CH379246A - Einrichtung zum Spannen von zu bestickenden Gewebestücken - Google Patents
Einrichtung zum Spannen von zu bestickenden GewebestückenInfo
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- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05C—EMBROIDERING; TUFTING
- D05C9/00—Appliances for holding or feeding the base fabric in embroidering machines
- D05C9/02—Appliances for holding or feeding the base fabric in embroidering machines in machines with vertical needles
- D05C9/04—Work holders, e.g. frames
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Description
Einrichtung zum Spannen von zu bestickenden Gewebestücken Die Erfindung betrifft ein!-, Einrich,tu@ng zum Spannen vorn zu bestitkend@en Gewebestücken., wel- che. einen Spannrahmen aufweist,
der sich aus einem ebenen ra'hmenfärmigen Einsatzglied und einem Aufnahmegliied miit länglichen Vertiefungen zutsam,- mense.tzt, wobei das Gewebestück durch Klernmung zwischen WandungsabschniVten der Vertiefungen und Oberfl'ächenabschniltten des Einsatzgliedes festgehal- ten wird.
Bei bwkan@nten Spannrahmen ist sowohl das Ein- satzglied wie das starr, wobei das Aufnahmeglied kehlförmige Vertiefungen oder Nu ten hat, in welche das im. Querschnitt ebenfaillls k.eI,l- förmige Eimsatzgliied zusammen mit dem zu span- nenden Gewebestück leingesetzt werden kann.
Es hast sich gezeigt, dass bei @sollchen Spannrahmen das Ge webestück oft beschädiigt wird, trotz unzureichender Festhaltung.
Die Erfnndun:g wiiN dadurch Abhilfe schaffen, dass das Aufnahmegfedeinen rahmenförmigsn Trag teil und eine Anzahl von im Querschnitt annähernd U-förmigen, länglichen aufweist, die bei ihrem Querschnübtsmittekell am Tragteil befestigt sind und deren Schenkel an ihren freien Enden ,ge genüber einander konzentrisch kreisbogenförmig aus geweitet sind zwecks Bildung von Klemmflächen,
wobei der Krümmu nigsradius dieser KlemmfPächen dem Radius des runden Querschnittes des Einsatz- gl.iedes wenigstens annähernd entspricht.
Beiliegende. Zeichnung stellt eiin Ausführungsbe.i- spiol des Erfindungsgegenstandes dar.
Fig. 1 ist eine Draufsicht auf das Fig. 2 isit ein zugehöriger Seitenriss.
Fig. 3 isst ein Seitenniss des Einsatzgliedes.
Fg.4 ist ein teilweiser Querschnitt durch den Spannrahmen mit eingesetztem, gespanntem Gewebe stück.
EMI0001.0091
Fig. <SEP> 5 <SEP> ist <SEP> ein <SEP> Vertikalschnitt <SEP> einer <SEP> Häfseinrich tu@ng <SEP> u-nd <SEP> der <SEP> beiden <SEP> Glieder <SEP> des <SEP> Spannrahmens <SEP> un mittelbar <SEP> vor <SEP> dem <SEP> Spannen <SEP> des <SEP> Gewebestückes, <SEP> -und
<tb> Fig. <SEP> 6 <SEP> ist <SEP> eine <SEP> Draufsicht <SEP> auf <SEP> einen <SEP> Teil <SEP> der <SEP> Hiilids eirnrichtung <SEP> und <SEP> des <SEP> Einsatzgliedes.
<tb>
Die <SEP> dargestellte <SEP> Einrichtung <SEP> zum <SEP> Spannen <SEP> von
<tb> zu <SEP> bestickenden <SEP> Gewebesitücken <SEP> weist <SEP> einen. <SEP> Spann rahmen <SEP> auf, <SEP> dieir <SEP> sich <SEP> aufs <SEP> ihrem <SEP> mit <SEP> A <SEP> bezeichneten
<tb> rahmenförrrniöen <SEP> Aufnahmeglied <SEP> und <SEP> einem <SEP> mit <SEP> B
<tb> bezeichneten <SEP> .rahmenförnvgen <SEP> Einsatzglied <SEP> zmam mensetzt. <SEP> Diese <SEP> beiden <SEP> Glieder <SEP> sind <SEP> im <SEP> gezeigten
<tb> Beispiel <SEP> rechteckfärmig, <SEP> könnten <SEP> aber <SEP> eine <SEP> andere
<tb> Vieleckform <SEP> haben.
<tb>
Das <SEP> Aufnahmeglied <SEP> A <SEP> setzt <SEP> sich <SEP> zusammen <SEP> aus
<tb> einem <SEP> steifen <SEP> Tragteil <SEP> 1, <SEP> der <SEP> einen <SEP> beinahe <SEP> ,geschIlos senen, <SEP> rechteckförraigen <SEP> Rahmen <SEP> bildet <SEP> und <SEP> aufs <SEP> vier
<tb> länglichen, <SEP> sich <SEP> über <SEP> faset <SEP> die <SEP> ganze <SEP> Länge <SEP> der <SEP> vier
<tb> Seiten <SEP> des <SEP> Tragteiles <SEP> erstreckenden <SEP> Klemmfedern <SEP> 2,
<tb> 3, <SEP> 4, <SEP> 5, <SEP> die <SEP> im <SEP> Querschnitt <SEP> all, <SEP> die <SEP> gleiche, <SEP> am <SEP> besten
<tb> aus <SEP> Fiig. <SEP> 4 <SEP> er & ichfiliche <SEP> Querschnibtsform <SEP> haben.
<SEP> Diese
<tb> Querschnittsform <SEP> Ist <SEP> derjenigen <SEP> eines <SEP> U <SEP> ähnlich, <SEP> und
<tb> jede <SEP> Klemmfeder <SEP> .ist <SEP> bei <SEP> ihrem <SEP> QuerschnittsmineIteil
<tb> am <SEP> Tragteil <SEP> 1
<tb> z. <SEP> B. <SEP> mittels <SEP> Nieten <SEP> 6. <SEP> Die
<tb> freien <SEP> Enden <SEP> der <SEP> Schenkel <SEP> des <SEP> U <SEP> sind <SEP> gegenüber
<tb> einander <SEP> konzentrisch <SEP> kreisbogenförmig <SEP> ausgeweitet,
<tb> zwecks <SEP> Bildung, <SEP> von <SEP> Klemmflächen <SEP> 7. <SEP> Der <SEP> Krüm mungsradius <SEP> dieser <SEP> KJemmfl:
ächen <SEP> entspricht <SEP> wenig stens <SEP> angenähert <SEP> dem <SEP> Radius <SEP> des <SEP> runden <SEP> Querschniit tes <SEP> des <SEP> Einsatzgliedes <SEP> B, <SEP> und <SEP> die <SEP> Bogenlänge <SEP> der
<tb> an <SEP> jedem <SEP> Klemmfederschenkel <SEP> gebildoten <SEP> Klemm fläche <SEP> 7 <SEP> beträgt <SEP> ungefähr <SEP> 1/;, <SEP> des <SEP> Kreisumfanges.
<tb> Die <SEP> Längsrändez <SEP> der <SEP> aus <SEP> Federblech <SEP> gefertigten
<tb> Klbmmfedern <SEP> 2 <SEP> bis <SEP> 5 <SEP> sind, <SEP> wie <SEP> bei <SEP> 8 <SEP> (Fiig. <SEP> 4) <SEP> ange deutet, <SEP> nach <SEP> au <SEP> issern <SEP> umgebogen, <SEP> wobei <SEP> dlie <SEP> Aussen oberfläche <SEP> an <SEP> der <SEP> Umbördelu@ng <SEP> im <SEP> QuerschnItt
<tb> rund <SEP> ist.
Bei im Spannrahmen eingesetztem Gewebestück C erstreckt sich dieses an den vier Seiten des Spann- rahmens um etwa 5/a des Umfanges des Ein#satz- gliedquerschnttes, und die KlemrrLUng erfolgt auf etwa 2/3 dieses Umfanges, wie insbesondere aus Fig.4 leichtersichtlich ist.
Dank der Umbiiegung der Klemmfederlängsrän.der 8 laufen diese letzteren weniger Gefahr, im Gebrauch Verletzungen zu er- 1 leid- en, die dann unweigerlich Beschädigungen der nachfolgend eingespannten Gewebestücke zur Folge hätten.
Zur Einrichtung gehört auch. eine Hilfsvorrich- tung, mit der das Spannen unter Veirwendung des vorhin beschriebenen Spannrahmens in besonders einfacher Weise erfolgen kann. Diese Hi'7fs:eiinrch- tung ist, soweit dies für das Verständnis erforderlich ist, in den Fig. 5 und 6 dargestellt. Sie weist eine < ;
Matrize 10 und einen Stempel 11 auf, wobei die Matrize 10 zweckmässig am Tisch und der Stem pel 11 an einem beweglichen Teil einer Presse an gebracht sind und wobei .letzterer .im Sinne des Dop- pellpfeiles 12 gegenüber der Matrize auf und ab be weglich geführt ist. Die Matrize 10 hat eine Aus- nehmung 13,
deren Grundrissform derjenigen des Spannrahmens angepasst ist. Die Seftenwaud dnlesier Ausnehmung hat an jeder .ihrer vier Ecken ein Vor sprung 14 mit nach innen gewendeter Zentriedläche 14a in Form eines Viertels einer ZylindermautelL fläche. Die Tiefe der Ausnehmung 13 ,ist ein wenig grösser als die Dicke des Einsatzgliedes B.
Im Boden sind vier bei den Eckvorsprüngen 14 gelegene und zu den Wendungsabschnitten 14a konzentrische Aus- nrehmunigen vorhanden, in jeder von welchen ein zum Beispiel aus Gummi bestehendes Polsteirstück 15 ,eingesetzt ist. Die flache Oberseite dieser Polster stücke befindet sich .im eiirrem Abstand von Bier fla chen Oberseite der Matrize, der genau gleich .gross ist wie die Dicke des Einsatzgliedes B. Wenn letzteres auf die Polsterstücke aufgelegt worden ist, ist es oben mit der flachen Oberseite- der Matrize bündig.
Das in Fig. 5 mit einer strichpunktierten Linie an.gedDu- tete Gewebestück C kann somit flach auf diese Oberseite und das Einsatzglied B aufgelegt werden.
Der Stempel 11 hat an seinem unteren Rand am ganzen Umfang einen Falz, dessen Breite der Dicke des Aufnahme.igl@ie.des im Bereich der Klemmfeder- Querschnitit Mittelteile entspricht, zwecks Bildung einer zur StempeJIunterseite parallelen Schulter 16.
An der Semtenwandung des Falzes sind nicht ge- zeichnete kleine Einschnitte vorhanden zuer Auf- nahme der an der Innenseite des Aufnahmegliedes gelegenen Köpfe der Nieten 6.
Das Aufnahmeglied kann mit schwachem reibungsschlüssigem Sitz an den unterhalb der Schulter gelegenen StempeIte:il ange- se:
tzt werden. Bei der anschäieessend.en Abwärtsbewe gung des Stempels drückt dann die Schulterfläche 16 das Aufnahmegiü,ed A nach unten,
wobei die aus- geweiteten Teeile der Klemmfederschenkelbeim Auf treffen auf die geradUnvgen. Abschnitte des Einsatz- gliedes unter gleeichzeiitnib m Spannleu des Gew eibe- stücken zuiersit etwas gespreizt werden, sich dann unter gl@eiichzeiibi:
gem Spannen des Gewebestückes wieder schliessen und schliesslich das gespannte Ge webestück an den eben erwähnten Abschnitten des Einsatzgliedes fesitklemmen. Nach Anheben des Stem pels kann Bier Spannrahmen samt dem darin fest gehaltenen und gespannten Gewebestück w.--genom- men und in den Klemmrahmen einer Stickere.i- maschi@n;
eingesetzt werden.
Versuche haben gezeigt, dass unter Verwendung der beschriebenen Hilfsmittel Gewebestücke in ra scher Reihenfolge in Spannrahmen sehr gleichmässig gespannt werden können, und zwar auch dann, wenn der bespannte Gewebeabschnitt sich nur über einen Teil der öffnurig des Spannrahmens erstreckt. Wenn.
zum Beispiel Eckabschnitte von Tüchlein zu bestik- ken sind, können ohne weiteres die Eckteile von zwei solchen Tüchlein nebeneinander in einem einzigen Spannrahmen sauber eingespannt werden.
Des wei- tern können auch zwei oder drei verhältnismässig schmale, Gewebestücke zusammen im gleichen Spannrahmen eingespannt werden.
In- aililen diesen Fällen wird dank der Klemmurig auf einem sehr grossen Teil des Querschnittsumfanges des Ein satzgliedes eiirr Nachrutschen des Gewebes bei des sen Besiticken vermieden. Bei einem über alle vier Seiten des Spainnraihmens gespannten Tüichlein konn ten mehr als,
5000 Stiche vorgenommen werden, ohne dass nachher eine merkliche Verminderung des. ge spannten Gewebeabschnilttes festgestellt werden konnte.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Einrichtung zum Spannen von zu bestickenden Gewebestücken, welche einen Spannira@hmen auf- weist, der sich aus einem ebenen, rahmenförmigen Einsiaitzglmed und einem Aufnahmeglied mit läng lichen Vertiefungen zusammensetzt,wobei das Ge webestück durch Klemmurig zwischen Wandungs- abschinitten der Vertiefungen und Oberflächen abschnitten des Einsatzgliedes festgehalten wird, da durch gekennzeichnet, dass das Aufnahmegl ed (A) einen rahmenförmigen Tragteil (1) und eine Anzahl von im Querschnitt annähernd U-förmigen,RTI ID="0002.0227" WI="15" HE="4" LX="1834" LY="1965"> 'länglichen KI!emmfedeirn (2, 3, 4, 5) aufweiset, die bei ihrem Quersch:nittsmittelteil am Tragteil befestigt sind und Bieren Schenkel an ihren freien Enden gegenüber ein ander konzentrisch kreigbogenförmig aus@gewei@tet sind zwecks Bildung von Klemmflächen (7),wobei der Krümmungsradius dieser Klemmflächen dem Radius des runden Querschnirtes des Einsatzglkdes (B) wenigstens annähernd entspricht. UNTERANSPRI;JCHE 1.Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, d@ass die Bogenlänge der an jedem Klemmfedemschenkel gebildeten Klemmfläche ung 'e- fährein Dritteile dies Kreisumfanges. beträgt. 2.Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dlass die Längsrändier (8) der aus Fe- demblech gefertigten Klemmfedern nach aussen um <B>-gebogen</B> sind. 3. Einrichfiung nach Unteransprüchen 1 und 2. 4.Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass sie eine Hilfsvorrichtung für das Einspannen des Gewebestückes im Spannrahmen auf weist, welche Hilfsvorrichtung nebst einer Matrize (10):, die zum Stützen und sjeitl@iehen Festhalten dies Einsatzgliedes (B) an seinen Ecken dient (Fig.5 und 6), einen Stempel (11) aufweist, an dessen stirn- seitiges Ende das Aufnahmeglied (a) mit schwachem reibungsschl:üssigem Sitz ansetzbar ist.5. Einrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daiss die Matrize an ihrer im übri- gen flachen Oberseite eine Au@snehmung (13) hat,deinen Seitenwandung zurr .seitlichen Zentrierung des rechteckförmigen Einsatzgliedes an dessen vier Ecken unter gleichzeitiger Freilassung von Zwischenräumen zwischen eich und den geradänibgen Abschnitten die- ses ausgebildet:. ist und deren Tiefe grösser ist Aids die Dicke des Einsatzgliedes, wobei, aber an den Ecken der Au snehmang Polstevstücke (15) vorhanden sind, deren flache Obers@ciite sich in einem Abstand von, der Oberseite der Matrize befindet, der gleich gross Isit wie die Dicke des. Eiius.atzgl1icdes.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH762760A CH379246A (de) | 1960-07-08 | 1960-07-08 | Einrichtung zum Spannen von zu bestickenden Gewebestücken |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH762760A CH379246A (de) | 1960-07-08 | 1960-07-08 | Einrichtung zum Spannen von zu bestickenden Gewebestücken |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH379246A true CH379246A (de) | 1964-06-30 |
Family
ID=4328061
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH762760A CH379246A (de) | 1960-07-08 | 1960-07-08 | Einrichtung zum Spannen von zu bestickenden Gewebestücken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH379246A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE8802667U1 (de) * | 1988-03-01 | 1988-04-14 | Zsk Stickmaschinen Gmbh, 4150 Krefeld | Vorrichtung zur lösbaren Befestigung eines Stickrahmens an der Rahmenführung von Stick- und Nähautomaten |
-
1960
- 1960-07-08 CH CH762760A patent/CH379246A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE8802667U1 (de) * | 1988-03-01 | 1988-04-14 | Zsk Stickmaschinen Gmbh, 4150 Krefeld | Vorrichtung zur lösbaren Befestigung eines Stickrahmens an der Rahmenführung von Stick- und Nähautomaten |
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