CH378164A - Hydraulischer Niveauregler an Pumpenanlagen - Google Patents

Hydraulischer Niveauregler an Pumpenanlagen

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CH378164A
CH378164A CH8217559A CH8217559A CH378164A CH 378164 A CH378164 A CH 378164A CH 8217559 A CH8217559 A CH 8217559A CH 8217559 A CH8217559 A CH 8217559A CH 378164 A CH378164 A CH 378164A
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CH
Switzerland
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liquid
slide
level regulator
hydraulic level
spring
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Application number
CH8217559A
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English (en)
Inventor
Nemec Jan
Original Assignee
Prvni Brnenska Strojirna
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D13/00Pumping installations or systems
    • F04D13/16Pumping installations or systems with storage reservoirs
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D9/00Level control, e.g. controlling quantity of material stored in vessel
    • G05D9/02Level control, e.g. controlling quantity of material stored in vessel without auxiliary power

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description


  Hydraulischer Niveauregler an Pumpenanlagen    Zur Regelung des Niveaus einer Flüssigkeit, die  durch eine Pumpe aus einem Sammelbehälter ange  saugt wird, verwendet man     Rückströmungs-    oder  Drosselregler.  



  Die     Rückströmungsregler    lassen einen Teil der  Flüssigkeit in den Behälter zurückströmen, so dass  die Pumpe ständig ihre volle Leistung entwickelt.  Wenn eine grössere Menge Flüssigkeit in den Be  hälter fliesst, lässt der Regler eine geringere Menge  zurückströmen und bei kleinerem     Zufluss    ist die  Rückströmung grösser. Diese Regelung ist ungünstig,  weil die Pumpe dauernd, auch bei geringster Lei  stung, den grössten Kraftbedarf hat. Ein weiterer  Nachteil ist, dass die Regelung der Pumpe so ge  troffen werden muss, dass es niemals zu einem  völligen     Aufhören    der Rückströmung kommt, weil  dann der Flüssigkeitsumlauf nicht geregelt wäre.

   Dies  führt zur Wahl einer unnötig grossen Pumpe, welche  dauernd einen grösseren Kraftbedarf hat, als not  wendig wäre.  



  Der Drosselregler drosselt den Ausfluss aus der  Pumpe entsprechend dem     Zufluss    in den Behälter.  Er arbeitet wirtschaftlich, weil die Pumpe nur so  hoch als notwendig belastet wird.  



  Beide     Reglertypen    werden entweder mecha  nisch oder hydraulisch betätigt.  



  Am häufigsten verwendet man mechanische  Regler, bei denen ein Schwimmer durch Hebel und  Seile ein Drosselorgan betätigt und damit den Ab  fluss der Flüssigkeit regelt. Bei dieser Regelungsart  ist die Benützung von Stopfbüchsen unvermeidlich  und     das    bedeutet eine Verringerung der Empfindlich  keit des Regelvorganges. Als Kraft zur Betätigung  der Regelung steht nur der Auftrieb oder das Ge  wicht des Schwimmers zur Verfügung, vermindert  um die Reibungsverluste in den Stopfbüchsen und    beeinflusst durch die veränderlichen hydraulischen  Kräfte, die auf das Drosselorgan einwirken. Meistens  ist diese Kraft nicht ausreichend, um eine zuver  lässige Regelung zu erzielen, so dass     häufige    Ein  griffe von Hand, z. B. Auswechslungen der Gegen  gewichte und dergleichen, notwendig werden.  



  Bei den bekannten Ausführungen hydraulischer  Regler wird der Einfluss der veränderlichen Kräfte  auf das Drosselventil meistens dadurch beseitigt,  dass man einen Kolbenschieber verwendet und dass  man die Verwendung von Stopfbüchsen auf ein  Minimum reduziert oder völlig vermeidet. Als Quelle  der     Verstellkraft    dient allgemein die der Flüssig  keit von der Pumpe erteilte Energie.  



  Bei Verwendung eines Kolbenschiebers wird  jedoch ein hydraulischer Servomotor zur Betäti  gung des Drosselschiebers vorgesehen. Nachteilig  ist auch, dass die hydraulische Kraft lediglich zum  Öffnen der     Durchflussöffnung    verwendet wird. Das  Schliessen und Drosseln des     Durchflusses    wird nur  vom Gewicht des     Servomotorkolbens    und des Schie  bers besorgt und diese Kraft reicht bei den gebräuch  lichen kleinen Ausführungen für eine empfindliche  Funktion nicht aus, insbesondere dann nicht, wenn  Verunreinigungen auftreten und wenn es zu schnel  len Betriebsänderungen kommt.  



  Bei anderen bekannten Ausführungen wird ein  Servomotor in Form eines Stufenkolbens benützt,  wodurch einerseits der Regler grösser und kompli  zierter wird und anderseits die Zuführung der Im  pulsflüssigkeit von einer Stelle her notwendig wird,  an der sich der Druck der geförderten Flüssigkeit  am wenigsten ändert, damit der Regelvorgang mög  lichst wenig von der Änderung des Flüssigkeits  druckes beeinflusst wird, welche er durch seinen Ein  griff selbst hervorgerufen hat. Ausserdem ist die      Stellung des Reglers den     Druckänderungen    in der       Rückströmungsleitung    ausgesetzt, da deren     Druck     auf die Unterseite des Schiebers wirkt.  



  Die angeführten Mängel sollen durch den er  findungsgemässen Regler vermieden sein. Der Regler  arbeitet mittels Drosselung und ist als federbelaste  ter Kolbenschieber ausgebildet, der zwei Kolben  aufweist und durch eine     Längsbohrung    gekennzeich  net ist, die am oberen Ende des Schiebers mit einer  aufgesetzten beweglichen Kappe verdeckt ist, die  mit Öffnungen versehen und mit dem Hebel des  Schwimmers verbunden ist, wobei einer der Kolben  mit einer Öffnung für die Flüssigkeitszufuhr zur       Längsbohrung    versehen ist.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist sche  matisch auf der beigefügten Zeichnung dargestellt.  Es zeigen:       Fig.    1 einen Längsschnitt durch den Regler und       Fig.2    einen teilweisen Schnitt durch eine Rück  strömungseinrichtung.  



  Die Flüssigkeit wird aus dem Behälter 1 durch  eine Pumpe 2 abgesaugt und durch eine Rohrlei  tung 3 zum Regler 4 hin gefördert. Die Schwimm  kammer 5 ist mit dem über dem Niveau befindlichen  Raume durch ein Rohr 7 und mit dem unter dem  Niveau befindlichen Raume durch ein Rohr 6 ver  bunden. Selbstverständlich ist es auch möglich, den  Schwimmer 8 direkt im Behälter 1 unterzubringen,  ohne Benützung der Schwimmerkammer 5 und der  Rohre 6, 7. Die durch die Pumpe 2 geförderte  Flüssigkeit     fliesst    durch Öffnungen 9 der Büchse 10  in den Kolbenschieber 11.

   Ein Teil der Flüssigkeit  fliesst durch die     kalibrierte        Bohrung    12 in den Raum  unterhalb des Schiebers 11 und von da durch die       Längsbohrung    13 des Schiebers 11 in die Öffnungen  14. Diese Öffnungen 14 werden von der Kappe 15  überdeckt, welche ihrerseits Öffnungen 16 aufweist.  Die Kappe 15 ist durch einen Hebel 17 mit dem  Schwimmer 8 in Verbindung. Die durch die Öff  nungen 14, 16 hindurchgeströmte Flüssigkeit und die       Undichtigkeitsverluste    des Schiebers 11 kehren durch  das Rohr 6 in den Behälter 1     zurück.     



  Oben stützt sich der Kolbenschieber 11 gegen die  Feder 18 und lässt je nach seiner Lage Flüssigkeit  durch die Öffnungen 19 der Büchsen 10 in die  Rohrleitung 20 strömen. Bei steigendem Niveau hebt  der Schwimmer 8 die Kappe 15 und schliesst die  Öffnungen 14. Dadurch wird der Abfluss aus dem  Raume unter dem Schieber 11 gedrosselt und der       Druck    in diesem Raume steigt, überwindet den       Druck    der Feder 18 und hebt den Kolbenschieber  11. Dadurch wird der Abfluss durch die Öffnungen  19 frei und das Niveau hört auf zu steigen. Bei  sinkendem Niveau schiebt der Schwimmer 8 die  Kappe 15 niedriger und öffnet den Abfluss durch die  Öffnungen 14, 16.

   Dadurch sinkt der     Druck    unter  dem Schieber 11 und die Feder 18 drückt den Schie  ber 11 niedriger, drosselt     demnach    den Abfluss durch  die Öffnungen 19 und unterbricht das Sinken des  Flüssigkeitsniveaus.    Der Regler 4 kann überdies mit einer weiteren       Rückströmungsöffnung    22 versehen sein     (Fig.2),     durch welche man bei kleinen     Durchflüssen    einen  Teil der Flüssigkeit durch die Rohrleitung 23 in den  Behälter 1 zurückfliessen lassen kann, wenn der  Betrieb es erfordert. Die Rückströmung wird dabei  von der unteren Innenkante des Schiebers 11 ge  steuert.

   Ausserdem ist es möglich, mit     Hilfe    einer  Schraube 21 den Schieber 11 im Falle einer Be  schädigung des Schwimmers 8 oder bei einer erfor  derlichen Entleerung des Behälters 1 von Hand zu  betätigen.  



  Bei dem beschriebenen Regler bleiben alle Vor  züge der angeführten Vorschläge gewahrt. Er hat  keine Stopfbüchsen, wird von keinen veränderli  chen, von der     Durchflussmenge    abhängigen     Kräften          beeinflusst,    nützt die Energie der Flüssigkeit als       Verstellkraft    aus und erfordert keine besondere  Pumpe für     seinen    Betrieb. Ausserdem vereinfacht  er die Konstruktion dadurch, dass die untere Fläche  des federbelasteten Schiebers als bewegende Fläche  benützt wird. Durch die Verwendung eines feder  belasteten Kolbenschiebers sind die     Verstellkräfte    in  beiden Bewegungsrichtungen gleich und vom Ge  wicht unabhängig.

   Des weiteren wird durch die  Verwendung der Feder und durch das Drosseln des  Abflusses aus einem Raume, in den die Flüssigkeit  durch     eine        kalibrierte    Öffnung zufliesst, die Rege  lung praktisch unabhängig gemacht von Druckän  derungen der Flüssigkeit vor und hinter dem Regler.  Der Hub des Schiebers ist nur durch die Kennlinie  der Feder gegeben. Die     kalibrierte    Öffnung wirkt  wie eine Blende, welche praktisch stets die gleiche  Flüssigkeitsmenge durchlässt, die sich bei Druck  änderungen vor der Blende nur unmerklich ändert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Hydraulischer, mittels Drosselung arbeitender Niveauregler an Pumpanlagen, der als federbelasteter Kolbenschieber mit zwei Kolben ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass er mit einer Längs bohrung (13) versehen ist, welche am oberen Ende des Schiebers (11) von einer aufgesetzten beweg lichen Kappe (15) verdeckt ist, die mit Öffnungen (14) versehen und mit dem Hebel des Schwimmers (8) verbunden ist, wobei einer der Kolben mit einer Öffnung (12) zur Zuführung der Flüssigkeit zur Längsbohrung versehen ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Hydraulischer Niveauregler nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Flüssig keit zum Aufwärtsdrücken des Schiebers (11) gegen die Feder (18) dieselbe Flüssigkeit dient, deren Abfluss der Regler (4) regelt. 2.
    Hydraulischer Niveauregler nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der Kolbenschieber (11) mit einer Kante den Abfluss und mit einer anderen Kante eine wei tere Rückströmung der Flüssigkeit regelt. 3. Hydraulischer Niveauregler nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass zwischen dem Behälter (1) und der Schwimmerkammer (5) eine Rohrleitung (6) für die Rückströmung der durch die Öffnung (12) und die Längsbohrung (13) fliessenden Flüssigkeit vor gesehen ist.
CH8217559A 1959-12-21 1959-12-21 Hydraulischer Niveauregler an Pumpenanlagen CH378164A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2533164A1 (de) * 1975-07-24 1977-02-03 Int Harvester Co Hydraulische steuereinrichtung

Cited By (3)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2533164A1 (de) * 1975-07-24 1977-02-03 Int Harvester Co Hydraulische steuereinrichtung
FR2319038A1 (fr) * 1975-07-24 1977-02-18 Int Harvester Co Dispositif hydraulique de commande
US4119016A (en) 1975-07-24 1978-10-10 International Harvester Company Hydraulic control device

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