CH379197A - Zylinderkopf für luftgekühlte Einspritzbrennkraftmaschinen - Google Patents
Zylinderkopf für luftgekühlte EinspritzbrennkraftmaschinenInfo
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Description
Zylinderkopf für luftgekühlte Einspritzbrennkraftmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf einen Zylinder kopf für luftgekühlte Einspritzbrennkraftmaschinen, der aus einer Bodenplatte besteht, die den Zylinder raum begrenzt, sowie aus einem als Kipphebelgehäuse gestalteten Oberteil, das mit der Bodenplatte durch Zwischenwände verbunden ist.
Der Zylinderkopf, auf den sich die Erfindung bezieht, enthält hängende Ventile sowie Ein- und Auslasskanäle, die Teile der Zwischenwände bilden, und einen mittleren Kühlluft tunnel. der zwischen den Zwischenwänden liegt und über den mittleren Teil der Bodenplatte verläuft, ausserdem eine Brennkammer, die an der Kühlluft- anströmseite unter weitgehender Vermeidung von wärmeleitenden Berührungsflächen zum eigentlichen Zylinderkopf hin angebracht, mit schräg zur Zylin derachse verlaufenden auf das Oberteil zeigenden Rippen besetzt und von einen Teil der Zwischen wände bildenden Leitwänden umgeben ist,
die sich im wesentlichen in Richtung der zuströmenden Kühl luft erstrecken und teils mit Rippen ausgefüllte, teils offene innere Kühlluftkanäle neben der Brennkammer begrenzen.
Bei derartigen Zylinderköpfen ist der Kühlluft durchsatz durch die inneren Kühlluftkanäle bei ge gebenem Gebläsedruck im wesentlichen von dem Querschnitt des mittleren Kühllufttunnels abhängig, der aber bei schnellaufenden leichten Dieselmaschi nen mit kleinem Zylinderabstand sehr klein ist. Wenn man von dem Querschnitt der von den Leitwänden neben der Brennkammer begrenzten inneren Kühl luftkanäle ausgeht, so wäre an sich ein grösserer Kühl luftdurchsatz möglich, der sich vorteilhaft auf die Kühlung der Brennkammer auswirken würde.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, diese Vergrösserung des Kühlluftdurchsatzes auf einfache Weise möglich zu machen. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss an einer Brennkraftmaschine der eingangs erwähnten Art da durch gelöst, dass die inneren Kühlluftkanäle mit Öffnungen in den Leitwänden in Verbindung stehen, die sich etwa an der übergangsstelle der Leitwände in die Ventilkanalwände befinden und in an den äusseren Längsseiten des Zylinderkopfes liegende äussere Kühlluftkanäle münden, so dass ein Teil der von den Leitwänden erfassten Kühlluft durch die Öffnungen,
ein weiterer Teil durch den mittleren Kühllufttunnel strömt. Durch diese Massnahme wird ein weiterer Abströmweg für die Kühlluft geschaffen, so dass der Querschnitt der inneren Kühlluftkanäle neben der Brennkammer voll für die Kühlluftförde- rung ausgenützt werden kann, da im weiteren Ver lauf der Kühlluftwege keine Drosselung mehr vorhan den ist.
Vorteilhaft befinden sich die Öffnungen im Be reich des Oberteiles, was zur Folge hat, dass die Ein spritzdüse gut gekühlt wird, da sich eine unbehinderte Kühlluftströmung in deren Nähe ausbilden kann.
Zweckmässig ist eine sich mindestens annähernd in einer senkrecht zur Zylinderachse verlaufenden Ebene erstreckende Leitrippe in Verlängerung der Unterseite des Oberteiles angeordnet, welche an der Brennkammer vorbeiströmende Kühlluft in einen durch die Öffnungen fliessenden Strom und in einen durch den mittleren Kühllufttunnel fliessenden Strom unterteilt. Dadurch wird eine klare Trennung der ver schiedenen Kühlluftströme erreicht.
Es ist weiterhin vorteilhaft, dass die äusseren Kühl luftkanäle ihre grösste Weite im Bereich der öffnun- gen aufweisen, damit keine Stauung an dieser Stelle auftritt.
Das Abströmen der Kühlluft in die äusseren Kühl luftkanäle wird dadurch erleichtert, dass die Leit- wände an der Kühlluftanströmseite Verdickungen aufweisen, die den Kühlluftzutritt zu den äusseren Kühlluftkanälen mindestens im Bereich der Öffnun gen mindestens nahezu versperren.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen Schnitt längs der Linie A-B in Fig. 2.
Fig. 2 zeigt einen Schnitt längs der Linie C-D in Fig. 1.
Der Zylinderkopf besteht aus einer Bodenplatte 1 und einem Oberteil 2, das als Kipphebelgehäuse dient. Das Oberteil 2 und die Bodenplatte 1 sind durch Zwischenwände 3 und 4 verbunden, in die der Auslasskanal 5 und der Einlasskanal 6 einbezogen sind. In den Zwischenwänden 3 und 4 befinden sich bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel die Aus- nehmungen 7 für die nicht dargestellten Befestigungs schrauben, die den Zylinderkopf mit dem ebenfalls nicht gezeigten Zylinder verbinden.
Die Zwischen wände 3 und 4 laufen an der Anströmseite der in Richtung des Pfeils C zuströmenden Kühlluft in Ein- trittsleitwände 8 aus, die eine mit Rippen 9 besetzte Brennkammer 10 unter Freilassung von inneren Kühlluftkanälen 11 umgeben. Die Rippen 9 verlaufen schräg zur Zylinderachse 12 und zeigen in Strömungs richtung der Kühlluft gesehen auf das Oberteil 2. Die Brennkammer 10 liegt an der Kühlluftanströmseite und ist unter weitgehender Vermeidung von wärme leitenden Berührungsflächen mit dem Zylinderkopf verbunden.
Die Brennkammer 10 wird im vorliegen den Fall durch zwei in die Leitwände 8 eingeschraubte Bolzen 13 unter Zuhilfenahme einer Brücke 14 auf den Brennereinsatz 15 gepresst. Auf die Bolzen 13 sind Muttern 16 aufgeschraubt, die den Anpressdruck über Ringfederpakete 17 auf die Brücke 14 über tragen. Der Brennereinsatz 15 stellt eine drosselnde Verbindung zwischen dem Brennkammerinneren und dem Zylinderraum dar und liegt auf einem Verstär kungsring 18 auf. Die Brennkammer 10 ist mit einer Gewindebohrung 19 für eine Einspritzdüse und einer ebensolchen Bohrung 20 für eine Glühkerze versehen.
Der Zylinderkopf besteht aus Leichtmetall, wobei einzelne hoch beanspruchte Partien aus Eisen sein können. Die Brennkammer 10 besteht aus Sonder gusseisen. Die inneren Kühlluftkanäle 11 treffen auf die Wände 21 der Ventilkanäle 5 und 6, die mit Rippen 22 besetzt sind, die sich in einer senkrecht zur Zylinderachse 12 verlaufenden Ebene erstrecken.
In der Verlängerung der Unterseite des Oberteils 2 erstreckt sich ebenfalls in einer senkrecht zur Zylin derachse 12 verlaufenden Ebene eine Leitrippe 23, welche die an der Brennkammer 10 vorbeiströmende Luft in einen durch die Öffnungen 24 fliessenden und in einen durch den mittleren Kühllufttunnel 25 fliessenden Kühlluftstrom unterteilt. Der Mittlere Kühllufttunnel 25, der zwischen den Zwischenwänden 3 und 4 liegt, kann mit kurzen Leitrippen 26 be setzt sein, die sich nur so weit in Ebenen erstrecken, die senkrecht zur Zylinderachse verlaufen, dass sie einen rippenfreien offenen Durchtrittsquerschnitt frei lassen.
Die Rippen 26 können sowohl an einem der beiden Kanäle 5 und 6 als auch an beiden Kanälen weggelassen werden. Am Austrittsende 27 des mittle ren Kühllufttunnels 25 sind bei dem dargestellten Beispiel Bohrungen 28 für die Ventilstossstangen an geordnet, deren Verkleidungen Teile der Wände der Kanäle 5 und 6 darstellen. Die Oberfläche 29 der Bodenplatte 1 im Bereich des Brennereinsatzes 15 verläuft parallel zu den Rippen 9 und bildet einen an der Eintrittsseite des mittleren Kühllufttunnels 25 vor der Stegpartie 30 liegenden Wulst 31.
Zwischen dem Flansch des Einsatzes 15 und den Leitwänden 8 trifft in der Nähe der Partie 29 ein besonders kräftiger kalter Kühlluftstrom auf das unterste Leitrippenpaar 22, wird in den mittleren Kühllufttunnel 25 abgelenkt und bildet hinter dem Wulst 31 einen Wirbel 32, der die Stegpartie 30 kühlt. Die Öffnungen 24 liegen an der Übergangsstelle der Leitwände 8 in die Wände 21 der Ventilkanäle 5 und 6. Sie münden in äussere Kühlluftkanäle 33, die an den Längsseiten 34 des Zylinderkopfes liegen.
Die inneren Kühlluftkanäle 11 stehen mit den Öffnungen 24 in Verbindung, so dass ein Teil der von den Leitwänden 8 erfassten Kühl luft seitlich durch die Öffnungen 24 in die äusseren Kühlluftkanäle 33 abfliesst. Ein weiterer Teil der Kühlluft strömt durch den mittleren Kühllufttunnel 25. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel befin den sich die Öffnungen 24 im Bereich des Oberteils 2 und die äusseren Kühlluftkanäle 33 weisen ihre grösste Weite im Bereich der Öffnungen 24 auf.
Ausserdem können an der Kühlluftanströmseite der Leitwände 8 Verdickungen 35 angeordnet sein, die den Kühlluft zutritt zu den äusseren Kühlluftkanälen 33 mindestens im Bereich der Öffnungen 24 mindestens nahezu ver sperren. Die Kühlluftströmung verläuft vor dem Zylin derkopf in Richtung des Pfeils im Bereich der inneren und äusseren Kühlluftkanäle 11 und 33 sowie im Be reich der Brennkammer 10 in Richtung der an diesen Stellen befindlichen Rippen.
Die gestrichelten Linien 36 und 37 zeigen den Verlauf der Begrenzung der äusseren Kühlluftkanäle 33 an, und zwar zeigt die Linie 36 den Verlauf in der Höhe des linken Teils, die Linie 37 in der Höhe des rechten Teils des Schnittes C-D. Der Verlauf der Kante der Rippe 22, die unterhalb der Rippe 23 liegt, ist durch die Linie 39 angedeutet. Die Kanten aller Rippen 22 verlaufen etwa parallel dazu, wobei sie in jedem Fall eine Un terbrechung 40 bilden, in der die Kühlluft etwa par allel zur Zylinderachse 12 strömen kann. Die inneren Konturen der Leitwände sind durch die Linien 38 angedeutet.
Die äusseren Kühlluftkanäle 33 können abgesehen von den Begrenzungen 36 und 37 durch dieselben Partien von benachbarten Zylinderköpfen oder durch nicht dargestellte Kühlluftleitbleche be grenzt werden, die an der Längsseiten 34 anliegen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Zylinderkopf für luftgekühlte Einspritzbrennkraft- maschinen, der aus einer Bodenplatte besteht, die den Zylinderraum begrenzt, sowie aus einem als Kipp- hebelgehäuse gestalteten Oberteil, das mit der Boden platte durch Zwischenwände verbunden ist, mit hän genden Ventilen und Ein- und Auslasskanälen, die Teile der Zwischenwände bilden, mit einem mittleren Kühllufttunnel, der zwischen den Zwischenwänden liegt und über den mittleren Teil der Bodenplatte ver läuft, mit einer Brennkammer,die an der Kühlluft- anströmseite unter weitgehender Vermeidung von wärmeleitenden Berührungsflächen zu dem eigent lichen Zylinderkopf angebracht ist und mit schräg zur Zylinderachse verlaufenden auf das Oberteil zei genden Rippen besetzt ist und von einen Teil der Zwischenwände bildenden Eintrittsleitwänden um geben ist, die sich im wesentlichen in Richtung der zuströmenden Kühlluft erstrecken und teils mit Rippen ausgefüllte, teils offene innere Kühlluft- kanäle neben der Brennkammer begrenzen, dadurch gekennzeichnet, dass die inneren Kühlluftkanäle (11) mit Öffnungen (24) in den Leitwänden (8)in Ver bindung stehen, die sich etwa an der Übergangsstelle der Leitwände (8) in die Ventilkanalwände (21) befinden und in an den äusseren Längsseiten (34) des Zylinderkopfes liegende äussere Kühl luftkanäle (33) münden, so dass ein Teil der von den Leitwänden (8) erfassten Kühlluft durch die Öffnungen (24), ein weiterer Teil durch den mittleren Kühllufttunnel (25) strömt. UNTERANSPRÜCHE 1. Zylinderkopf nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Öffnungen (24) im Be reich des Oberteils (2) befinden. 2.Zylinderkopf nach Patentanspruch und Unter- änspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine sich mindestens annähernd in einer senkrecht zur Zylin derachse (12) verlaufenden Ebene erstreckende Leit- rippe (23) in Verlängerung des Oberteils (2) angeord net ist, welche die an der Brennkammer (10) vorbei strömende Kühlluft in einen durch die Öffnungen (24) fliessenden Strom und in einen durch den mittle ren Kühllufttunnel (25) fliessenden Strom unterteilt. 3.Zylinderkopf nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die 'äusseren Kühlluftkanäle (33) ihre grösste Weite im Bereich der Öffnungen (24) aufweisen. 4. Zylinderkopf nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitwände (8) an der Kühlluftanströmseite Ver dickungen (35) aufweisen, die den Kühlluftzutritt zu den äusseren Kühlluftkanälen mindestens im Bereich der Öffnungen mindestens nahezu versperren.
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