CH379252A - Formular für die handschriftliche und maschinelle Durchschreibebuchhaltung - Google Patents
Formular für die handschriftliche und maschinelle DurchschreibebuchhaltungInfo
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Description
Formular für die handschriftliche und maschinelle Durchschreibebuchhaltung Die Erfindung betrifft Formulare für die Durch schreibebuchhaltung, die sich zum Gebrauch in den bekannten Buchungsapparaten und Buchungsmaschi nen eignen.
Die bekannten Buchungsapparate und -maschinen haben einen oder mehrere Anschläge, gegen die die durchzuschreibenden Formulare angelegt werden. Ein bekanntes Gerät enthält z. B. auf einer Grund platte eine Anlegeschiene am linken Rand, gegen die der Journalbogen mit seiner ganzen linken Kante zur Anlage kommt. Der Bogen wird dann durch eine Einspannschiene festgehalten, die zugleich als An legeschiene für die Kontenblätter dient. Beim Ein führen des Kontenblattes wird die Kontoblattschiene angehoben und das Kontoblatt bis an den rechten Rand der geschlossenen Journalblattschiene geführt.
Die Einstellung erfolgt so, dass die nächst freie Zeile des Kontoblattes in übereinstimmung mit der zu beschreibenden Zeile des Journalbogens steht.
Die Formulare für derartige Buchungsapparate müssen sehr genau beschnitten werden, damit die Durchschreibespalten und -stellen richtig auf dem durchzuschreibenden Formular erscheinen. Wenn nun eines der Formulare oder beide, das heisst also das untere Journalblatt oder das oben aufliegende Konto blatt, nicht richtig beschnitten sind, so dass sich der Schnittrand nicht in einem ganz bestimmten Abstand von den durchzuschreibenden Spalten, insbesondere den Betragsspalten bzw.
den Debet- und Kreditspal ten, befindet, so kommen Abweichungen in der Dek- kung dieser Spalten vor, die sich äusserst unangenehm in der Durchschrift auswirken, weil dann die durch geschriebenen Zahlen nicht stellenrichtig unterein ander stehen, was bei der Addition zu vielfachen Irrtümern führt.
Die exakte Herstellung von Durchschreibeformu- laren wird insbesondere auch dadurch erschwert, dass die Formulare beiderseitig bedruckt sind und daher einmal mit der linken Kante (bei der Vorderseite) und einmal mit der rechten Kante (bei der Rückseite) im Buchungsapparat bzw. in der Buchungsmaschine angeschlagen werden.
Bei der Herstellung der Formulare zum Durch schreiben wird so vorgegangen, dass der Aufdruck in einem von dem Zuschnitt getrennten Arbeitsgang aufgebracht wird. Beim Beschneiden der Blätter wird ein ganzer Stapel von Blättern gleichzeitig beschnit ten. Bei den Blättern, bei denen der Aufdruck nicht richtig liegt oder die sich im Stapel verschoben haben, kommen dann die oben erwähnten Abweichungen vor, welche die Blätter praktisch unbrauchbar machen. Der fehlerhafte Aufdruck lässt sich jedoch bisher erst dadurch erkennen, dass die Durchschrift nicht an der richtigen Stelle erscheint.
Es ist also für die Gebraucher bzw. Verbraucher von derartigen Formularen von grösster Wichtigkeit, schon vor der Benutzung des Blattes auf einen Blick feststellen zu können, ob das betreffende Formular richtig beschnitten ist, so dass eine einwandfreie Durchschrift garantiert ist. Auf diese Weise braucht nämlich der Buchhalter, bevor er mit dem Buchen beginnt, den Kontenkopf nicht zu beschriften und das Formular erst gar nicht einzuspannen. Er kann da durch eine schlechte Durchschrift vermeiden, was für eine saubere Buchhaltung wesentlich ist.
In vielen Fällen ist es auch schon beim Hersteller erwünscht, unbrauchbare Blätter vorher aussortieren zu können, so dass sie gar nicht mitgeliefert werden.
Gemäss der Erfindung sind, z. B. zusammen mit dem Druck, Markierungen an einem an die Anlege schiene des Buchungsapparates oder der Buchungs maschine anzulegenden Rand jedes Blattes an gebracht, die einen ungenauen Beschnitt des Randes bei jedem einzelnen Formular optisch anzeigen. In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung dargestellt.
Fig. 1 zeigt schaubildlich einen Buchungsapparat mit zwei Klemmschienen und zwei Anlegekanten. Fig. 2 zeigt die Vorderseite eines Kontoblattes mit am Rand angebrachten Markierungen.
Fig. 3 zeigt eine abweichende Ausführungsform. Der Buchungsapparat der Fig.l enthält eine Grundplatte 1, die auf der linken Seite einen etwas erhöhten Rand 2 aufweist. Gegen die rechte Kante dieser Schiene 2 wird das Journalblatt 3 geschoben, während die beiden Schienen 4 und 5 in an sich bekannter Weise hochgeklappt sind. Die Schiene 4 klemmt das Journal auf der Grundplatte fest und bildet mit ihrer Rahmenkante gleichzeitig den An schlag für das Auflegen des Kontoblattes 6.
Das Kontoblatt 6 (Ansicht der Rückseite) mit untergeleg tem Kohlebogen 6' wird bei geöffneter Schiene 5 nach links eingeschoben und in der Höhe auf die gewünschte Zeile eingestellt.
In Fig. 2 ist die linke Hälfte des Kontoblattes 6 dargestellt. Das Kontoblatt enthält verschiedene Spal ten, z. B. Datum, Text, Debet, Kredit usw. Besonders die Lage der meist auf der rechten Seite des Blattes befindlichen Betragsspalten gegenüber dem linken Rand des Blattes muss genau eingehalten werden. Schon eine geringe Schräglage des linken Randes kann zu einer starken Verschiebung der Betragsspalten führen.
Die Markierungen 7 und 8 bestimmen durch ihre Spitze die genaue Lage der Kanten. Sobald von der Spitze der Marke ein Teil fehlt oder sobald links von der Marke ein Papierrand stehengeblieben ist, ist das Buchungsblatt unbrauchbar.
Anstelle der Dreiecke nach Fig. 2 können auch Marken nach Fig. 3 verwendet werden, die z. B. als Pfeile 9 und 10, Vierecke 11 oder Dreiecke 12 aus gebildet sind.
Der Spezialaufdruck des Formulars ist für die Erfindung nicht kritisch, sie kann viehmehr bei ver schiedensten Formen von Durchschreibebuchhaltung angewendet werden.
Diese Markierungen müssen gewisse Bedingungen erfüllen, damit die Anzeige leicht wahrnehmbar ist. Es genügt z. B. nicht, Hilfslinien, die aus dem Druk- kereigewerbe bekannt sind, an der Stelle anzubringen, an welcher die Bogenstapel beschnitten werden sol len, da diese Hilfslinien beim falschen Schneiden weggeschnitten werden. Besonders zweckmässig ist eine Form der Markierung, bei der die Marke die Form einer sich nach dem Rande zu verjüngenden Spitze hat.
Die Markierung kann aus mehreren drei- eckförmigen oder pfeilförmigen Marken bestehen, deren Spitzen genau in einer mit dem Anlegerand zu sammenfallenden Linie liegen, doch soll sich auf jedem Formular zweckmässig mindestens eine Marke oben und eine Marke unten am Formular befinden.
Die Erfindung ermöglicht es also, durch optische Signale anzuzeigen, ob jedes einzelne Formular am Rand richtig und parallel zu den durchzuschreibenden Spalten beschnitten ist. Die Markierungen sind so angebracht, dass sie angeschnitten werden, wenn zu viel vom Formularrand abgeschnitten ist. Wenn der Schnitt zu weit von der die Spitzen verbindenden Linie entfernt ist, ist dies ebenfalls auf einen Blick erkennbar, so dass das betreffende Blatt ausgeschieden werden kann. Eine ähnliche Kontrolle lässt sich erreichen, wenn beim Druckvorgang statt der Markierungen Lochun gen, Druckperforierungen oder Kerbungen in ähn licher Form angebracht werden.
Die Markierung kann an mehreren Anlegerän dern angebracht sein, wenn ein Blatt nicht nur mit dem seitlichen Rand, sondern z. B. auch mit dem oberen oder unteren Rand an einer Vorrichtung zur Anlage kommt.
Das Patent richtet sich auch auf das Verfahren zur Herstellung derartiger Formulare. Bei dieser Herstellung werden die Markierungen gleichzeitig mit einem Aufdruck des Formulars in einem Arbeitsgang hergestellt. Enthält das Formular einen Aufdruck, der in verschiedenen Druckvorgängen hergestellt ist, so werden die Markierungen vorzugsweise gleichzeitig mit dem Netz- oder Linienaufdruck hergestellt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I Formular für die handschriftliche und maschinelle Durchschreibebuchhaltung, dadurch gekennzeichnet, dass Markierungen an einem an die Anlegeschiene des Buchungsapparates oder der Buchungsmaschine anzulegenden Rand angebracht sind, die einen un genauen Beschnitt des Randes des Formulars optisch anzeigen. UNTERANSPRÜCHE 1. Formular nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Markierungen die Form einer sich nach dem Rande zu verjüngenden Spitze haben.2. Formular nach Patentanspruch I und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mar- kierung aus mehreren dreieckförmigen oder pfeil förmigen Marken besteht, deren Spitzen genau an einer mit dem richtigen Anlegerand des Formulars zusammenfallenden Linie liegen. 3. Formular nach Patentanspruch I und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierungen als Lochungen, Perforationen oder Kerbungen ausgebildet sind. 4.Formular nach Patentanspruch I und Unter ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierungen an mehreren Anlegerändern des For mulars vorhanden sind. 5. Formular nach Patentanspruch I und Unter ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierungen in einem Abstand von den durch zuschreibenden Spalten angeordnet sind, zum Zwecke, sich nach den jeweiligen technischen Massen des Buchungsapparates oder der Buchungsmaschine zu richten, für welchen bzw. welche das Formular be stimmt ist. PATENTANSPRUCH II Verfahren zur Herstellung des Formulars nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierungen gleichzeitig mit einem Aufdruck des Formulars in einem Arbeitsgang hergestellt werden.UNTERANSPRUCH 6. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierung gleichzeitig mit dem Netz- oder Linienaufdruck angebracht wird.
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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Country Status (3)
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