CH378514A - Verfahren zur Herstellung einer Decken -oder Wandverkleidung und nach diesem Verfahren hergestellte Verkleidung - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Decken -oder Wandverkleidung und nach diesem Verfahren hergestellte Verkleidung

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CH378514A
CH378514A CH429560A CH429560A CH378514A CH 378514 A CH378514 A CH 378514A CH 429560 A CH429560 A CH 429560A CH 429560 A CH429560 A CH 429560A CH 378514 A CH378514 A CH 378514A
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CH
Switzerland
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rails
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CH429560A
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Gottfried Dr Esser
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Gottfried Dr Esser
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    • E04F13/07Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor
    • E04F13/08Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements
    • E04F13/0801Separate fastening elements
    • E04F13/0803Separate fastening elements with load-supporting elongated furring elements between wall and covering elements
    • E04F13/0805Separate fastening elements with load-supporting elongated furring elements between wall and covering elements with additional fastening elements between furring elements and the wall
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  • Structural Engineering (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung einer Decken -oder Wandverkleidung und nach diesem Verfahren  hergestellte     Verkleidung       Die     Erfindung        betrifft    ein Verfahren zur Her  stellung einer Decken- oder Wandverkleidung, und  bezweckt, die Montagekosten einer solchen Verklei  dung zu verringern. Das Verfahren nach der Erfindung  zeichnet sich dadurch aus, dass man an der zu ver  kleidenden Decke oder Wand, Schienen befestigt und  an der Rückseite von Verkleidungsplatten befestigte  Schienen auf den erstgenannten Schienen festklemmt.  



  Die Erfindung     betrifft    auch eine nach diesem  Verfahren hergestellte Decken- oder Wandverkleidung.  Dieselbe zeichnet sich dadurch aus, dass die Länge der  an der Decke oder Wand befestigten Schienen, ein  Mehrfaches der Länge der an der Rückseite der Ver  kleidungsplatten befestigten Schienen beträgt.  



  Anhand der Zeichnung werden nachfolgend Aus  führungsbeispiele des Verfahrens nach der Erfindung  erläutert. Es ist:       Fig.    1 eine perspektivische Unteransicht einer  Deckenverkleidung mit einer     Abbrechung;          Fig.    2 ein Schnitt gemäss der Linie 11-I1 von     Fig.    1,  und       Fig.    3 ein der     Fig.    2 entsprechender Schnitt für eine  Variante.  



  Um die Decke 1 mit Platten 2 zu verkleiden,  werden Verkleidungsplatten bereits in der Fabrik auf  ihrer Rückseite mit zueinander parallelen Schienen 3  versehen, die im Falle von     Fig.    1 und 2 ein U-förmiges  Profil mit leicht aufeinander zu geneigten, federnden  Schenkeln aufweisen. An der Decke 1 werden Schienen  4 parallel zueinander befestigt, z. B. mit Hilfe von  Dübeln und Schrauben oder auf irgendeine andere  bekannte Weise. Die Schienen 4 haben ein zu den  Schienen 3 komplementäres Profil, im Falle von       Fig.    1 und 2, ein     trapezförmiges        Vollprofil,    und ihre  Länge wird vorzugsweise so gewählt, dass sie gleich  der Länge der zu verkleidenden Decke 1 ist, während    die Länge der Platten 2 z.

   B. gleich der Breite dieser  Decke ist.  



  Es genügt nun, die Schienen 3 auf die Schienen 4  zu klemmen, um die Platten 2 an der Decke 1 zu be  festigen. Die Montagearbeit beansprucht nur einen  geringen Bruchteil der Zeit, die bisher zum Anbringen  der Platten an der Decke nötig war, z. B. durch An  schrauben oder Annageln der Platten an einem vor  gängig an der Decke befestigten Holzrost oder durch  Aufhängen der Platten an Drähten oder dergleichen.  Weitere besondere Vorteile des beschriebenen Ver  fahrens bzw. der nach demselben hergestellten Decken  verkleidung, sind folgende:  1. Wenn die Länge der Decke nicht genau einem  Vielfachen der Breite der Platten 2 entspricht, kann  man die Abstände der Platten voneinander mühelos  einander gleich machen, wozu man die Platten längs  der Schienen 4 nur etwas     zu    verschieben braucht.

   Bei  den erwähnten, bisher üblichen Verfahren, muss man  dagegen mit grosser Sorgfalt von Anfang an die Platten  genau am richtigen Ort festmachen, weil eine nach  trägliche Korrektur praktisch unmöglich ist bzw. zu  diesem Zweck die Platten gelöst und wieder neu  befestigt werden müssen.  



  2. Man kann die Platten 2 jederzeit mühelos ent  fernen, wenn man zwischen der Decke und den  Platten elektrische Leitungen oder andere Leitungen,  z. B.     Zentralheizungsleitungen,    anbringen will oder  solche Leitungen ändern oder reparieren muss.  



  3. Man kann etwaige Unebenheiten oder eine kleine  Neigung der Decke mühelos ausgleichen, indem man  die Schienen 3 nicht überall gleich tief auf die Schienen  4 klemmt.  



  Die in     Fig.    3 dargestellte Deckenverkleidung unter  scheidet sich von derjenigen nach     Fig.    1 und 2 lediglich  dadurch, dass die an der Rückseite der Platten 2 be-      festigten Schienen 3a ein     trapezförmiges    Vollprofil  haben, während die an der Decke 1 befestigten, durch  gehenden Schienen 4a ein U-förmiges Profil mit leicht  aufeinander zu geneigten, federnden Schenkeln auf  weisen. Selbstverständlich können auch Schienen mit  anderen komplementären Profilen verwendet werden,  die ein     Anklemmen    der Schienen aneinander gestatten.  



  Die Länge der Schenkel des     U-Profils    der Schienen  3 oder 4a kann viel grösser sein als in der Zeichnung  dargestellt ist, so dass man auf sehr einfache Weise  auch einen relativ grossen Abstand zwischen Decke 1  und Platten 2 erzielen kann.  



  Als Material für die Schienen 3 und 4a verwendet  man vorzugsweise Sperrholz, dem man durch Warm  pressen die U-förmige Profilform gibt. Eine bemer  kenswerte Eigenschaft solcher     Sperrholzschienen    ist  die, dass die Schenkel des     U-Profils    die Neigung haben,  sich im Laufe der Zeit weiter zu schliessen. Infolge  dessen besteht keine Gefahr, dass sich die beschriebenen  Klemmverbindungen von selbst lösen. Für die Schie  nen 4 und 3a verwendet man vorzugsweise einfache  Holzleisten. Prinzipiell kann man natürlich auch  Schienen aus anderen Materialien, z. B. Leichtmetall  oder Kunststoff verwenden. Statt einer Decke kann  man selbstverständlich auch eine Wand auf die  beschriebene Weise verkleiden. Die Länge der Platten  braucht natürlich nicht der Breite der Decke oder der  Höhe der Wand zu entsprechen.

   Man kann auch  quadratische Platten verwenden, die an ihrem Rücken  nur mit einer einzigen Schiene 3 oder 3a versehen sind.  In vielen Fällen wird man davon absehen, einen  Abstand zwischen den Platten bestehen zu lassen und  die Platten stumpf aneinander stossen. Die Platten  können einander auch leicht überlappen. Ein Abstand  zwischen den     Platten    ist besonders dann erwünscht,  wenn die Verkleidung zur Verbesserung der aku  stischen Eigenschaften des Raumes vorgenommen  wird, weil dadurch in bekannter Weise die Schall  absorption erhöht wird. In diesem Falle wird man  Platten aus den Schall gut absorbierenden, insbeson  dere porösen Materialien wählen.

   Die Platten können  zur Erhöhung der Schallabsorption oder aus dekora  tiven Gründen mit einem     abwärtsgebogenen    Rand,    oder mit Rippen oder dergleichen versehen sein. Die  untere bzw. vordere Seite der montierten Platten kann  gegebenenfalls auch mit einer Tapete oder dergleichen       überklebt    werden. Die Schienen 4 und 4a bzw. 3 und 3a  können auch in einzelne Abschnitte unterteilt werden,  die einen gewissen Abstand voneinander haben; damit  lässt sich eine gewisse Materialersparnis erzielen, die  sich aber -im allgemeinen wegen der zum Ausrichten  der einzelnen Abschnitte erforderlichen Mehrarbeit  und der verringerten Klemmwirkung nicht lohnen  wird.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRÜCHE</B> I. Verfahren zur Herstellung einer Decken- oder Wandverkleidung, dadurch gekennzeichnet, dass man an der zu verkleidenden Decke oder Wand, Schienen (4; 4a) befestigt und an der Rückseite von Verklei dungsplatten (2) befestigte Schienen<B>(3;</B> 3a) auf den erstgenannten Schienen festklemmt. TI. Decken- oder Wandverkleidung, hergestellt nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge der an der Decke oder Wand befestigten Schienen (4; 4a) ein Mehrfaches der Länge der an der Rückseite der Verkleidungsplatten (2) befestigten Schienen<B>(3;</B> 3a) beträgt. UNTERANSPRÜCHE 1. Verkleidung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die einen Schienen (3; 4a) ein U-förmiges Profil aufweisen. 2.
    Verkleidung nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schenkel des U-förmigen Profils aufeinander zu geneigt sind und dass die mit den so profilierten Schienen (3; 4a) zusammengeklemmten Schienen (4; 3a) ein trapezförmiges Profil haben. 3. Verkleidung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schienen (3; 4a) mit U-förmi- gem Profil aus Sperrholz bestehen. 4. Verkleidung nach Patentanspruch<B>11,</B> dadurch gekennzeichnet, dass mindestens die einen Schienen (3; 4a) aus Sperrholz bestehen.
CH429560A 1960-04-14 1960-04-14 Verfahren zur Herstellung einer Decken -oder Wandverkleidung und nach diesem Verfahren hergestellte Verkleidung CH378514A (de)

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CH378514A true CH378514A (de) 1964-06-15

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0011358A1 (de) * 1978-09-30 1980-05-28 Tac Construction Materials Limited Verfahren zum Anbringen von Verkleidungstafeln an Stahlträgern
EP4163454A1 (de) * 2021-10-06 2023-04-12 SFS Group International AG Fassadenbefestigungssystem, halteelement dafür und montageverfahren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0011358A1 (de) * 1978-09-30 1980-05-28 Tac Construction Materials Limited Verfahren zum Anbringen von Verkleidungstafeln an Stahlträgern
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