CH379239A - Vorrichtung zum Mischen von körnigen, griessigen oder pulverförmigen Stoffen - Google Patents

Vorrichtung zum Mischen von körnigen, griessigen oder pulverförmigen Stoffen

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CH379239A
CH379239A CH1088360A CH1088360A CH379239A CH 379239 A CH379239 A CH 379239A CH 1088360 A CH1088360 A CH 1088360A CH 1088360 A CH1088360 A CH 1088360A CH 379239 A CH379239 A CH 379239A
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Kueng Fritz
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Kueng Fritz
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Description


  



  Vorrichtung zum Mischen von körnigen, griessigen oder pulverförmigen Stoffen
Die   Erfindung beCriEft eine Vorrichtung zum Mi-      schen    von k¯rnigen, grie¯igen oder pulverf¯rmigen Stoffen, mit einem. stillstehenden Mischgefϯ, das am unteren Ende eine   Ausfauföfssnung    f r das   fertile    Mischgut aufweist.



   Bei den bekannten Mischvorrichtungen dieser Art ist das Mischgefϯ kegelig gestaltet, so da¯ der obere    Durchmesser des Misohgefässes bei Vergrösserung    des s Fassungsverm¯gens zwanglÏufig rasch zunimmt.



  Eine Mischschnecke ist bei diesen Ausf hrungen mit ihrem oberen Ende exzentrisch und mit dem unteren Ende zentrisch, d.   h.    in der Kegelspitze angeordnet.



  Diese Bauart hat den Nachteil, da¯ durch die kege  linge    Form des MischbehÏlters das Fassungsverm¯gen stark   reduziert    wird. Ferner wird durch d, ie zentrische Lagerung der   Mischachnecke    im unteren Teiil des kegeligen Mischgefϯes dieser untere Teil von der Schnecke ganz ausgef llt, so da¯ eine zweite   Schmecke    zutr Steigerung der   MiscMeistuag nicht      an-    gebracht werden kann.   



   Die erfindungsgemässe Mischvorrichtung, wälche    die genannten Nachteile zu vermeiden sucht, ist nun dadurch   gekennzeichnet,dassdasMiscihgefässüber    seine ganze H¯he annÏhernd zylindrisch ist, wobei die F¯rderschnecken annÏhernd parallel zueinander verlaufen, und   dalss    das Mischgefäss in der Nähe seines Auslasses einen imerhalb der Umlaufbahn der Schnecken angeordneten Leitkonus für das Mischgut aufweist.



   Nachstehend werden anhand der Zeichnung zwei Ausf hrungsbeispiele der Erfindung erlÏutert.



   Fig.   1    ist ein Axialschnitt durch das erste Aus  führungsbeispie!lund   
Fig. 2 ein ebensolcher Schnitt durch den oberen Teil   des zweiten ! Ausführungsbeispiaies.   



   Das stillstehende Mischgefϯ gemϯ Fig. 1 besteht aus der über die ganze Höhe zylindrischen   Seitenwamd l,    der DeckflÏche   18 und der Boden-    flÏche 13. D. as Gefϯ ist oben mit einem Einf ll tricher 17 versehen und weist am Boden eine Auslauf¯ffnung auf, an die der Stutzen 15 anschlie¯t und die mit einem Schieber 14 abschlie¯bar sit.



  Durch die ganze LÏnge des Mischgefϯes und koaxial zu, diesem verlÏuft eine Welle 2, welche im Fu¯lager 4 gelagert ist Von dieser Welle. ragen zwei fest mit ihr verbundene Tragarme 5 bzw. 8 ab, in deren Enden Gleitlager 7 vorgesehen sind, welche die Enden zweier Misch- und F¯rderschnecken 6   aufmçlh-    men. Dadurch sind diese Schnecken 6 exzentrisch und parallel'zu den   Mamtellinien des Mischgsfässes    gef hrt. Die Mischvonrichtung ist ferner mit Antriebsmitteln versehen, welche einerseits die Schnekken in rehbewegung um ihre eigene Achse und anderseits in   eiinc Umtaufbewegumg entlang der In-       nenwand des'Mischgefässes vensetzen.

   Für diese letz-    tere Umlaufbewegung ist au¯erhalb des   @ MischgefÏ-    sses   ein    Elektromotor 10 mit Untersetzungsgetriebe 9 vorgesehen, von welchem aus die Welle 2 mit den   d.    Schnecken 6 f hrenden Tragarmen 5 und 8   an-    getrieben wird. Der obere Tragarm 5 trÏgt f r jede Schnecke 6   eiben    Elektromotor 10, welche Motoren die Eigendrehung der Schnecken erzeugen. F r die   Moboren    11 kommt vorzugsweise eine gekapselte   Ausiführmngi m Kurzbauform in Frage, wobei die    Speisung  ber explosionsgesch tzte Schleifkontakte 12 erfolgt.



   Während   ihrer relativ langsamen Uml'aufbewe-    gung entlang der zylindrischen Seitenwand 1 des   Misohgefässes      föfdern,    die mit wesentlich h¯herer Drehzahl rotierenden Schnecken 6   dais    in ihre Bahn gelangende Mischgut nach oben und verteilen es dort wieder   übec    die ganze   Oberfl'äche des Inhalts.   



  Innerhalb der UmlÏufbahn der Schnecken 6 rutscht das Mischgut wieder nach unten nach und gelangt   scMiteBHchim    den Bereich des. unten im Mischgefϯ um die Welle 2 angeordneten, sich nach unten er  weiternden    Leitkonus 3, weicher das Mischgut wieder radial, mach aussen den Schnecken 6 zuf hrt. An den Enden des unteren Tragarmes 8 vorgesehene   Räumer    16   sorgenfüreinegründlicheEnt'D & erung    des   Mischgefässes.   



   Es ist natürlich   ohne weiteres möglich, i ! m glei.-       chen Mischgafässn!ochwettereM'isch-undFörder- schneckenmit'denentsprechendenFührungs-und      Antriebsmittelin    vorzusehen.



   Blei Ausf hrungsformen gemϯ Fig. 2 ist der untere   TeattgenaugleichaufgebautwieinFig.l,       weshalbernichtdargest'elttist.FemeristdieEm-      füMöBfnung    17 in der DeckflÏche 18 des   Misch-    gefässes vorgesehen, wie dies. nat rlich auch bei der   MischvorrichtungnachFig.l    der Fall   sein könmtte.   



  Der   Hamptumterschied Siegt in der Ausgestaltung    der   Antriebsmittsi    f r die Sc'hnecken 6. ¯ber eine   Riemenscheibe 22-wie sie aUerdings    auch   bel    der   Ausführung nach Fig. l    an Stelle des Motors 10 vorhanden sein   konnte-wird    das Getriebe 19,   vor-    zugsweise ein Planetengetriebe,   angetrieben.

   Über die       AbtriebsweNe 2 wird wiederum über die Trägarme    den Schnecken 6 die   UmlaufbewegungiängsderSei-      tenwandldesMischgefässeserteilt.Auchdie    we  sentlichschnellereEigendTehungderSchnecken    6 wird hier vom Getriebe 19 abgenommen, umd zwar über die von oben ins Mischgefϯ ragende Hohl  wu'ive    20, welche die Drehbewegung auf die   Schnek-    ken 6   überträgt, hier beispielsweise über emen    ver  schaltenKettenantrieb    2.



     Dise    dargestellten Mischvorrichtungen bewirken eine   leistungsfähige, intensive Mischung    des k¯rnigen, griessigen oder pulverförmigen Inhaltes. Die    zylindrischeFormdesMischgefässeserlauibteine besonders gute Raumatusnutzung, wobei durch Ver- längerungdesZylitndcrsbeigleichbleibendemDurch-    messer praktisch jedes gew nschte Fassungsverm¯gen geschaffen werden   kanln,.    D, ie Anzahl   der Scbnek-    ken   ist mcbt wie bei zentriscber Lagerung des un-    teren Endes auf eine beschrÏnkt, sondern es k¯nnen zwecks Erhöhung der r Mischleistung zwei oder auch mehrere Schnecken vorgesehen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Mischen von körnigen, griessi- gen odeur puiverförmigen Stoffen miteinemstiHste- henden Mischgefϯ, das am unteren Ende eine Aus l!au:föffnungfürdasfertigeMischgutaufweistund in seinem Inneren eine Mehrzahl von Schnecken enthält, die über Antdebsmittal in Drehbewegung um ihre Achse und in Umlaufbewegung entlang der Innenwand des Gefässes versetzt werden, dadurth gekennzeichnet, da¯ das Mischgefϯ (1) ber seine ganzeHoheannäherndzylindrisch ist, wobei die Förderschnecken (6) annähernd parallel zueinander vertaufen und da¯ das MischgefässinderNähesei- nes Auslasses (15)
    einen innerhalb der Umlaufbahn de Schnecken angeordneten Leitkonus (3) für das Mischgutaufweist.
    UNTERANSPRUCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, gekenn- zeichnet durch einen um. ten im Mischgefäss und in nerhalbderUmlaufbahndar Schnecken befindlichen, sich nach unten erwetterndenLeitkonusfür das Mischgut.
    2. Vorrichtufng nach Patentanspruch,gekenn- zeichnet durch umlaufende Tragmittel zur F hrung der Schnecken an ihren beiden Enden, welchen Mitte, die Umlaufbewegung von ausserhalbdesMiscb- gefässes ecteNt wird und auf denen Antriebsmoto- ren f r die Drehbewegung dar Schnecken um ihre Achse im Innern des Gefϯes angeordnet sind.
    3. Vorriehtumg nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch umtaufende Tragmittet zur Führung der Schnecken an ihren beiden Enden, und durch einausserhalbdesGefäissesangeordnetesGetriebe zuir Erzeugungsowohlde.rUmtaufbewegungals auchderEigendrehung der Schnecken, wobei die UmtaufbewegungübereinedurchgehendeWeNbauf die genannten Tragmittel und die Eigendrebung über eine HoMweNe auf die Schnecken bertragen wird.
CH1088360A 1959-10-19 1960-09-27 Vorrichtung zum Mischen von körnigen, griessigen oder pulverförmigen Stoffen CH379239A (de)

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