CH378534A - Verfahren zur Herstellung von Schaumgummiköpern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Schaumgummiköpern

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CH378534A
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CH
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foam
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CH953960A
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Elisabeth Dipl Ing Lenk
Lutz Hugo
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Semperit Ag
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    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C44/00Shaping by internal pressure generated in the material, e.g. swelling or foaming ; Producing porous or cellular expanded plastics articles
    • B29C44/34Auxiliary operations
    • B29C44/58Moulds
    • B29C44/588Moulds with means for venting, e.g. releasing foaming gas
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B29C44/583Moulds for making articles with cavities
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B29KINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES B29B, B29C OR B29D, RELATING TO MOULDING MATERIALS OR TO MATERIALS FOR MOULDS, REINFORCEMENTS, FILLERS OR PREFORMED PARTS, e.g. INSERTS
    • B29K2105/00Condition, form or state of moulded material or of the material to be shaped
    • B29K2105/04Condition, form or state of moulded material or of the material to be shaped cellular or porous

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  • Manufacture Of Porous Articles, And Recovery And Treatment Of Waste Products (AREA)
  • Casting Or Compression Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung von Schaumgummikörpern
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von   Schaumgurnmlkör-    pern, wie z. B. Sitzkissen, Polster und dergleichen.



     Schaumgummimatratzen, -sitzkissen, -polster    oder dergleichen werden bekanntlich vornehmlich in der Weise hergestellt, dass Latex mit   Vul!kanisationsmit-    teln sowie mit geeigneten   schaumbildenden    Mitteln versetzt in einem   Rührwerk    zu Schaum geschlagen wird. Dieser   gleichmässig    verteilten, Luftbläschen aufweisenden Schaummasse fügt man sodann noch ein Koagulationsmittel zu, worauf die Schaummasse in eine Form gegossen, diese mit einer aufsetzbaren   Formplatte    abgeschlossen und schliesslich   vulkanisiert    wird. Nach der Vulkanisation wird die obere Formplatte abgehoben, der nunmehr verfestigte Latexschaumkörper herausgenommen und getrocknet.

   Es ist üblich, zur Gewichtsersparnis und aus anderen Gründen solche   Schaumgummikörper    auf einer Seite mit   Ausnehmunigen    zu versehen. Zu deren Bildung ist die obere Formplatte mit einer Mehrzahl von entsprechend geformten Kernzapfen versehen, die bei gefüllter und abgeschlossener Form in die Schaummasse hineinragen. Ist die Form in der bisher   übli-    chen Weise richtig gefüllt und die obere Formplatte aufgesetzt, dann füllt die Schaummasse den Hohlraum der Form zur Gänze aus, wobei unvermeidlicherweise noch etwas Schaummasse aus der Form austritt.

   Bei diesem bekannten Verfahren konnte bisher nicht verhindert werden, dass beim Aufsetzen der oberen Formplatte Luft mit eingeschlossen wurde, wodurch an der Oberfläche mehr oder weniger grosse Blasen entstanden, durch die der fertige Schaumgummikörper an der Oberseite ein unschönes Aussehen erhielt.   DaranRkonnte    auch die Massnahme, die obere Formplatte mit Luftaustrittsöffnungen zu versehen, nicht viel ändern, da diese durch die   Schaummasse    gleich verlegt wurden. Dieser unschönen Oberfläche legte man bislang keine grosse Bedeutung bei, weil in der Regel solche Schaumgummikörper mit einem Überzug aus Textilien oder Kunstleder versehen werden. Trotzdem besteht aber das Bedürfnis, auch dem Schaumgummikörper selbst ein allseitig schönes Aussehen zu geben.



   Erfindungsgemäss   wird    dies dadurch erreicht, dass der Unterteil der Form nur so weit mit Latexschaum gefüllt wird, dass bei geschlossener Form und eingetauchten   Kerneapfen    zwischen der Oberfläche der Schaummasse und der Unterfläche der oberen Formplatte ein freier Zwischenraum verbleibt.



   Durch diese Massnahme werden in einfachster Weise Schaumgummikörper erzeugt, die auch auf der Seite der Ausnehmungen eine glatte Oberfläche   auf    weisen.



   Nach dem beschriebenen Verfahren ist es nunmehr auch möglich,   Schaumgummikörper    gleicher Grösse, jedoch verschiedener Höhe, in einer Form herzustellen, da man nur die Menge der   einzufällen-    den Schaummasse auf die gewünschte Höhe des Körpers abzustimmen braucht. Nach der bisher üblichen Methode, bei der man von der Annahme ausging, dass die Form zur Gänze mit Schaummasse ausgefüllt werden muss, waren bei solchen   Dimen-      sionsabweichungen    immer eigene Formen erforderlich.



   Die Höhe des freien Zwischenraumes zwischen der Schaummasse und der Formplatte ist hiebei an kein bestimmtes Mass gebunden.



   Durch das beschriebene Verfahren kann auch die Menge an vulkanisiertem Abfall bedeutend reduziert werden.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Schaumlgummi- körpern, wie Matratzen, Sitzkissen, Polster oder dergleichen, dadurch gekennzeichnet, dass der Unterteil der Form nur so weit mit Latexschaum gefüllt wird, dass bei geschlossener Form und eingetauchten Kernzapfen zwischen der Oberfläche der Schaummasse und der Unterfläche der oberen Formplatte ein freier Zwischenraum verbleibt.
CH953960A 1959-09-23 1960-08-23 Verfahren zur Herstellung von Schaumgummiköpern CH378534A (de)

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