CH379264A - Photographische Kamera - Google Patents

Photographische Kamera

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Publication number
CH379264A
CH379264A CH950160A CH950160A CH379264A CH 379264 A CH379264 A CH 379264A CH 950160 A CH950160 A CH 950160A CH 950160 A CH950160 A CH 950160A CH 379264 A CH379264 A CH 379264A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
electric motor
stator
reel
photographic camera
housing
Prior art date
Application number
CH950160A
Other languages
English (en)
Inventor
Hintze Klaus
Original Assignee
Kamera & Kinowerke Dresden Veb
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kamera & Kinowerke Dresden Veb filed Critical Kamera & Kinowerke Dresden Veb
Publication of CH379264A publication Critical patent/CH379264A/de

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B19/00Cameras
    • G03B19/02Still-picture cameras
    • G03B19/04Roll-film cameras

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description


  Photographische Kamera    Die Erfindung behandelt eine photographische  Kamera mit einem den Filmtransport, das Spannen  des Verschlusses und gegebenenfalls andere die Auf  nahmebereitschaft der Kamera vorbereitende Bewe  gungen bewirkenden, in die     Filmaufwickelspule    ein  gebautem Elektromotor.  



  Um die unhandlichen Kameraabmessungen bei  der Verwendung eingebauter Elektromotoren zu ver  meiden, wurde bereits     vorgeschlagen,    einen Elektro  motor im Inneren der     Filmaufwickelspule    photogra  phischer Kameras unterzubringen. Diese bereits vom  Einbau von Federmotoren her bekannte Lösung  wurde dadurch für den Einbau von Elektromotoren  besonders vorteilhaft, dass man vorschlug, das Ge  häuse des Elektromotors drehbar zu lagern und als       Filmaufwickelspule    auszubilden, welche über ein       Untersetzungsgetriebe    von der     Rotorwelle    des Elek  tromotors angetrieben wird.

   Auf diese Weise wurde  der ungenützte Innenraum der     Filmaufwickelspule     vorteilhaft ausgenutzt, ohne die äusseren Abmessun  gen der Kamera ungünstig zu     beeinflussen.     



  Diese Konstruktion hat aber einen entscheiden  den Nachteil. Die drehbare Lagerung des Motor  gehäuses erfordert die Anordnung von Schleifringen  zur Stromzufuhr für die Schleifbürsten des Kollektors  im     Elektromotorengehäuse.    Die zwischen diesen  Schleifringen und den fest am Kameragehäuse an  geordneten Schleifkontakten, vor allem bei weniger  häufigem Gebrauch auftretenden Übergangswider  stände können so gross werden,     dass    empfindliche Stö  rungen in der     Stromzufuhr    die Leistung des Motors  bis zur Funktionsunfähigkeit herabsetzen.

   Begünstigt  wird diese Gefahr dadurch, dass die geringe Um  drehungszahl, mit der das     Motorengehäuse    umläuft,  kaum eine Möglichkeit für die Selbstreinigung der       Schleifkontakte    und der Kontaktbahn auf den  Schleifringen bietet.    Die Erfindung beseitigt diesen Nachteil und er  zielt weitere Vorteile dadurch, dass sie den Rück  schlussring des Elektromotors als     Filmaufwickelspule     ausbildet, um     einen    feststehenden     Stator    drehbar  anordnet und über ein     Untersetzungsgetrsebe    an sich  bekannter Art mit dem Rotor des Elektromotors     ge-          trieblich    verbindet.

   Durch diese erfindungsgemässe  Trennung des zur wirtschaftlichen Gestaltung des  Motorwirkungsgrades notwendigen     Rückschlussringes     von dem die permanenten Feldmagneten enthaltenden       Stator    wird eine gleich gute Raumausnützung bei  gleichzeitigem Ausschalten des geschilderten Nach  teils der bisher bekannten Konstruktion erzielt. Ein  weiterer Vorteil der erfindungsgemässen     Konstruktion     liegt in der dadurch ermöglichten wirtschaftlichen  Herstellung der Elektromotoren. Der Rotor wird vor  zugsweise durch ein Kunststoffgehäuse mit darin ein  gebetteten permanenten Magneten umschlossen, das  damit einen in     Aufbau    und Herstellung denkbar ein  fachen     Stator    bildet.  



  Im folgenden soll nun eine mögliche Ausführungs  form des     Erfindungsgegenstandes    an einem Bei  spiel erläutert werden, aus dem weitere ihr eigene  Merkmale erkennbar sind. Es ist dabei auf alle  Einzelheiten verzichtet worden, die mit der Erfindung  nicht unmittelbar im Zusammenhang stehen.  



  Die Zeichnung zeigt die Getriebeanordnung einer  erfindungsgemäss ausgerüsteten Kamera teilweise im  Schnitt dar.  



  In einem Kameragehäuse 1     mit    einem Objektiv 1a  ist ein als     Filmaufwickelspule    ausgebildeter Rück  schlussring 2 und ein von diesem umschlossener       Stator    gelagert. Dieser     Stator    besteht aus einem       Statorgehäuse    3 und permanenten Magneten 4 und  umschliesst einen in ihm gelagerten Rotor 5 eines  Elektromotors 2, 3, 4, 5. Der Rotor 5 besitzt einen      Kollektor 6, über den er mit     Hilfe    von Schleifbürsten  7, die im     Statorgehäuse    3 gelagert sind, mit Strom  versorgt wird. Als Stromquelle dient eine vorzugs  weise im Kameragehäuse untergebrachte Batterie B.

    Auf der     Rotorwelle    9 sitzt ein     Ritzel    10, das über  ein     Stirnradgetriebe    11, 12, 13, 14, 15, 16, 17,  18, 19 den als     Filmaufwickelspule    ausgebildeten       Rückschlussring    2 sowie eine Zahntrommel 20 an  treibt, die auf einer Welle 21 gleichzeitig mit dem  Zahnrad 17 befestigt und im Kameragehäuse 1 ge  lagert ist. Die Stromzuführung erfolgt - wie aus der  Figur ersichtlich ist -     überz        wei    Kabel 22 und 23,  die durch Bohrungen am Kameragehäuse 1 und im  feststehenden     Statorgehäuse    3 zu den Schleifbürsten  7 geführt sind.  



  Aus dieser beispielsweise     beschriebenen    Anord  nung ist zu erkennen, dass die Nachteile der Strom  zuführung über langsam laufende Schleifringe be  seitigt sind, dabei aber der     Vorteil    der raumsparenden  Anordnung durch die erfindungsgemässe Trennung  des     Rückschlussringes    2 vom     Stator    3, 4 ebenfalls  ermöglicht ist. Auch der einfache und zweckmässige    Aufbau des     Stators    3, 4, bei dem die permanenten  Feldmagneten des Elektromotors .in ein Gehäuse aus  Kunststoff eingespritzt sind, ist aus der Figur gut  ersichtlich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Photographische Kamera mit einem den Film transport, das Spannen des Verschlusses und gege benenfalls andere die Aufnahmebereitschaft der Kamera vorbereitende Bewegungen bewirkenden, in die Filmaufwickelspule eingebautem Elektromotor, dadurch gekennzeichnet, dass der Rückschlussring (2) des Elektromotors als Filmaufwickelspule ausgebildet, um einen feststehenden Stator (3, 4) drehbar an geordnet und über ein Untersetzungsgetriebe (10 bis 19) mit dem Rotor (5) des Elektromotors getrieblich verbunden ist.
    UNTERANSPRUCH Photographische Kamera nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Stator des Elek tromotors ein Kunststoffgehäuse (3) mit eingebette ten permanenten Magneten (4) ist.
CH950160A 1960-05-25 1960-08-22 Photographische Kamera CH379264A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD6787360 1960-05-25

Publications (1)

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CH379264A true CH379264A (de) 1964-06-30

Family

ID=5477496

Family Applications (1)

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CH950160A CH379264A (de) 1960-05-25 1960-08-22 Photographische Kamera

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