CH378581A - Gerät zum Einstampfen von Futtermitteln oder dergleichen in Silos - Google Patents

Gerät zum Einstampfen von Futtermitteln oder dergleichen in Silos

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CH378581A
CH378581A CH8064159A CH8064159A CH378581A CH 378581 A CH378581 A CH 378581A CH 8064159 A CH8064159 A CH 8064159A CH 8064159 A CH8064159 A CH 8064159A CH 378581 A CH378581 A CH 378581A
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CH
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drive wheel
wheel
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chen
cable drum
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CH8064159A
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Kress Konrad
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Kress Konrad
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23NMACHINES OR APPARATUS FOR TREATING HARVESTED FRUIT, VEGETABLES OR FLOWER BULBS IN BULK, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PEELING VEGETABLES OR FRUIT IN BULK; APPARATUS FOR PREPARING ANIMAL FEEDING- STUFFS
    • A23N17/00Apparatus specially adapted for preparing animal feeding-stuffs

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description


  Gerät zum Einstampfen von     Futtermitteln    oder dergleichen in Silos    Es wurde bereits vorgeschlagen, Futtermittel oder  dergleichen in Silos unter Benutzung von Fallgewich  ten,     Stampfbalken    oder dergleichen einzustampfen,  die über eine Seiltrommel mechanisch angehoben und  wieder freigegeben werden. Derartige Vorrichtungen  wurden auch schon so ausgeführt, dass das Fall  gewicht während des     Stampfvorganges    um die Längs  achse des     Silobehälters    herumgeschwenkt wurde, so  dass ein allseitig gleichmässiges Einstampfen erfolgte.

    Bisher bekannte Vorrichtungen arbeiten, da ein ab  wechselndes Anheben und Freigeben der Fallgewichte  erforderlich ist, unter Zuhilfenahme von Schaltkupp  lungen, die entweder den Motor der Vorrichtung       intermittierend    mit der Seiltrommel verbinden und  von ihr lösen, oder mittels einer     nockengesteuerten     Klemmvorrichtung für das Seil oder dergleichen des  Fallgewichtes. Es wird ferner bisher ein mehrfaches       Vorgelege    verwendet, um die Aufzugeinrichtung durch  einen der üblichen Elektromotoren anzutreiben.

   A11  dies führt zu einer im Hinblick auf einen rauhen  Betrieb im Aufbau verwickelten, sehr wartungs  bedürftigen und hinsichtlich der Kupplung einer star  ken Abnutzung unterliegenden und infolge des Vor  geleges auch umfangreichen Bauweise von relativ  hohem Gewicht. Es ist daher vielfach nicht möglich,  eine derartige     Stampfvorrichtung    ohne weiteres nach  träglich in die Dachkonstruktion eines Lagerraumes  oder einer     Silobatterie    einzubauen.  



  Durch die Erfindung werden diese Schwierigkeiten  vermieden, und es wird ein im Aufbau erheblich ein  facheres     Stampfgerät,    das überdies hinsichtlich sei  ner Wartung sehr anspruchslos ist, ermöglicht. Er  reicht wird dies dadurch, dass der Antrieb der Seil  trommel mittels eines an sich bekannten Getriebe  motors über ein unmittelbar auf dessen Welle an  geordnetes, als Reibrad ausgebildetes Treibrad er  folgt, dessen     Reibungsschluss    mit dem getriebenen    Rad durch die Schalteinrichtung je Umdrehung des  Treibrades einmal aufgehoben und wiederhergestellt  wird. Besonders einfach gestaltet sich der Aufbau,  wenn das Treibrad selbst als Schaltkurve zur Betäti  gung des Ein- und     Ausrückens    ausgebildet ist.

   Die  Schaltkurve könnte auch gleichachsig mit dem An  triebsrad angeordnet sein. Zweckmässig ist es ge  gebenenfalls, das Treibrad zusammen mit dem Motor  auf einer in Richtung zum getriebenen Rad unter  Last stehenden Wippe anzuordnen, die zum Aufheben  des Reibungsschlusses durch die Schaltkurve vor  übergehend angehoben wird. Eine noch weitere Ver  einfachung, die der Wartung und der Zuverlässigkeit  zugute kommt, kann erzielt werden, wenn die Reib  fläche des Treibrades, vorzugsweise also sein Um  fang, mittels einer Aussparung, die den     Reibungs-          schluss    zwischen dem Treibrad und dem getriebenen  Rad während eines Teils des Umlaufes des Treib  rades unterbricht, als Schaltkurve ausgebildet ist.

    Es kann vorteilhaft sein, ein Zwischenrad vorzusehen,  das zwischen das Treibrad und das getriebene Rad       hineinbewegbar    gelagert ist. Diese Bewegung kann  durch die Schaltkurve des Treibrades und vorzugs  weise unter Mitwirkung einer Belastungsfeder er  folgen. Hierbei kann auch nur dieses Zwischenrad  einen Reibbelag tragen. Je nach der Ausbildung der  Schaltung kann es zweckmässig sein, den Eingriffs  hub dieses Zwischenrades beispielsweise mittels Fe  deranschlages einstellbar auszuführen.

   Um schliesslich  die Hubhöhe, die an sich grundsätzlich durch das  Übersetzungsverhältnis zwischen dem Treibrad und  dem getriebenen Rad der Seiltrommel bestimmt wird,  in gewissen Grenzen verändern zu können, kann der  Kurventeil der Schaltkurve, der den     Reibungsschluss     unterbricht, mittels eines in Drehrichtung der Schalt  kurve verstellbaren,     vorzugsweise    an der Seite der  Ablaufkante der Kurve angeordneten Zwischen-           stückes    einstellbar ausgeführt sein. Hierbei kann die  ses Zwischenstück als auf der Achse der Schaltkurve  bzw. des Treibrades gelagertes, um diese schwenk  bar feststellbares Segment ausgebildet sein.

   Um das  Gerät in einfacher Weise von einem Silo zum anderen  verfahren zu können, empfiehlt sich die Anord  nung eines ein- und ausschaltbaren     Ratschengesper-          res    an der Seiltrommel, das, wenn eingeschaltet, ein  absatzweises Anheben des     Stampfbalkens    bis zur vol  len     Endhubhöhe    erlaubt. Weiter kann auch eine auf  die Seiltrommel wirkende, willkürlich einzuschaltende  Bremse vorgesehen sein, die ein langsames Ablassen  des     Stampfbalkens    ermöglicht. An sich genügen bei  entsprechender Ausbildung der Vorrichtung an sämt  lichen     Rädern    einfache glatten Reibflächen.

   Um hin  sichtlich der Kraftübertragung     eine    besondere Sicher  heit zu schaffen, kann es sich jedoch empfehlen,  sämtliche an der Kraftübertragung teilnehmenden  Räder als     Rillenräder    nach Art von Keilriemen  scheiben auszubilden, wodurch unter Umständen auch  die Wahl von im Durchmesser besonders kleinen  Rädern zulässig wird.  



  In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele  des     Erfindungsgegenstandes    in schematischer Darstel  lung veranschaulicht. Es zeigen:       Fig.    1 in einer Seitenansicht eine     Stampfeinrich-          tung    mit unmittelbar auf die Seiltrommel wirkendem  Reibrad, dessen Verbindung mit dem getriebenen  Rad durch Anheben und Ablassen dieses Treibrades  mittels einer mit dem Treibrad verbundenen Schalt  kurve erfolgt,       Fig.    2 in Seitenansicht eine Ausführung, bei  der die Schaltkurve des Treibrades ein Zwischenrad  verschiebt,       Fig.3    ebenfalls in Seitenansicht eine Vorrich  tung, bei welcher die Reibfläche des Treibrades mittels  einer Aussparung als Schaltkurve ausgebildet ist,

         Fig.    4 wiederum in Seitenansicht eine gleichartige  Ausführung der     Stampfvorrichtung,    jedoch unter An  wendung eines in seinem Eingriffshub begrenzten Zwi  schenrades,         Fig.    5 in einer Seitenansicht die verstellbare Aus  führung der Aussparung des Treibrades,       Fig.    6 einen Schnitt nach     VI-VI    der     Fig.    5,       Fig.    7 eine Draufsicht auf     Fig.    5,       Fig.    8 in einer teilweisen Seitenansicht die Ausfüh  rung der Räder als     Rillenräder    nach Art von Keil  riemenscheiben.

      Die Aufzugvorrichtung besteht im wesentlichen  aus einem Grundrahmen 1, einem Zwischenrahmen 2  und einem Kopfstück 3. Diese drei Teile werden  durch Zuganker 4 zusammengehalten. An dem Kopf  stück 3 ist die     Aufhängevorrichtung    5 angebracht, die  zum     Aufhängen    der gesamten Vorrichtung an einer  Laufschiene 6 dient. Auf dem Grundrahmen 1 ist eine  Seiltrommel 7 mit Antriebsrad 7a gelagert, die das  Hubseil 8 des     Stampfbalkens    9 aufnimmt. Das Seil 8  läuft über zwei Rollen 10, die beiderseits der Seil-         trommel    7 an dem Grundrahmen 1 gelagert sind.

    Nach     Fig.    1 ist über dem Zwischenrahmen 2 eine  Wippe 11 um den Punkt 11a schwenkbar angeordnet,  auf der ein Getriebemotor an sich bekannter Bau  art (nicht dargestellt) gelagert ist, dessen Welle 12  unmittelbar das Treibrad 13 trägt. Die Wippe 11  erlaubt es, den Motor zusammen mit dem Treibrad  13 gegenüber dem Antriebsrad 7a einzustellen, wofür  die Spannschrauben 14 und die Feder 15 dienen. Auf  der Welle 12 des Motors sitzt ferner eine Riemen  scheibe 16, die über einen Keilriemen 17 einen  Schneckentrieb 18 antreibt, mittels dessen die Ge  samtvorrichtung in an sich bekannter Weise lang  sam um ihre senkrechte Achse gedreht wird. Das  Treibrad 13 ist nach     Fig.    1 an seinem Umfang als  Reibrad ausgebildet und kann mit einem besonderen  Reibbelag versehen sein.

   Das Treibrad 13 besitzt eine  Steuerkurve 19, die mit einer an dem Zwischen  rahmen 2 angeordneten Rolle 20 oder dergleichen zu  sammenarbeitet. Während des grössten Teils seines  Umlaufes wird das Treibrad 13 durch die Feder  15 mit dem Antriebsrad 7a der Seiltrommel 7 in  reibungsschlüssiger Verbindung gehalten. Während  seines Umlaufes im Uhrzeigersinn versetzt es die Seil  trommel 7 in     entgegengesetztem    Umlauf, der Stampf  balken 9 wird dabei durch das Hubseil 8 angehoben.

    Sobald während des Umlaufes des Treibrades 13 der  Punkt 22 der Kurve 19 an die Rolle 20 gelangt, wird  die Wippe 11 zusammen mit dem Motor (nicht dar  gestellt) und dem Treibrad 13 entgegen der Wir  kung der Feder 15 leicht angehoben, und der     Rei-          bungsschluss    zwischen dem Treibrad 13 und dem  Antriebsrad 7a der Seiltrommel 7 wird unterbrochen.  Die Seiltrommel wird somit freigegeben, so dass der       Stampfbalken    9 auf das     Stampfgut    herabfallen kann.  Die Lage des Schwenkpunktes     lla    der Wippe 11 ist  gegenüber dem Mittelpunkt des Schneckengetriebes  18 so gewählt, dass das Anheben der Wippe auf  die Spannung des Riemens 17 keinen wesentlichen  Einfluss ausübt.

   Sobald der Punkt 21 der Kurve 19  an die Rolle 20 gelangt, werden die Wippe 11 und  das Treibrad 13 wieder freigegeben, der     Reibungs-          schluss    zwischen dem Treibrad 13 und dem Antriebs  rad 7a der Seiltrommel 7 wird wiederhergestellt, so  dass der     Stampfbalken    9 so lange angehoben wird,  bis der Punkt 22 der Kurve 19 erneut auf die Rolle  20 aufläuft, worauf wiederum die Freigabe des       Stampfbalkens    9 stattfindet.  



  Um den     Stampfbalken    9 zum Verfahren der ge  samten Vorrichtung über einen anderen     Silobehälter     in angehobener Stellung festzustellen, ist eine auf die  Seiltrommel 7 wirkende     Ratschenklinke    23 vor  gesehen, die mittels eines Seilzuges 24 beliebig     ein-          und    ausgeschaltet werden kann. Soll der     Stampfbalken     9 aus betrieblichen Gründen ganz herabgelassen wer  den, so kann dies mittels einer Bremse 25 ohne Ge  fahr erfolgen, wenn das Treibrad 13 in die Stellung  gedreht ist, in welcher die Kurve 19 die Wippe 11  anhebt; der     Reibungsschluss    zwischen den Rädern 7a  und 13 also unterbrochen ist.

        In     Fig.    2 ist eine     abgeänderte    Ausführungsform  veranschaulicht. Hierbei ist zwischen dem Treibrad  13 und dem Antriebsrad 7a der Seiltrommel ein  Zwischenrad 26 vorgesehen. Man kann daher einen  Reibbelag z. B. nur auf dem Zwischenrad 26 anord  nen, so dass im Falle einer Abnutzung eine leichte  Auswechselung durch einfachen Austausch des ge  samten Zwischenrades möglich wird. Das Treibrad  13 kann zusammen mit dem Motor (nicht dargestellt)  in diesem Fall an dem festen Zwischenrahmen 2  ohne Vermittlung einer schwenkbaren Wippe     gelagert     sein. Die Steuerung erfolgt wiederum durch eine  Kurve 19, die mit dem Treibrad 13 fest verbunden  ist. Das Zwischenrad 26 ist an einem Schwenkhebel  27 gelagert, auf dessen Ende 28 die Kurve 19 arbeitet.

    Gelangt der Punkt 22 der Kurve 19 des Treibrades  13 - dieses läuft im vorliegenden Fall entgegen dem  Uhrzeigersinn um - an das Ende des Hebels 27,  so gelangt das Zwischenrad 26 ausser Eingriff mit dem  Treibrad 13 und dem Antriebsrad 7a der Seiltrommel  7, und der     Stampfbalken    9 wird freigegeben. Kommt  dagegen der Punkt 21 der Kurve 19 zum Anschlag  an dem Ende 28 des Hebels 27, so wird dieser nach  links geschwenkt, wobei das Zwischenrad 26 unter       Vorspannung    der Feder 29 die reibungsschlüssige  Verbindung mit den Rädern 7a und 13 wieder ge  winnt, so dass der     Stampfbalken    9 erneut angehoben  wird.  



  Eine weitere Ausführungsform des Erfindungs  gegenstandes ist in     Fig.    3 veranschaulicht. Hierbei ist  das Treibrad 13 mit Motor wiederum auf einer  Wippe 11     gelagert,    die unter dem Einfluss einer Be  lastungsfeder 15 steht. Der     Abwärtshub    der Wippe 11  kann durch die Anschlagschraube 30 eingestellt wer  den. Nach     Fig.    3 besitzt das Treibrad 13 an seiner  Reibfläche, im vorliegenden Falle an seinem Umfang,  eine als Schaltkurve wirkende Aussparung 19a. Beim  Umlauf des Treibrades 13 im Uhrzeigersinn wird die  Seiltrommel 7 durch     Reibungsschluss    mit dem An  triebsrad 7a mitgenommen, und zwar so lange, bis  der Punkt 22 des Umfanges des Treibrades 13 an die  Eingriffsstelle mit dem Antriebsrad 7a gelangt.

   In  diesem Augenblick wird der     Reibungsschluss    zwischen  den Rädern 7a und 13 unterbrochen, so dass die  Seiltrommel 7 und der     Stampfbalken    9 freigegeben  werden und dieser     abwärtsfällt.    Beim weiteren Um  lauf des Treibrades 13 gelangt der Punkt 21 des  Treibrades 13 wieder mit dem Umfang des Antriebs  rades 7a der Seiltrommel 7 in Eingriff, so     dass    diese  wieder im Sinne des     Aufwindens    gedreht wird. Die  Aussparung 19a kann in ihrer Grösse in Umfangs  richtung den Bedürfnissen entsprechend bemessen  sein.

   Das Verhältnis des Durchmessers des Treib  rades 13 zum Durchmesser des Antriebsrades 7a  und der Seiltrommel 7 bestimmt im Zusammen  wirken mit der Länge der Aussparung 19a in Um  fangsrichtung die Hubhöhe des     Stampfbalkens    9.  



  Um bei gegebenen Durchmessern von Treibrad  13, Antriebsrad 7a und Seiltrommel 7 die Hubhöhe  des     Stampfbalkens    9 doch in gewissen Grenzen ver-    ändern zu können, kann nach     Fig.    5 bis 7 die Aus  sparung des Treibrades 13 mittels eines in Dreh  richtung des Treibrades verstellbaren Zwischen  stückes 31 einstellbar ausgeführt sein. Am zweck  mässigsten dürfte dabei das Zwischenstück als Seg  ment 31, 32 ausgeführt und auf der Welle 12 des  Treibrades schwenkbar gelagert sein.

   Die Aussparung  19a des Treibrades kann dann in Umfangsrichtung  so reichlich bemessen sein, dass der     Reibungsschluss     zwischen Treibrad 13 und Antriebsrad 7a während  des Umlaufes des Treibrades 13 nur so lange aufrecht  erhalten bleibt, wie es der geringsten Hubhöhe des       Stampfbalkens    9 entspricht. Das Zwischenstück 31  ist mit Vorteil in     Umfangsrichtung    an derjenigen  Seite der Aussparung 19a angeordnet, die das Ende  der reibungsschlüssigen Verbindung bestimmt, weil  es an dieser Stelle einer geringeren Beanspruchung  ausgesetzt ist, als dies bei Anordnung im Bereich  des Punktes 21 der Fall wäre.

   Der Punkt 21 stellt  die     Auflaufkante    der Reibfläche dar, ist also jeweils  zu Beginn der Mitnahme der Seiltrommel einer er  höhten Beanspruchung ausgesetzt. Soll ein höherer  Hub erzielt werden, so kann durch Verstellen des  Zwischenstückes 31 entgegen dem Drehsinn des  Treibrades 13 dessen     Aussparung    verkürzt, also seine  wirksame Umfangslänge vergrössert werden. Zur Fest  stellung des Zwischenstückes in der entsprechenden  Lage ist eine Stellschraube 33 vorgesehen.  



  Ebenso wie am Beispiel der     Fig.2    behandelt,  kann auch im Falle der Anordnung einer Aussparung  an der     Reibfläche,    die als Schaltkurve wirkt, nach       Fig.    4 ein Zwischenrad 26 zwischen dem Treibrad 13  und dem Antriebsrad 7a der Seiltrommel 7 angeord  net werden. Das Zwischenrad braucht dann allerdings  nicht an einem Schwenkhebel gelagert zu sein; es  genügt, es an einem festen Teil 34 des Rahmens der       Vorrichtung    verschiebbar zu lagern. Wie im Falle  der     Fig.    2 steht das Zwischenrad im Sinne eines Ein  rückens unter der Wirkung einer Feder 29.

   Jedoch  ist es mittels der Stellschrauben 35 und einer Puffer  feder 36 zweckmässig in seinem     Eingriffshub    ein  stellbar, damit es während des Durchgangs der Aus  sparung 19a mit Sicherheit ausser Eingriff mit den  Rädern 7a und 13 gehalten wird.  



  Wie in     Fig.    8 als     Einzelheit    veranschaulicht ist,  können im Falle aller vorher behandelten Ausfüh  rungsbeispiele sämtliche an der Kraftübertragung teil  nehmenden Räder - im Falle der     Fig.    8 handelt es  sich um das Treibrad 13 und um das Antriebsrad 7a  der Seiltrommel 7 nach     Fig.    3 - auch nach Art von       Keilriemenscheiben    in an sich bekannter Weise als       Rillenräder    ausgebildet sein, wobei jeweils die koni  sche Rille des einen Rades mit dem entsprechenden  Ringkeil des anderen Rades zusammenarbeitet.

   Es  wird hierdurch ein besserer     Reibungsschluss    vermittelt  und gegebenenfalls auch die Wahl kleinerer Durch  messer für die Räder ermöglicht. Im Falle der Aus  führungsbeispiele nach     Fig.2    und 4 können sämt  liche Räder 7a, 13 und 26 in dieser Weise ausgebildet  sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Gerät zum Einstampfen von Futtermitteln oder dergleichen in Silos mit über eine mittels einer Schalt einrichtung gesteuerte Seiltrommel anhebbarem und wieder frei zu gebendem Stampfbalken, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb der Seiltrommel (7) mittels eines Getriebemotors über ein unmittelbar auf dessen Welle (12) angeordnetes, als Reibrad ausgebil detes Treibrad (13) erfolgt, dessen Reibungsschluss mit dem getriebenen Rad (7a) durch die Schaltein richtung (19 bzw. 19a) je Umdrehung des Treibrades (13) einmal aufgehoben und wiederhergestellt wird. UNTERANSPRüCHE 1.
    Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass das Treibrad (13) selbst als Schalt kurve (19 bzw. 19a) zur Betätigung des Ein- und Ausrückens ausgebildet ist. 2. Gerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Treibrad (13) zusammen mit dem Motor auf einer in Richtung zum getriebenen Rad (7a) unter Last stehenden Wippe (11) angeordnet ist, die zum Aufheben des Reibungs schlusses durch die Schaltkurve (19) vorübergehend angehoben wird. 3.
    Gerät nach Patentanspruch und Unteransprü chen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Reib fläche des Treibrades (13) mittels einer Aussparung (19a), die den Reibungsschluss zwischen dem Treib rad (13) und dem getriebenen Rad (7a) während eines Teils des Umlaufes des Treibrades (13) unterbricht, als Schaltkurve ausgebildet ist. 4. Gerät nach Patentanspruch und Unteransprü chen 1 bis 3, gekennzeichnet durch ein Zwischenrad (26), das zwischen das Treibrad (13) und das ge triebene Rad (7a) hineinbewegbar gelagert ist, wobei diese Bewegung durch die Schaltkurve (19 bzw. 19a) des Treibrades und unter Mitwirkung einer Be lastungsfeder (29) erfolgt. 5.
    Gerät nach Patentanspruch und Unteransprü chen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass von allen an der Kraftübertragung teilnehmenden Rädern nur das Zwischenrad (26) mit einem Reibbelag versehen ist. 6. Gerät nach Patentanspruch und Unteransprü chen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das zwi schen dem Treibrad (13) und dem getriebenen Rad (7a) angeordnete, unter Federbelastung stehende Zwischenrad (26) in seinem Eingriffshub durch einen Anschlag (35, 36) einstellbar ist. 7. Gerät nach Patentanspruch und Unteransprü chen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Kur venteil (22) der Schaltkurve (19 bzw. 19a), der den Reibungsschluss unterbricht, mittels eines in Drehrich tung der Schaltkurve (19 bzw. 19a) verstellbaren Zwischenstückes (31) einstellbar ausgeführt ist. B.
    Gerät nach Patentanspruch und Unteransprü chen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwi schenstück (31) als auf der Achse (12) der Schalt kurve (19 bzw. 19a) bzw. des Treibrades (13) ge lagertes, um diese schwenkbar feststellbares Segment (31, 32) ausgebildet ist. 9. Gerät nach Patentanspruch und Unteransprü chen 1 bis 8, gekennzeichnet durch eine an der Seil trommel (7) angeordnete, ein- und ausschaltbare Klinke (23). 10. Gerät nach Patentanspruch und Unteransprü chen 1 bis 9, gekennzeichnet durch eine auf die Seil trommel (7) wirkende, willkürlich einzuschaltende Bremse (25) zum langsamen Ablassen des Stampf balkens (9). 11.
    Gerät nach Patentanspruch und Unteransprü chen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Räder (7a, 13, 26) nach Art von Keilriemenscheiben als Rillenräder ausgebildet sind.
CH8064159A 1958-12-11 1959-11-16 Gerät zum Einstampfen von Futtermitteln oder dergleichen in Silos CH378581A (de)

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