CH378647A - Abwälzfräser mit im Anschnittbereich gleichmässig belasteten Schneidzähnen - Google Patents

Abwälzfräser mit im Anschnittbereich gleichmässig belasteten Schneidzähnen

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CH378647A
CH378647A CH3504456A CH3504456A CH378647A CH 378647 A CH378647 A CH 378647A CH 3504456 A CH3504456 A CH 3504456A CH 3504456 A CH3504456 A CH 3504456A CH 378647 A CH378647 A CH 378647A
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CH
Switzerland
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wheel
tooth
cutter
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ellipse
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Application number
CH3504456A
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English (en)
Inventor
Pappelbaum Heinz
Original Assignee
Klingelnberg Soehne Ferd
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F21/00Tools specially adapted for use in machines for manufacturing gear teeth
    • B23F21/12Milling tools
    • B23F21/16Hobs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gear Processing (AREA)
  • Milling Processes (AREA)

Description


  Abwälzfräser mit im Anschnittbereich gleichmässig belasteten Schneidzähnen    Die Erfindung betrifft einen Abwälzfräser mit im  Anschnittbereich gleichmässig belasteten Schneid  zähnen zur Herstellung von schrägverzahnten Stirn  rädern. Insbesondere sollen mit dem Abwälzfräser  Verzahnungen für Getrieberäder hergestellt werden,  die einen Aussendurchmesser von etwa<B>300</B> mm an bis  zu den grössten Abmessungen aufweisen, beispiels  weise für Schiffsgetriebe.  



  Die bisher bekanntgewordenen Fräserwerkzeuge  dieser Art, die im wesentlichen aus einem zylindri  schen Körper mit auf dem Aussenmantel dieses Kör  pers in Form einer Schraubenlinie aufgesetzten ein  zelnen Zähnen bestehen, wurden mit einer Anspitzung  versehen. Der Fräser wurde gewissermassen konisch  angeschliffen. Durch die Anspitzung waren Zahn  höhe und Zahnkopfwinkel eines jeden Fräserzahnes  in der Anspitzung festgelegt. Es sollte dadurch  erreicht werden, dass jedem Fräserzahn während des  Anschneidens nur ein solches Spanvolumen zu  geordnet war, das den Zahn nicht überbeanspruchte.  Diese Anspitzung der Zähne bis zum ersten vollen  Zahn entspricht im übrigen dem konischen Schleifen  von Gewindebohrern, Räumnadeln und ähnlichen  Werkzeugen.  



  Diese Massnahme hat den Nachteil, dass sie nicht  auf die tatsächlichen Verhältnisse beim Schneidvor  gang eingeht. Es zeigt sich nämlich, dass - unabhängig  vom Winkel der Anspitzung - jeweils nur die letzten  fünf bis sieben Zähne einschliesslich des ersten vollen  Zahnes die wesentliche Zerspanungsarbeit zu leisten  haben. Die Ursache für dieses Verhalten, das die  Lebensdauer der Fräser durch den hohen Verschleiss  einzelner Zähne erheblich herabsetzt, ist darin zu  sehen, dass beim Abwälzvorgang des Fräsers am  Aussendurchmesser des zu verzahnenden Rades ent  sprechend der Anspitzung erst die letzten Zähne vor  dem ersten vollen Zahn einen solchen Zahnkopf  winkel aufweisen, durch den der Zahn auf seiner    gesamten Breite am Schneidvorgang teilnehmen kann.

    Die am Anfang der Anspitzung liegenden Zähne  werden einseitig belastet und haben am gesamten  auszunehmenden Spanvolumen eben durch die ko  nische Anspitzung den geringsten Anteil, unterliegen  aber durch die einseitige Belastung dem grössten Ver  schleiss.  



  Die Erfindung bezweckt, nunmehr diesen Gege  benheiten dadurch Rechnung zu tragen, dass die Kopf  schneidkanten der Fräserzähne so gelegt werden, dass  jeder in der Anspitzung des Fräsers liegende Zahn  auf seiner gesamten Kopfbreite am Schneidvorgang  beteiligt ist und ausserdem jedem Zahn ein bestimmtes  Spanvolumen zugeordnet ist, derart, dass alle Zähne  gleichmässig belastet sind.  



  Die Erfindung besteht darin, dass die Kopfschneid  kante eines jeden in der Anspitzung des Fräsers lie  genden Zahnkopfes parallel verläuft zur Tangente  an die Normalschnittellipse der Radmantelfläche in  dem Punkt, in dem der auf die Mitte des betreffenden  Fräserzahnkopfes gerichtete Ellipsenradius die Ellipse  schneidet. Die Normalschnittellipse der Radmantel  fläche ist die Ellipse, in der die den Verzahnungen  des Rades und des Fräsers im Wälzpunkt gemein  same, den kürzesten Achsenabstand von Fräser und  Rad enthaltende, unter dem Schrägungswinkel des  Rades gegen die Stirnebene des Rades geneigte  Normalschnittebene die Mantelfläche (Kopfzylinder)  des Rades schneidet.  



  In der Zeichnung ist schematisch ein Ausfüh  rungsbeispiel eines Fräsers nach der Erfindung wieder  gegeben.  



  Fig. 1 zeigt schematisch ein Zahnrad mit Schräg  verzahnung, das mit dem Fräser hergestellt ist. In  Fig. 2 ist ein Axialschnitt durch den Fräser wieder  <B>0</B>     gt    wird.  



  gegeben, der in Ansicht in     Fig.   <B>3</B>     gezei,     Der Einfachheit halber ist in     Fig.   <B>1</B> ein zu frä  sendes Zahnrad<B>16</B> mit einem einzeln-herausgezeich-      neten Zahn 17 dargestellt. Die Normalschnittellipse  22 entsteht durch den Schnitt der unter dem Schrä  gungswinkel B zur Radstirnebene verlaufenden, den  kürzesten Achsenabstand von Fräser und Rad ent  haltenden Normalschnittebene des Zahnes 17 mit dem  Kopfzylinder des Rades. Ein zur Mitte des Zahnes ge  richteter Ellipsenradius 15 trifft diese im Schnittpunkt  12. Die Gerade<B>11</B> ist die Tangente an die Ellipse im  Schnittpunkt 12.

   Die Richtung der Kopfschneidkanten  aller auf dem Anspitzungsteil des Fräsers sitzenden  Fräserzähne ist durch die Tangenten an die Normal  schnittellipse 22 in den Punkten bestimmt, in denen  die auf die Zahnkopfmitten der Fräserzähne gerich  teten Ellipsenradien die Ellipse schneiden.  



  Fig. 2 zeigt den Fräser und das Rad, dessen Ver  zahnung durch die strichpunktierte Linie 14 angedeu  tet ist, im Normalschnitt, wobei der besseren Anschau  lichkeit halber die im Anspitzungsbereich sitzenden  Fräserzähne in die Normalschnittebene hineingedreht  dargestellt sind. &alpha; ist der Zahnkopfwinkel der wie  vorstehend beschrieben in ihrer Richtung bestimmten  Kopfschneidkante 19 des ersten in der Anspitzung  liegenden Fräserzahnes 18.  



  Die Teilung des zu fräsenden Zahnrades 14 ist  durch den Abstand T am Fräser 13 dargestellt. Die  auf dem Umfang einer Teilung liegenden Zähne des  Fräsers - in der Zeichnung nach Fig. 2 sollen sechs  Zähne angenommen sein<B>-</B> sind, wie schon gesagt,  der Einfachheit halber in die Zeichenebene verlegt.  Der erste volle Zahn des Fräsers ist mit 21 bezeichnet.  



  In Fig. 3 wird ein Teil des Fräsers in Ansicht  gezeigt. Die Schnittangabe A-B bezieht sich auf die  Fig. 2. Entsprechend der Fig. 2 ist der erste in der  Anspitzung des Fräsers liegende Zahn mit 18 be  zeichnet.  



  Der Betrag der Zahnkopfhöhe, bezogen auf den  in der Mitte der Kopfschneidkante gelegenen Punkt  des Fräserzahnes, um den der erste in der Anspitzung  des Fräsers liegende Zahn 18 gegenüber dem ersten  vollen Zahn 21 unterschiedlich ist, ergibt sich aus der  Differenz der vollen Zahnhöhe des Rades und des  auf der Mittellinie des ersten in der Anspitzung  liegenden Fräserzahnes 18 parallel zum kürzesten  Abstand von Rad- und Fräserachse gemessenen Ab  standes der Normalschnittellipse des Rades von ihrer  senkrecht zu diesem verlaufenden Tangente.  



  Ist<I>h</I> die Zahnhöhe des Rades,     r"    sein Aussen  radius, rE = ra/cos2 B der Krümmungsradius der Nor  malschnittellipse beim kürzesten Achsenabstand und 1  die Anschnittlänge - das ist der Abstand der Zähne  18 und 21 in Richtung der Fräserachse -, dann ist der  Zahnhöhenunterschied von Zahn<B>18</B> und Zahn 21  
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    Das bedeutet, dass für jedes zu fräsende Zahnrad  entsprechend seinem Durchmesser und Schrägungs  winkel und dem auszunehmenden Spanvolumen die  Zahnhöhen am Fräser berechnet werden müssen.

      Die in der Anspitzung des Fräsers in Form einer  Schraubenlinie aufgereihten Zähne können in zwei  oder mehrere Gruppen hintereinanderliegender  Zähne aufgeteilt werden, derart, dass jenen Gruppen  das auszunehmende Spanvolumen in Abhängigkeit  von der Vorschubgrösse pro Umdrehung des zu     ver-          zahnenden    Rades in entsprechenden Abschnitten zu  geordnet ist. Die Zahnhöhe innerhalb einer Zahn  gruppe ist durch gleiche Teile des auszufräsenden  Spanvolumens im entsprechenden Abschnitt bestimmt.  



  Eine exakte numerische Berechnung der Zahn  kopfhöhen und -winkel der Fräserzähne ergibt selbst  verständlich einen bestimmten Fräser für einen zu  fräsenden Durchmesser eines Zahnrades. Um nicht  zu einer Vielzahl von Fräsern zu kommen, werden  vorteilhaft Fräser für bestimmte Durchmessergruppen  hergestellt. Die Belastung der Zahnköpfe erfolgt dann  etwas ungleichmässig, dagegen wird das Schneiden des  Zahnes auf seiner gesamten Breite nicht in Frage  gestellt.  



  Die Grösse des Zahnkopfwinkels wird bei grossen  zu fräsenden Durchmessern nur noch einige Minuten  betragen, so dass er vernachlässigt werden kann. In  diesen Fällen ist nur die Ermittlung der Zahnkopf  höhen von Bedeutung.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Abwälzfräser mit im Anschnittbereich gleichmässig belasteten Schneidzähnen zur Herstellung von schräg verzahnten Stirnrädern, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopfschneidkante (19) eines jeden in der An- spitzung des Fräsers (13) liegenden Zahnkopfes (18) parallel verläuft zur Tangente an die Normalschnitt ellipse der Radmantelfläche in dem Punkte, in dem der auf die Mitte des betreffenden Fräserzahnkopfes gerichtete Ellipsenradius die Ellipse schneidet, wobei unter der Normalschnittellipse der Radmantelfläche diejenige Ellipse zu verstehen ist, in der die den Verzahnungen des Rades und des Fräsers im Wälz- punkt gemeinsame, den kürzesten Achsenabstand von Fräser und Rad enthaltende,
    unter dem Schrä gungswinkel (B) des Rades gegen die Stirnebene des Rades geneigte Normalschnittebene die Mantelfläche des Rades schneidet. <B>UNTERANSPRUCH</B> Abwälzfräser nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Unterschied zwischen der Zahn höhe des ersten in der Anspitzung des Fräsers (13) liegenden Zahnes<B>(18)</B> und des ersten vollen Zahnes (21), bezogen<B>je</B> auf den in der Mitte der Kopf schneide liegenden Punkt, sich aus der Differenz der vollen Zahnhöhe des Rades und des auf der Mittel linie des ersten in der Anspitzung liegenden Fräser- zalines <B>(18)
    </B> parallel zum kürzesten Abstand von Rad- und Fräserachse gemessenen Abstandes der Normal- schnittellipse des Rades von ihrer senkrecht zu diesem verlaufenden Tangente ergibt.
CH3504456A 1955-07-07 1956-07-03 Abwälzfräser mit im Anschnittbereich gleichmässig belasteten Schneidzähnen CH378647A (de)

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FR1154367A (fr) 1958-04-08
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