CH378406A - Anordnung zur Kompensation des Einflusses der induktiven Spannungsabfälle im Erregerkreis einer Scherbiusmaschine, die in Kaskade mit einer Asynchronmaschine geschaltet ist - Google Patents

Anordnung zur Kompensation des Einflusses der induktiven Spannungsabfälle im Erregerkreis einer Scherbiusmaschine, die in Kaskade mit einer Asynchronmaschine geschaltet ist

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CH378406A
CH378406A CH226060A CH226060A CH378406A CH 378406 A CH378406 A CH 378406A CH 226060 A CH226060 A CH 226060A CH 226060 A CH226060 A CH 226060A CH 378406 A CH378406 A CH 378406A
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CH226060A
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Handschin Eugen
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Bbc Brown Boveri & Cie
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K17/00Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
    • H02K17/02Asynchronous induction motors
    • H02K17/34Cascade arrangement of an asynchronous motor with another dynamo-electric motor or converter
    • H02K17/38Cascade arrangement of an asynchronous motor with another dynamo-electric motor or converter with a commutator machine

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description


  Anordnung zur     Kompensation    des     Einflusses    der     induktiven    Spannungsabfälle im Erregerkreis  einer     Scherbiusmaschine,    die in Kaskade mit einer     Asynchronmaschine    geschaltet ist    Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Kom  pensation des Einflusses der induktiven Spannungs  abfälle im Erregerkreis einer     Scherbiusmaschine,    die  in Kaskade mit einer mehrphasigen     Asynchronma-          schine    geschaltet ist und über einen mit Netzfrequenz  gespeisten     Frequenzumformer    erregt wird.

   Diese  bekannten Regelsätze werden insbesondere für die  Drehzahl- und Leistungsregelung bei Antrieben und       Umformergruppen    verwendet.  



  Die grundsätzliche Schaltung eines solchen Satzes  ist in der     Fig.    1 in schematischer Weise dargestellt,  wobei der Einfachheit wegen jeweils nur eine von den  drei Phasen der Verbindungsleitungen gezeichnet ist.  



  Die     Asynchronmaschine    1 liegt am Netz N.  In Kaskade mit dieser Maschine 1 ist die als     Scher-          biusmaschine    ausgebildete     Kommutatormaschine    2  geschaltet. Die     Scherbiusmaschine    2 wird vom Netz  N über die Erregermaschine 3, den     Ohmschen    Wider  stand 4, den     Frequenzumformer    5 und den Doppel  induktionsregler 6 erregt. Die Erregermaschine 3 ist  eine     Scherbiusmaschine    mit starker     Gegenkompound-          wicklung,    und der     Frequenzumformer    5 ist vorzugs  weise kompensiert ausgeführt.

   Durch ihre starke       Kompoundierung    bildet die Erregermaschine 3 einen  hohen effektiven Widerstand, wodurch erreicht wird,  dass der Erregerstrom der     Scherbiusmaschine    2 und  ihre Rotationsspannung dem Erregerstrom der Erre  germaschine 3 ungefähr proportional sind. Der Erre  gerstrom der Erregermaschine ist seinerseits, infolge  des hohen     Ohmschen    Widerstandes 4 in seinem Erre  gerkreis, proportional der Spannung an den Schleif  ringen des     Frequenzumformers    5 und daher auch der  Spannung des     Doppelinduktionsreglers    6.

   Mit dem  Doppelregler 6 wird die Leistung der     Asynchronma-          schine    1 geregelt, und gewöhnlich wird noch ein zwei-         ter        Doppelinduktionsregler,    welcher die Regelung der  Blindleistung übernimmt, vorgesehen. Dieser zweite  Regler ist in der Zeichnung nicht dargestellt.  



  Wie aus dem Diagramm gemäss     Fig.    2 hervorgeht,  ist die     Rotorspannung    12' der leerlaufenden     Asyn-          chronmaschine    im untersynchronen Betrieb nach un  ten und die Rotationsspannung 12" der     Scherbius-          maschine    2 ihr entgegen, d. h. nach oben gerichtet.  Im übersynchronen Betrieb sind beide Vektoren um  180  versetzt. Diese vier Vektoren sind bei gleichem  Schlupf untereinander praktisch gleich und sind in  der Figur mit 12'     (Rotorspannung    der Asynchron  maschine, untersynchron bzw.

   Rotationsspannung der       Scherbiusmaschine    übersynchron) und 12" (Rotor  spannung der     Asynchronmaschine    übersynchron bzw.  Rotationsspannung der     Scherbiusmaschine    untersyn  chron) bezeichnet. Bei einem rein     Ohmschen    Charak  ter des ganzen Erregerkreises stellen die Vektoren 12'  und 12"     zugleich    den Erregerstrom der     Scherbius-          maschine    2 und die Spannung des     Doppelinduktions-          reglers    6 dar. Tatsächlich besitzt aber der Erreger  kreis auch induktive Widerstände.

   Diese bewirken,  dass der Erregerstrom und die Spannung der     Scher-          biusmaschine    untersynchron im Sinne der     Nacheilung     und übersynchron im Sinne der     Voreilung    verschoben  werden. Die Spannung der     Scherbiusmaschine    2 wird  daher bei verschiedenen     Schlupffrequenzen    auf einer  Kurve 13 liegen, die annähernd eine Parabel ist. Diese  Verdrehung der Spannung hat eine unerwünschte       Änderung    der Blindleistung der     Asynchromnaschine     1 zur Folge und erschwert die Regelung.

   In der     Fig.    2  sind die Spannungsvektoren des     Doppelinduktions-          reglers    mit 14' und 14" und der Verdrehungswinkel  des Doppelreglers mit a bezeichnet. Die resultierende  Spannung des Doppelreglers, dessen Einstellung aus-      schliesslich die Leerlaufdrehzahl der     Asynchronma-          schine    beeinflussen soll, hat die gleiche Richtung wie  die Spannung 12'     bzw.    12".  



  Der Zweck der Erfindung ist nunmehr, den er  wähnten Einfluss der induktiven Spannungsabfälle im  Erregerkreis der     Scherbiusmaschine    automatisch zu  kompensieren, und zwar auf eine sehr einfache Art  und Weise, ohne Änderung der Konstruktion und  Schaltung der rotierenden Maschinen. Gemäss der  Erfindung wird dies dadurch erreicht, dass bei der  Regelung der Wirkleistung der     Frequenzumformer     derart erregt wird, dass der Vektor der Erregerspan  nung des     Frequenzumformers    auf einer     parabel-          ähnlichen    Bahn wandert, zwecks     Konstanthaltens    der  Blindleistung der     Asynchronmaschine.     



  Bei der Anwendung der erfindungsgemässen Anord  nung bei einer Anlage, wie in     Fig.    1 dargestellt ist,  d. h. wo der     Frequenzumformer    5 über einen Doppel  induktionsregler 6 vom Netz erregt wird, erfolgt die  Kompensation des Einflusses der induktiven Span  nungsabfälle im Erregerkreis wie folgt:  Bei der Regelung der Wirkleistung der     Asyn-          chronmaschine    durch den Doppelregler 6 werden die  Einzelregler dieses     Doppelinduktionsreglers    mit ver  schiedener     Verstellgeschwindigkeit    gesteuert, und  zwar so, dass der Einzelregler, der die voreilende  Spannungskomponente liefert, eine grössere Verstell  geschwindigkeit als der andere Einzelregler aufweist.  



  Wie aus dem     Vektordiagramm    gemäss     Fig.    3 her  vorgeht, wo 14' und 14" wieder die Spannungsvek  toren des     Doppelinduktionsreglers    6 darstellen, dreht  sich nunmehr der die voreilende Spannungskompo  nente 14' liefernde Einzelregler um den Winkel a',  während der die nacheilende Spannungskomponente  14" abgebende zweite     Einzeldrehregler    um den grösse  ren Winkel ä' gedreht wird. Infolgedessen liegt die  Spitze der resultierenden Spannung 15 nicht mehr  auf einer Geraden, sondern auf einer Kurve 16, die  annähernd eine Parabel ist.

   Um diese Wirkung zu  erzielen, kann beispielsweise die Kurbel des Einzel  reglers, dessen     Verstellgeschwindigkeit    herabgesetzt  werden muss, entsprechend verlängert werden, wobei  es zweckmässig ist, die Länge der Kurbel so zu wäh  len, dass die Kurve 16 ein Spiegelbild der Kurve 13       (Fig.2)    ist, so dass die Spannung der     Scherbius-          maschine    in die Achse der     Rotorspannung    der     Asyn-          chronmaschine    fällt.  



  Eine genaue Steuerung der beiden Einzelregler  kann in bestimmten     Fällen    erreicht werden, wenn sie  miteinander über ein     Gestängesystem    gekuppelt wer  den, wie in     Fig.    4 schematisch angedeutet ist, wo die  Kurbel der beiden Einzelregler     mit    24' und 24", und  das Gestänge mit 25 bezeichnet ist. In diesem Fall  wird dann der gemeinsame Gelenkpunkt 26 des     Ge-          stängesystems    in einen Schlitz 27 geführt, der eine  solche Form aufweist, dass der     Verstellwinkel    a' des       Einzelreglers    24' kleiner als der     Verstellwinkel    ä' des  Einzelreglers 24" ist.

   Die Achse     o-o    bezeichnet die       Nuüage    der beiden Einzelregler.    Um die Spannung der     Scherbiusmaschine    zu  steuern, kann anstelle des     Doppelinduktionsreglers    6  der     Fig.    1 für die Erregung des     Frequenzumformers     5 ein     Synchron-Synchron-Umformer    verwendet wer  den. Ein solcher Umformer ist in     Fig.    5 in schemati  scher Weise veranschaulicht. Dieser Umformer be  steht aus einem durch einen Synchronmotor 30 ange  triebenen Generator 31, der zwei senkrecht     aufeinan-          derstehende    Erregerwicklungen 32, 33 besitzt.

   Für  die Regelung der Erregung dient ein     Wälzkontakt-          Schnellregler    34, wobei der Ausgleich der Blind  leistung durch das eine     Sektorpaar    34' des Schnell  reglers bewirkt wird, welcher besonders für diesen  Zweck zu bewickeln ist.  



  Neben der Regelung der Wirkleistung der     Asyn-          chronmaschine    wird gewöhnlich auch eine Regelung  ihrer vollen Blindleistung auf     cos        cT    = 1 verlangt.  Zu diesem Zweck wird bekanntlich in Reihe mit dem       Wirkleistungsregler    noch ein     Blindleistungsregler    vor  gesehen, der, wie bereits erwähnt, in der Anordnung  gemäss     Fig.    1 nicht gezeigt ist. Wenn jedoch kein sol  cher     Blindleistungsregler    vorhanden ist, so wird die       Asynchronmaschine    ihre normale Blindleistung vom  Netz aufnehmen.

   Hier kann dann Abhilfe geschaffen  werden dadurch, dass der die nacheilende Spannung  liefernde Einzelregler des     Doppelinduktionsreglers     für eine etwas höhere sekundäre Spannung gewickelt  w<B>i d.</B> Der Verlauf der Spannung an den Schleifringen       ir     des     Frequenzumformers    5     (Fig.    1) ist in der     Fig.    6  veranschaulicht, woraus ersichtlich ist, dass die Span  nung für die Kompensation der     Blindleistungsauf-          nahme    der     Asynchronmaschine    durch die Kurve a  gegeben ist.

   In der Nullstellung des     Doppelinduktions-          reglers    (Synchronismus) ist die Spannung des einen  Einzelreglers (nacheilende Spannung) durch den  Vektor 44" und diejenige des anderen     Einzelreglers     (voreilende Spannung) durch den Vektor 44' ange  deutet. Bei der Verwendung eines     Synchron-Synchron-          Umformers    gemäss     Fig.    4 wird die Kompensation der  Blindleistung der     Asynchronmaschine    durch den Re  gulierwiderstand 35 eingestellt.  



  Mit der erfindungsgemässen Anordnung wird der  Regelbereich des     Blindleistungsreglers    kleiner, und er  wird die Wirkleistung nicht so stark beeinflussen, wie  dies bisher der Fall war. Ferner fällt die starke über  erregung der     Asynchronmaschine    bei plötzlichen       Schlupfänderungen    weg, so dass die Abstimmung des  ganzen Satzes in bezug auf die Selbsterregung erleich  tert wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Anordnung zur Kompensation des Einflusses der induktiven Spannungsabfälle im Erregerkreis einer Scherbiusmaschine als Hintermaschine, die in Kaskade mit einer mehrphasigen Asynchronmaschine geschaltet ist und über einen mit Netzfrequenz gespeisten Fre- quenzumformer erregt wird, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Regelung der Wirkleistung der Frequenz umformer derart erregt wird, dass der Vektor der Er regerspannung des Fequenzumformers auf einer para- belähnlichen Bahn wandert,
    zwecks Konstanthaltung der Blindleistung der Asynchronmaschine. UNTERANSPRüCHE 1. Anordnung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Frequenzumformer über einen Doppelinduktionsregler vom Netz erregt wird, wobei die Einzelregler mit ungleicher Geschwindigkeit ver stellt werden. 2.
    Anordnung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Einzelregler über ein Gestängesystem miteinander gekuppelt sind und der gemeinsame Gelenkpunkt des Gestängesystems der- art geführt ist, dass die Verstellgeschwindigkeit der beiden Regler verschieden ist. 3. Anordnung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Einzelregler sekun- därseitig für voneinander abweichende Spannungen gewickelt sind. 4.
    Anordnung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Frequenzumformer von einem Synchron-Synchron-Umformer erregt wird, dessen Generator zwei senkrecht aufeinanderstehende Erreger wicklungen aufweist, welche von einem Schnellregler derart beeinflusst werden, dass der Spannungsvektor der Scherbiusmaschine auf einer parabelähnlichen Bahn wandert.
CH226060A 1960-02-26 1960-02-26 Anordnung zur Kompensation des Einflusses der induktiven Spannungsabfälle im Erregerkreis einer Scherbiusmaschine, die in Kaskade mit einer Asynchronmaschine geschaltet ist CH378406A (de)

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