CH378512A - Fenster, insbesondere Oberlichtfenster, mit einem um eine horizontale Achse kippbar gelagerten Flügel und einer äusseren Abdeckung - Google Patents

Fenster, insbesondere Oberlichtfenster, mit einem um eine horizontale Achse kippbar gelagerten Flügel und einer äusseren Abdeckung

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CH378512A
CH378512A CH767860A CH767860A CH378512A CH 378512 A CH378512 A CH 378512A CH 767860 A CH767860 A CH 767860A CH 767860 A CH767860 A CH 767860A CH 378512 A CH378512 A CH 378512A
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CH
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window
sash
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CH767860A
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Benedikt Dipl-Ing Kann Villum
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Rasmussen & Co V K
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    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D13/00Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
    • E04D13/03Sky-lights; Domes; Ventilating sky-lights
    • E04D13/035Sky-lights; Domes; Ventilating sky-lights characterised by having movable parts
    • E04D13/0358Sky-lights; Domes; Ventilating sky-lights characterised by having movable parts the parts moving, in their own plane, e.g. rolling or sliding, or moving in parallel planes with or without an additional movement, e.g. both pivoting and rolling or sliding
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D7/00Hinges or pivots of special construction
    • E05D7/08Hinges or pivots of special construction for use in suspensions comprising two spigots placed at opposite edges of the wing, especially at the top and the bottom, e.g. trunnions
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Description


  Fenster, insbesondere      berlichtfenster,        mit    einem um eine horizontale Achse  kippbar gelagerten Flügel und einer äusseren Abdeckung    Die Erfindung bezieht sich auf ein Fenster, ins  besondere ein     Oberlichtfenster,    mit einem um eine  horizontale Achse kippbar gelagerten Flügel und einer  äusseren Abdeckung, bei welchem Fenster die auf den  Seitenteilen des Rahmens und des Flügels angeord  neten Teile der Abdeckung je eine obere,     mit    dem  Rahmen verbundene     Abdeckleiste    und eine untere       Abdeckleiste    aufweisen,

   die auf dem Flügel befestigt  ist und in der Schliessstellung des Fensters nach oben  unter das untere Ende der oberen     Abdeckleiste    ein  ragt.  



  Die überlappte Anordnung der beiden     Abdeck-          leisten    bezweckt die     Verbesserung    der Wetterabdich  tung im Bereich der Kippachse des Fensters. Bei be  kannten Fenstern dieser Art ist die obere     Abdeck-          leiste    im Bereich ihrer gesamten Länge, z. B. mit  Hilfe von Schrauben, mit der Aussenseite des Rah  menseitenteiles verbunden und ragt etwas über die  Kippachse hinaus.

   Die untere     Abdeckleiste    ist mit  dem beweglichen Fensterflügel verbunden und er  streckt sich nach oben hin ebenfalls etwas über die       Kippachse.    Die Abdichtung wird um so besser, je  grösser die     überlappung    ist, doch erfordert gleichzeitig  eine vergleichsweise grosse     überlappung    eine beson  dere Führung der Flügelbewegung während der be  ginnenden Öffnungsbewegung, damit die sich über  lappenden Teile der     Abdeckleisten    voneinander frei  kommen können.

   Um dies zu erreichen, ist es bereits  bekannt,     Scharnierbefestigungen    zu verwenden, die  in den Flügel und den Fensterrahmen eingebaut sind  und eine Schwing- oder Kippachse bestimmen, die  mit Abstand ausserhalb der Aussenseite des Fensters  verläuft. Die Wirkung davon ist, dass der Mittelteil  des Flügels während der beginnenden     öffnungsbewe-          gung    eine in der Ebene des Fensters nach unten ge  richtete Verlagerung erfährt, wobei die Abdecklei-         sten        auseinandergezogen    werden. Die fortgesetzte  Kippbewegung des Fensters kann dann um     eine    an  dere Achse erfolgen, die innerhalb oder ausserhalb  des Fensters liegen kann.

   Somit erfordert die ge  wünschte überlappte Anordnung der Deckleisten eine  verhältnismässig     komplizierte        Scharnierkonstruktion.     



  Dieser Nachteil wird bei dem Fenster nach der  vorliegenden Erfindung beseitigt, gemäss welcher der  nach unten weisende Teil der oberen     Abdeckleiste     unter der     Öffnungs-    bzw. Schliessbewegung des Fen  sterflügels relativ zum Rahmen nach aussen und wie  der nach innen verstellbar angeordnet ist.  



  Während bisher die Einhaltung einer     bestimmten     Bewegungsrichtung des Fensterflügels während der  beginnenden Öffnungsbewegung notwendig war, da  es sonst zu einem Verklemmen der einander über  lappenden     Abdeckleisten    gekommen wäre, wird diese  Einengung hinsichtlich der Bewegungsrichtung des  Fensters durch die vorliegende Erfindung beseitigt,  gemäss welcher eine bewegliche Anordnung der obe  ren     Abdeckleiste    vorgesehen ist, die ein Verklemmen  der oberen und unteren     Abdeckleiste    auch dann ver  hindert, wenn die     beginnende    Öffnungsbewegung des  Flügels nicht um eine im Abstand ausserhalb der  Aussenseite des Fensters liegende Kippachse statt  findet.

   Die     erfindungsgemässe    Anordnung ermöglicht  es daher, andere und einfachere Scharniere als bisher  zu verwenden.  



  Nach einer bevorzugten Ausgestaltung des Erfin  dungsgegenstandes bildet die obere     Abdeckleiste     einen Führungsarm einer     Scharnierverbindung    zwi  schen     Fensterflügel    und Rahmen, und ihr unteres  Ende ist gelenkig mit dem Flügel verbunden. Dadurch  wird eine doppelte     Ausnützung    der oberen     Abdeck-          leiste    erzielt, wodurch die Gesamtkonstruktion ver  einfacht und verbilligt wird.

        Die     Scharnierverbindung    kann darüber hinaus,  das heisst neben der Verwendung der oberen     Abdeck-          leiste    als Führungsarm, eine     Zapfen-Schlitzverbindung     zwischen dem Seitenteil des Flügels und dem Seiten  teil des Rahmens aufweisen. Eine andere und prak  tisch ebenso einfache Konstruktion wird erhalten,  wenn die     Schamierverbindung    zusätzlich aus einem  weiteren Führungsarm besteht, der mit seinen Enden  am Seitenteil des Flügels bzw. des Rahmens     ange-          lenkt    ist.  



  In der Zeichnung ist eine Ausführungsform eines  erfindungsgemässen Fensters     beispeilsweise    schema  tisch veranschaulicht. Es zeigt:       Fig.    1 ein Fenster in der Ansicht von aussen,       Fig.    2 und 3 im grösseren Massstab Querschnitte  nach den Linien     11-II    und     III-III    der     Fig.    1 durch  zwei einander     zugeordnete    Seitenteile des Flügels und  des Rahmens mit den     Abdeckleisten,          Fig.    4 ebenfalls in einem grösseren Massstab einen  Längsschnitt nach der Linie     IV-IV    der     Fig.    1,

   wobei  das Fenster in vollen Linien in seiner geschlossenen  Stellung und in     strichlierten    Linien in einer leicht ge  öffneten Stellung dargestellt wurde, wogegen gleich  zeitig der Fensterflügel in strichpunktierten Linien in  einer stärker geöffneten Stellung veranschaulicht ist.  



  Bei dem in der Zeichnung dargestellten Fenster  handelt es sich, wie insbesondere aus     Fig.    4 hervor  geht, um ein schrägliegendes     Oberlichtfenster    der       Kippflügeltype.    Der Flügel 1 des Fensters kann ge  genüber dem Rahmen 2 durch Kippen um eine im  Bereich der halben Fensterhöhe angeordnete Achse  geöffnet werden. Bei dem dargestellten Ausführungs  beispiel kommt es während der Bewegung des Fen  sterflügels     zu    einer gleitenden     Verlagerung    dieser  Achse; es wäre aber auch möglich, eine feststehende  Kippachse für den     Fensterflügel    vorzusehen.  



  Wie am deutlichsten aus     Fig.    1 hervorgeht, ist das  Fenster mit einer äusseren Abdeckung versehen, die  z. B. aus Zink- oder Aluminiumblech oder einem an  deren geeigneten Material hergestellt sein kann. Diese  Abdeckung besteht aus einem oberen Blechmantel 3  von etwa U-förmigem Querschnitt, der am oberen  Rahmenteil 4     (Fig.    4) befestigt ist, und zwei Seiten  teilen, die die Seitenteile des Flügels und Rahmens  abdecken und von denen jeder aus einer oberen Ab  deckleiste 5 und einer unteren     Abdeckleiste    6 zusam  mengesetzt ist, welch letztere in ähnlicher Weise im  grössten Teil ihrer Länge einen U-förmigen Quer  schnitt aufweisen.

   Jeder der Teile 3, 5 und 6 der  Abdeckung ragt mit dem einen Flansch nach unten  bis zur Fensterscheibe 7, während sich der andere  Flansch nach unten entlang der äusseren     Mantelfläche     des Rahmens erstreckt, so dass die Abdeckung in die  ser Hinsicht den Spalt zwischen Flügel und Rahmen  genügend abdeckt.  



  Die unteren     Abdeckleisten    6 weisen einen etwas  kleineren Querschnitt als die oberen     Abdeckleisten    5  auf. Die unteren     Abdeckleisten    6 erstrecken sich  nach oben, so dass sie in der Schliessstellung des Fen  sters unter den unteren Enden der oberen Abdeck-    leisten 5 zu liegen kommen und, wie besonders aus       Fig.    1 hervorgeht, mit diesen     überlappungen    3 bilden.  



  Die oberen     Abdeckleisten    5 könnten an sich     ein-          stückig    mit dem Mantelteil 3 hergestellt sein. In der  dargestellten Ausführungsform sind sie jedoch ge  trennt von den Teilen 3     gefertigt,    und ihre oberen  Enden sind unter dem Mantel 3 eingeschoben und  mit Hilfe von Schrauben 9     (Fig.    2) oder in ähnlicher  Weise am oder im Bereich des oberen Rahmenteiles 4  mit dem Rahmen 2 verbunden.

   Die unteren     Abdeck-          leisten    6 können im Bereich ihrer Gesamtlänge bei  spielsweise mit Hilfe von Schrauben 10     (Fig.    3) am       Fensterflügel    1     befestigt    sein. In     Fig.    3 ist die über  lappung zwischen einer oberen     Abdeckleiste    5 und  einer unteren     Abdeckleiste    6 dargestellt, wobei die  obere     Abdeckleiste    5     strichliert    eingezeichnet wurde.  



  In jedem der beiden Seitenteile des Rahmens 2  ist eine sich in Längsrichtung erstreckende Führungs  nut 11 vorgesehen, in die ein an der     benachbarten     Seite des Fensterflügels befestigter Führungszapfen 12  eingreift. Eine weitere Gelenkverbindung zwischen  dem Flügel 1 und dem Rahmen 2 besteht aus einem  horizontalen Zapfen 13, der das untere Ende einer       Abdeckleiste    5 mit der zugeordneten     Abdeckleiste    6  knapp unterhalb von deren oberen Ende verbindet.  



  Bei geschlossenem Fenster nehmen die einzelnen  Teile die in     Fig.    4 in vollen Linien eingezeichnete  Stellung ein. Die     Abdeckleisten    5 und 6 liegen dabei  in einer Richtung und der Zapfen 12 befindet sich  im oberen Ende der Führungsnut 11. Die     öffnungs-          bewegung    des Fensterflügels findet in der Richtung  des Pfeiles 14     (Fig.    4) statt. Während dieser Bewe  gung wird die obere     Abdeckleiste    5, wie dies     strich-          liert    veranschaulicht wurde, vom Rahmen 2 weg  gespreizt, und gleichzeitig gleitet der Zapfen 12 in  der Nut 11 nach unten.

   In der     strichliert    eingezeich  neten Stellung des Fensterflügels 1 nimmt der Zapfen  12 die mit 12' bezeichnete Stellung in der Nut 11 ein.  Wenn die Öffnungsbewegung des     Fensterflügels    fort  gesetzt wird, wird die     Abdeckleiste    5 wieder in Rich  tung auf den Rahmen 2 zu     verschwenkt,    während der  Zapfen 12 seine Abwärtsbewegung in der Nut 11  fortsetzt. Bei dieser fortgesetzten     Öffnungsbewegung     kann der Fensterflügel 1 beispielsweise in eine strich  punktiert eingezeichnete Vertikalstellung     verschwenkt     werden. In dieser Stellung ist die Aussenseite der Fen  sterscheibe 7 von dem hinter dem Fenster liegenden  Raum zur Reinigung leicht zugänglich.

   Wie leicht fest  gestellt werden kann, bleibt die     überlappung    zwischen  der oberen     Abdeekleiste    5 und der unteren     Abdeck-          leiste    6 während eines beträchtlichen Teiles der     öff-          nungsbewegung    erhalten, so dass der Fensterflügel fast  bis zur     Horizontalstellung    geöffnet werden kann, ohne  dass im Bereich der Schwenkachse die Abdichtung  gegen das Eindringen von Regenwasser verlorengeht.  



  Die obere     Abdeckleiste    5 muss nicht in ihrer Ge  samtheit gegenüber dem Rahmen 2 nach aussen und  innen beweglich sein, sondern kann fallweise auch mit  ihrem oberen Teil durch Anschrauben oder in anderer      Weise am Rahmen befestigt sein, so dass nur ihr un  terer Teil in der beschriebenen Weise beweglich ist.  Die Beweglichkeit kann dadurch gewährleistet wer  den, dass diese     Abdeckleiste    aus einem hinreichend  elastischen Material hergestellt wird, oder die     Abdeck-          leiste    kann auch aus zwei miteinander durch eine       Scharnierverbindung    verbundenen Teilen bestehen.  



  Viele weitere Abänderungen der beschriebenen  Ausführungsform sind möglich, ohne dass dadurch  der Rahmen der Erfindung verlassen wird. Die     Zap-          fen-Schlitzverbindung    12, 11 kann beispielsweise  durch eine Lenkerverbindung ersetzt werden, wobei  die beiden Enden des Lenkers gelenkig mit dem Fen  sterflügel 1 und dem Rahmen 2 verbunden sind, und  welcher Lenker gemeinsam mit der     Abdeckleiste    5  die Bewegungsrichtung des     Fensterflügels    bestimmt.  Es ist auch ohne weiteres möglich, andere Scharnier  verbindungen einschliesslich solcher, die völlig unab  hängig von der Abdeckung des Fensters sind, zu ver  wenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Fenster, insbesondere für Oberlichter, mit einem um eine horizontale Achse kippbar gelagerten Flügel und einer äusseren Abdeckung, bei welchem Fenster die auf den Seitenteilen des Rahmens und des Flügels angeordneten Teile der Abdeckung je eine obere mit dem Rahmen verbundene Abdeckleiste und eine un tere Abdeckleiste aufweisen, die auf dem Flügel be festigt ist und in der Schliessstellung des Fensters nach oben unter das untere Ende der oberen Abdeckleiste einragt, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Ab deckleiste derart angeordnet ist, dass ihr unterer Teil auf jeden Fall während der Bewegung des Fensters in der öffnungs- bzw.
    Schliessrichtung relativ zum Rahmen nach aussen bzw. innen bewegt wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Fenster nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die obere Abdeckleiste (5) einen Füh rungsarm einer Scharnierverbindung zwischen Fen sterflügel (1) und Rahmen (2) bildet und ihr unteres Ende gelenkig mit dem Flügel (1) verbunden ist. 2. Fenster nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Scharnierverbindung zusätzlich eine Zapfen-Schlitzverbindung (12, 11) zwischen dem Seitenteil des Fensterflügels und dem Seitenteil des Fensterrahmens (2) aufweist. 3.
    Fenster nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Scharnierverbindung einen wei teren Führungsarm aufweist, der mit seinen Enden am Seitenteil des Flügels bzw. des Rahmens ange- lenkt ist.
CH767860A 1959-07-09 1960-07-02 Fenster, insbesondere Oberlichtfenster, mit einem um eine horizontale Achse kippbar gelagerten Flügel und einer äusseren Abdeckung CH378512A (de)

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