CH379019A - Verfahren zur kontinuierlichen elektroinduktiven Erwärmung von metallischen Rohlingen, beispielsweise Stahlblöcken - Google Patents

Verfahren zur kontinuierlichen elektroinduktiven Erwärmung von metallischen Rohlingen, beispielsweise Stahlblöcken

Info

Publication number
CH379019A
CH379019A CH672560A CH672560A CH379019A CH 379019 A CH379019 A CH 379019A CH 672560 A CH672560 A CH 672560A CH 672560 A CH672560 A CH 672560A CH 379019 A CH379019 A CH 379019A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
continuous
coil
heating
switched
example steel
Prior art date
Application number
CH672560A
Other languages
English (en)
Inventor
Arno Dipl Ing Finzi
Hinz Medard
Original Assignee
Bbc Brown Boveri & Cie
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bbc Brown Boveri & Cie filed Critical Bbc Brown Boveri & Cie
Publication of CH379019A publication Critical patent/CH379019A/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B6/00Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
    • H05B6/02Induction heating
    • H05B6/06Control, e.g. of temperature, of power

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Forging (AREA)
  • General Induction Heating (AREA)

Description


  Verfahren zur     kontinuierlichen    elektroinduktiven Erwärmung von metallischen     Rohlingen,     beispielsweise Stahlblöcken    Es ist bekannt, metallische     Rohlinge,    beispielsweise  Stahlblöcke, zum Zwecke der Warmformgebung in  Schmiedemaschinen oder dergleichen auf elektroinduk  tivem Wege kontinuierlich zu erwärmen. Bei den be  kannten Einrichtungen dieser Art werden die Blöcke  im     Durchlaufverfahren    in Induktionsspulen erwärmt,  die sie im Takt der     warmformgebenden    Einrichtung  z. B. einer Presse durchwandern. Dabei wird bei Ent  nahme eines fertig erwärmten Blockes ein     kalter    Block  am Eingangsende der Spule nachgeschoben.

   Normaler  weise sind die Induktionsspulen so bemessen, dass sich  immer eine Mehrzahl von Blöcken gleichzeitig inner  halb der Spule befindet, wobei die Länge der Induk  tionsspule vor allem durch den maximal zu erwarten  den Durchsatz, der von der Erwärmungsanlage gefor  dert wird, bestimmt ist. Es wird dabei angestrebt, die  Anlagen so zu bemessen, dass sich die Blöcke möglichst  kurze Zeit auf hoher Temperatur befinden, da der  Grad der     Verzunderung        wesentlich    von der Verweil  zeit der Blöcke in der Spule abhängig ist.  



  In der Praxis kommt es häufig vor, dass von der  Erwärmungsanlage nicht immer der gleiche Durchsatz  gefordert wird. Dies kann durch das Schmiedepro  gramm oder durch einen wechselnden Schwierigkeits  grad bei der     Verschmiedung    bedingt sein. Es kann  aber auch der Fall eintreten, dass von zwei Schmiede  maschinen oder Pressen, die von einer Erwärmungs  anlage bedient werden, aus irgendeinem Grund zeit  weise eine der Schmiedemaschinen ausfällt.     Hierdurch     ergibt sich die Notwendigkeit, die Produktion und  damit den Durchsatz zu verringern, im letztgenannten  Fall auf die Hälfte.

   Wenn man bei einer erforderlichen  Verringerung des Durchsatzes die     Durchlaufgeschwin-          digkeit    bei gleichzeitiger Reduzierung der Leistungs  zufuhr entsprechend verkleinert, so wächst naturgemäss    die     Verweilzeit    der Blöcke in der Spule, wodurch sich  eine erhöhte     Zunderbildung    ergibt, die beim Schmieden  zu erhöhtem Ausschuss führen und die Lebensdauer  der Schmiede- oder     Presswerkzeuge    verkürzen kann.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diesen  Übelstand zu     vermeiden    und ein Erwärmungsverfah  ren zu     schaffen,    bei welchem auch bei verringertem  Durchsatz die     Verweilzeit    der Gutstücke in der Induk  tionsspule nicht verlängert wird.  



  Zu diesem Zweck wird bei dem Verfahren zur kon  tinuierlichen elektroinduktiven Erwärmung von metal  lischen Rohlingen zum Zwecke des     Warmformgebens     in einer Einrichtung, z. B. einer Schmiedemaschine  oder dergleichen, bei welchem Erwärmen das Gut eine  in einzelne schaltbare     Spulenteile    unterteilte Induk  tionsspule im Takt der     warmformgebenden    Einrich  tung durchwandert, gemäss der Erfindung die wirksame       Spulenlänge    durch Ab- oder     Zuschaltung    von Teil  spulen der jeweiligen     Durchlaufgeschwindigkeit    so an  passt,

   dass die     Verweilzeit    der Gutstücke im eingeschal  teten Teil der Spule nahezu konstant und gleich der       Verweilzeit    bei höchster     Durchlaufgeschwindigkeit    und  voll eingeschalteter Spule ist.  



  Es ist wohl bekannt, bei Einrichtungen zur konti  nuierlichen Erhitzung von Gutstücken im Durchlauf  verfahren auf elektroinduktivem Wege Induktions  spulen zu verwenden, die in einzelne schaltbare Spulen  teile unterteilt sind, jedoch dient diese Massnahme bei  den bekannten Einrichtungen nicht dem von der Er  findung erstrebten Zweck, die Erwärmungszeit des  Gutes trotz wechselnden Durchsatzes konstant zu  halten.  



  Die einzelnen zu- und abschaltbaren     Spulenteile     werden bei dem erfindungsgemässen Verfahren vor  zugsweise in Parallelschaltung an die Wechselstrom-      quelle angeschlossen. Der Vorteil dieser Schaltung liegt  darin, dass alle Teilspulen und die ihnen parallel ge  schalteten, zur Kompensation der Blindleistung dienen  den Kondensatoren stets mit der gleichen Nennspan  nung betrieben werden können. Eine derartige Anord  nung ist in     Fig.    1 schematisch beispielsweise dargestellt.  Das Abschalten der Teilspulen a kann dabei zweck  mässig durch     Auftrennung    der Sammelschiene c an den  mit b bezeichneten Stellen erfolgen.

   Die Wechselstrom  quelle ist mit e, die zur Kompensation dienenden Kon  densatoren sind mit f und die Richtung des     Gutdurch-          laufes    ist mit g bezeichnet.  



  Man kann aber auch die Induktionsspule in an sich  bekannter Weise entsprechend dem Beispiel in     Fig.    2  mit     Anzapfungen        dl        d4    und Schaltern     hl        h4    versehen  und auf diese Weise durch Kurzschliessen bzw. Ab  schalten einzelner Teilspulen a die wirksame     Windungs-          zahl    der Induktionsspule     vermindern.    In diesem Fall  kann - gegebenenfalls selbsttätig - über     Hilfsschalt-          geräte,    z. B.

   Schalter     il        i4,    oder     Gleitkontaktschienen     auch die jeweils     überflüssige    Blindleistung     f1   <B>7f4</B> abge  trennt werden. Die Spannung kann so herabgesetzt  werden, dass in dem eingeschalteten Teil der Spule die  auf jede Teilspule entfallenden Leistung nicht verändert  wird.  



  Die Schaltanordnung ist in jedem Fall so zu     treffen,     dass das Abschalten von Teilspulen in     Durchlaufrich-          tung    des Gutes gesehen vom     Spulenanfang    aus vorge  nommen wird, so dass beispielsweise bei kleinstem  Durchsatz nur die letzte Teilspule eingeschaltet bleibt.    Die Anwendung der Erfindung ist an sich an keine  bestimmte Frequenz gebunden, da die Wahl der Fre  quenz im wesentlichen von der Art des zu behandeln  den Gutes abhängt. Für die Erwärmung von     warmzu-          verformenden    Stahlblöcken, die das Hauptanwen  dungsgebiet der Erfindung darstellt, kommt insbeson  dere Netz- oder Mittelfrequenz in Frage.  



  Die Zahl der Teilspulen kann auch anders gewählt  sein als dies in den Ausführungsbeispielen dargestellt  ist. Bei Erwärmungsanlagen, die wahlweise eine oder  zwei Schmiedevorrichtungen bedienen, wird man  zweckmässig zwei oder eine durch zwei teilbare Zahl  von Teilspulen vorsehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur kontinuierlichen elektroinduktiven Erwärmung von metallischen Rohlingen zum Zwecke des Warmformgebens in einer Einrichtung, bei wel chem Erwärmen das Gut eine in einzelne schaltbare Spulenteile unterteilte Induktionsspule im Takt der warmformgebenden Einrichtung durchwandert, da durch gekennzeichnet, dass die wirksame Spulenlänge durch Ab- oder Zuschalten von Teilspulen der jewei ligen Durchlaufgeschwindigkeit so angepasst wird,
    dass die Verweilzeit der Gutstücke im eingeschalteten Teil der Spule nahezu konstant und gleich der Verweilzeit bei höchster Durchlaufgeschwindigkeit und voll ein geschalteter Spule ist.
CH672560A 1959-07-16 1960-06-13 Verfahren zur kontinuierlichen elektroinduktiven Erwärmung von metallischen Rohlingen, beispielsweise Stahlblöcken CH379019A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB54035A DE1090352B (de) 1959-07-16 1959-07-16 Verfahren zur kontinuierlichen elektroinduktiven Erwaermung von metallischen Rohlingen, beispielsweise Stahlbloecken

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH379019A true CH379019A (de) 1964-06-30

Family

ID=6970464

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH672560A CH379019A (de) 1959-07-16 1960-06-13 Verfahren zur kontinuierlichen elektroinduktiven Erwärmung von metallischen Rohlingen, beispielsweise Stahlblöcken

Country Status (4)

Country Link
BE (1) BE593034A (de)
CH (1) CH379019A (de)
DE (1) DE1090352B (de)
FR (1) FR1262479A (de)

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3187156A (en) * 1961-07-25 1965-06-01 Deutsche Edelstahlwerke Ag Circuit for controlling the power of inductive heating or melting equipment
DE1192343B (de) * 1962-03-27 1965-05-06 Siemens Ag Vorrichtung zum induktiven Erwaermen von insbesondere stabfoermigen Werkstuecken
DE102022132027A1 (de) * 2022-12-02 2024-06-13 Sms Group Gmbh Induktionsheizvorrichtung, System, Produktionslinie, Verfahren und Verwendung

Family Cites Families (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2325638A (en) * 1941-09-19 1943-08-03 Budd Wheel Co Billet heating apparatus

Also Published As

Publication number Publication date
FR1262479A (fr) 1961-05-26
BE593034A (fr) 1960-10-31
DE1090352B (de) 1960-10-06

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2734916B2 (de) Induktor zum Erwärmen von Laufbahnflächen an Wälzlagerringen
EP1280381A2 (de) Vorrichtung und Verfahren zur induktiven Blockerwärmung mit einer Blockerwärmungsspule
CH379019A (de) Verfahren zur kontinuierlichen elektroinduktiven Erwärmung von metallischen Rohlingen, beispielsweise Stahlblöcken
US2446202A (en) Induction heat-treatment
DE102009008373B4 (de) Verfahren zum Kondensator-Entladungssschweißen zur Verbindung metallischer Bauteile und Schweißeinheit zur Durchführung des Verfahrens
DE3220142C2 (de) Einrichtung zur induktiven Erwärmung von Werkstücken, insbesondere Rohren oder Stangen, mit mehreren Induktoren
DE1185744B (de) Induktionsanlage mit mindestens zwei ueber eine Sammelschiene gespeisten Heizstationen mit mehreren aufeinanderfolgenden, mit verschiedenen Leistungen und unterschiedlichen Frequenzen arbeitenden Erwaermungszonen zum regelbaren Erwaermen von metallischen Werkstuecken
DE684817C (de) Pendelwechselrichter
DE704912C (de) Veraenderlicher Kondensator mit festem Dielektrikum
DE1068831B (de)
DE829083C (de) Heizeinrichtung zum Erhitzen metallischen Gutes zum Zwecke des Warmformgebens
CH658507A5 (en) Electrode boiler
CH689224A5 (de) Verfahren und Vorrichtungen zum Erhitzen von Metallkoerpern.
DE896502C (de) Vorrichtung zum Oberflaechenhaerten von metallischen Werkstuecken in Fliessfertigung
DE811480C (de) Induktionsheizeinrichtung zum elektrischen Erhitzen von metallischen Werkstuecken
DE859342C (de) Einrichtung zur dielektrischen Behandlung von Gegenstaenden oder Stoffen durch Hochfrequenz mit selbsterregendem Hoch-frequenzgenerator
DE646783C (de) Einrichtung zur Regelung mehrerer Stromverbraucher, die ueber steuerbare Entladungsstrecken an einen gemeinsamen Transformator angeschlossen sind
EP4464126B1 (de) Induktionsheizvorrichtung, system, produktionslinie, verfahren und verwendung
DE1019412B (de) Induktionsofenanlage fuer die Erwaermung von groesseren magnetischen Gegenstaenden in zwei Stufen
AT389969B (de) Vorrichtung zum induktiven erwaermen eines metallischen werkstueckes
DE612316C (de) Einphasen-Induktionsmotor mit einem oder mehreren Kondensatoren im Hilfsphasenkreis
DE2402285A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum betrieb eines widerstandsbeheizten industrieofens
AT207010B (de) Induktionsofen
DE3909761C2 (de)
DE917558C (de) Einrichtung zum induktiven Hochfrequenzgluehen von Naehnadeln