CH378974A - Schaltgerät - Google Patents

Schaltgerät

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CH378974A
CH378974A CH1024960A CH1024960A CH378974A CH 378974 A CH378974 A CH 378974A CH 1024960 A CH1024960 A CH 1024960A CH 1024960 A CH1024960 A CH 1024960A CH 378974 A CH378974 A CH 378974A
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CH
Switzerland
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contact piece
switching device
switching
contact
drive
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Application number
CH1024960A
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Inventor
Heyer Hans
Original Assignee
Sauter Ag
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H11/00Apparatus or processes specially adapted for the manufacture of electric switches
    • H01H11/0006Apparatus or processes specially adapted for the manufacture of electric switches for converting electric switches
    • H01H11/0012Apparatus or processes specially adapted for the manufacture of electric switches for converting electric switches for converting normally open to normally closed switches and vice versa

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanisms For Operating Contacts (AREA)

Description


  Schaltgerät    Die     vorliegende        Erfindung    bezieht     sich    auf ein  Schaltgerät,     .insbesondere    auf ein Luftschütz mit       wahlweise        als         Öffner         oder         Schliesser           Schaltstellen.       Es sind zwar schon Schaltgeräte,     insbesondere          Luftschütze        mit    umstell- bzw.     ums:

  teckbaren        Schallt-          stellen,    bekannt, die ohne weiteres auch im instal  lierten     Zustand    als.      Öffner         oder         Schliesser     ein  stellbar sind. Die bekannten     Konstruktionen        dieser     Art weisen aber     durchwegs    einen     Kraftspelcher,    bei  spielsweise     eine    Feder, auf, der je nach.

   Konstruk  tion entweder die     Betätigung        der     Öffner  oder     die     Sperrung sich     selbst    einschaltender      Schliesser    <B>b</B>e  wirkt.  



  Je nach der     Einstellung    der     Schaltstellen        liegt    ein  beträchtlicher Unterschied des     Kraftbedarfes    vor.       Ferner    muss     der        Kontaktstückantrieb,        normalerweise     ein Elektromagnet,     .iin        Einschaltzu's:tand    auch die       Zugkraft    des     Kraftspeichers.    überwinden, und     dia        d@ie-          ser        Magnet    bei einer     :

  extremen    Einstellung der     Schalt-          stellen    auch die volle     Kontaktlast        anzubringen    hat,  ist bekanntlich der     gesamte        Zugkraftbedarf        des        Ma-          gneten    sehr hoch.

   Dies hat zur Folge, dass das Ma  gnetsystem relativ     sitark        dimensioniert    werden muss,  obwohl die     Magnetkräfte    bei der     unterschiedlich     möglichen Einstellung der Schallstellen     vielfach    nur  zum     Teil        benötigt    werden, während die überschüs  sige Kraft als kinetische Energie den     Magneten    vor  zeitig zerstört und     zudem    erhebliche     Schaltgeräusche     verursacht.  



  Aus     diesen    nachteiligen Grü'nd'en werden     deshalb     vorwiegend     Schütze        kleinerer    Leistung,     insbesondere          Steuerschütze    oder     Relais,        mit        umstellbaren        Schalt-          stellen    ausgerüstet. Schon bei Schützen     mittlerer    Lei  stung werden nur noch die     Hilfsschalter        umstell-          oder        umsteckbar    ausgeführt.

      Der Erfindung Liegt die     Aufgabe        zugrunde,    neben  einer     einfachen        Umstellung    der     Schaltstellen    auch den       Kraftbedarf    für     beide    Einstellungen     als         Öffner      und,  Schliesser  im wesentlichen unverändert     zu    hal  ten. Mit der     Erfindung    wird ferner     dass.    Ziel: ver  folgt, die Ausmasse des     Schaltgerätes    zu verringern.

    und seine     Funktionsfähigkeit        zu        verbessern,    .wobei       gleichzeitig        durch    die gleichmässige     Belastung    des  Antriebes dessen     Zugkraftkurve    der einfachen     Kraft-          bed'arfskurve        günstig    angepasst werden kann.  



       Das.erfindungsgemässe        Schaltgerält    mit     wahlweise     als      Öffner     oder  Schliesser      umstellbaren    Schalt  stellen ist dadurch     gekennzeichnet,        -dass    der Kraft  bedarf zur     Betätigung    der     Schaltstellen        stets    direkt  vom     Kontaktstückantrieb    und ohne     zwischengeschai-          tete        Kraftspeicher    aufgebracht wird, derart,

   dass er  bei annähernd gleicher     Kontaktkraft        sowohl:    für   Öffner  als auch für  Schliesser  im wesentlichen  gleich gross ist.  



  Ein     Ausführungsbelspel        der    Erfindung ist in der  Zeichnung     schematisch        dargegtellt    und im folgenden       beschrieben:          Fig.    1 zeigt ein elektromagnetisch betätigtes  Schaltgerät in der     Einsroellung    als      Schli'e'sser .     



       Fig.    2     zeigt        dasselbe    Schaltgerät, aber in der Ein  stellung     alls     Öffner .  



  Der     Antrieb    des Schaltgerätes     erfolgt        1n    der vor  liegenden.     Ausführungsfarm,        vorzugsweise    elektro  magnetisch durch den     beweglichen    Kernanker 1 einer       Spure    2. Dieser     Anker    ist am Aussenende mittels       .eines        Zapfens    3 mit     einem        Winkelhebel    4     angelenkt.     



       Der    durch eine Feder 5 in der     Null'stell,ung    ge  haltene Hebel 4 ist um eine     feste    Achse 6 schwenk  bar und     trägt    am     'benachbarten    Ende einen Reiter 7,

    der je nach der     Einstellung    desselben mit einem   schiessenden      Kontaktsaückträger    8 oder     einem           öffnenden         Kontaktstückträger    9     zusammenwirkt.         Der Reiter 7     lässt    sich nach     Lösen    einer Schraube 10  um die     Längsachse    11 schwenkbar verstellen, derart,

    dass die Nase 12 des Reiters     entweder    unter das seit  lich     verjüngte        Ende    13 des     schliessenden    Kontakt  stückträgers 8 oder unter das     erntspnechend        ver-          jüngte    Ende 14 des     öffnenden        Kontaktstückträgers    9  zu     liegen    kommt.

   Der     Bezeichnung    der     Kontaktstück-          träger    8 und 9     entsprechend    weist der Träger 8 auf  der     Oberseite    einen     Schliesskontakt    15 und der Trä  ger 9 auf der Unterseite einen Öffnungskontakt 16    auf.

    Zur     Einstellung        dies        Kontaktweges        im    Falle eines        Schliessens         bzw.        des        Kontaktschlusses    im Falle  eines      Öffners     ist eine     Stützplatte    17     vorgesehen,     die in zwei     Ausnehmungen    18 und 19     eingehängt     werden kann.

   Der     Kontaktstüekträger    8 wird durch  eine     Feder    20     lediglich    in seiner Nullage     gehailten.          Hingegen,    ist der Träger 9 durch     eine    Feder 21     vor-          belastet.        In;        :beiden        Stellungen:

      der     Stützplatte    17     be-          wirkt        und        .gewährleistet    die Feder 21 des Kontakt  stückträgers 9 die     volle        Kontaktkraft.     



       Befindet    sich die     Stützplatte    17 in der oberen       Ausnehmung    18, ;so sind die     Kontaktstücke    15 und  16     -als         Sch@lhesser         angeordnet        (Fig.        1),.    Die     Nase    12  des Reiters 7     befindet    sich entsprechend unter dem  seitlich verjüngten Ende 13 des     Kon'taktstücktTä-          gers    B.

   Setzt man die Spule 2 des Elektromagneten       unter        Spannung,    so wird der Anker 1     angezogen,    was  die     Schwenkung        des    Hebels 4 um die Achse 6 be  wirkt. Bei dieser Schwenkbewegung hebt der     Reiter    7  den     Korntaktstückträger    8, und das Kontaktstück 15       trifft    auf das     Gegenkontaktstück    16. Hierauf wird  die     Feder    21 des     Kontaktslücktreägers    9     wirksam,    um  die volle Kontaktkraft zu gewährleisten.  



       Befindet    sich aber die     Stützpfatte    17 in der un  teren     Ausnehmung    19, so     berühren    sich die     Kon-          taktstücke    15 und 16 und sind als      Öffner     ange  ordnet     (Fig.    2).

   Auch in dieser     Stellung    bewirkt die  Feder 21     die        Konfiaktkraft.    Die Nase 12     des    Reiters  7     liegt        entsprechend        unter    dem verjüngten Ende 14  des     Kontaktstückträgers    9. Wird nun das     Schaftgerät     durch     Anlegern    der Nennspannung in den Einschalt  zustand .gebracht,     dann    hebt der Reiter 7 den     Kon-          taktstückträger    9     mit    dem Kontaktstück 16 ab.

   Die       Feder    21     isst        mit    einer flachen Charakteristik vor  sehen, und da sie zudem auf Grund der     He'bel\ver-          hältnIsse        einen,    geringen Arbeitsweg aufweist, ist die  Abnahme der Antriebsenergie gegenüber der     Einstel-          lung    als      Schliesser         unerheblich.,        so    dass die Kontakt  kraft für beide     Stellungen        annähernd    gleich bleibt.  



  Auf eine     Einzelheit        baulicher    Art ist insofern       hinzuweisen,        dass        statt        des.    elektromagnetischen An-         triebes    sich auch ein mechanischer,     pneumatischer     oder     hydrauKscher    Antrieb verwenden liesse. Ferner  kann auch die     Charakteristik    der Feder 21 der Zug  kraftkurve des     Antriebes    bzw. der Kurve des     Zug-          kraftbedaräes        angepa@sst    werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schaltgerät mit wahlweise als Öffner oder Schliesser umstellbaren Schaltstellen, dadurch ge kennzeichnet, dass der Kraftbedarf zur Betätigung der Schaltstellen stets.
    direkt vom Kontaktstückantrieb und ohne zwischengeschakete Kraftspeicher aufge bracht wird, derart, dass er bei annähernd gleicher Kontaktkraft .sowohl für Öffner als auch für Schliesser im wesentlichen gleich gross ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Schaltgerät nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass zur Einstellung dies einen Kontakt stückes (9, 16) eine Stützplatte (17) vorgesehen ist, die dieses Kontaktstück (9, 16) entweder im Abstand des Schaltweges vom zweiten Kontaktstück (8, 15) abhebt (Sehliefsser) oder am zweiten Kontaktstück (8, 15) zur Auflage bringt (Öffner). 2.
    Schaltgerät nach Patentanspruch und dem Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Kontaktstück (9, 16) durch eine Feder (21) vorbela stet ist, die in beiden Stellungen der Stützplamte (17) die volle bewirkt und gewährleistet und deren Ch.arakteiis.tik der Zugkraft-kurve des Antrie- bes (1, 2) angepasst ist.
    3. Schaltgerät nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein vom Antrieb (1, 2) betätigter Hebel (4) einen als. Schaltstelfenmitnehmer ausgebildeten Reiter (7) aufweist, der .in einer zur Kontaktstückebene (15, 16) senkrechten Ebene um die Längsachse (11) des He bels (4) drehbar angeordnet ist, derart, dass sich der Reiter (7) entweder unter dem seitlich verjüngten Ende (13)
    dies einen Kontaktstückes (8, 15), das im Einschaltzustand dies Schaltgerätes vom Reiter (7) gedrückt wird, bis es, auf das zweite KontaktstÜck (9, 16) trifft, oder unter dem entsprechend verjüngten Ende (14) des zweiten Kontaktstückes (9, 16) befin- det, ,das durch dien Reiter (7) im Einschaltzustand so weit vom :
    ersten Kontaktstück (8, 15) abgehoben wird, dass die Kontakte (15, 16) getrennt werden,. 4. Schaltgerät nach Patentanspruch und den Unter- ansprüchen 1 bis 3, dadurch .gekennzeichnet, dass das Schaltgerät dumch Schichtbauweise fier Scha:
    lt- kamnverneine mehrpolige, zusammengefusste Bauamt aufweist.
CH1024960A 1960-09-09 1960-09-09 Schaltgerät CH378974A (de)

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