CH378993A - Dämpfungseinrichtung zur Verhinderung von Kippschwingungen bzw. zur Begrenzung des Kurzschlussstromes bei aus kapazitivem Spannungsteiler und induktivem Messkreis bestehendem Spannungswandler - Google Patents

Dämpfungseinrichtung zur Verhinderung von Kippschwingungen bzw. zur Begrenzung des Kurzschlussstromes bei aus kapazitivem Spannungsteiler und induktivem Messkreis bestehendem Spannungswandler

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CH378993A
CH378993A CH75060A CH75060A CH378993A CH 378993 A CH378993 A CH 378993A CH 75060 A CH75060 A CH 75060A CH 75060 A CH75060 A CH 75060A CH 378993 A CH378993 A CH 378993A
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Poleck Hans Ing Dr
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Siemens Ag
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Description


      Dämpfungseinrichtung    zur Verhinderung von     Kippschwingungen        bzw.    zur Begrenzung  des     Kurzschlussstromes    bei aus     kapazitivem        Spannungsteiler    und induktivem     Messkreis     bestehendem     Spannungswandler       Die Erfindung bezieht sich auf eine     Dämpfungs-          eIneichtung    zur     Verhin.de-rung    von Kippschwingungen       bzw.    zur Begrenzung des     Kurzschlussstromes    bei  aus     kapazitIvera        

  Sparmungsteiler    und     induktivern          Messkreis,    bestehendem     SpannungswandIer    unter Ver  wendung eines seinen     Widc#rstandswert    bei Über  schreiten eines Grenzstromes stark verringernden  Widerstandes.  



  Man kann     nämÜch    einen Resonanzkreis sehr gut  durch einen solchen     Reihenwiidbrstand    dämpfen. Die  ser Widerstand darf aber erst dann zur Wirkung  kommen" wenn     ÜberströmIe    (z. B. durch sekundären       Kurzschluss    oder     Ferroresonanzen)        auftrieten,    da sich  sonst im :normalen Betrieb zu grosse     Messfehler    er  geben.

   Das einfachste Mittel wäre ein     Ohmscher     Widerstand,<B>'</B> der von, einem     Grenzstromwert    ab       Ischnell,    in, seiner     Grdsse.    ansteigt.     Ein    solcher Wider  stand ist schwor zu, verwirklichen,     daer    eine grosse,  Leistung aufnehmen     muss    und die Gefahr des     Durch-          brennens    besteht.  



  Die     Edindung    geht daher einen anderen<B>Weg,</B>  indem sie einen Widerstand verwendet-, dessen Wi  derstandswert an sich mit steigendem Strom erheb  lich abnimmt. Dieser Widerstand kann aus     antipar-          alltl    geschalteten     Gleichrichtern,    gegebenenfalls un  ter Reihenschaltung mit einem     Festwidezstand,    be  stehen.  



  Um     die    gewünschte Wirkung zu erzielen, ist der  Widerstand gemäss der Erfindung in, der Diagonale  einer in Reihe zu einer Resonanzdrossel und zum       ilnduktiven,        Masski-eiL#;    zu     lieg-en    bestimmten Brücken  schaltung angeordnet, in welcher zwei Brückenglie  der aus     Induktivitäten    und     die    zwei anderen     BAk-          kenglieder    aus Kapazitäten gleichen     Bündwiderstan-          des    bestehen-,

   so     dass    die     BTückenschakung        be"i    klei-         nem    Strom im genannten Widerstand infolge Parallel  schaltung zweier     Serienresonanzkreise    einen kleinen  Widerstand und bei hohem Strom     jIm    genannten     Wi#-          derstand    infolge     Hintereinanderschaltung        zweiür        Par-          al,1,e,Ire,s,onanzkre-is,c    einen grossen Widerstand dar  stellt.  



  Es. ist zwar die Verwendung eines Halbleiters  bekannt,     um    bei     c#inern        Kurzschluss    im     Me#sskiieiis     ,eines     kapazitiven        Wandlers    ein unzulässiges Anstei  gen, der Spannung am     Niederspannungsteilerkonden-          sator    sowie an der     Resorianzdrosse#lspu#Ir,    zu.     verhin-          ,diärn;

      bei     diieisior*    bekannten     Anoirdnung        isit,    aber der  Halbleiter an. die     Sekundärwicklung    der     Resonanz-          dross-eIspult    angeschlossen. Da     der,effektiv    wirksame       DämpfungswIderstand    aber nicht     grösscr    als
EMI0001.0083  
         (L    der     ResonanzdTo,sis#elspule)    werden kann-, ist dieser  Widerstand bei niedrigen Kippfrequenzen, z. B.<B>25</B>  .oder<B>16</B> Hz, zu     niedhig.     



  Soweit sonst noch. zur Begrenzung des     Kurz-          schlussstromes    bei     kapazitiven    Wandlern Schutz  anordnungen bekannt sind-, so, wird bei diesen, bei  spielsweise parallel zur Resonanzdrosselspule des in  duktiven     Meisskreises,    eine Sättigungsdrosselspule be  stimmter Bemessung gelegt.     Hierduirch        w@Ird    eine       strom;Efbhä-ngigc    Änderung der     Resonanzinduktivit;ält     erzielt.

   Im     Nennbetrieb    besitzt     die        Sät-tigu#ngsdrossej-          spuleeinen    hohen Widerstand, so     dass        die        Resonanz-          drüssellspule    selbst     keIne    nennenswerte zusätzliche  Belastung -erfährt.

   lm     überstromfall    steigt die Span  nung an der     Resonanzdrosselspule   <B>je</B> nach der Grösse  des     überstromes    an.<B>Die</B>     Sätfigungsdrosselspule        be-          ,sitzt    nun eine solche     Stromspannungscharakteristik,          dass        sie        -bei    zunehmender Spannung an der Resonanz-           drosselspule    einen abnehmenden Widerstand auf  weist.  



       SchliiesslIch    Ist es, bekannt,     bei:einem        kapazitiven     Spannungswandler zur Wahrung einer     betriebsfre-          quenten    Spannungsverteilung,     z.B.    zur Resonanz  drosselspule, -einen Saugkreis parallel zu schalten,  der aus     #ei#ncr        Reihenschaltüng    aus     Induktivität    und  Kapazität besteht und der auf die Resonanzfrequenz  des Drosselkreises abgestimmt ist.  



  Keine der bekannten     Anoidnungen    beschreitet  also einen Weg gemäss der Erfindung, bei der ein  Widerstand verwendet wird, der, obwohl sein     Wi & #r-          standswert    an sich mit steigendem Strom erheblich  abnimmt, infolge     der    Eigenart der Schaltung gemäss       dür    Erfindung     'bei    hohem Strom die Wirkung eines       hochohinigen        Reihenwiderstandcs    aufweist.  



  In     dier        Zeklinung    ist ein     Ausführungsbe13piel    dar  gestellt.  



  In Reihe, mit der Resonanzdrossel     Dr    liegt die       B-rückenschaltung.    Als     Diagortalwiderstand    R dienen  zum Beispiel     antiparaHel    geschaltete     Gleichritliter;     zu diesen kann. noch ein     Festwidersüand    in Reihe       ge,schalftet        seim    Als     B;

  rückeng#lieder    dienen zwei     In-          duktivitäten    L, -und<U>L.,</U> die auch     duxch    eine einzige       Drosselspulte    mit zwei     Wilcklungen.    dargestellt sein  können, sowie zwei Kapazitäten     Ci    und     C..    Sofern       Li   <B><I>=</I></B><I> L</I> 2<B><I>=</I></B> L und     Ci   <B><I>=<U>C></U> =</I> C</B> ist, wird der Ge  samtwiderstand der     Brückentschaltung     
EMI0002.0041     
    Wird für die Betriebsfrequenz     co    der Wert<B>w</B><I>L
EMI0002.0043  
  </I>  gewählt,

   so ist der     Gesamtw#iderstand    bei     d,--r        Be-          tiAebsfrequenz   <B>=
EMI0002.0048  
  </B><B>;</B> er ist also umgekehrt pro  portional dem Widerstand R.    Infolge des geschilderten Widerstandsverhaltens       steillft    die Brückenschaltung     beii    Meinem Strom im  Widerstand<I>R (R</I> gross) infolge Parallelschaltung       zweir,r        Serienreso-hanzkreise        (L,IC,    und     L2/C2)    einen  kleinen     Widlerstand    und bei hohem Strom im Wider  stand<I>R (R</I> klein)

   infolge     Hintereinanderschaltung     zweier     Parallelresonanzkreise        (L,IC2    und     L,IC,)     ,einen grossen Widerstand dar.  



       Man        terkennt,        dass    die     Brückenschalltang    dazu  dient, mittels eines abnehmenden Widerstandes einen  zunehmenden Widerstand zu erhalten.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Dämpf,ungseinrichtung zur Verhinderung von Ki#ppschwingungen bzw. zur Begrenzung des Kurz- schlussstromes bei aus kapazitivem Spannungsteiler und induktivem Messkreis bestehendem Spannungs- wandler unter Verwendun- vines seinen Widerstands- C wert bei,
    Überschreiten eines Grenzstromes stark ver- Pingernden Widersta-nds, dadurch gekennzeichnet, dass dieser Widerstand in der Diagonale einer in Reihe zu einer Resonanzdrossel und zum induktiven Messkreis zu, liegen bestimmten Brückenschaltung' angeordnet ist, in.
    welcher zwei Brückenglieder aus lnduktivitäten und dife zwei anderen Brückenglieder aus Kapazitäten gleichen Bilindwidierstandes bestehen, so dass die Brückenschaltunor bei kleinem Strom im genannten Widerstand infolge ParaHelschaltung, zweier Serientresonanzkreise einen kleinen, Wider stand und bq#i hohem Strom im genannten Wider stand Infolge Hintereinanderschaltung, zweier Par- aMial#re-s#on,anzkneti#s#e le@nen,
    grossen Widerstand <B>UNTERANSPRUCH</B> Dämpfungseinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Widerstand nach überschreiten des Grenzstromes etwa gleich dem Blindwiderstand eines Brückengliedes ist.
CH75060A 1959-01-30 1960-01-23 Dämpfungseinrichtung zur Verhinderung von Kippschwingungen bzw. zur Begrenzung des Kurzschlussstromes bei aus kapazitivem Spannungsteiler und induktivem Messkreis bestehendem Spannungswandler CH378993A (de)

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CH378993A true CH378993A (de) 1964-06-30

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CH75060A CH378993A (de) 1959-01-30 1960-01-23 Dämpfungseinrichtung zur Verhinderung von Kippschwingungen bzw. zur Begrenzung des Kurzschlussstromes bei aus kapazitivem Spannungsteiler und induktivem Messkreis bestehendem Spannungswandler

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1131799B (de) * 1960-11-02 1962-06-20 Licentia Gmbh Einrichtung zur Daempfung von Untersynchronspannungswellen bei kapazitiven Spannungswandlern
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DE1045535B (de) * 1956-11-21 1958-12-04 Licentia Gmbh Anordnung zum Schutz von kapazitiven Spannungswandlern

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