CH378982A - Schutzschalter - Google Patents

Schutzschalter

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CH378982A
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CH
Switzerland
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switch
circuit breaker
contact protection
installation
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CH591860A
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Inventor
Bollmann Carl
Original Assignee
Landis & Gyr Ag
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H3/00Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection
    • H02H3/16Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to fault current to earth, frame or mass
    • H02H3/167Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to fault current to earth, frame or mass combined with other earth-fault protective arrangements
    • HELECTRICITY
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    • H02H3/16Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to fault current to earth, frame or mass
    • H02H3/162Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to fault current to earth, frame or mass for AC systems

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Description


  Schutzschalter    Schutzschalter mit einem     Installationsselbstschal-          ter    mit Differentialrelais und einem Berührungsschutz  schalter sind bekannt; dabei weisen die     Installations-          selbstschalter    mit Differentialrelais ausser     einem    elek  tromagnetischen     Momentanauslöser    und einem ther  mischen Auslöser noch ein     Differentialrelais    mit zwei  einander     entgegengeschalteten    Wicklungen auf, die je  in einem der beiden Schalterstromkreise eingeschal  tet sind.

       Während    der elektromagnetische Momentan  auslöser den Schalter bei einem     Leiterkurzschluss    ab  schaltet und der thermische Auslöser denselben bei  einer dauernd     kleinen        überlast        zur    Auslösung bringt,  bewirkt das     Differentialrelais    eine Auslösung des  Schalters bei     einer    asymmetrischen Stromentnahme  gegen Erde infolge     eines    Isolationsdefektes oder  Stromdiebstahles.

   Diesem Schalter wird in letzter  Zeit ausser dem Schutz gegen Stromdiebstahl mehr  und mehr auch die Aufgabe zugedacht, Personen bei  Berührung von Gehäusen elektrischer Geräte und  dergleichen gegen mögliche Stromunfälle zu schützen.  Dafür ist es aber erforderlich, dass die     Ansprech-          empfindlichkeit    des     Installationsselbstschalters    sehr  gross ist. So     wird    beispielsweise vielerorts bereits ge  fordert, dass schon Differenzströme von nur 10     mA     zum Auslösen des Schalters führen.

   Das sind Werte,  die in bezug auf Stromdiebstähle viel zu klein sind,  so dass zur Frage steht, ob es überhaupt noch sinn  voll sei, dieses Problem mit den übrigen Funktionen  des     Installationsselbstschalters    zu verknüpfen. Ausser  dem ist es sehr schwierig,     ein        Differentialrelais    mit  einer so hohen     Ansprechempfindlichkeit        zu    bauen,  wenn man dabei den Erfordernissen gerecht werden  will, dass es einerseits möglichst kleine Abmessungen  aufweisen und dass anderseits die zur Auslösung erfor  derliche Energie vom Differenzstrom selbst erzeugt  werden soll.

   Die zuletzt genannte Notwendigkeit ist  deshalb geboten, da- dafür keine Energie herangezo-    gen werden darf, die von einem durch eine Fremd  energiequelle gespeisten Verstärker herstammt. Um  nun einer möglichen Schädigung von Personen durch  Berühren von elektrische Einrichtungen umhüllenden  Gehäusen mit einfachen Mitteln     wirksam    vorzubeu  gen, bedient man sich aus den vorstehend angeführ  ten Gründen, unabhängig vom     Isolationsselbstschal-          ter,    eines zusätzlich angeordneten Berührungsschutz  schalters.

   Bei diesem geschieht die Auslösung durch  einen empfindlichen Elektromagneten, einen so  genannten     Fehlerspannungsauslöser,    der jeweils zwi  schen das Gehäuse des Stromverbrauchers und eine       Hilfserde        geschaltet        ist.    Der Elektromagnet ist dabei  so dimensioniert, dass er bei einer Fehlerspannung von  25 Volt zwischen Gehäuse und     Hilfserde    anspricht,  also bei einer Spannung, die noch als ungefährlich  angesehen werden kann.

   Der in der Spule fliessende  Strom beträgt dabei etwa 25     mA.    Infolge der grossen       Spulenimpedanz    ist die Güte der     Hilfserde    praktisch  belanglos, so dass selbst ein     Hilfserdungswiderstand     von 100 Ohm und mehr den Schutzwert kaum beein  flusst.  



  Die Verwendung zweier völlig voneinander un  abhängiger Schalter ist hierbei zweifellos nachteilig,  da beide Schalter im Endeffekt die gleiche Wirkung  herbeiführen,     nämlich    das Abschalten des Verbrau  chers vom Netz, bei Eintreten bestimmter Störungen,  so dass demnach ein doppelter Aufwand an Schalt  mitteln für denselben Zweck     erforderlich    ist. Das  gleiche gilt natürlich auch für das     Schaltschloss,    durch  das das Schaltmittel betätigt wird. Ausserdem ist die  Wartung der Schalter sowie eine allfällige Fehler  suche bei internem Netzausfall, der nicht auf eine der  überwachten Störungsmöglichkeiten     zurückzuführen     ist, erheblich erschwert, hauptsächlich wenn beide  Schalter räumlich voneinander getrennt sind.

        Die im nachstehenden beschriebene Erfindung be  trifft nun einen Schutzschalter, der sowohl die Vor  teile des     Installationsselbstschalters    mit     Differential-          relais    als auch die des     Berührungsschutzschalters    in  sich     vereinigt,    ohne dass er die angeführten Nachteile  aufweist, und zwar dadurch, dass er einen     Installa-          tionsselbstschalter    mit     Differentialrelais    und einen       Berührungssehutzschalter    besitzt, wobei beide Schal  ter ein gemeinsames Schaltmittel aufweisen.  



  Die Erfindung wird anhand eines in der Zeich  nung dargestellten     Ausführungsbeispieles    näher er  läutert. Es zeigen: .  



       Fig.    1 ein Schaltbild eines Schutzschalters und  einen daran angeschlossenen Verbraucher und       Fig.    2 eine schematische Darstellung mehrerer mit  einem Schutzschalter verbundener Verbraucher.  



  In der     Fig.    1 bedeutet 1 einen Schutzschalter, der  aus einem     Installationsselbstschalter    2 und einem       Berührungsschutzschalter    3 besteht, die beide in einem  Gehäuse 4 untergebracht sind. Der Installationsselbst  schalter 2 weist, wie bekannt, zwei     Schaltköntakte    5, 6,  einen elektromagnetischen     Momentanauslöser    7, einen       thermischen    Auslöser 8 und ein     Differentialrelais    9  auf.

   Der     Berührungsschutzschalter    3 setzt sich, wie  ebenfalls bekannt, ausser den Schaltkontakten 5, 6,  die er hier mit dem     Installationsschutzschalter    2 ge  meinsam hat, aus einem     Berührungsschutzrelais    10,  einer     Einschalttaste    11 sowie einem Prüfschalter 12,  der durch eine Prüftaste 13 zu betätigen ist, zu  sammen.

   Der     Berührungsschutzschalter    3 weist dem  nach, abweichend von seiner herkömmlichen Aus  führung, keine eigenen Schaltkontakte auf, sondern  ist durch seinen     Auslösemechanismus    mit den Schalt  kontakten 5, 6 des     Installationsselbstschalters    2 me  chanisch verbunden, wie durch die     Wirkungslinie    14  angedeutet ist. Die Schaltkontakte 5, 6 sind somit für  beide Schutzschalter, den     Installationsselbstschalter    2,  wie den     Berührungssehutzschalter    3, ein gemeinsames       Schaltmittel    15, auf das beide in gleicher Weise bei  den auftretenden Störungen einwirken, bei denen sie  jeweils ansprechen.

   Der Schutzschalter 1 ist einerseits  über zwei     Zuführungsklemmen    16, 17     mit    zwei Netz  leitern O, R und über zwei     Anschlussklemmen    18, 19  mit einem Verbraucher 20 verbunden und anderseits  über das     Berührungsschutzrelais    10     mit    einem Wick  lungsende 21, über den     Unterbrecherschalter    12,  eine mit dem Gehäuse 4 leitend verbundene Klemme  22 und     eine    Schutzleitung 23 an ein Gehäuse 24 des  Verbrauchers 20 angeschlossen. Das andere Wick  lungsende 25 des     Berührungsschutzrelais    10 liegt  über eine     Klemme    26 an Hilfserde.  



  Der elektromagnetische     Momentanauslöser    7, der  thermische Auslöser 8 und das Differentialrelais 9  wirken in an sich bekannter Weise mechanisch auf  die Schaltkontakte 5, 6 ein, was durch strichpunktierte       Wirkungslinien    angedeutet ist. Tritt ein Leiterkurz  schluss auf, so spricht der elektromagnetische Mo  mentanauslöser 7 an. Bei einer dauernd kleinen über  last löst der thermische Auslöser 8 und bei einer       asymetrischen    Stromentnahme gegen Erde das Diffe-         rentialrelais    9 aus.

   Durch auftretende Fehlerströme,  beispielsweise Kriechströme, die vom Verbraucher 20  zum Gehäuse 24 oder vom Schutzschalter 1 zu dessen  Gehäuse 4 fliessen, sofern dieses aus Metall besteht,  spricht dagegen, wenn diese Ströme einen Wert von  etwa 25     mA    übersteigen, das     Berührungsschutzrelais     10 an und löst das Schaltmittel 15 aus. Zum Ein  schalten des Schaltmittels 15 bzw. zu seinem Wieder  einschalten nach dem      < Offnen    durch eine Störung,  dient die -Einschalttaste 11.

   Mit dem     Prüfschalter    12  kann das     Berührungsschutzrelais    10 bekanntlich  dadurch geprüft werden, dass die     Schutzleitung    23  vom     Berührungsschutzrelais    10 abgetrennt und über  einen Widerstand 27 an den Netzleiter R gelegt wird.  Ausser dem gemeinsamen     Schaltmittel    15 haben der       Installationsselbstschalter    2 und der     Berührungs-          schutzschalter    3 auch das durch die Wirkungslinie 14  gekennzeichnete     Schaltschloss    gemeinsam, durch das  das     Schaltmittel    15 jeweils mechanisch ausgelöst wird.  



  In der     Fig.    2, in der für die gleichen Teile die  gleichen Bezugszeichen verwendet werden, sind meh  rere Verbraucher 20 an den Schutzschalter 1 ange  schlossen. Der letztere ist dabei in gleicher Weise, wie  in der     Fig.    1 schon gezeigt ist, zwischen die zwei  Netzleiter O, R und seine Verbraucher 20 geschaltet.  Die stark ausgezogene Linie zeigt dabei deutlich die  durch den     Berührungsschutzschalter    3 kontrollierten  Schutzleitungen 23, die an die einzelnen Verbrau  chergehäuse 24 angeschlossen sind.

   Neben den offen  sichtlichen Vorteilen, dass bei dem     erfindungsgemässen     Schutzschalter nur ein Schaltmittel und ein Schalt  schloss benötigt werden, sei noch darauf hingewiesen,  dass er auch wesentlich     wirtschaftlicher    herzustellen  ist als     ein    Differentialschalter     mit    übertrieben hoher       Empfindlichkeit    des Differentialauslösers.

   Darüber  hinaus     müsste        @    bei einem solchen Differentialschalter,  infolge der     geringen    Energie, die ihm zur Verfügung  stünde, das System ausserordentlich empfindlich sein,  so dass bereits     geringfügige    Erschütterungen, wie sie  beispielsweise durch das Zuschlagen von Türen  oder durch den Strassenverkehr entstehen können, ge  nügen würden, ihn ungewollt auszulösen. Auch in  elektrischer Hinsicht ist eine zu hohe Empfindlich  keit des Differentialauslösers nachteilig, da durch       kapazitive        Ableitströme    beim Einschalten seines Ver  brauchers, ein ungewolltes Ansprechen des Differen  tialschalters durchaus möglich ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schutzschalter, dadurch gekennzeichnet, dass er einen Installationsselbstschalter (2) mit Differential- relais und einen Berührungsschutzschalter (3) besitzt, wobei beide Schalter ein gemeinsames Schaltmittel (15) aufweisen. UNTERANSPRÜCHE 1. Schutzschalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Installationsselbstschalter (2) und der Berührungsschutzschalter (3) mechanisch mit ihrem gemeinsamen Schaltmittel (15) verbunden sind. 2.
    Schutzschalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Installationsselbstschalter (2) und der Berührungsschutzschalter (3) zur Aus lösung des Schaltmittels (15) ein gemeinsames Schalt schloss haben. 3. Schutzschalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Installationsselbstschalter (2) und der Berührungsschutzschalter (3) zusammen in einem Gehäuse (4) untergebracht sind.
CH591860A 1960-05-25 1960-05-25 Schutzschalter CH378982A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GR1002804B (el) * 1996-11-25 1997-11-10 Διαταξη ελεγχου γειωσεως μονιμως προσγειωμενων ηλεκτρικων μηχανων.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GR1002804B (el) * 1996-11-25 1997-11-10 Διαταξη ελεγχου γειωσεως μονιμως προσγειωμενων ηλεκτρικων μηχανων.

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