CH378191A - Gerät zur Ermittlung des Kornes und des Visiers, die an einer Schusswaffe anzubringen sind - Google Patents

Gerät zur Ermittlung des Kornes und des Visiers, die an einer Schusswaffe anzubringen sind

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CH378191A
CH378191A CH403360A CH403360A CH378191A CH 378191 A CH378191 A CH 378191A CH 403360 A CH403360 A CH 403360A CH 403360 A CH403360 A CH 403360A CH 378191 A CH378191 A CH 378191A
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CH
Switzerland
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sight
carrier
grain
attached
visor
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Application number
CH403360A
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English (en)
Inventor
Gaugler Emil
Original Assignee
Gaugler Emil
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G1/00Sighting devices
    • F41G1/06Rearsights
    • F41G1/16Adjusting mechanisms therefor; Mountings therefor
    • F41G1/17Convertible sights, i.e. sets of two or more sights brought into the sight line optionally
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G1/00Sighting devices
    • F41G1/54Devices for testing or checking ; Tools for adjustment of sights

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Gerät zur Ermittlung des Kornes und des Visiers, die an einer Schusswaffe anzubringen sind Die Erfindung betrifft ein Gerät zur Ermittlung des Kornes und des Visiers, die an einer Schusswaffe anzubringen sind. Das Gerät nach der Erfindung zeichnet sich aus durch eine Nachbildung der betreffenden    Schusswaffe,   durch einen Kornträger, auf dem mehrere, voneinander verschiedene Korne angebracht sind, durch einen    Visierträger,   auf dem mehrere, voneinander verschiedene Visiere angebracht sind, und durch einen Einstellmechanismus für den Korn- und den    Visierträger,   welcher Mechanismus gestattet, ein beliebiges Korn und ein beliebiges Visier miteinander in Zielstellung zu bringen. 



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des    Erfindungsgegenstandes   schematisch dargestellt. Es sind    Fig.   1 eine Ansicht eines Gerätes, das zur Ermittlung des Kornes und des Visiers eines Karabiners dient ;    Fig.   2 eine Ansicht eines Kornträgers mit Abdeckung ;    Fig.   3 eine Ansicht eines    Visierträgers   mit Abdeckung und    Fig.   4 eine Draufsicht auf einen Einstellmechanismus für den Kornträger und den    Visierträger.   



  Das dargestellte Gerät weist eine    Karabinernach-      bildung   1 auf, die aus einem tatsächlichen Karabiner hergestellt worden ist. Zu diesem Zweck sind von dem Karabiner diejenigen Teile entfernt worden, die dem Anbringen und Funktionieren des in    Fig.   4 dargestellten Mechanismus 2 im Wege sind, z. B. der Verschluss, das Korn, das Visier u. a. Die Karabinernachbildung 1 ruht über ein Kardangelenk 4 auf einem Dreifuss 5. Am vorderen Ende des Laufes 6 ist auf nicht näher dargestellte Weise eine    Abdeck-      scheibe   7 befestigt, die mit einem zylindrischen Rand 8 versehen ist und einen Randausschnitt 9 (siehe    Fig.   2) aufweist.

   Auf dem hinteren verdeckten Ende des Laufes 6 (beim Patronenlager) ist eine    Abdeck-      scheibe   10 befestigt, die mit einem zylindrischen Rand 11 versehen ist und einen Randausschnitt 12 (siehe    Fig.   3) aufweist. Zur Befestigung der    Abdeck-      scheibe   10 an dem Lauf 6 ist ein radialer Arm 11' vorgesehen, der den Rand 11 mit dem Lauf 6 verbindet. 



  Auf einer durch den Lauf 6 gesteckten und in demselben drehbar gelagerten Welle 13 (siehe    Fig.   4) ist ein Kornträger 14 (siehe    Fig.   2)    befestigt,   der sich in der Zielrichtung gesehen unmittelbar hinter der    Abdeckscheibe   7 befindet. Auf dem Lauf 6 ist ferner    .ein      Visierträger   15 drehbar gelagert, der sich in der Zielrichtung gesehen    unmittelbar   hinter der    Abdeckscheibe   10 befindet. 



  Der Kornträger 14 besteht aus einer Scheibe, die an ihrem Umfang    zwölf   Korne 16 von verschiedener Grösse und/oder Form trägt. Der    Visierträger   15 besteht aus einer Scheibe, die an ihrem Umfang    zwölf   Visiere 17 von verschiedener Grösse und/oder Form trägt. Die Unterschiede der Korne und Visiere sind in den    Fig.   2 und 3 nicht dargestellt, da diese Unterschiede in der Praxis sehr klein sind. Der Abstand zwischen Kornträger 14 und    Visierträger   15 ist genau gleich dem Abstand zwischen Korn und Visier beim wirklichen Karabiner. 



  Auf dem hinteren Ende der Welle 13    sitzt   ein Zahnrad 18, das mit einem Zahnrad 19 kämmt, welches auf einer Welle 20 drehbar gelagert und mit einem Einstellkopf 21 fest verbunden ist. Durch eine zentrale Öffnung 22 der    Abdeckscheibe   10 hindurch ist ein Zahnrad 23 mit dem    Visierträger   15 fest verbunden. Das Zahnrad 23, das ebenso wie der Visierträger 15 auf dem Lauf 6 drehbar ist, kämmt mit einem Zahnrad 24, das fest auf der Welle 20 sitzt. 

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 Auf dem hinteren Ende der Welle 20 sitzt ein Einstellknopf 25. 



  Es ist ersichtlich, dass durch Drehen des Einstellknopfes 21 der Kornträger 14 über die Zahnräder 19, 18 und die Welle 13 so eingestellt werden kann, dass ein beliebiges der    zwölf   Korne 16 in der Mitte des    Randausschnittes   9 der    Abdeckscheibe   7 erscheint (Zielstellung). Durch Drehen des Einstellknopfes 25 kann dagegen über die Welle 20 und die Zahnräder 24, 23 der    Visierträger   15 so    eingestellt   werden, dass ein beliebiges der zwölf Visiere 17 in der Mitte des Randausschnittes 12 der    Abdeckscheibe   10, also in Zielstellung erscheint. 



  Ein Schütze, der ermitteln will, welches Korn und welches Visier ihm am besten passt, kann somit ein    beliebiges   Korn und ein beliebiges Visier in die Gebrauchsstellung bringen und eine Zielscheibe oder dergleichen anvisieren, z. B. auf 300 m oder 50 m Distanz. Falls der Schütze üblicherweise eine Brille oder ein Zielglas benützt, wird er dasselbe bei dieser Ermittlung natürlich ebenfalls gebrauchen. Die Korne und Visiere sind,    zweckmässig   auf der beim Zielen nicht sichtbaren Seite des Korn- bzw.    Visierträgers,   mit Kennzeichen, z. B. Nummern, versehen. 



  Ein dem ermittelten Korn gleiches Korn und ein dem ermittelten Visier gleiches Visier werden dann auf dem Karabiner des Schützen angebracht. 



  Das beschriebene Gerät kann auf verschiedene Weisen abgewandelt werden. So kann man z. B. anstelle von scheibenförmigen Korn- bzw.    Visierträgern   stangenförmige Träger vorsehen, die mit Zahnstangen versehen sind, über die sie mit Einstellknöpfen in Verbindung stehen. Man kann die Korne und Visiere auch an Trägern in Form von endlosen Bändern oder Ketten anbringen. Ferner kann man anstelle der Einstellknöpfe auch Hebel vorsehen, durch deren Betätigung der betreffende Träger jeweils um ein    Korn-      bzw.      Visierintervall   weiter bewegt wird. Als einer dieser Hebel kann bei .entsprechender    Konstruktion   des Mechanismus z. B. der    ohnehin   am Karabiner vorhandene Abzug verwendet werden.

   Man kann auch Rasten vorsehen, um das Einstellen der Korne bzw. Visiere in der Zielstellung zu erleichtern. Man kann das Gerät auch für andere Schusswaffen ausbilden, wobei man natürlich anstelle einer    Karabinernach-      bildung   die Nachbildung der betreffenden    Schuss-      waffe   vorsehen muss.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Gerät zur Ermittlung des Kornes und des Visiers, die an einer Schusswaffe anzubringen sind, gekennzeichnet durch eine Nachbildung (1) der betreffenden Schusswaffe, durch einen Kornträger (14), auf dem mehrere, voneinander verschiedene Korne (16) angebracht sind, durch einen Visierträger (15), auf dem mehrere, voneinander verschiedene Visiere (17) angebracht sind, und durch einen Einstellmechanismus (2) für den Korn- und den Visierträger, welcher Mechanismus gestattet, ein beliebiges Korn und ein beliebiges Visier miteinander in Zielstellung zu bringen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kornträger die Form einer Scheibe hat und auf einer Welle (13) sitzt, die im Lauf (6) einer Karabinernachbildung (1) drehbar gelagert ist und über Zahnräder (18, 19) mit einem Einstellknopf (21) kinematisch verbunden ist. 2. Gerät nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Visierträger (15) die Form einer Scheibe hat, auf dem hinteren Ende des Laufes (6) drehbar gelagert ist und über Zahnräder (23, 24) mit einem Einstellknopf (25) kinematisch verbunden ist. 3.
    Gerät nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass einer (21) der Einstellknöpfe auf einer zweiten Welle (20) drehbar gelagert ist, während der andere (25) fest auf dieser zweiten Welle sitzt. 4. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Abdeckungen (7, 10) vorgesehen sind, die in der Zielrichtung gesehen vor dem Kornträger (14), bzw. dem Visierträger (15) liegen und je einen Ausschnitt (9 bzw. 12) aufweisen, in denen jeweils nur das in Zielstellung befindliche Korn (16) bzw. Visier (17) sichtbar sind. 5. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Karabinernachbildung (1) über ein Kardangelenk (4) auf einem Fussgestell (5) ruht. 6.
    Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kornträger und der Visierträger als Stangen ausgebildet sind. 7. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kornträger und der Visierträger als endlose Bänder oder Ketten ausgebildet sind.
CH403360A 1960-04-11 1960-04-11 Gerät zur Ermittlung des Kornes und des Visiers, die an einer Schusswaffe anzubringen sind CH378191A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1304538A1 (de) * 2001-10-18 2003-04-23 S.A.R.L. : Patrick Arachequesne Montageeinrichtung zum Aufsetzen einer Visiereinrichtung auf eine Feuerwaffe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP1304538A1 (de) * 2001-10-18 2003-04-23 S.A.R.L. : Patrick Arachequesne Montageeinrichtung zum Aufsetzen einer Visiereinrichtung auf eine Feuerwaffe

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