CH378359A - Elastische Aufhängung von Schienenfahrzeug-Antriebsmotoren - Google Patents
Elastische Aufhängung von Schienenfahrzeug-AntriebsmotorenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61C—LOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
- B61C9/00—Locomotives or motor railcars characterised by the type of transmission system used; Transmission systems specially adapted for locomotives or motor railcars
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Description
Elastische Aufhängung von Schienenfahrzeug-Antriebsmotoren Die Erfindung betrifft die elastische Aufhängung von quer zur Fahrrichtung liegenden Antriebsmotoren im Drehgestellrahmen von Schienenfahrzeugen.
Die Übertragung des Motordrehmomentes auf die Triebachse erfolgt bei querliegenden Motoren auf zwei prinzipiell verschiedene Arten: a) Durch die sogenannte Tatzenlageranordnung, bei welcher sich der Motor einerseits auf der Trieb achse abstützt und auf der Gegenseite am Drehgestell- rahmen oder am Kasten elastisch aufgehängt ist. Das Zahnradgetriebe kann mit Tangentialfederung aus gerüstet sein.
b) Der Motor ist im Drehgestell fest eingebaut. Das Getriebe mit einem Gehäuse ist Bestandteil des Motors oder das Gehäuse ist separat auf der Achse gelagert, und zwar unabhängig vom Motor. In diesem Falle erfolgt die Übertragung des Drehmoments durch eine Kardanwelle auf das Getriebe.
Die Anordnung nach a) ist wegen des grossen ur- gefederten Gewichtes nur für Fahrzeuge mit kleiner Fahrgeschwindigkeit und -leistung geeignet und zu dem getriebetechnisch mit Nachteilen behaftet.
Bei der Antriebsmethode nach Fall b) zeigen sich die Nachteile des Motoreinbaues im Drehgestell vor allem bei Fahrzeugen mit relativ weicher Drehgestell federung. Unter dessen Einwirkung entstehen be deutende exzentrische Verlagerungen der Getriebe zur Triebachse, welche die Anwendung exzentrisch ver schiebbarer Antriebsmittel notwendig machen. Die bisher bekannten Konstruktionen tragen dieser Forde rung nur teilweise Rechnung, da sie keine reinen Dreh momente, sondern auch bedeutende radiale Kräfte übertragen und damit zu einer meist einseitigen Ver steifung der Drehgestellfederung führen. Dazu kommt, dass die bei Wechselstrommotoren pulsierenden Dreh momente durch die eingebaute Tangentialfederung nur ungenügend elastisch aufgenommen werden.
Die Folge davon ist, dass die pulsierende Zugkraft, als Folge des pulsierenden Momentes, Schwingungen im Kasten erzeugt, welche besonders bei Personen fahrzeugen zu untragbaren Verhältnissen führen.
Diese Nachteile sollen durch die elastische Auf hängung nach der Erfindung behoben werden. Diese ist dadurch gekennzeichnet, dass das Motorgehäuse um quer zur Fahrrichtung verlaufende Achsen schwenk bar an mindestens zwei Schwinghebeln angelenkt ist, dass diese Schwinghebel ihrerseits um quer zur Fahr richtung verlaufende Achsen schwenkbar am Dreh- gestellrahmen angelenkt sind und dass sich das Motor gehäuse ausserdem über elastische Elemente auf den Schwinghebeln abstützt, derart, dass der Motor um seine Achse und in einer durch die Motorachse ver laufenden Vertikalebene elastisch schwingen kann.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen: Fig. 1 eine Seitenansicht eines Teiles eines Dreh gestelles mit einer elastischen Aufhängung des An triebsmotors; Fig. 2 das Drehgestell nach Fig. 1 von oben gesehen und Fig. 3 eine Ansicht eines Radpaares und des An triebsmotors in Fahrzeuglängsrichtung gesehen.
Am Drehgestellrahmen 1 sind in bekannter Weise die Achsbüchsen 2 gefedert befestigt. In den Achs büchsen 2 ist die Triebachse 3 mit den Rädern 4 ge lagert. Im Drehgestellrahmen 1 ist ferner ein elek trischer Antriebsmotor 5 gelagert, der über ein Ritzel 6 und ein Zahnrad 7 das Rad 4 antreibt. Das Zahnrad 7 ist auf einer am Motorgehäuse starr befestigten Hohl welle 13 gelagert. Die Triebachse 3 durchdringt die Hohlwelle 13 mit Spiel. Im Zahnrad 7 ist eine an sich bekannte Tangentialfederung 8 angeordnet, die eine bestimmte elastische Verdrehung zwischen Zahnrad 7 und Rad 4 zulässt.
Das Gehäuse des Motors 5 ist einerseits um quer zur Fahrrichtung verlaufende Achsen 9 an zwei Schwinghebeln 10 schwenkbar befestigt und anderseits um eine ebenfalls quer zur Fahrrichtung verlaufende Achse 11 an einem Schwinghebel 12. Die Schwing hebel 10 sind ihrerseits um ebenfalls quer zur Fahr richtung verlaufende Achsen 14 an Trägern 15 schwenkbar gelagert, die starr mit den Drehgestell rahmen 1 verbunden sind. Der Schwinghebel 12 ist um eine Achse 16, die ebenfalls quer zur Fahrrichtung verläuft, schwenkbar an einem Träger 17 des Dreh gestellrahmens 1 befestigt.
Ausserdem stützt sich das Gehäuse des Motors 5 über Arme 18 und elastische Elemente 19 auf den Schwinghebeln 10 bzw. 12 ab. Die elastischen Ele mente 19 sind vorzugsweise auf Schub beanspruchte Gummielemente. Die Gelenke 9, 11, 14 und 16 können einzeln oder gesamthaft mit gummielastischen Ein lagen versehen sein. Die elastische Lagerung des Motors 5 gestattet somit eine Verschiebung desselben in einer durch die Motorachse verlaufenden vertikalen Ebene, wie dies die Pfeile a in Fig. 1 andeuten, und zugleich eine elastische Verdrehung um die Motor achse (vgl. Pfeile b in Fig. 1).
Die Tangentialfederung 8 übt, sofern eine exzentrische Lage der Hohlwelle gegenüber der Triebachse 3 vorliegt, eine zentrierende Wirkung aus, die sich in einer windschiefen Lage der Motorachse I, 1l auswirkt, wie dies in Fig. 3 dargestellt ist. In der Vertikalebene bleibt die Motorachse parallel zur Triebachse.
Durch die Elastizität der Motoraufhängung be züglich Drehung um die Motorachse wird bewirkt, dass die Schwingungen des Motors, die vom pulsieren den Drehmoment herrühren, nur stark gedämpft auf den Drehgestellrahmen 1 und damit auf den Wagen kasten übertragen werden. Solche Pulsationen des Drehmomentes treten bei Wechselstrommotoren be- sonders stark auf und verursachten bei den bisherigen Motorlagerungen Schwingungen des Wagenkastens, die besonders bei Personenfahrzeugen zu untragbaren Verhältnissen führten.
Um allfällige Resonanzerschei nungen zu unterdrücken, könnten zwischen den Armen 18 und den Schwinghebeln 10 bzw. 12 Dämp- fungsvorrichtungen eingebaut werden, sofern die ela stischen Elemente 19 keine Eigendämpfung aufweisen, wie dies bei Gummielementen der Fall ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Elastische Aufhängung von quer zur Fahrrichtung liegenden Antriebsmotoren im Drehgestellrahmen von Schienenfahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, dass das Motorgehäuse (5) um quer zur Fahrrichtung ver laufende Achsen schwenkbar an mindestens zwei Schwinghebeln (10 bzw. 12) angelenkt ist, dass diese Schwinghebel ihrerseits um quer zur Fahrrichtung verlaufende Achsen schwenkbar am Drehgestell- rahmen (1) angelenkt sind und dass sich das Motor gehäuse ausserdem über elastische Elemente (19) auf den Schwinghebeln (10 bzw. 12) abstützt, derart, dass der Motor um seine Achse und in einer durch die Motorachse verlaufenden Vertikalebene elastisch schwingen kann. UNTERANSPRÜCHE 1.Elastische Aufhängung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die elastischen Elemente (19) auf Schub beanspruchte Gummielemente sind. 2. Elastische Aufhängung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass einzelne oder alle Gelenke (9, 11, 14, 16) der Schwinghebel (10, 12) gummielastische Einlagen enthalten.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH841560A CH378359A (de) | 1960-07-22 | 1960-07-22 | Elastische Aufhängung von Schienenfahrzeug-Antriebsmotoren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH841560A CH378359A (de) | 1960-07-22 | 1960-07-22 | Elastische Aufhängung von Schienenfahrzeug-Antriebsmotoren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH378359A true CH378359A (de) | 1964-06-15 |
Family
ID=4339972
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH841560A CH378359A (de) | 1960-07-22 | 1960-07-22 | Elastische Aufhängung von Schienenfahrzeug-Antriebsmotoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH378359A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102008008027A1 (de) * | 2008-02-04 | 2009-08-06 | Siemens Aktiengesellschaft | Antriebsvorrichtung für ein Schienenfahrzeug |
-
1960
- 1960-07-22 CH CH841560A patent/CH378359A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102008008027A1 (de) * | 2008-02-04 | 2009-08-06 | Siemens Aktiengesellschaft | Antriebsvorrichtung für ein Schienenfahrzeug |
| EP2085284A3 (de) * | 2008-02-04 | 2011-08-31 | Siemens Aktiengesellschaft | Antriebsvorrichtung für ein Schienenfahrzeug |
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