CH378993A - Dämpfungseinrichtung zur Verhinderung von Kippschwingungen bzw. zur Begrenzung des Kurzschlussstromes bei aus kapazitivem Spannungsteiler und induktivem Messkreis bestehendem Spannungswandler - Google Patents
Dämpfungseinrichtung zur Verhinderung von Kippschwingungen bzw. zur Begrenzung des Kurzschlussstromes bei aus kapazitivem Spannungsteiler und induktivem Messkreis bestehendem SpannungswandlerInfo
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Description
Dämpfungseinrichtung zur Verhinderung von Kippschwingungen bzw. zur Begrenzung des Kurzschlussstromes bei aus kapazitivem Spannungsteiler und induktivem Messkreis bestehendem Spannungswandler Die Erfindung bezieht sich auf eine Dämpfungs- eIneichtung zur Verhin.de-rung von Kippschwingungen bzw. zur Begrenzung des Kurzschlussstromes bei aus kapazitIvera
Sparmungsteiler und induktivern Messkreis, bestehendem SpannungswandIer unter Ver wendung eines seinen Widc#rstandswert bei Über schreiten eines Grenzstromes stark verringernden Widerstandes.
Man kann nämÜch einen Resonanzkreis sehr gut durch einen solchen Reihenwiidbrstand dämpfen. Die ser Widerstand darf aber erst dann zur Wirkung kommen" wenn ÜberströmIe (z. B. durch sekundären Kurzschluss oder Ferroresonanzen) auftrieten, da sich sonst im :normalen Betrieb zu grosse Messfehler er geben.
Das einfachste Mittel wäre ein Ohmscher Widerstand,<B>'</B> der von, einem Grenzstromwert ab Ischnell, in, seiner Grdsse. ansteigt. Ein solcher Wider stand ist schwor zu, verwirklichen, daer eine grosse, Leistung aufnehmen muss und die Gefahr des Durch- brennens besteht.
Die Edindung geht daher einen anderen<B>Weg,</B> indem sie einen Widerstand verwendet-, dessen Wi derstandswert an sich mit steigendem Strom erheb lich abnimmt. Dieser Widerstand kann aus antipar- alltl geschalteten Gleichrichtern, gegebenenfalls un ter Reihenschaltung mit einem Festwidezstand, be stehen.
Um die gewünschte Wirkung zu erzielen, ist der Widerstand gemäss der Erfindung in, der Diagonale einer in Reihe zu einer Resonanzdrossel und zum ilnduktiven, Masski-eiL#; zu lieg-en bestimmten Brücken schaltung angeordnet, in welcher zwei Brückenglie der aus Induktivitäten und die zwei anderen BAk- kenglieder aus Kapazitäten gleichen Bündwiderstan- des bestehen-,
so dass die BTückenschakung be"i klei- nem Strom im genannten Widerstand infolge Parallel schaltung zweier Serienresonanzkreise einen kleinen Widerstand und bei hohem Strom jIm genannten Wi#- derstand infolge Hintereinanderschaltung zweiür Par- al,1,e,Ire,s,onanzkre-is,c einen grossen Widerstand dar stellt.
Es. ist zwar die Verwendung eines Halbleiters bekannt, um bei c#inern Kurzschluss im Me#sskiieiis ,eines kapazitiven Wandlers ein unzulässiges Anstei gen, der Spannung am Niederspannungsteilerkonden- sator sowie an der Resorianzdrosse#lspu#Ir, zu. verhin- ,diärn;
bei diieisior* bekannten Anoirdnung isit, aber der Halbleiter an. die Sekundärwicklung der Resonanz- dross-eIspult angeschlossen. Da der,effektiv wirksame DämpfungswIderstand aber nicht grösscr als
EMI0001.0083
(L der ResonanzdTo,sis#elspule) werden kann-, ist dieser Widerstand bei niedrigen Kippfrequenzen, z. B.<B>25</B> .oder<B>16</B> Hz, zu niedhig.
Soweit sonst noch. zur Begrenzung des Kurz- schlussstromes bei kapazitiven Wandlern Schutz anordnungen bekannt sind-, so, wird bei diesen, bei spielsweise parallel zur Resonanzdrosselspule des in duktiven Meisskreises, eine Sättigungsdrosselspule be stimmter Bemessung gelegt. Hierduirch w@Ird eine strom;Efbhä-ngigc Änderung der Resonanzinduktivit;ält erzielt.
Im Nennbetrieb besitzt die Sät-tigu#ngsdrossej- spuleeinen hohen Widerstand, so dass die Resonanz- drüssellspule selbst keIne nennenswerte zusätzliche Belastung -erfährt.
lm überstromfall steigt die Span nung an der Resonanzdrosselspule <B>je</B> nach der Grösse des überstromes an.<B>Die</B> Sätfigungsdrosselspule be- ,sitzt nun eine solche Stromspannungscharakteristik, dass sie -bei zunehmender Spannung an der Resonanz- drosselspule einen abnehmenden Widerstand auf weist.
SchliiesslIch Ist es, bekannt, bei:einem kapazitiven Spannungswandler zur Wahrung einer betriebsfre- quenten Spannungsverteilung, z.B. zur Resonanz drosselspule, -einen Saugkreis parallel zu schalten, der aus #ei#ncr Reihenschaltüng aus Induktivität und Kapazität besteht und der auf die Resonanzfrequenz des Drosselkreises abgestimmt ist.
Keine der bekannten Anoidnungen beschreitet also einen Weg gemäss der Erfindung, bei der ein Widerstand verwendet wird, der, obwohl sein Wi & #r- standswert an sich mit steigendem Strom erheblich abnimmt, infolge der Eigenart der Schaltung gemäss dür Erfindung 'bei hohem Strom die Wirkung eines hochohinigen Reihenwiderstandcs aufweist.
In dier Zeklinung ist ein Ausführungsbe13piel dar gestellt.
In Reihe, mit der Resonanzdrossel Dr liegt die B-rückenschaltung. Als Diagortalwiderstand R dienen zum Beispiel antiparaHel geschaltete Gleichritliter; zu diesen kann. noch ein Festwidersüand in Reihe ge,schalftet seim Als B;
rückeng#lieder dienen zwei In- duktivitäten L, -und<U>L.,</U> die auch duxch eine einzige Drosselspulte mit zwei Wilcklungen. dargestellt sein können, sowie zwei Kapazitäten Ci und C.. Sofern Li <B><I>=</I></B><I> L</I> 2<B><I>=</I></B> L und Ci <B><I>=<U>C></U> =</I> C</B> ist, wird der Ge samtwiderstand der Brückentschaltung
EMI0002.0041
Wird für die Betriebsfrequenz co der Wert<B>w</B><I>L
EMI0002.0043
</I> gewählt,
so ist der Gesamtw#iderstand bei d,--r Be- tiAebsfrequenz <B>=
EMI0002.0048
</B><B>;</B> er ist also umgekehrt pro portional dem Widerstand R. Infolge des geschilderten Widerstandsverhaltens steillft die Brückenschaltung beii Meinem Strom im Widerstand<I>R (R</I> gross) infolge Parallelschaltung zweir,r Serienreso-hanzkreise (L,IC, und L2/C2) einen kleinen Widlerstand und bei hohem Strom im Wider stand<I>R (R</I> klein)
infolge Hintereinanderschaltung zweier Parallelresonanzkreise (L,IC2 und L,IC,) ,einen grossen Widerstand dar.
Man terkennt, dass die Brückenschalltang dazu dient, mittels eines abnehmenden Widerstandes einen zunehmenden Widerstand zu erhalten.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH</B> Dämpf,ungseinrichtung zur Verhinderung von Ki#ppschwingungen bzw. zur Begrenzung des Kurz- schlussstromes bei aus kapazitivem Spannungsteiler und induktivem Messkreis bestehendem Spannungs- wandler unter Verwendun- vines seinen Widerstands- C wert bei,Überschreiten eines Grenzstromes stark ver- Pingernden Widersta-nds, dadurch gekennzeichnet, dass dieser Widerstand in der Diagonale einer in Reihe zu einer Resonanzdrossel und zum induktiven Messkreis zu, liegen bestimmten Brückenschaltung' angeordnet ist, in.welcher zwei Brückenglieder aus lnduktivitäten und dife zwei anderen Brückenglieder aus Kapazitäten gleichen Bilindwidierstandes bestehen, so dass die Brückenschaltunor bei kleinem Strom im genannten Widerstand infolge ParaHelschaltung, zweier Serientresonanzkreise einen kleinen, Wider stand und bq#i hohem Strom im genannten Wider stand Infolge Hintereinanderschaltung, zweier Par- aMial#re-s#on,anzkneti#s#e le@nen,grossen Widerstand <B>UNTERANSPRUCH</B> Dämpfungseinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Widerstand nach überschreiten des Grenzstromes etwa gleich dem Blindwiderstand eines Brückengliedes ist.
Applications Claiming Priority (1)
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