CH378122A - Anordnung zum Aufwickeln eines bandförmigen Materials auf eine Walze - Google Patents
Anordnung zum Aufwickeln eines bandförmigen Materials auf eine WalzeInfo
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Description
Anordnung zum Aufwickeln eines bandförmigen Materials auf eine Walze Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anordnung zum Aufwickeln eines von einer Arbeitsmaschine oder von einer Aufwickeltrommel kommenden bandförmigen Materials auf eine Aufwickelwalze, beispielsweise Papier oder Stoff, weiche Anordnung den Zweck hat, eine z. B. einstellbare konstante Zugspannung in dem bandförmigen Material zu erhalten, wenn dies auf die Walze aufgewickelt wird, ungeach tet der Vergrösserung des Aufwickeldurchmessers. Die Anordnung nach der vorliegenden Erfindung weist demgemäss einen die Zugspannung in dem m band- förmigen Material auf einen konstanten Wert regelnden Regler auf, der eine vertikal und parallel zu ihrer Achse bewegliche Regeiwalze enthält, um welche e das bandförmige Material läuft. Erfindungsgemäss wird die genannte Aufwickelwalze von einem Gleichstrommotor angetrieben, der Strom von einem von der Arbeitsmaschine oder von ihrem Antriebsmotor angetriebenen Glelichsbromgenerator erhält, und dass im Feldstromkreis des Generators ein Regelwiderstand ein, geschaltet ist, dessen Betätigungsorgan mit der Regelwalze mechanisch verbunden ist, so dass seine Grösse von der Lage der Regelwalze, die zwischen der Arbeitsmaschine und der Aufwickeiwalze angeordnet ist, beeinflusst wird. Auf der Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes darstellt, bezeichnet 1 ein Walzenpaar, das die Arbeitsmaschine darstellt, die das bandförmige Material 3 liefert, das aufgewikkelt werden soll. Diese Arbeitsmaschine wird von einem Motor 2 angetrieben. Das Material, das von dieser Arbeitsmaschine kommt, passiert ein Regelpendel 4, das zwei Leitwalzen und eine Regetwalze 19 aufweist, die mit verschieden grossen Gewichten belastet werden kann, entsprechend der Zugkraft, die man im Bandmaterial 3 aufrechtzuerhalten wünscht. Das vom Pendeiregler kommende Material wird dann zur Aufwickelwalze 5 geführt, wo es mit einer konstanten Zugspannung aufgewickelt wird. Die Walze 5 wird von einem Motor 6 angetrieben, dessen Feld 8 von einer Akkumulatorbatterie 9 oder von einem Gleichrichter oder von einer anderen zweckmässigen Gleichstromquelle gespeist wird. Der Motor 6 wird von einem Generator 7 gespeist, der von dem Motor 2 angetrieben wird. Das Feld 10 im Generator 7 ist über einen Regeiwiderstand 11 mit Gleichstrom gespeist, beispielsweise von der genannten Gleichstromquelle 9. Der Regelwiderstand 11 hat einen Kontaktarm 12, der von einem Kettengetriebe angetrieben wird, das aus den beiden endlosen Ketten 14 und 17 mit zugehörigen Kettenrädern 13, 15, 16 und 18 besteht. In einem Punkt der Kette 17 ist die gewichts belastete Walze 19 gelagert, welche e das Material bei seinem Weg zur Walze 5 passiert. Die Anordnung wirkt in folgender Weise: Das vom Walzenpaar 1 kommende Material 3 läuft über das Regelpendel 4 zur Walze 5. Je nachdem der Aufwicketdurchmesser des Materials auf der Walze 5 bestrebt ist, grösser zu werden, wird auch die Zugspannung im Material zunehmen, wobei die Re gelpendeiwalze 19 sich nach oben bewegt. Dabei werden die Ketten 14, 17 in Bewegung versetzt, und wenn sich das Kettenrad 13 bewegt, wird der Kontaktarm 12 auf dem Widerstand 11 verschoben, so dass der Strom durch die Feldwicklung 10 im Generator 7 und somit auch die dem Motor 6 zugeführte Spannung abnimmt. Dies wird fortgesetzt, bis zwischen der Geschwindigkeit des Materials links und rechts vom Regelpendel wieder Gleichgewicht eintritt. Abgesehen vom Anwachsen des Durchmessers des aufgewickelten Materials wird daher das Aufwickeln so vor sich gehen, dass die Zugspanneng im Material auf dem Wert gehalten wird, der von einem auf die Gegenwalze 19 wirkenden Gewicht bestimmt wird. Der grösste Vorteil der Erfindung liegt darin, dass man mit zwei verhältnismässig kleinen Gleichstrommaschinen ein Aufrollen mit praktisch konstanter Zugspannung im Material erhalten kann, und zwar innerhalb sehr weiter Grenzen des Aufwickeldiurch messers. Oft kommt es darauf an, eine solche Aufwickelmaschine zusammen mit einer von einem Kommutatormotor angetriebenen Arbeitsmaschine laufen zu lassen und eine empfindliche Ware mit einer Zugkraft von nur etwa 10-30 kg auf oder abzuwickeln. Durch die vorgeschlagene Erfindung erhält man eine einfache und billige Lösung dadurch, dass man durch den Kommutatormotor der Hauptmaschine auch den Generator der Aufwickelanordnung antreiben lässt, wobei das Feld des Generators von einem Gleichrichter gespeist wird. Man schafft also einen veränderlichten Gleich strom antrieb ohne zusätzlichen Leonard Umformer.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Anordnung zum Aufwickeln eines von einer Ar beitsmaschine oder einer Aufwickeltrommel kommenden bandförmigen Materials auf eine Aufwickelwalze mit einem die Zugspannung in dem bandförmigen Material auf einen konstanten Wert regelnden Regler, der eine vertikal und parallel mit ihrer Achse bewegliche Regelwalze enthält, um welche das bandförmige Material läuft, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Aufwickelwalze von einem Gleichstrommotor angetrieben wird, der Strom von einem von der Arbeitsmaschine oder von ihrem Antriebsmotor angetriebenen Gleichstromgenerator erhält, und dass im Feldstromkreis des Generators ein Regelwiderstand eingeschaltet ist, dessen Betätigungsorgan mit der Regelwalze mechanisch verbunden ist,so dass seine Grösse von der Lage der Regeiwalze, die zwischen der Arbeitsmaschine und der Aufwickelwalze angeordnet ist, beeinflusst wird.UNTERANSPRUCH Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Regelwalze gewichtsbelastet ist und in einer über ein Kettenrad laufenden Kette gelagert ist, die den im Feldstromkreis des Generators eingeschalteten Regelwiderstand betätigt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE1020858 | 1958-11-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH378122A true CH378122A (de) | 1964-05-31 |
Family
ID=20291899
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH8016359A CH378122A (de) | 1958-11-04 | 1959-11-02 | Anordnung zum Aufwickeln eines bandförmigen Materials auf eine Walze |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE584313A (de) |
| CH (1) | CH378122A (de) |
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1959
- 1959-11-02 CH CH8016359A patent/CH378122A/de unknown
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE584313A (fr) | 1960-03-01 |
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