CH378997A - Kondensator - Google Patents

Kondensator

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CH378997A
CH378997A CH8142759A CH8142759A CH378997A CH 378997 A CH378997 A CH 378997A CH 8142759 A CH8142759 A CH 8142759A CH 8142759 A CH8142759 A CH 8142759A CH 378997 A CH378997 A CH 378997A
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CH
Switzerland
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layer
metal
film
anodic oxide
sheet
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Application number
CH8142759A
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Inventor
Sato Ichiro
Okamoto Eiichi
Seki Yasuo
Original Assignee
Standard Telephon & Radio Ag
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G4/00Fixed capacitors; Processes of their manufacture
    • H01G4/32Wound capacitors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Fixed Capacitors And Capacitor Manufacturing Machines (AREA)

Description


  Kondensator    Die     vorliegende        Erfindung        betrifft        einen        Wi!ekel-          konden!sator,    in     welchem    :sehr dünne     Filme    aus Me  tall und     Diel'ektrikum    verwendet werden.  



  Ein Kondensator, bei     welchem        ein        anodvscher          Oxyd'"film    als     Dielektrikum    auf einer     Metaäobemfläche     aus     Tantal,        Alummium"        Zirkonium    oder     Titan        :usw.          gebildet    wird     und,,        bei    welchem     eine    Schicht aus Halb  leitermaterial,     wie    z.

   B.     Germaniumn,    oder eine, Iso  lierschicht, welche     beispielsweise    aus     Magnesium-          Fluorid    besteht, oder eine     j.e        auis    einer Halbleiter  schicht und     einer        I,sodierschicht        zusammengesetzte          Schicht        auf        dem,

          anodischen        Oxydfüm        durch        Auf-          dampfung    oder     kathod4schw        Zerstäubung    aufge  bracht ist und     bed    welchem     :

  eine        beispielsweise    aus  Aluminium     bestehende        !leitende        Schicht        ebenfalls     durch     Aufdampfung    oder     kathodische        Zersitäubun!g     auf der     letztgenannten!    Schicht aufgebracht ist, wo  bei das     erwähnte        Grwndmetallll    und die aufgebrachte       leitende    Schicht die     beiden        Elektroden    des Konden  sators bilden, hat den     Vorteil,

      bei besonders hohen  oder tiefen     Temperaturen    verwendbar     zu        sein,    da     ein     solcher Kondensator keinen     Elektrolyten    verwendet,  wie     dies    bei den     üblichen        Elektrolytkondensatoren     der Fall     ist,    und hat weiter den     Vorteil,    dass er     gute          Temperatureigenschaften        hinsichtlich    der Kapazität  und des     Verlustfaktors    aufweist,

   und dass er ausser  dem ohne     Zerstörung    weitgehend     .stabil    ist. Die Prin  zipien eines solchen     Kondensators    sind bekannt     und          beispielsweise        im        US-Patent    Nr. 2 836 776     dargelegt.     



  Bei einem Kondensator der eben beschriebenen  Art ist es üblich, den     Anschlugss    wie folgt     vorzunieh-          men:    Im Falle,     im,    welchem die     leitende    Schicht,     d.    h.

         eine    der Elektroden, durch     Aufdampfen    von     Alü-          minium        erzeugt        wird,    besteht     ein        praktisches    Ver  fahren zur     Schaffung    einer     Ausgangsklemme    darin,       mit    der     gen@aneten    Schicht einen Film aus     organi.       schein     Isoliermaterial    in Kontakt zu     bringen,

      und  zwar     beispielsweise.    einen     Po!lyäthylen-Terephthalat-          Harzfdm,    auf welchem     Aluminium        aufgedampft    wor  den ist. Diese auf dem     Harzfilm        aufgedampfte        Alu-          miniumschicht    wird als     Ausführungsleiter    für     dIie          Elektrode        betrachtet.    Weiter wird     ein    Blatt aus     Me-          taff,        wie    z.

   B.     Silber,    mit einem Ende der aufge  dampften     Schicht        in    Kontakt gebracht, und an die  sem     Blatt        isst    Bein     MetaNdraht        befegtigt,    welcher als       Klemme        für    die     Elektrode    dient.  



  In diesem Fall     können    jedoch     Defekte        auftreten,          und    zwar durch     einen        unstabien    Kontakt     zwischen     dem     Meta@l@l:

  dra@ht        und    der     aufgedampften        Aluminium-          schicht    bzw.     wegen    der Isolation des     Metalldrahtes     von der     aufgedämpften    Schicht,     hervorgerufen        durch          selektive        Kurzschlüsse    zwischen     Teilen,    der aufge  dampften Schicht und den Rändern     des        Metalldrah-          tes,    wenn eine     Spannung        angol@egt    wird,

       wobei        _diese          Teile    dann verdampfen.  



  Ein Zweck der     vorliegenden        Erfindung    besteht  in der     Schaffung        eines        Trockenkondensators,    wel  cher sehr     dünne        Metalffi@lme        verwendet    und     günstige     Temperatureigenschaften aufweist, bei welchen     die          Anschlüsse    an die Elektroden     leicht        :herzustellen    sind.  



       Ein    weiterer Zweck der     Erfindung    besteht in der       Schaffung        eines        Trockenko:ndensatoms,    bei     welchem     die     Elektroden;

      aus sehr dünnen     Meroaldfilmen        beste-          hen    können und .bei welchem die Gefahr von     Kurz-          schlüssen        im        Betrieb        herabgesetzt    ist und die     Wir-          kung    solcher     Kurzschlüsse    weniger     schwerwiegend        ist.     



       Ein,    weiterer     Zweck    der     Erfindung        besteht        3n    der       Schaffung        !eines        Trockenkondensators,    welcher     min-          destens        eine        aufs        einem    sehr     dünnen        Metal1Mm        be-          stehend!e        Elektrode    und Mittel     aufweist,

      um den Wi  derstand     dieser    Elektrode beträchtlich zu     vermindern.         Die Erfindung wird     nachstehend    unter Bezug  nahme auf die     Zeichnung    beispielsweise näher     er-          läutert.     



  Die einzige Figur der     Zeichnung    zeigt     einen        stark          vergrösserten        Querschnitn    durch ein     Ausführungsbei-          spiel    des     @erfi.ndungsgemässenKondensatans.    Der dar  gestellte     Kondensator        isit    aus     zwei        verschiedenen    Tei  len aufgebaut.

   Einer dieser Teile ist     wiederum    aus  fünf     Teilen        wie    folgt     zusammengesetzt:    dem     Basis-          metall    1,     welches        beispielsweise        Tantal        (A1uminium,          Zirkonium,        Tifta@n    oder ein     anderes        Elmbilldendes        Me-          tall)        isst,

          einem        anod'i@schen        Oxydfilm    2 .als     Di@elektri-          kum,        weJcher        Film    auf der     Metallbasis    1     gebildet     worden ist, weiter     aueeiner    Schicht 3 aus     Isolier-          matenial,    wie z.

   B.     Magres        iumfluorid,        welche    auf  dem     Oxydfilm    2 liegt,     weiter    ,aus     einer        Halbleiter-          schicht    4, welche     bespialsweisie    aus     Germanium    be  steht, und auf der     Isolierschicht    3     durch!        Vakuum-          auifdampfung,        Kathodenzerstäubung    oder     derglesthen          aufgebracht    ist,

       und        schliesslich    aus einer     Schicht    5  aus leitendem     Material,    wie z. B.     A.luminium,    welche  auf     dar    Schicht 4     durch    das     gleiche        Verfahren    auf  gebracht ist wie die Halbleiterschicht 4     auf    der     I@so-          l        ierschicht    3. Die, erwähnte     Metallbasis    1 ist eine     der          Elektroden;    des     Kondensators.     



       Dieser        erste        Teil:    des     Kondensators        i & t    tatsäch  lich der wirksame Teil desselben, wobei die Metall  basis 1 und     die        leitende    Schicht 5 die     beiden    Elek  troden     bilden.    Da jedoch die Schicht 5 sehr .dünn ist,  ist es     nicht    nur     schwierig,    an     dieser        einen    Anschluss       anzubringen,    sondern sie     wci-gt    auch einen     beträch:

  t-          liehen        Widerstand    auf, so dass weiter     Mittel    vorzu  sehen     sind,        um:        zwischen        entsprechenden        Punkten    auf  den beiden     Elektroden        eine        bleichförmige        Potential-          differenz    zu     erhalten.    Ausserdem     iigt    es     schwierig,

      den  Film 5 beim Wickeln des     KondensaMers    vor Beschä  digung zu     schützen.    Die vorgenannten     .Schwierigkei=          teil    lassen sich durch Hinzufügen des     zweiten,    nach  stehend     beschriebenen        TeiPws    des     Kondensators        ble-          heben.     



  Dieser zweite Teil des     Kondensmors    besteht     sei-          ne.rs.eits    aus vier     Teilen,    nämlich: dem     Basismetall    9,  z. B.     Aluminium,    weiter aus     einer        anodischen    Oxyd  schicht 8 auf dem     Basismetall    9,

       einer    Schicht 7 aus  organischem     Isoliermaterial    auf der     anodischen    Oxyd  schicht 8 und     schliesslich    aus einer     leitenden    Schicht  6 auf der Schicht 7 aus organischem     Isoliermaterial.     



  Ein     Ende    der     Schicht    6 aus     leitendem        Material          wird    dann     mit    dem     Basismietall    9     in;    Kontakt ge  bracht. Dar Kondensator wird     dann        daduzch    vervoll  ständigt,<B>d413</B> man     die        leitenden    Schichten 5 und     .6          der    beiden     Teile        miteinander    in     Kontakt    bringt.  



  Die Schicht 7 aus     organischem    Isoliermaterial  wird verwendet,     um;    die mechanischen     Eigenschaften     der     Oxydsehicht    8 zu     verbessern.        Falls        die        anodische          Oxydschicht    8 nicht vorhanden oder für     Isolier-          zwecke    unzulänglich wäre,

       dann        würde    ein     an    den  schwachen     Stellen    des     anodischen        Oxydfilms    2 durch  Einen     Kurzschluss        ,erzeugter    Funken     eine    Deforma  tion     :

  des        Basismetalles    9 durch     thermische    und me-         chanische    Schläge     bewirken    und eine Berührung zwi  schen dem, Film 2 und dem so deformierten     Basis-          metall    9     würde        eintreten.    Eine Selbstheilung, wie sie  im Falle von     metallisierten        Papiewkonden:satoren    er  zielt     wird,    wäre nicht     möglich    (die Filme 2 und 8  können nämlich     nicht    leicht wegschmelzen, sie sind  zu     dick).     



       Wenn        jedbch    die Schicht 7 aus     organischem        Iso-          liermateri'al    auf der     anodischen        Oxydschicht    8 an  gebracht     ist,        dann        halten        die    Schichten 7 und 8 zu  sammen den Schlag durch den vorerwähnten Funken  aus, welcher durch einen Kurzschluss zwischen dem       Basi:

  smetal    1 und der     leitenden    Schicht 5     entsteht,     so dass nur eine begrenzte Fläche der     dünnen    Schich  ten 5 und 6 um die     Funkenstelle    herum zerstört wird  und die     Folien;    2 und 9 nicht zur     B.erühru.ng    kom  men, wodurch eine     Selftysith,eilung'    des     Kurzschlusses          eintritt.     



  Was die     Schicht    7 aus organischem     Isol'ieirmate-          rial        betrifft,    so ist ihre mechanische Festigkeit, wie  z. B.     ihre        Zugsspannung,        Elastizität    usw., an sich ge  ring, wenn sie     in,        dünnem    Zustand verwendet wird.

    Die     Schicht    7 ist     ausserdem    beim Wickeln des     Kon-          densators        empfindlich.    Wenn die Schicht 7 jedoch  überzogen     und    mit     einer        Metallfläche    9 kombiniert  wird,     welche    einen     anod;

  ischen        Oxydfiim.    8     aufweist,          erweist-sie    .sich als     genügend        widerstandsfähig.    Für       diese    Schicht 7 lässt sich ein     organisches        Isoliermate-          rial,    wie z.

   B.     Sifikonharz,    verwenden,     welches    zu  hart ist, um, an     sich:    einen dünnen und widerstands  fähigen     Filia        zu        -ergeben.,        während        seine        thermische     Stabilität .gut     ist,

      so dass die     Deformation    der Schicht  aus     organischem        Isekermateirial    infolge von     Ausdeh-          nung    und     Zusammenziehung    durch     Wärmeeinflüsse          gering    ist, da     diese    Schicht mit der porösen     Ober-          fläche    des     anodischen        Fi        nies        kombiniert    ist.  



  Die     Metallschii'cht    9 wirkt     tatsächlich    als     Zulei-          tung    für die Elektrode 5, da der     Überzug    6, welcher  aufs     :einem    sehr     dünnen,    im Vakuum     aufgedampften          Metaliiffm    besteht,     nicht    leicht     als    Zuführung für die  Elektrode 5     verwendet    werden kann.

   Daher muss  der Überzug 6 mit der Metallschicht 9     kurzgeschlos-          sen    werden; und     eine    derartige Konstruktion ergibt       gute    Resultate. Der hohe     elektrische    Widerstand zwi  schen den beiden Enden der     Schicht    5 kann durch  den Kurzschluss     zwischen        deir    Schicht 6 und der  Schicht 9, wenn er über die ganze     Fläche    der Schicht  5 wirksam     :ist,        beträchtlich        vermindert    werden.  



  Der     anodische        Oxyd-film    8     besteht        beispielsweise     aus     Aluminiumoxyd,        welches    sich in einem sehr po  rösen Zustand     befindet.    Die Schicht 7 wird     auf    dem  Film 8 auf bekannte     Weise    so     erzeugt,    dass sie von.  feinen     Löchern        durchsetzt    ist.

   Wenn somit die lei  tende Schicht 6     beispielsweise    durch     Vakuumauf-          dampfung        aufgebracht    wird, so     geraten    feine Metall  teilchen in     die        erwähnten    Löcher sowohl der porösen  Schicht 7 als der porösen     Schicht    8, so dass .die lei  tende Schicht 6 und das     Basismetall    9 nicht nur an       einem    Ende elektrisch gegenseitig in     Berührung    ste  hen,     sondern    über     einer    ganzen Oberfläche durch die      genannten Löcher,

   und dadurch wird der elektrische  Widerstand zwischen den Enden der aufgedampften  Schicht 6     beträchtlich        vermindert.        Beispielsweise    wird  der     Widerstand        beim        Au:sführungsbeüpilal    auf 1/5 bis  1;     lo    des Widerstandes     herabgesetzt,    der sich ergäbe,  wenn statt porösen Materiales     ein        Äthyl!entetrafluo-          rid-Harzfilm,    von 0,05     mm    Dicke mit     einer    aufge  dampften     Aluminiumschicht    versehen würde.

   Bei der       Hers@tel'lung    eines     Kondenisators    lassen sich somit ein  geringer Verlust .sowie stabile Eigenschaften     erzielen,     und zwar wegen     der        Verminderung    des     Widerstandes     der leistenden Schicht, und     als        besonderes    Merkmal  lässt sich ein solcher Kondensator     selbst    bei     einer          Temperatur    von 200  C oder mehr verwenden.  



  Nachstehend     soll    nun     dargelegt    werden, wie sich  das zuvor     beschriebene        Kondensatorband        beispiels-          weise        herstellen    lässt.

   An     einer        Tantalfolie    1 von  0,013 mm Dicke wird bei 110 Volt eine     anodische     Oxydation     in,        .einer        wässerigen        Ammoniumkarbonat-          lösung        vorgenommen,    worauf     die        Schichten    aus     Mar-          gnesiumfluorid,

          Germanium    und     Aluminium    auf der       Oberfläche    der     Tantalfolie    durch     Vakuumaufdamp-          fung        erzeugt    werden.  



       Eine        anodische    Oxydation an     einer        Aluminium-          folie    9 von 0,02 mm Dicke wird durch Gleichstrom  in     Schwefelsäure    erzeugt, wodurch ein     Aluminium-          oxydfgm    8 erzeugt wird, worauf eine Schicht 7 aus       Silizlüm-Polymeren    von 0,04 bis 0,

  06 mm Dicke auf  der     Oberfläche    aufgebracht     wird.    Das so entstandene       Gebilde    wird dann     erwärmt    und     getrocknet    und     auf     diesem     durch        Aufdampfung    eine     Aluminiumschicht     erzeugt.

   Durch Erzeugung einer     Alumvniu.mschicht     am     Endteil,    an welchem das     Silizium-    Polymer nicht       aufgebracht        Is:t,    wird     eine    elektrische Verbindung zwi  schen dieser     Schicht    und der     Aluminiumfolie        her-          gestel@t.    Die beiden so erzeugten Blätter werden     auf-          einandergesch!ichtet    und gewickelt,

   und ein Anoden  anschluss wird durch     Anlöten        eines         Kovar -Drahtes          ( Kovar     -     geschützte    Marke) an ein Ende     der          Tantalfolie    1 hergestellt, welcher Draht zur     Anoden-          klemme    nach aussen geführt wird. Ein Kathoden  anschluss     wird    hergestellt durch Anlöten     eines           Kovar -Drahtes        ans    ein Ende der     Aluminiumfolie    9.

         Der    Kondensator     wird:    dann in     ein        zylindrisches        Me-          talll@gehäuse        eingebracht        und    hermetisch     verschlossen,     wobei     Glasklemmen    zur     Verwendung    gelangen.  



  Ein     auf    diese     Weise        hergestellle!r    Kondensator  weist bei deiner     gegebenen        Konfiguration        eine    Kapa  zität von 1,5     ,uF        auf    und hält bei     noxmal@er        Tempera-          tureine    Spannung von 35 Volt aus,.

   Selbst wenn     eine     Spannung von 20 Volt     während    etwa 100 Stunden  bei 200  C und' etwa während 5 Stunden     bei    250  C  angelegt wird,     :lässt    sich     keine        Zunahme    des Rest  stromes,

       kein        Kutzgchluss    oder     anderes        abnormales     Verhalten     festste'ssen.    Bis     heutzutage    betrug die       höchstzulässige        Temperatur    bei     Kondensatoren        mit          festen        Elektrolyten    und einem     anodischen        Oxydfilm     als     Delektrikum    150  C, während bei dem hier be  schriebenen     Kondensator    die Temperatur bis :

  auf  204  C und     mehr        erhöht        werdien    kann.    Beim     vorgenannten    Beispiel     wurde    der     anodigche          Oxydfilir,    auf der Oberfläche     eines        @lumnumbl@afi          tes    erzeugt,     welches.    das     zweite    Metall     bildet.    Selbst  im     Falle,        in;

      dem     ein        Svliziumpolymerfilm        direkt    auf       das        Aluminiumbi'att    unter     gleichzelliger        Verdickung     dieses Filmes aufgebracht wurde,     ergaben    sich un  gefähr die gleichen     Ergebnisse,    wobei     allerdings    die  thermische     Stabilität    !etwas geringer     ausfiel.     



  Für das     organische    Isoliermaterial     ,sind!        Fluor-          Polymere,        A:lkyd-Po1ymere    und     Furan-Polymere    usw.       anstelle    der     Sil'izium-Polyme:re    verwendbar.

   Es:     1äss!t          sich    jedoch     zeigen,        dass        S-lizium-Polymere    am besten       geeignet        sind,    um     einen    Kondensator mit bestmögli  cher     thermischer        Stabilität    zu     erzeugen,        welcher        ins-          besondere    auch bei     hohen        Temperaturen        stabil        ist.     



  Obwohl für     dass        Dielektrikum    auf dem     Oxydfilrn          einer        mehrfachen    Schicht, d. h.     einer        Is-o        i!erschicht     und     seiner        Halble1erschicht,    der Vorzug .gegeben wird,  ist die     Isolierschicht        aRein,        welche        beispielsweise    aus       Magniesiumflubrid    oder     Kali-uwmfl;

  uo.rid    besteht, oder  die     Halbleiterschicht        aBecn,        welche    beispielsweise aus       Germanium    oder     Bleisulfid    besteht,     genügend    zur       Her9Miung        eines        Kondensatoirs.    Derart hergestellte  Kondensatoren neigen jedoch     zu    einer gewissen     Un-          sitabilität,    und! Kurzschlüsse können     1!eichter    eintre  ten, und     in,

      einer     Massenherstellung        besteht    die Ge  fahr von einem     verhältnismässig        grossen        Ausachuss.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kondensator mit zwei Elektroden, von denen mindestens eine ein dünner Metallfilm (5) isst, und mit die genannten Evektroclen trennenden Isoliermit- teln, geken zeichnet durch ein Meta#ll!blatt (9),
    wel ches vom genannten dünnen Metallfilm einen Ab stand aufweist, weher durch Trennmittel, welche den genannten Film (5) und das Blatt (9) im Abstand hallten, und durch Mittel, um eine Anzahl entspre- chender Stehlen auf den Oberflächen des Films und des Blattes miteinander elektrisch zu verbinden.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Kondensator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da,ss die Trennmittel eine poröse am odIsche Oxydschicht (8) auf dem Metallblatt und, eine organische Isolierschicht (7) aufweisen, welch letztere von einer Anzahl kleiner Löcher durchsetzt ist,
    und dass die Mittel zur ellektrischen Verbindung der entsprechenden Stellen auf dem Film und dem Blatt aus Metallkörnern bestehen, welche & Ich durch die genannten Löcher und die Poren der porösen anodischen Oxydschicht hindurch erstrecken. 2.
    Kondensator nach LTrnteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Metallkörner Teile eines weiteren Metallfilms. (6) sind, welcher auf der organischen durch Aufdamp- fung niedergeschlagen isst. 3.
    Kondensator nach Patentanspruch, mit zwei benachbarten Teilen, wobei der erste Teilleine Me- tallb,asi:s (1), eine anodische Oxydgchicht (2) auf der Basis, eine Isolierschicht;
    (3) auf der anodischen Oxydschicht und eine Halbknterschicht (4) auf der Isolierschicht aufweist, auf welcher Halbleiterschicht der ,genannte MetalHilm (5) aufgebracht ist, dadurch gekennzeichnet,
    dass der b nannte zweite Teil das MeitaTJ:bl@att (9), eins poröse anodzsche Oxydschächt (8) auf dem Metallblatt, eine Schicht (7)
    aus Isolner- material mit einecrr Anzahl feiner Löcheir auf der an- odischen Oxydschicht, und einen durch Aufdampfen auf der Isolnerschicht aafbebrachten MetalMlm (6) aufweist, das Ganze derart, dass Körner des.
    MetalIes in den Löchern n der porösen anodischen Oxyd schickt und in den Löchern der Isolierschicht vor handen sind, wobei die genannten benachbarten Teile so zusammengefügt sind, däss der letztgenannte Me- tallfüm (6)
    das genannten zweiten Teilces mit der Metallschcicht (5) des ersten Teilces in Berühruncg,siteht.
CH8142759A 1958-12-09 1959-12-03 Kondensator CH378997A (de)

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