CH378807A - Vorrichtung zur Konstanthaltung der Zufuhrspannung eines Fadens - Google Patents
Vorrichtung zur Konstanthaltung der Zufuhrspannung eines FadensInfo
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- B65H59/00—Adjusting or controlling tension in filamentary material, e.g. for preventing snarling; Applications of tension indicators
- B65H59/02—Adjusting or controlling tension in filamentary material, e.g. for preventing snarling; Applications of tension indicators by regulating delivery of material from supply package
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- Tension Adjustment In Filamentary Materials (AREA)
Description
Vorrichtung zur Konstanthaltung der Zufuhrspannung eines Fadens Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Konstanthaltung der Zufuhrspannung eines Fadens. Die erfindungsgemässe Vorrichtung ist gekennzeichnet durch eine erste Platte; eine auf dieser Platte schwenkbar gelagerte, zwei Teile aufweisende Schwenkplatte; eine auf dem einen dieser Teile gelagerte Rolle; zwei neben dieser Rolle auf der ersten Platte frei drehbar gelagerte Rollen, welche Rollen mindestens annähernd in der gleichen Ebene liegen; einen schwenkbar gelagerten, einen Bremsklotz tragenden, zweiarmigen Hebel, wobei der eine Arm dieses Hebels durch eine erste Feder mit dem anderen Teil der Schwenkplatte und der andere Arm durch eine zweite Feder mit der ersten Platte verbunden sind. In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 einen Aufriss; Fig. 2 eine schaubildliche Ansicht; Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie 3-3 in Fig. 1, und Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie 4-4 in Fig. 1. In der Zeichnung stellen 1 und 2 je einen Befestigungspfosten dar. An jedem dieser Befestigungspfosten 1, 2 ist ein Haltelager 3 angebracht. Die Haltelager 3 weisen eine Ausnehmung 4 zur Aufnahme der Enden 5 einer Spindel 6 auf. Diese ist somit abnehmbar und drehbar gelagert. Der Kern 8 einer Garnspule 9 ist auf der Spindel 6 derart abnehmbar befestigt, dass sich die Garnspule 9 mit der Spindel 6 drehen kann. An dem Befestigungspfosten 1 ist ferner mittels eines Halters 10 eine Platte 11 angebracht, die sich in einer vertikalen, zur Spindelachse senkrecht stehenden, Ebene erstreckt. Ein Hebel 12 ist an einem Halter 14 des Befestigungspfostens 1 bei 13 schwenkbar gelagert. Der Hebel 12 weist einen kürzeren Arm 15 und einen längeren Arm 16 auf. Dieser Hebel 12 ist ferner mit einem nach unten gerichteten Vorsprung 17 versehen, der einen Bremsklotz 18 trägt, welcher Bremsklotz 18 mit dem Umfang einer Bremstrommel 7 in Wirkungsverbindung steht. An der Platte 11 ist eine Schwenkplatte 20 bei 19 gelagert. Diese Schwenkplatte 20 hat einen vorderen relativ kurzen Teil 21 und einen hinteren relativ längeren Teil 22. Sie weist ferner einen gekrümmten Schlitz 24 auf. Der Drehzapfen einer frei drehbar gelagerten Rolle 23 ist im Schlitz 24 mittels eines Klemmorganes 25 eine und feststellbar befestigt. Die Rolle 23 wird bei Schwenkbewegung der Schwenkplatte 20 mitgenommen, sie ist somit in bezug auf die Platte 11 beweglich angeordnet. Über der Schwenkplatte 20 sind zwei Rollen 26, 27 an der Platte 11 frei drehbar angebracht. Sie sind in bezug auf die Fadenrichtung nach der Rolle 23 angeordnet. Die gemeinsame Tangente 28 der Rollen 23, 26 ist zur gemeinsamen Tangente 29 der Rollen 23, 27 mindestens annähernd parallel (Fig. 1). Das Ende des Armes 16 des Hebels 12 ist mittels einer Feder 30 unter Zwischenschaltung einer Spannmutter 31 mit dem Ende des Teiles 21 verbunden. In gleicher Weise ist der Arm 15 mit der Platte 11 mittels einer Feder 33 und einer Spannmutter 34 verbunden. Die beschriebene Vorrichtung funktioniert wie folgt: Das auf der Spule 9 aufgewickelte Garn 35 wird etwas schräg zur Horizontalen zuerst über die Rolle 26 geführt. Es gelangt dann längs der Tangente 28 rückwärts und nach hinten über die Rolle 23 und dann aufwärts und nach vorne längs der Tangente 29 über die Rolle 27. Von der letzteren gelangt es nach unten zum nicht dargestellten Webstuhl. Die Rollen 26, 23, 27 dienen zur Bildung einer nach hinten gerichteten Schleife 36. Die verschiedenen Organe sind derart bemessen, dass in Haltestellung der Bremsklotz 18 gegen die Bremstrommel angepresst wird, derart, dass sich die Garnspule 9 nicht drehen kann. Wenn die Zugspannung im Garn zu nimrnt, wird die Schwenkplatte 20 in Folge der Garnwirkung auf die Rolle 23 in Uhrzeigerdrehsinn verstellt. Die Schleife 36 wird abgeflacht, wobei die Tangenten 28, 29 annähernd parallel bleiben. Durch diese Kürzung der Schleife 36 wird trotz der Blockierung der Garnspule 9 eine Länge Garn dem Webstuhl zugeführt. Der Teil 21 wird dabei um Uhrzeigerdrehsinn nach unten verschwenkt. Diese Bewegung verursacht eine unbestimmbare Zunahme der Spannung der Feder 30. Das Gleichgewicht der beiden Federn 33, 30 wird gestört, und der Hebel 12 dreht sich im. Uhrzeigerdrehsinn, wodurch der Bremsklotz 18 die Garnspule 9 freigibt. Die Schwenkplatte 20 dreht sich darauf im Gegenuhrzeigerdrehsinn, und die Schleife 36 wird in ihrem ursprünglichen Umfang wieder hergestellt. Die Aufwärtsbewegung des Teiles 21 verursacht jetzt eine Verminderung der Spannung der Feder 30, so dass der Bremsklotz 18 wieder gegen die Bremstrommel 9 angepresst wird. Der beschriebene Vorgang kann sich wiederholen. Die durch das Garn auf die Rolle 23 ausgeübten Kräfte sind praktisch zu einem Kreisbogen 37 tangential, dessen Mittelpunkt bei 19 liegt, vorausgesetzt, dass dieser Kreisbogen 37 einen Winkel von ca. 300 nicht übersteigt. Das entstehende Moment ist gleich dem Produkt aus der tangentialen Kraft und der wirksamen Hebelarmlänge, welch letztere konstant ist. Wenn auf der anderen Seite des Punktes 19 ein konstantes Moment wirkt, so muss es durch ein auf den Teil 22 wirkendes konstantes Moment kompensiert werden, wenn eine Gleichgewichtsstellung erreicht werden soll. Da die wirksame Hebelarmlänge des auf den Teil 22 wirkenden Momentes konstant ist, so wirkt eine konstante Kraft auf die Rolle 23, und folglich steht das Garn unter konstanter Spannung. Auf der rechten Seite des Punktes 19 wirkt ebenfalls ein konstantes Moment. Während der Drehung der Schwenkplatte 20 im Uhrzeigerdrehsinn nimmt die Länge der Feder 30 zu und somit auch die auf den Teil 21 wirkende Kraft. Die Relativlage der Schwenkplatte 20 und der Feder 30 und die relativ kleine Länge des Teiles 21 sind derart gewählt, dass während der Zunahme der Federkraft die entsprechende wirksame Hebelarmlänge im gleichen Masse abnimmt und zwar derart, dass das Produkt, d. h. das Moment konstant bleibt. Da die Momente auf beiden Seiten des Punktes 19 konstant sind, so ist die Kraft, die auf die Rolle 23 d. h. auf das Garn wirkt, auch konstant. Jede Spannungsvariation im Garn vor oder nach der Schleife 36 wird sofort durch Verformung dieser Schleife 36 aufgehoben. Die Federn 30, 33 können je nach der Amplitude der Bewegung der Schwenkplatte 20 derart eingestellt werden, dass sie stets die Bremse betätigen. Das Garn steht somit unabhängig der Bewegung der Garnspule 9 immer unter konstanter Spannung. Die Grösse dieser Spannung kann durch Verstellung der Rolle 23 längs des Schlitzes 24 eingestellt werden. Mittel sind vorgesehen, um die Garnspule 9 leicht auswechseln zu können. An einem Arm 32 der Platte 20 ist auf einem Zapfen 39 ein Griff 38 schwenkbar gelagert, der einen Block 40 trägt, an welchem ein Stift 41 angebracht ist. Das untere Ende der Spannmutter 34 ist an diesem Stift 41 befestigt, der in bezug auf den Zapfen 39 exzentrisch angeordnet ist. Durch Verdrehen des Griffes 38 wird die Spannung der Feder 33 aufgehoben, so dass der Bremsklotz 18 die Bremstrommel 7 freigibt. Das beschriebene Ausführungsbeispiel bezieht sich auf eine in der Textilindustrie verwendbare Vorrichtung. Man kann sie aber auch überall dort, wo ein fadenförmiges Gebilde unter konstanter Spannung zugeführt werden muss, verwenden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur Konstanthaltung der Zufuhrspannung eines Fadens, gekennzeichnet durch eine erste Platte (11) eine auf dieser Platte (11) schwenk- bar gelagerte, zwei Teile (21, 22) aufweisende Schwenkplatte (20); eine auf dem einen (22) dieser Teile (21, 22) gelagerte Rolle (23); zwei neben dieser Rolle (23) auf der ersten Platte (11) frei drehbar gelagerte Rollen (26, 27), welche Rollen (23, 26, 27) mindestens annähernd in der gleichen Ebene liegen; einen schwenkbar gelagerten, einen Bremsklotz (18) tragenden, zweiarmigen Hebel (12), wobei der eine Arm (16) dieses Hebels (12) durch eine erste Feder (30) mit dem anderen Teil (21) der Schwenkplatte (20) und der andere Arm (15) durch eine zweite Feder (33) mit der ersten Platte (11) verbunden sind.UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Platte (11) einen vorderen und einen hinteren Teil aufweist, wobei die Schwenkplatte (20) und die Rollen (26, 27) an dem vorderen Teil derart angebracht sind, dass die Rollen (26, 27) zwischen dem Verankerungspunkt der ersten Feder (30) auf dem anderen Teil (21) der Schwenkplatte (20) und der erstgenannten Rolle (23) befestigt sind.2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die gemeinsamen Tangenten (28, 29) der erstgenannten Rolle (23) mit jeder der zwei anderen Rollen (26, 27) mindestens annähernd parallel sind.3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte erste Feder (30) derart in bezug auf den zweiten Teil (21) der Schwenkplatte (20) angeordnet ist, dass das durch die Feder auf die Schwenkplatte (20) ausgeübte Moment während der Schwenkbewegung dieser Schwenkplatte (20) stets konstant bleibt.4. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Teil (22) der Schwenkplatte (20) sich nach hinten längs der ersten Platte (11) erstreckt und die erstgenannte Rolle (23) trägt, während sich der andere Teil (21) nach vorne erstreckt, dass sich der erste Arm (15) des Hebels (12) nach hinten und der andere Arm (16) nach vorne erstreckt, wobei dieser Hebel (12) einen einen Bremsklotz (18) tragenden, sich nach unten erstrekkenden Vorsprung (17) aufweist.5. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel (31, 34) zur Einstellung der Spannung der genannten Federn (30, 33) vorgesehen sind.6. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel (38-41) zum Aufheben der Wirkung der zweiten Feder (33) vorgesehen sind.7. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, gekennzeichnet durch feste Tragmittel (1-3), durch eine auf diesen Tragmitteln (1-3) drehbar gelagerte, mit einer Bremstrommel (7) versehene Spindel (6) zur Aufnahme einer Garnspule (9), welche Spindel (6) senkrecht zur genannten ersten Platte (11) angeordnet ist, wobei der Bremsklotz (18) mit der Bremstrommel in Wirkungsverbindung steht.8. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der vordere Teil (21) der Schwenkplatte (20) derart angeordnet ist, dass die erstgenannte Feder (30) über den ganzen Bewegungsbereich der Schwenkplatte (20) auf der Drehachse (19) dieser Schwenkplatte (20) ein konstantes Moment trotz variabler Kraft ausübt.9. Vorrichtung nach Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen dem Verankerungspunkt der ersten Feder (30) auf dem vorderen Arm (16) des Hebels (12) und der Schwenkachse (13) dieses Hebels (12) grösser ist als der Abstand zwischen dieser Schwenkachse (13) und dem Verankerungspunkt der zweiten Feder (33) auf dem hinteren Arm (15) dieses Hebels (12).10. Vorrichtung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch Mittel (24, 25) zur einstellbaren La gerung der erstgenannten Rolle (23) auf der Schwenkplatte (20).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH188460A CH378807A (de) | 1960-02-19 | 1960-02-19 | Vorrichtung zur Konstanthaltung der Zufuhrspannung eines Fadens |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH188460A CH378807A (de) | 1960-02-19 | 1960-02-19 | Vorrichtung zur Konstanthaltung der Zufuhrspannung eines Fadens |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH378807A true CH378807A (de) | 1964-06-15 |
Family
ID=4220836
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH188460A CH378807A (de) | 1960-02-19 | 1960-02-19 | Vorrichtung zur Konstanthaltung der Zufuhrspannung eines Fadens |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH378807A (de) |
-
1960
- 1960-02-19 CH CH188460A patent/CH378807A/de unknown
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