CH378627A - Vorrichtung zum Steuern von Ventilen - Google Patents

Vorrichtung zum Steuern von Ventilen

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CH378627A
CH378627A CH414060A CH414060A CH378627A CH 378627 A CH378627 A CH 378627A CH 414060 A CH414060 A CH 414060A CH 414060 A CH414060 A CH 414060A CH 378627 A CH378627 A CH 378627A
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CH
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housing
valve
push button
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valve housing
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Application number
CH414060A
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English (en)
Inventor
Bornand Rene
Original Assignee
Specken Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K31/00Actuating devices; Operating means; Releasing devices
    • F16K31/44Mechanical actuating means
    • F16K31/52Mechanical actuating means with crank, eccentric, or cam

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Preventing Unauthorised Actuation Of Valves (AREA)

Description


  Vorrichtung zum Steuern von Ventilen    Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum  Steuern von Ventilen durch ein unmittelbar auf den  Ventilstössel einwirkendes Steuerorgan, welches von  Hand oder mittelbar über eine Hilfskraft betätigt wird.  Die Erfindung zeichnet sich dadurch aus,     dass    das     Ven-          tilsteuerorgan    in verschiedenen Lagen zum Ventilge  häuse an diesem     montierbar    und diese bauliche Einheit  ausserdem zum Anbau an einer     Schalttafelwand    einge  richtet ist.

   Hierbei kann     zweckmässigerweise    das  Steuerorgan auf einer Grundplatte     bzw.    in einem Ge  häuse angeordnet und damit auf dem Ventilgehäuse  drehbar gelagert und in verschiedenen     Drehwinkel-          stellungen        arretierbar    sein. Die     Arretiermittel    können  aus Schrauben bestehen, die sowohl zur Verbindung  der Grundplatte     bzw.    des Gehäuses des Steuerorganes  mit dem Ventilgehäuse als auch mit der zwischen die  Grundplatte     bzw.    das Gehäuse und das Ventilgehäuse  eingreifenden     Schalttafelwand    dienen.  



  Die Erfindung wird anschliessend anhand der Zeich  nung in einigen Ausführungsbeispielen beschrieben.  Es zeigen:  Die     Fig.   <B>1</B> bis<B>3</B> eine     erfindungsgemässe    Vorrichtung  mit     Handhebelsteuerorgan,    wobei     Fig.   <B>1</B> einen Schnitt  nach der Linie     I-I    der     Fig.   <B>3</B> und     Fig.    2 einen Schnitt  nach der Linie     II-11    der     Fig.   <B>3</B> darstellen,  die     Fig.    4,<I>4a, 4b</I> und<B>5</B> eine     druckknopfgesteuerte     Vorrichtung,

   wobei     Fig.    4 einen Schnitt nach der  Linie     IV-IV    der     Fig.   <B>5</B> darstellt und die     Fig.    4a und 4b  den Steuerkörper nach     Fig.    4 in Ansicht und Drauf  sicht zeigen,       Fig.   <B>6</B> eine weitere     druckknopfgesteuerte    Vorrich  tung in teilweisem Längsschnitt,  die     Fig.   <B>7</B> und<B>8</B> eine Servosteuerung in teilweisem  Längsschnitt und in Draufsicht,  die     Fig.   <B>9</B> und<B>10</B> eine andere Ausführung der  Servosteuerung in teilweisem Längsschnitt und Drauf  sicht.

      Gemäss der in den     Fig.   <B>1-3</B> dargestellten Ausfüh  rung ist auf dem Ventilgehäuse<B>1</B> mit oben vorstehen  dem Ventilstössel     la    eine scheibenförmige Grundplatte  2 auf einem Ansatz     lb    des Ventilgehäuses<B>1</B> drehbar  und feststellbar angeordnet. Die Grundplatte 2 weist  zwei Langlöcher<B>9</B> auf, und das Ventilgehäuse vier  gleichmässig verteilte Gewindelöcher<B>8b</B> für Schrauben<B>8</B>  ,mit     Sechskant-Schlüsselvertiefungen    8a. Die Grund  platte 2     lässt    sich somit um<B>90', 180', 270'</B> und<B>360'</B>  auf dem Ansatz     lb    drehen und in diesen Stellungen am  Ventilgehäuse<B>1</B> mittels der Schrauben<B>8</B> arretieren.

   Die  Grundplatte 2     lässt    sich ferner in einer der genannten  Stellungen nach Massgabe der Länge der Langlöcher<B>9</B>  in der Grundplatte 2 noch weiter verstellen und mittels  Schrauben<B>8</B> arretieren.  



  Auf der Grundplatte 2 ist ein Halter<B>3</B> befestigt, der  auf einer Achse 14 einen Schwenkhebel<B>5</B> lagert, an  dem eine Kurven- und     Rastenscheibe   <B>6</B> festsitzt. Die  Kurve 6a und die Rasten<B>6b</B> der Kurvenscheibe<B>6</B> arbei  ten mit dem Stössel     la    des     Ventiles    zusammen.  



  In den     Fig.   <B>1-3</B> ist diejenige Stellung des Hebels<B>5</B>  und der übrigen Teile gezeigt, in welcher der Ventil  stössel     la    seine obere Endstellung einnimmt und das  Ventil geschlossen ist. Die eine Raste<B>6b</B> bildet zugleich  den einen Endanschlag des Hebels<B>5.</B> Beim Schwenken  des Hebels im     Gegenuhrzeigersinn    drückt die Kurve 6a  den Stössel nach unten und öffnet das Ventil. Wird der  Hebel<B>5</B> so weit geschwenkt, bis die andere Raste<B>6b</B>  auf den Stössel     la    auffällt, so ist hiermit die Endstellung  des Schwenkhebels<B>5</B> in der betreffenden Stellung gege  ben, in welcher das Ventil geöffnet bleibt, solange der  Hebel in seiner Stellung verharrt.

   Soll das Ventil wieder  geschlossen werden, so wird der Hebel<B>5</B> in die in der       Fig.   <B>1</B> gezeigte Lage zurückgeschwenkt.  



  Der Betätigungshebel<B>5</B> ist gegen die Kurvenscheibe  <B>6</B> vermittels einer     rastenartigen    Verzahnung 12     ver-          drehbar    und mit Schraubenmuttern<B>13</B> auf einer      Schraube 14 feststellbar, so     dass    der gesamte Betäti  gungsweg des Hebels<B>5</B> durch diese Verstellung inner  halb eines grossen Bereiches jeweils beliebig gewählt  werden kann.  



  Durch den     Zentrierabsatz        lb    auf dem Ventilge  häuse<B>1</B>     lässt    sich die Grundplatte 2 mit dem Hebel<B>5</B> in  einfacher Weise mit dem Ventilgehäuse<B>1</B> an einer       Schalttafelwand   <B>10</B> aufmontieren     (Fig.   <B>1).</B>  



  Die Schrauben<B>8,</B> welche zur Befestigung des  Hebels<B>5</B> mit seiner Grundplatte 2 auf das Ventilge  häuse<B>1</B> dienen,- werden zugleich zur Befestigung des  Ganzen an der     Schalttafelwand   <B>10</B> benützt. Damit ist  eine rasche Montage an einer     Schalttafelwand    gewähr  leistet.  



  Die erwähnten Verstellungen sowohl der Grund  platte 2 am Ventilgehäuse als auch des Hebels<B>5</B> zur  Scheibe<B>6</B> haben den Sinn,     dass    man den Hebel<B>5</B> in eine  bedienungsmässig günstige relative Lage zum Ventil  gehäuse<B>1</B> bringen kann.  



  Normalerweise sind die dem Ventilgehäuse<B>1</B> zuge  führten und von ihm wegführenden Leitungen in ihrer  ortsfesten Lage aus technischen Gründen bestimmt.  Durch die angegebenen Verstellungen wird ermöglicht,  das Betätigungsorgan, nämlich den Hebel<B>5,</B> relativ zu  den erwähnten Leitungen beliebig so zu stellen,     dass    es  anordnungsgemäss, insbesondere im Anbau an Schalt  tafeln, den notwendigen und zweckmässigen Anforde  rungen entsprechen kann.  



  Bei der     druckknopfgesteuerten    Vorrichtung nach  den     Fig.    4,<I>4a, 4b</I> und<B>5</B> ist die Befestigungsart des     Be-          tätigungsorganes    am Ventilgehäuse<B>1</B> sowie die Befe  stigung der ganzen Einheit an einer Schalttafel<B>10</B> im  wesentlichen gleich wie beim Beispiel nach den     Fig.   <B>1</B>  bis<B>3.</B>  



  Bei der Ausführung nach den     Fig.    4 und<B>5</B> handelt  es sich um eine     Dauerdruckknopfschaltung    insofern,  als beim Drücken des Druckknopfes und Loslassen       bzw.    Zurückführen desselben die Ruhe-     bzw.    Ausgangs  lage das Ventil geöffnet     bzw.    geschlossen wird, und in  diesem Zustand bleibt, bis der Druckknopf erneut be  tätigt wird.  



  Der Aufbau dieser     Druckknopfschaltung    ist der  folgende:  In einem Gehäuse<B>29</B> mit Deckel<B>32</B> und Schrauben  <B>31</B> zum Befestigen der ganzen Einheit an einer     Schalt-          tafelwand   <B>10</B> ist der Druckknopf<B>15</B> verschiebbar ge  halten.  



  Das     Druckknopfgehäuse   <B>29</B> ist mit einem anschlie  ssenden Gehäuse<B>18</B> durch Schrauben<B>11</B>     (Fig.   <B>5)</B> ver  bunden, welches Gehäuse<B>18</B> seinerseits durch Schrau  ben<B>30</B> mit dem Ventilgehäuse<B>1</B> verbunden ist. Die  Gehäuse<B>18</B> und<B>29</B> lassen sich als Einheit auf dem An  satz     lb    des Ventilgehäuses<B>1</B> in verschiedenen Dreh  lagen arretieren, was z. B. mittels der in     Fig.   <B>5</B> angedeu  teten Schrauben<B>28</B> erfolgt.  



  In einer zentralen Führung des Gehäuses<B>18</B> ist lose  drehbar und verschiebbar ein Steuerkörper<B>16</B> ange  ordnet.  



  Zwischen dem Ventilstössel     la    und dem Steuerkör  per<B>16</B> ist ein Druckkörper<B>19</B> eingeschaltet. Sowohl    der Druckkörper<B>19</B> als auch der Steuerkörper<B>16</B>  weisen eine zentrale Sackbohrung<B>17</B> auf, in welcher  eine Schraubenfeder<B>25</B> sich abstützt, welche das Be  streben hat, den Steuerkörper<B>16</B> und den Druckkörper  <B>19</B>     auseinanderzudrücken.    Der Druckknopf<B>15</B> stützt  sich über einen kleinen Vorsprung<B>27</B> gegen die obere       Stirnfläche    des Steuerkörpers<B>16</B> ab, während sich der  Druckkörper<B>19</B> mit einem Ansatz 19a gegen einen  entsprechenden Ansatz<B>1</B>     c    des Ventilstössels     la    abstützt.  



  Der Steuerkörper<B>16</B> weist an seinem zylindrischen  Umfang eine     nutenartig    eingelassene     Kurvenführung     16a auf, wie sie in     Fig.    4 gezeigt ist. Die Kurve 16a ist  eine     Zick-Zack-Kurve    in Richtung Kreisumfang des  Körpers<B>16</B> gesehen. Sie hat nach oben vier gleich  mässig über den Umfang verteilte     Ausmündungen   <B>16b.</B>  In die Kurve 16a ragt ein im Gehäuse<B>18</B> fest angeord  neter     Führungsstift    24 hinein. Im Gehäuse<B>18</B> sind  ferner zwei einander gegenüberliegende Bolzen 20 ra  dial verschiebbar angeordnet, von denen in     Fig.    4 nur  der eine zu sehen ist.

   Die Bolzen 20 werden durch eine  in Schlitzen 21 des Gehäuses<B>18</B> geführte Ringfeder 22  gegen das Innere des Gehäuses<B>18</B> gedrückt. Die Bolzen  20 weisen an ihren gegen das Gehäuseinnere gerichteten  Enden<B>je</B> eine Nase 20a auf, die in eine entsprechende  durchgehende     Ausnehmung   <B>23</B> des Körpers<B>16</B> ein  greifen kann     (Fig.    4, 4a und 4b).  



  Die Wirkungsweise ist nun wie folgt:       Fig.    4 zeigt den Druckknopf<B>15</B> in der nach unten  gedrückten Lage, in der er über den Ansatz<B>27</B> den  Steuerkörper<B>16</B> gegen den Druckkörper<B>19</B> drückt, der  über seinen Ansatz 19a den Stössel     la    über den ent  sprechenden Absatz     le    zum Öffnen des     Ventiles    nach  unten drückt. Der Kurvenkörper<B>16</B> befindet sich in  der in     Fig.    4 gezeigten Lage, in welcher die eine     Aus-          mündung   <B>16b</B> der Kurve 16a vom Stift 24 geführt ist.

    Beim Loslassen des Druckknopfes<B>15</B> drückt die Feder  <B>25</B> den Kurvenkörper<B>16</B> und damit den Druckknopf<B>15</B>  in die obere Endlage (strichpunktiert). Durch die Feder  <B>25</B> gleitet der Steuerkörper<B>16</B> nach oben, wobei er  durch die Kurvenführung am Stift 24 um seine Achse  gedreht wird. Hierbei weicht der Steuerkörper<B>16</B> mit  dem Schlitz<B>23</B> den Nasen 20a aus, bis eine Drehung  von etwa 45' gegenüber der ursprünglichen Lage er  reicht ist und die Partie 16c der Kurve 16a vor dem  Stift 24 steht, und zwar leicht seitlich versetzt. Der  Druckkörper<B>19</B> wird indessen durch die Nasen 20a  weiter gesperrt, und das Ventil bleibt offen. Zum  Schliessen des     Ventiles    hat eine neue Betätigung zu  erfolgen.

   Wird hierzu der Knopf<B>15</B> wieder herunter  gedrückt, so laufen die zweiten 45' der Kurve 16a am  Stift ab, bis die     Ausmündung   <B>16b</B> der Kurve 16a mit  dem Stift 24     zusammengreift.    Damit hat der Steuer  körper<B>16</B> eine     90'-Drehung    ausgeführt, die bewirkt,       dass    die Nasen 20a der Bolzen 20 am Aussendurchmes  ser des Steuerkörpers<B>16</B> anstehen und somit ein Ein  greifen der Nasen 20a in die     Ausnehmung   <B>23</B> des Kör  pers<B>16</B> verhindert ist. Der Druckkörper<B>19</B> kann nach  oben ausweichen, wodurch das Ventil sich schliesst.  Eine erneute Betätigung des Druckknopfes<B>15</B> ergibt  eine Wiederholung des geschilderten Funktionsspieles.

        Bei dem erläuterten Beispiel nach den     Fig.    4 und<B>5</B>  erfolgt bei Druck auf den Druckknopf<B>15</B> und nach  Loslassen desselben eine Dauerschaltung des     Ventiles.     Die Umschaltung erfolgt durch erneuten Druck auf  den Druckknopf<B>15</B> und anschliessendes Loslassen.  



  Bei der Ausführung nach     Fig.   <B>6</B> handelt es sich um  eine     sogenannte        Impuls-Schaltung    durch     Druckknopf-          Steuerung.    Der Druckknopf<B>33</B> ist in seinem Gehäuse  34,<B>35,</B> welches wieder zur Befestigung an einer Schalt  tafel<B>10</B> eingerichtet ist, verschiebbar gelagert.

   Das  Gehäuse 34 ist im übrigen in der vorher geschilderten  Weise über einen Ansatz     lb    am Ventilgehäuse<B>1</B> in  verschiedenen Winkellagen drehbar und     arretierbar.     Der Druckknopf<B>33</B> weist einen gegen den Ventilstössel       la    gerichteten Ansatz 33a auf, der unmittelbar auf den  Ventilstössel     la    wirkt. Zwischen dem Druckknopf und  einem festen Teil entweder des Gehäuses 34 oder des  Ventilgehäuses<B>1</B> ist eine Schraubenfeder<B>36</B> eingeschal  tet.  



  Die Wirkungsweise ist nun die,     dass,    wenn der  Druckknopf heruntergedrückt wird, das geschlossene  Ventil sich öffnet     (Fig.   <B>6,</B> linke Hälfte). Das Ventil  bleibt so lange offen, als der Druck auf den Druck  knopf<B>33</B> anhält. Wird der Druckknopf losgelassen, so  drückt die Feder<B>36</B> den Druckknopf in die Ruhe-     bzw.     Ausgangslage, so     dass    sich das Ventil schliesst     (Fig.   <B>6,</B>  rechte Hälfte).  



  Bei der Ausführungsform nach den     Fig.   <B>7</B> und<B>8</B> ist  ebenfalls der     Gundsatz    verwirklicht,     dass    das Gehäuse  <B>37</B> eines     Servosteuerorgans   <B>38</B> drehbar auf einem An  satz     la    des Ventilgehäuses<B>1</B> gelagert ist. Hierbei ist das  Gehäuse<B>37</B> mittels Langlöchern<B>39</B>     (Fig.   <B>8)</B> in den  Grenzen der Ausdehnung der Langlöcher<B>39</B> in den  eingenommenen Stellungen verstellbar.  



  Das     Servosteuerorgan    mit seinem Gehäuse<B>37</B> ist  mit seiner Achse rechtwinklig zur Achse des Ventil  gehäuses angeordnet. Hat das Ventilgehäuse<B>1</B> eine  senkrechte Lage, so nimmt das Servogehäuse<B>37,</B> 37a  eine waagrechte Lage ein. Der unmittelbar auf den  Stössel     la    des     Ventiles    einwirkende Steuerkörper des       Servosteuerorganes    ist ein Konus<B>38,</B> der bei axialer  Verschiebung den Stössel     la    herunterdrückt, oder in  seine Ausgangslage zurückgehen     lässt.    Je nach der Aus  bildung des     Servosteuerorganes    kann es sich bei der  Betätigung um eine Impuls- oder Dauerschaltung han  deln.

   Die Servokraft kann vorzugsweise pneumatischer  Art sein.  



  Bei der Ausbildung nach den     Fig.   <B>9</B> und<B>10</B> besteht  gegenüber den     Fig.   <B>7</B> und<B>8</B> lediglich der Unterschied,       dass    das     Servosteuerorgan    41 gleichachsig mit dem  Ventil auf dessen Gehäuse<B>1</B> angeordnet ist und durch  einen Stössel 42 direkt auf den Ventilstössel     la    einwirkt.  Im übrigen ist die Ausbildung, insbesondere der     Dreh-          winkelverstellung    und der Befestigung des     Servosteuer-          organgehäuses    40 am Ventilgehäuse<B>1</B> dieselbe.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Vorrichtung zum Steuern von Ventilen durch ein unmittelbar auf den Ventilstössel einwirkendes Steuer organ, welches von Hand oder mittelbar über eine Hilfskraft betätigt wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventilsteuerorgan in verschiedenen Lagen zum Ventilgehäuse<B>(1)</B> an diesem montierbar und diese bauliche Einheit ausserdem zum Anbau an einer Schalttafelwand <B>(10)</B> eingerichtet ist.
    <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Steuerorgan auf einer Grund platte (2) bzw. in einem Gehäuse<B>(18,</B> 34,<B>37,</B> 40) ange ordnet und damit auf dem Ventilgehäuse<B>(1)</B> drehbar gelagert sowie in verschiedenen Drehwinkelstellungen arretierbar ist. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Arretier- mittel aus Schrauben<B>(8)</B> bestehen, die sowohl zur Ver bindung der Grundplatte (2) des Steuerorganes<B>(5, 6)</B> mit dem Ventilgehäuse<B>(1)</B> als auch mit der zwischen Grundplatte (2) und Ventilgehäuse<B>(1)</B> einzugreifen bestimmten Schalttafelwand <B>(10)</B> dienen (Fig. <B>1-3).</B> <B>3.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass das Steuer organ in einem mindestens aus zwei Teilen bestehenden Gehäuse angeordnet ist,
    deren Verbindungsmittel zu gleich zum Befestigen des Gehäuses an einer zwischen zwei Teilen desselbei! einzugreifen bestimmten Schalt- tafelwand dienen (Fig. 4-10). 4. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 2 und<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Befestigen der Einheit an einer Schalt- tafelwand <B>(10)</B> unabhängig sind von den Mitteln zur gegenseitigen Verbindung des Steuerorganes mit dem Ventil (Fig. 4-10).
    <B>5.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Grund platte (2) des Steuerorganes zwei einander gegenüber befindliche Langlöcher<B>(9)</B> und die Drehunterlage<B>(1b)</B> am Ventilgehäuse<B>(1)</B> vier um<B>je 90'</B> versetzte Gewinde löcher<B>(8b)</B> aufweist, so dass mittels die Langlöcher<B>(9)</B> der Grundplatte (2) durchsetzende und in wahlweise zwei gegenüberliegende Gewindelöcher<B>(8b)</B> des Ventil gehäuses<B>(1)</B> einschraubbare Schrauben<B>(8)</B> eine Win kelversetzung des Steuerorganes<B>(5, 6)</B> zum Ventilge häuse<B>(1)</B> um<B>90', 180'</B> und<B>270'</B> und ausserdem aus diesen Lagen noch eine kleinere, durch die Langlöcher <B>(9)
    </B> be grenzte Winkelverstellung erreicht wird (Fig. <B>1-3).</B> <B>6.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 2 mit einem Hebel als Ventilsteuerorgan, da durch gekennzeichnet, dass der Hebel<B>(5)</B> an einer auf den Ventilstössel (la) einwirkenden Kurvenscheibe<B>(6)</B> sitzt und gegenüber dieser winkelverstellbar und in allen Verstellagen arretierbar ist (Fig. <B>1-3).</B> <B>7.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch mit Druck- knopfsteuerorgan, dadurch gekennzeichnet,
    dass im Druckknopfgehäuse <B>(18, 29)</B> zwischen dem Druckknopf <B>(15)</B> und dem Ventilstössel (la) ein Steuerkörper<B>(16)</B> und ein Druckkörper<B>(19)</B> vorhanden sind, zwischen denen eine Feder<B>(25)</B> angeordnet ist, die bestrebt ist, die Körper<B>(16, 19)</B> in einer Gehäuseführung vonein ander wegzubewegen, dass eine Sperre (20, 20a) den Druckkörper<B>(19)</B> bei Betätigung des Druckknopfes<B>(1<I>5)</I></B> in seiner der Offenlage des Ventiles entsprechenden Stellung sperrt, und der Druckknopf<B>(15)</B> durch die Feder<B>(25)</B> in seine Ausgangslage zurückbewegt wird, während bei erneuter Betätigung des Druckknopfes <B>(15)
    </B> der Steuerkörper<B>(16)</B> die Sperre (20, 20a) freigibt, so dass der Druckkörper<B>(19)</B> und damit das Ventil zur Schliessung freigegeben und zugleich der Druckknopf <B>(15)</B> in seine Ausgangslage zurückbewegt wird (Fig. 4 und<B>5).</B> <B>8.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch<B>7,</B> dadurch gekennzeichnet, dass ein zylindri scher Steuerkörper<B>(16)</B> vorgesehen ist, der sich in der Gehäuseführung drehen und axial verschieben lässt und an seinem Umfang mit einer nutenartig eingelasse nen Kurve (16a) versehen ist, in die ein ortsfester Stift (24) im Gehäuse<B>(18)</B> eingreift, und die so ausgebildet ist,
    dass nach Niederdrücken des Druckknopfes<B>(15)</B> zum Öffnen des Ventiles und bei dessen Rückführung nach Loslassen der Steuerkörper<B>(16)</B> durch eine Win keldrehung die Freigabe der Sperre (20, 20a) einleitet und bei erneutem Niederdrücken des Druckknopfes <B>(15)</B> durch eine weitere Winkeldrehung die Sperre (20, 20a) unwirksam macht, so dass der Druckkörper<B>(19)</B> frei wird, und das Ventil sich schliessen kann (Fig. 4 und<B>5).</B> <B>9.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen<B>6</B> und<B>7,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Sperre des Druckkörpers<B>(19)</B> aus zwei im Gehäuse einander gegenüberliegenden, verschiebbaren Bolzen (20) bestehen,
    die mit<B>je</B> einer gegen das Ge häuseinnere gerichteten Nase (20a) in einem durch gehenden, nach einem Durchmesser verlaufenden Schlitz<B>(23)</B> im unteren Stirnende des Steuerkörpers <B>(16)</B> eingreifen können, und die durch eine das Gehäuse <B>(18)</B> umfassende Ringfeder (22) einem radial nach innen gerichteten Druck ausgesetzt sind.
    <B>10.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch mit Druck- knopfsteuerorgan, dadurch gekennzeichnet, dass der im Druckknopfgehäuse (34) verschiebbare Druckknopf <B>(33)</B> unmittelbar auf den Ventilstössel (la) einwirkt, wobei eine zwischen Druckknopf<B>(33)</B> und einem orts festen Teil des Druckknopf- oder Ventilgehäuses ein geschaltete Feder<B>(36)</B> das Bestreben hat, den Druck knopf<B>(33)</B> stets in die Ruhe- bzw. Ausgangslage zu bewegen (Fig. <B>6).</B> <B>11.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet,
    dass die Achse des Servosteuerorgan- gehäuses <B>(37,</B> 37a) im rechten Winkel zur Achse des Ventilgehäuses<B>(1)</B> bzw. des Ventiles liegt und durch einen Kegelkörper<B>(38)</B> unmittelbar auf den Ventil stössel (la) einwirkt (Fig. <B>7</B> und<B>8).</B> 12.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und dem Unteranspruch<B>11,</B> dadurch gekennzeichnet, dass das Servosteuerorgangehäuse <B>(37,</B> 37a) in einer Ebene rechtwinklig zur Achse des Ventilgehäuses<B>(1)</B> nach Massgabe von Langlöchern<B>(39)</B> in seinem Gehäuse<B>(37)</B> winkelverstellbar und durch die Langlöcher<B>(39)</B> durch setzende Schraubenbolzen am Ventilgehäuse<B>(1)</B> arre- tierbar ist (Fig. <B>7</B> und<B>8).</B> <B>13.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Servosteuerorgangehäuse (40) gleichachsig mit dem Ventil auf dessen Gehäuse<B>(1)
    </B> angeordnet ist und durch einen Stössel (41) direkt auf den Ventilstössel (la) einwirkt (Fig. <B>9</B> und<B>10).</B>
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO2002033295A3 (en) * 2000-10-18 2002-07-04 Perolo S A Valves

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WO2002033295A3 (en) * 2000-10-18 2002-07-04 Perolo S A Valves

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