CH378426A - Verfahren für die Funktionskontrolle bei Strahlenspür- und Strahlenwarngeräten und Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens - Google Patents

Verfahren für die Funktionskontrolle bei Strahlenspür- und Strahlenwarngeräten und Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens

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CH378426A
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Stebler Alfred Dr Dipl-Phys
Franz Dr Humbel
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Landis & Gyr Ag
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01TMEASUREMENT OF NUCLEAR OR X-RADIATION
    • G01T1/00Measuring X-radiation, gamma radiation, corpuscular radiation, or cosmic radiation
    • G01T1/16Measuring radiation intensity
    • G01T1/18Measuring radiation intensity with counting-tube arrangements, e.g. with Geiger counters

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Description


  
 



  Verfahren für die Funktionskontrolle bei   Strahlenspür-und    Strahlenwarngeräten und Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren für die   Funlktionskontrolle    bei   Strahienspür- und    Strah  lenwa rngeräten    mittels Verwendung eines Kontrollpräparates und eine Einrichtung zur   Durchführung    dieses Verfahrens.



   Es ist bekannt, in   Stirahlenspür- und    Strahlenwarngeräten ein   Kontrollpräparat    vorzusehen, das durch eine mechanische oder magnetische Anordnung aus seiner Abschirmung heraus in einen bestimmten Abstand zum Detektor gebracht wird, wobei   der    dadurch bewirkte   Zeigeraus schlag    des   Messinstru-    mentes   bei    einwandfreier Funktion des Gerätes auf einer dafür angeordneten Eichmarke zum Stehen kommt. Durch eine   derartige    Kontrolle ergibt sich nun zwar, dass das Strahlenspür- bzw. Strahlenwarngerät im Augenblick in Ordnung ist, es fehlt jedoch   die    Aussage   darüber,    ob der Detektor und die Röhren bzw.

   Transistoren, ja überhaupt alle der Schaltung angehörenden elektrischen Schaltungselemente   während    der Messung allen äusseren Einflüssen wie Temperaturschwankungen usw., denen ein derartiges Gerät ausgesetzt ist, auch gewachsen sind. Zudem kann bei dieser Kontrolle nicht festgestellt werden, was geschieht, wenn während der Messung die Betriebsspannung absinkt. Neben diesen äusseren Einflüssen, die auf das   Strahlenspür- bzw.    Strahlenwarngerät   einwirken,    müssen aber auch die Veränderungen der   einzelnen    elektrischen Schaltungselemente berücksichtigt werden; die durch ihre allmähliche Alterung während der Lagerung und dem Betrieb entstehen.

   So zum Beispiel die Alterung des Detektors, die sich insbesondere bei einem Zählrohr durch Verschiebung der Einsatzspannung äussert, oder die Alterung der Transistoren, die eine Reduktion der Stromverstärkung verursacht. Schliesslich sei auch noch auf die   altersbedlin, gte    Wortänderung der Widerstände, der Kapazitäten und der Gleichrichter hingewiesen. Durch alle diese Vorgänge können gleichermassen kritische Betriebszustände entstehen, die durch die nach der bekannten Methode vorgenommene Funktionskontrolle des Strahlenspür- bzw.



     Strahlenwarngerätes    nicht zu erfassen sind.



   Um nun eine wirksame, über den   augenblicMichen    Betriebszustand des Strahlenspürgerätes hinausge  herde      Funiktionskontrolle    zu erzielen, in der die vorstehend angeführten Fehlerkomponenten weitgehend miteinbezogen sind, ist es   erforde, rlich,    bei der Funktionskontrollmessung generell die gleichen Zustände    herbeizuführen, wie wenn n die eine oder die andere      Veränderung    einzelner Schaltungselemente bereits effektiv   in    Erscheinung treten würde. Da sich diese Veränderungen fast ausnahmslos, in einer Verkleinerung der zu   messenden    Amplituden auswirken, wird   mit der Erfindung g in der Weiterentwicklung und    Verbesserung von Strahlenspür- bzw.

   Strahlenwarngeräten daran angeknüpft und vorgeschlagen, Strah  lenspür    bzw.   Stnahlenwarngeräte    auf   ibr    einwandfreies Funktionieren, auch bei Vorhandensein kritischer   Betriebszuständle,    verfahrensmässig in der Art zu prüfen, dass gleichzeitig mit dem Einschwenken des   Kontrollpräparates    ein Eingriff in die Schaltung vorgenommen wird, durch den   die      Detektorimpulse      bezüglich      ihrer    Amplitude reduziert werden.



   Die Einrichtung zur Durchführung des   erfindlungs-    gemässen Verfahrens besteht im wesentlichen aus einem Schalter, dessen Schaltkontakt über eine Vorrichtung mit der Anordnung zum Einschwenken des Kontrollpräparates in   Vebindung    steht und ein durch diesen Schalter in die   Schalttmlg    zu- bzw. abzuschaltendes   elektrisches      Schaltungslelemen, t.   



   Die Erfindung ist anhand mehrerer Ausführungsbeispiele in der nachstehenden Zeichnung näher   vei--     anschaulicht, wobei zur besseren   Übersicht    alle nicht unbedingt zur Erläuterung der Erfindung gehörenden Teile   fontgelassen      wurden   
Es stellen dar:

  
Fig. 1 eine Einrichtung zur Reduzierung der De  tektorimpulsamplitude    am   Verstärkereingang,   
Fig. 2   eine    Einrichtung zur   Reduzierung    der De  tektorimpullsamplitude,    bei der als Schalter ein Umschalter verwendet wird,   
Fig. 3 ein Prinzipschema einer r Schaltungsanordnung zur Reduzierung der Betriebsopannung g für ein    Zählrohr und   
Fig. 4 und 5 schematisch je eine e Vorrichtung,      dErch    die   der    bewegbare Teil des Schalters mit der Anordnung zum Einschwenken des Kontrollpräparates in Verbindung steht.



   In der Fig. 1 ist eine Eingangsverstärkerstufe 1, bestehend aus   einem    Transistor 2, den Widerständen 3, 4, 5 und   6 wie    den Kondensatoren 7 und 8 eines teilweise angedeuteten Verstärkers gezeigt, weichem   über r Anschlussklemmen 9 und 10 die vom nicht dar-      gestell'ten    Zählrohr kommenden Detektorimpulse zugeführt werden.

   Zur   fallweise    Reduzierung der Amplitude dieser ankommenden Detektorimpulse ist dem Widerstand 3 ein Widerstand 11 parallel geschaltet, mit dem ein Schalter 12 bis 13 in Reihe geschaltet ist, dessen Schaltkontakt 12 mit einer durch eine Wirkungslinie 14 angedeuteten Anordnung zum Einschwenken des   Kontrollpräparates    in   Verbindung      steht   
Nach dem Ausführungsbeispiel gemäss der Fig. 2 besteht die Einrichtung zum Reduzieren der Detektorimpulsamplituden aus einem Spannungsteiler 15, 16 und einem diesem parallel geschalteten Umschalter 17, dessen Umschaltkontakt 18 mit der   durch    eine Wirkungslinie 19 versinnbildlichten Anordnung zum Einschwenken des   Kontrollpräparates    verbunden ist.

   Für die Grösse der Amplitude der einer nächstfolgenden Stufe 20 des   Strahlenspür- bzw.   



  Strahlenwarngerätes zugeführten Impulse ist massgebend, auf welchem der beiden Kontakte 21, 22 der Umschalter 18 liegt. Liegt er auf dem Kontakt 21, so ist der   Spannungsteiler    15, 16 wirkungslos, und die über einen Kopplungskondensator 23 kommenden Impulse werden unverändert der Stufe 20 zugeleitet.



  Liegt er hingegen auf dem Kontakt 22, werden   die      Impulse      durch    den Spannungsteiler geführt, wodurch die Impulsamplitude nach Massgabe des dem Span  nungsteller    eigenen   Widerstandsverhältnisses    vermindert wird. Die Einrichtung zum Reduzieren der Im  pulsamplituden    ist nicht auf einen   bestimmten    Teil der Schaltungsanordnung im Strahlenspür- bzw.



  Strahlenwarngerät beschränkt, sondern kann   glei-    chermassen an jeder Stelle im Gerät vorgesehen werden, an der durch einen derartigen Eingriff in die Schaltung eine Impulsamplitudenverkleinerung erzielt   werden    kann, so insbesondere am Verstärkereingang, ferner zwischen den einzelnen Verstärkerstufen im Verstärker oder auch am Verstärkerausgang.



   Anstatt   die    für den   Normaibetrieb    des Gerätes bereits gegebene Grösse der Impulsamplitude in der Schaltung nachträglich zu reduzieren, ist es auch möglich, die Betriebsspannung eines   Zählrohres    herabzusetzen, um dadurch schon von vornherein Impulse mit einer kleineren Impulsamplitude zu erhalten. Zu diesem Zweck ist, wie die Fig. 3 zeigt, ein Umschalter 24 vorgesehen, dessen einer Kontakt 25 an der   eigen, tlichen    Betriebsspannung und dessen anderer Kontakt 26 an einer gegenüber dieser geringeren Spannung liegt.

   Ein Umschaltkontakt 27, der, wie eine   Wirkungsiinie    28 andeutet, mit der Anordnung zum Einschwenken des Kontrollpräparates in Verbindung steht, ist über einen   Widerstand    29 an eine Elektrode   leines      Zählrohres    30 angeschlossen.



   Der   Eingriff    in die Schaltung erfolgt zwangsweise, und zwar stets dann, wenn das   Kontrollpräparat    in die Prüfstellung eingeschwenkt wird. Zu diesem Zweck ist eine Vorrichtung vorgesehen, die   mit    der Anordnung zum Einschwenken des Kontrollpräparates in Verbindung steht und die bei dessen Einschwenken in die   Prülfstellung,    mechanisch oder elektromagnetisch auf den schaltbaren Teil der Einrichtung, die die Reduzierung der Impulsamplitude un  mittelbar    vornimmt, einwirkt.



   In den Fig. 4 bzw. 5, in denen für die gleichen Teile die   gleichen    Bezugszeichen wie in der Fig. 2   verwendet    werden, ist jeweils anhand eines   Beispieles,    das prinzipielle Zusammenwirken auf mechanischem bzw. elektromagnetischem Wege, zwischen der Anordnung zum Einschwenken des   Kontrollpräparates    und der Einrichtung zum Reduzieren der Impuls  amplitude,    gezeigt.



   Gemäss der Fig. 4 erfolgt das mechanische Zu  sammen, arbeitlen    der beiden Teile mit Hilfe eines Hebels 31. Dieser ist einerseits mit dem Umschaltkontakt 18 des Umschalters 17 und anderseits mit der hier nicht gezeigten Anordnung zum Einschwenken des   Kontrollpräparates    gelenkig verbunden, so dass jede Schwenkbewegung der Anordnung über den Hebel 31 auf den Umschaltkontakt 18 übertragen wird. Bei entsprechender Bemessung der zusammenwirkenden Teile   enttspricht    hierbei eine Schwenkung des Kontrollpräparates jeweils dem   Umschaltweg    des Umschaltkontaktes 18 von einem Kontakt 21 bzw.



  22 auf den anderen Kontakt 22 bzw. 21.   Dieser    auf   mechanischrem    Wege bewirkten Kontaktbetätigung steht, wie die Fig. 5 zeigt, eine elektromagnetische Kontaktsteuerung gegenüber, bei der der Umschalter 17 und der Hebel 31 durch ein Relais 32 ersetzt sind.



  In gleicher Weise wie bei der mechanischen Kontaktbetätigung wird auch hier ein Kontakt umgeschaltet, und zwar nunmehr ein Relaiskontakt 33. Zu diesem Zwecke   wilrd    beim Einschwenken der Anordnung des   Kontroflpräparates    in die Prüfstellung, welche Be   wegung g durch eine Wirkungslinie 34 angedeutet ist,    ein Schalter 35, der beispielsweise ein Druckschalter sein kann, geschlossen und eine Relaiswicklung 36 an eine Spannungsquelle   + B, B    gelegt. Die Relaiswicklung 36 wird erregt, und der Relaiskontakt 33  wird dadurch vom Kontakt 37 auf einen Kontakt 38 umgeschaltet.



   Die Anzeige des Funktionskontrollergebnisses ge  schieht in üblicher r Weise durch ein für die Stralhlen-      inltensitätsprüfung    vorgesehenes Messinstrument, dessen Instrumentenskala eine Eichmarke aufweist. Ist nun beim Einschwenken des Kontrollpräparates, durch das ein Eingriff in die Schaltung vorgenommen wird, der   Zergerausschlag    so gross, dass sich der Zeiger und die Eichmarke decken, ist die Gewähr dafür gegeben, dass das Gerät auch unter extremen Betriebsbedingungen. genügend Reserven aufweist, um richtig anzuzeigen.



   Es muss noch darauf hingewiesen werden, dass infolge der zahlreichen Möglichkeiten, die gegeben sind, um die Impuls amplitude zu verkleinern, hier nicht alle angeführt   werden      können.    Einfachheitshalber wurden bei den in der Zeichnung gezeigten   Schaitungsvarianten    als Schaltungselemente nur Widerstände verwendet. Es können natürlich in geeigneter   Schaitungsanordnung    auch andere elektrische Schaltungselemente, z. B. Drosseln, Kondensatoren, Transistoren usw., dazu herangezogen werden. An  de'rseits    können die Detektorimpulse auch durch Änderung der Belastung oder durch   Änderung    der Gegenkopplung des Impulsverstärkers usw. reduziert werden.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH 1 Verfahren für die Funktionskontrolle bei Strah lenspür-und Strahlenwarngeräten mittels Verwendung eines Kontrollpräparates, dadurch gekennzeich- net, dass gleichzeitig mit dem Einschwenken des Kon- trolipräparates ein Eingriff in die Schaltung vorgenommen wird, durch den die Detektorimpulse mitteloder unmittelbar bezüglich ihrer Amplitude reduziert werden.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass durch das Einschwenken des Ken- trolipräparates die Amplitude der Detektorimpuise am Verstärkereingang reduziert wirdl.
    2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass durch das Einschwenken des Kontrollpräparates der Verstärkungsfaktor des Verstärkers reduziert wird.
    3. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass durch das Einschwenken des Kon trolipräparates die Impuls amplitude am Verstärkerausgang reduziert wird.
    4. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass durch das Einschwenken des Kon trollpräparates die Betriebsspannung des Zähirohres reduziert wird.
    PATENTANSPRUCH II Einrichtung zur Durchführung eines Verfahrens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch einen Schalter, dessen Schaitkontakt über eine Vorrichtung mit der Anordnung zum Einschwenken des Kontroll- präparates in Verbindung steht, und ein durch die sen Schalter in die Schaltung g zu- bzw. abzuschalten- des elektrisches Schaltungseiement.
    UNTERANSPRÜCHE 5. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichlnet, dass das Schalbungs ! ellement ein Widerstand (11) ist, der mit dem Schalter (12, 13) in Reihe liegt.
    6. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichn, et, dass das Schaltungselement ein Span nungsteiler (15, 16) ist, der dem Schalter (17) parallel geschaltet ist.
    7. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter ein Umschalter (17) ist.
    8. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung aus mindestens einem Hebel (31) besteht, der einerseits mit der Anordnung zum Ein schwenken des Kentrollpräparates und anderseits mit dem schaltbaren Teil des Schalters mechanisch verbunden ist.
    9. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 5, 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung aus einem Elektromlagnetsystem (32) besteht, über das die Anordnung zum Einschwenken des Kontroilpräparates elektromagnetisch mit dem schaltbaren Teil des Schalters in Verbindung steht.
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