigt.  Das Haftblech besitzt eine analoge Ausführungsform  wie in     Fig.    1, ebenso besitzt das Verbindungsorgan  im     Prinzip    die gleiche Ausbildung und unterscheidet  sich von derjenigen nach     Fig.    1 lediglich dadurch, dass  der Mittelteil 2a zwischen den beiden Hohlfalzen 3 in       Richtung    auf den Steg des Haftbleches durchgebogen  ist und eine Rille bildet.  



  Werden an Stelle von Wellblechen als     Be-          dachungsmaterial        Wellplatten    12 aus Asbestzement  verwendet, wie solche unter der Handelsbezeichnung   Eternit      erhältlich    sind, kommt vorzugsweise ein       Verbindungs-    und Befestigungsmittel zur Verwen  dung, das in     Fig.    3 dargestellt ist und die Auswechs  lung einzelner Platten eines Verbandes ermöglicht.  Das hierbei verwendete Haftblech entspricht in seiner  Ausführungsform derjenigen nach     Fig.    1 und 2.

   Das  Verbindungsorgan besitzt einen Mittelteil mit zwei  Hohlfalzen 3, die unter sich durch einen Material  streifen 13 verbunden sind, wobei aber die Hohlfalze  zwecks Bildung je einer Nut durch Umbiegung in  eine Ebene parallel zur Ebene des Materialstreifens  13 umgelegt sind, derart, dass zwischen den Köpfen  der Hohlfalze ein Zwischenraum frei bleibt.

   Als       Festhaltemittel    für die Wehplatten 12 sind Halte  bügel 14 mit einem flachen, zwischen zwei gebogenen  Randteilen liegenden Mittelteil vorgesehen, in dem  sich eine Bohrung befindet, durch den der Schaft<B>15</B>  einer Schraube mit     Vierkantkopf    16 gesteckt werden  kann, welch letzterer in die durch die Hohlfalze 3  gebildeten     Irruten    eingeschoben ist, während der  Schaft in den Zwischenraum zwischen den Köpfen  der Hohlfalze 3 zu liegen kommt. Das Niederhalten  des Haltebügels 14 geschieht mittels einer auf den  Gewindeteil des Schraubenschaftes 15 aufgeschraub  ten Mutter 17.  



  Sind an Stelle von Wellblechen oder Wehplatten  flache     Bedachungsmaterialien    in der Form von Plat  ten 18 aus irgendeinem Material zu verwenden, die  flach auf der Unterkonstruktion zum Anliegen kom  men, wie     Fig.    4 zeigt, ist eine versenkte Anordnung  der     Verbindungs-    und Befestigungsmittel in der Scha  lung 19 erforderlich. Die in der Schalung 19 vor  gesehene Vertiefung ist mit 20 bezeichnet, die derart      bemessen ist, dass in ihr das Haftblech in der Aus  führungsform nach     Fig.    1 befestigt werden kann. Das  Verbindungselement unterscheidet sich von demjeni  gen nach     Fig.    1 dadurch, dass sein Mittelteil aus einem  flachen Stück 21 besteht, .das sich zwischen zwei Fal  zen 3 befindet.

   An die Falze 3 schliessen je ein Hohl  falz 3u, die unterhalb des Mittelteils 21 liegen und  zum Erfassen der Randteile der Platten 18 vorgesehen  sind.  



  Bei der Ausführungsvariante des     Verbindungs-          und    Befestigungsmittels nach     Fig.    5 handelt es sich  um eine solche für ein Blechmaterial für Fassaden  abdeckungen, das sich durch Biegung verformen lässt.  Das Befestigungsorgan hat     U-Form,    dessen Steg 7  mittels einer     Federstahlklammer    22 an einem Winkel  profil 23 als Unterlage festgesetzt ist. Die beiden  Flansche 9, die in einem nach einwärts in Richtung  auf die     Längsmittelebene    gerichteten Haken 10 endi  gen, sind ebenfalls in Richtung auf die genannte       Längsmittelebene    geneigt.

   Das Blech 18 ist an der  Verbindungsstelle mit einem Falz 24 versehen, an  den ein senkrecht zur Blechebene liegender Teil 25  anschliesst, dessen Ende im rechten Winkel abgewin  kelt ist und in den     Hohlfalz    3 des Verbindungsele  mentes zu liegen kommt. Dieses Verbindungselement  unterscheidet sich von demjenigen nach     Fig.    1 ledig  lich dadurch, dass die beiden im Haken 6 endigenden  Seitenteile in bezug auf die Horizontale dieselbe Nei  gung wie die Flansche des Befestigungsorganes auf  weisen.  



  Handelt es sich um die Herstellung einer Fassa  denverkleidung unter Verwendung von Glasplatten 26  oder von Platten aus ähnlichen nicht verformbaren  Materialien, kann mit Vorteil ein     Verbindungs-    und  Befestigungsmittel nach     Fig.6    verwendet werden,  das aus einem auf einem Profilträger 23 zu befesti  genden Befestigungsorgan in der Ausführungsform  nach     Fig.    1 und einem Verbindungsorgan gebildet  ist. Das Verbindungsorgan weist ausser seinen beiden  hakenförmigen Seitenteilen 5, 6 einen Mittelteil auf,  der zwei aufeinander zu gerichtete Hohlfalze 3 analog  der Ausführungsform nach     Fig.3    besitzt.

   An die  durch das flache Stück 13 unter sich verbundenen  Hohlfalze 3 schliessen je ein Verbindungsstück mit  den Seitenteilen 5, 6 an, das zu einer Schulter 28  geformt ist. Diese Schultern sind als Auflagen für die  Randpartien der Glasplatten bestimmt, welch letztere  mittels eines Klemmbügels 29 unter dem     Einflusse     einer     Vierkantkopfschraube    mit aufgeschraubter Mut  ter festgehalten sind. Die     Vierkantköpfe    16 der  Schrauben liegen in den durch die Hohlfalze 3 gebil  deten Rinnen des Verbindungsorganes.  



  Eine weitere Bedachung mittels Blechen 18 zeigt       Fig.    7. Als     Verbindungs-    und Befestigungsmittel ist  ein solches mit einem Befestigungsorgan analog dem  jenigen nach     Fig.    1 vorgesehen. Das Blech weist an  seiner vom Verbindungsorgan zu erfassenden Rand  partie einen Falz 30 und einen     darunterliegenden     Hohlfalz 31 auf. Das Verbindungsorgan besitzt zwi  schen seinen beiden hakenförmigen Endteilen 5, 6    einen Mittelteil mit zwei in der Horizontalebene lie  genden, von der     Längsmittelebene    abgekehrten Fal  zen 32.

   Jeder dieser Falze 32     liegt        in    einem     Hohlfalz     31 der beiden miteinander zu verbindenden Bleche 18.  



  Ebenfalls ein     U-förmiges    Befestigungsorgan ana  log der Ausführungsform nach     Fig.    1 zeigen die  beiden Ausführungsbeispiele nach     Fig.    8 und 9. Das  Ausführungsbeispiel nach     Fig.    8 ist für eine Blech  bedachung vorgesehen, dessen Bleche 18 an den zu  verbindenden Randpartien     Z-förmig    ausgebildet sind  und auf die Haken 10 des     Befestigungsorganes    zu  liegen kommen. Das Verbindungsorgan besitzt zwi  schen seinen hakenförmigen     Randteilen    einen Mittel  teil 33, der zu einer Rille geformt ist, die sich sowohl  in Richtung auf den Boden als auch in Richtung auf  das offene, durch zwei Falze 34 begrenzte Ende  verengt.

   Als Feststellmittel für die Bleche 18 ist eine  U-förmige Klammer 35 vorgesehen, die aus zwei  durch     Falzung    gebildeten Lagen gebildet ist. Die  Flansche 36 der Klammer legen sich an die Stege der       Z-förmigen    Randpartien der Bleche. Die innere Lage  der Klammer ist zur Bildung eines federnden Keils  37 gebogen, der sich in die     Rille    33 des     Befestigungs-          organes    einschieben lässt.  



  Handelt es sich um die Herstellung einer Fassa  denverkleidung unter Verwendung von Glasplatten,  die mittels eines     klammerförmigen    Organes und eines  Verbindungsorganes mit einer     Rille    33 analog der  jenigen nach     Fig.    8 festzusetzen sind, kann das klam  merförmige Organ die Form eines T besitzen, dessen  Flansch 38 aus durch     Falzung    entstandenen Blech  lagen gebildet ist. Der Steg 39 der Klammer selbst ist  keilförmig und federnd ausgebildet und zur Einfüh  rung in die Rinne des Verbindungsorganes und zur  Festsetzung innerhalb der letzteren bestimmt.  



  Das im Querschnitt     U-förmige    Befestigungsorgan  des     Verbindungs-    und Befestigungsmittels kann auch,  wie die     Fig.    10 bis 13 zeigen, an T- oder     U-Profilen     als Unterlage befestigt werden. Zu diesem Zwecke  lassen sich als Feststellorgane vorzugsweise Feder  stahlklammern 40 aus     drahtförmigem    Material ver  wenden, die der Form der Profile angepasst sind.

   Es  kann aber, wie die     Fig.    14 und 15 zeigen, auch eine  Befestigung der Befestigungsorgane auf Spanndrähten  41 in Frage kommen, in welchem Falle vorzugsweise       Klammern    42 in Frage kommen, die aus Blechstreifen  aus federndem Material hergestellt sind und eine  Form aufweisen, die einerseits die Spanndrähte zu  umfassen ermöglicht und anderseits eine Festsetzung  am Befestigungsorgan erlaubt.  



  Das     Verbindungs-    und Befestigungsmittel ermög  licht die einfache und rasche Herstellung von     Dach-          und    Fassadenverkleidungen, wobei als Verkleidungs  material sowohl solches aus verformbaren Materialien  als auch solches aus     unverformbaren    Stoffen verwen  det werden kann. Die erzielten Verbindungen und  Befestigungen sind praktisch wasserdicht, so dass bei  passender Wahl des Werkstoffes eine lange Lebens  dauer gewährleistet werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verbindungs- und Befestigungsmittel für aus Plat ten, Bändern und dergleichen Materialien hergestell ten Dach- und Wandverkleidungen, dadurch gekenn zeichnet, dass es wenigstens aus einem auf einer Unter lage anzuordnenden Befestigungsorgan und einem das Erfassen der Verkleidungsmaterialien ermög lichenden Verbindungsorgan gebildet ist, das zufolge seiner Form und der Form des Befestigungsorganes eine wasserundurchlässige Verbindung mit dem letz teren ohne Gebrauch von Verbindungsmitteln ermö- licht. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verbindungs- und Befestigungsmittel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsorgan einen U-förmigen Querschnitt auf weist, dessen Steg sich mittels Schrauben oder klam- merförmigen Haltemitteln auf einer Unterlage fest setzen lässt, während die Flansche mit hakenförmigen, nach einwärts gerichteten Enden versehen sind, wobei die Flansche rechtwinklig zum Steg stehen oder mit diesen einen Winkel einschliessen, der kleiner als 90 ist.
    2. Verbindungs- und Befestigungsmittel nach Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Ver bindungsorgan einen U-förmigen Querschnitt mit zwei Flanschen mit hakenförmig nach einwärts gebogenen Enden aufweist, welch letztere zum Unterschieben unter die hakenförmigen Enden der Flansche des Befestigungsorganes bestimmt sind, ferner dass der Steg zwei Hohlfalze besitzt, die sich nach entgegen gesetzten Richtungen öffnen und zur Aufnahme der Ränder des Verkleidungsmaterials dienen.
    3. Verbindungs- und Befestigungsmittel nach Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der die beiden Hohlfalze des Steges des Verbindungsorganes verbindende Mittelteil die Form einer Rinne aufweist. 4. Verbindungs- und Befestigungsmittel nach Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Ver bindungsorgan einen U-förmigen Querschnitt mit zwei Flanschen mit hakenförmig nach einwärts gebogenen Enden aufweist, welch letztere zum Unterschieben unter die hakenförmigen Enden der Flansche des Befestigungsorganes bestimmt sind, und dass der Steg zwei Hohlfalze besitzt,
    die sich in Richtung auf die Längsmittelebene öffnen und zum Unterschieben des Kopfes einer Kopfschraube dienen, ferner dass als Feststellorgan für die durch die hakenförmigen Enden des Befestigungsorganes abzustützenden Verklei dungsmaterialien ein bügelförmiges Organ vorgese hen ist, das durch eine auf die genannte Schraube aufzuschraubende Mutter festgestellt werden kann. 5. Verbindungs- und Befestigungsmittel nach Un teranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die die Hohlfalze mit den hakenförmigen Flansche verbin denden Teile des Steges je eine Schulter zur Abstüt zung der Ränder des Verkleidungsmaterials an der Verbindungsstelle bilden.
    6. Verbindungs- und Befestigungsmittel nach Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zwi schen den beiden Flanschen mit den hakenförmigen Enden des Verbindungsorganes liegende Mittelteil die Form eines T aufweist, dessen Fuss zum Einlegen in Hohlfalze des Verkleidungsmaterials bestimmt ist. 7. Verbindungs- und Befestigungsmittel nach Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zwi schen den beiden Flanschen mit den hakenförmigen Enden des Verbindungsorganes liegende Mittelteil die Form einer Rinne aufweist, die sowohl in Rich tung auf den Boden als auch in Richtung nach dem offenen Ende konisch ist.
    B. Verbindungs- und Befestigungsmittel nach Un teranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass als Fest stellorgan für das Verkleidungsmaterial ein Klemm organ vorgesehen ist, das im Querschnitt U-förmig ausgebildet und aus zwei übereinanderliegenden Ma teriallagen aus einem federnden Werkstoff gebildet ist, wobei ein Teil der inneren Materiallage des Mittel teils die Form eines federnden konischen, in die Rinne des Verbindungsorganes einzuführenden Klemmstük- kes bildet.
    9. Verbindungs- und Befestigungsmittel nach Un teranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass als Fest stellorgan für das Verkleidungsmaterial ein Klemm organ vorgesehen ist, das im Querschnitt T-förmig ausgebildet und aus zwei übereinanderliegenden Ma teriallagen aus einem federnden Werkstoff gebildet ist, wobei der Steg die Form eines federnden, in die Rinne des Verbindungsorganes einzuführenden koni schen Klemmstückes bildet.
CH252860A 1960-03-07 1960-03-07 Verbindungs- und Befestigungsmittel für aus Platten, Bändern und dergleichen Materialien hergestellten Dach- und Wandverkleidungen CH378022A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1541878A3 (de) * 2003-12-11 2006-08-23 HILTI Aktiengesellschaft Befestigungssystem

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EP1541878A3 (de) * 2003-12-11 2006-08-23 HILTI Aktiengesellschaft Befestigungssystem

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