CH379267A - Photographischer Automatverschluss - Google Patents

Photographischer Automatverschluss

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CH379267A
CH379267A CH1026360A CH1026360A CH379267A CH 379267 A CH379267 A CH 379267A CH 1026360 A CH1026360 A CH 1026360A CH 1026360 A CH1026360 A CH 1026360A CH 379267 A CH379267 A CH 379267A
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CH
Switzerland
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sectors
lever
shutter
nose
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CH1026360A
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English (en)
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Winkler Alfred
Hofmann Wilfried
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Agfa Ag
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/08Shutters

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Shutters For Cameras (AREA)

Description


  Photographischer     Automatverschluss       Es sind     photographiiischfc        Automatverschlüssie    mit  einem mit dem     Ausilösehebel    verbundenen     Schlleu-          derarrn    bekannt. Bei diesen Verschlüssen war es     bis-          her    nicht möglich, die     Verschlusszeit    zu variieren.

   An  derseits sind     Automatverschlüsse    mit zwei in entge  gengesetzten Richtungen bewegten Sektoren bekannt,  deren Bewegung über     Stift-Schlitz-Verbindungen        mit-          tells        ei,a#f,>s        Autiri#ebshebe,1,s    steuerbar ist. Die     Zeiftrege-          lung    erfolgt bei, diesen Verschlüssen über     a111gremein     übliche     Räde-rhcm,#mwerke,    die in ihrer Herstellung  für     bilINge    Verschlüsse aber zu     tieuer    sind.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, einen       bi-II-Tiggen        Auitomatverschluss    für mehrere     Verschluss-          zelten    zu bauen" ohne     dlie,        teuteren        Räderhcmmweirke     zu verwenden.

   Dies wird bei einem photographischen       Automatverschluss,    der einen, mit dem     Auslösehebel     gelenkig verbundenen Schleuderarm aufweist, gemäss  der Erfindung dadurch erreicht,     dass    er ein auf  unterschiedliche     Vers,chlusszeiten    einstellbares Steuer  organ aufweist, durch welches der     öf#f.n"uingsweg        der          Ve-rs#chil,uisss-ekto,ren    in vorbestimmtem Ausmass     b-,          C        (irenzbar        isit,

          wolbei        die        Sektoren        bei        Einstelllung        das          Steue,ro,r,-ans    auf die kürzeste     Verschlusszelt        bzw.     auf  Ball  mindestens die volle     Blendenöffnung     freigeben.  



  Der Erfindungsgegenstand     lässt    sich gegenüber  bekannten Verschlüssen ähnlicher Bauart im gesam  ten Aufbau äusserst einfach und billig     haliten,    trotz  dem sich unter     Verrneidung    teuerer     Räderhemm-          werke    mehrere     VerschlusszeIten    verwirklichen las  sen, wobei die     Einstelilung    auf  Ball  ohne jedes  zusätzliche Glied möglich,     ist.     



  Die, Zeichnung zeigt ein     Ausführuingsbelspiel    des       Erfindungsgegenstandas.     



       Fig.   <B>1</B> zeigt eine Ansicht in Richtung der opti  schen Achse bei Einstellung auf eine kurze     Beilich-          tungszeit    in geschlossenem Zustand.         Fig.    2 zeigt     einC        PCI1spektivische    Darstellung mit  in, der optischen     Achsie        aus,eInandergezogenen    Bau  teilen bei     Dnsiteililuino,#    auf      Ba"111 .     



  Auf einer winkelrecht zur optischen Achse an  geordneten Platine<B>1</B> sind zwei     VerschlusslameHen    2       bzw.   <B>3</B> um<B>je</B> eine zur optischen Achse parallele Zap  fen 4     bzw.   <B>5</B> drehbar gelagert. Die beiden     Lamell-          ]en    2,<B>3</B> weisen     Sichilitze   <B>6</B>     bzw.   <B>7</B> auf, in welche, ein       geme.inisamer    Stift<B>8</B> eingreift.

   Dieser sitzt an einem       Antricbshebel   <B>11,</B> der     urn,        diie    Achse<B>10</B> schwenkbar  an -einer Deckplatte<B>9</B> gelagert     ist.    Die beiden     Pla-          tinen   <B>1</B> und<B>9</B> sind     paraftel,    zueinander angeordnet  und miteinander verschraubt,

   wobei der     Steuerst*   <B>8</B>  durch eine     öffnung    12 in der     Dieckpliat-Ine   <B>9</B>     hin-          durchragt.    Ein Schwenken des     Antriiebshebels   <B>11</B> um  die Achse<B>10</B> im     Uhrzeigersinn    bewirkt das öffnen,  ein Schwenken im     Gegenuhrze#i#,o",eirsinn    dagegen das  Schliessen     d#ür    Sektoren 2,<B>3.</B> Eine um     die    Achse<B>10</B>  gewundene, einerseits an.

   einem Lappen der     Deck-          lylatine   <B>9</B> und anderseits an     ein,-ir    Nase<B>13</B> des An  triebshebels<B>11</B> abgestützte     Zweischenkel-Schrauben-          feder    14 hat     dhe-    Tendenz,     den        Antfiriebshebel   <B>11</B> im  Sinne des Schliessens der Sektoren 2,<B>3</B> zu schwenken.  



  An der     Deckplatihe   <B>9</B>     i#sit    feiner ein     zwelarmiger     Spann- und     Ausilösehebei   <B>16</B> um eine,     Achs,c   <B>15</B>  schwenkbar     plagert.    An seinem einen Ende greift  eine     Schraubenzugfeder   <B>17</B> an, die anderseits an  einem Lappen der     Platine   <B>9</B> verankert ist.

   Am<B>Hebel</B>  <B>16</B> ist mittels eines Zapfens<B>18</B>     ein        Schleuderarrn   <B>19</B>       angeienkt.    An     ihm    stützt sich der eine     Schenke1    einer       Zweischenkel-Schraubenfeder    20 ab, welche. um  einen Zapfen<B>15</B> gewunden ist. Der andere Schenkel  der     Fede-r    20 ist am Hebel<B>16</B> abgestützt.  



  Beim Schwenken des Hebels<B>16</B> in Richtung des       Pfeilles    21 gleitet zunächst der Schleuderarm<B>19</B> an  einem Ansatz 22 der     Plafine   <B>9</B>     enitllan-.    Dabei     wJIrd     die     Fedex    20 gespannt.

   Am Ende des     An:sezes    22      gleitet der Arm<B>19</B> vom Ansatz 22 ab und prallt  unter dem     Einfluss    der Feder 20 gegen eine Nase<B>23</B>  des     Anitriebs#heb,elis   <B>11.</B> Dadurch erhält dieser einen  Stoss, welcher die Tendenz hat, ihn in     Richlung    des       Uhizei,o"CTsi,n,n!s    um seine Achse,<B>10</B> zu schwenken,  wobei sich die Sektoren 2,<B>3</B> öffnen. Alsdann gleitet  der     Arm   <B>19</B> von der Nase<B>23</B> ab.

   Mürbe! öffnen  sich die Sektoren 2,<B>3</B> nur so weit, wie der Ihnen       ertellte    Schwung     auisreicht    und schliessen sich dann  selbsttätig wieder unter dem     Einfluss    der Feder 14.  Der Spann- und     Au-slösehebel   <B>16</B> gleitet unter dem       Einfluss    dar     Riick9b219feder   <B>17</B> über Schrägflächen des  Ansatzes 22 und der Nase<B>23</B> hinweg und gelangt       in    seine     Ausgangsstellung.     



  Zur Erzielung kürzerer     Bellichtungszeiten    wird  der     Gesamtschwenkweg,    den die Sektoren 2,<B>3</B> wäh  rend des jeweiligen     öffnungs-    und anschliessenden  Schliessvorganges     zurückleggen,    entsprechend herab  gesetzt. Kürzere Belichtungszeiten sind daher durch  eine, entsprechend bemessene Hemmung der Sektoren       2,   <B>3</B>     während        des        Ausschlages        in        die        Öffnungs        e        nd-          lage    erzielbar.

   Diesem Zweck dient ein     Zeitsteuer-          organ.    Dieses weist     ainen    zweiarmigen Hebel 24  auf, der um eine Achse<B>25</B> schwenkbar an, der     Ma-          tine   <B>9</B> gelagert     iisit,und    am einen Ende einerseits     m-it     einer     Nafse   <B>26</B> und anderseits     rnft    einer Steuerkurve  <B>27</B> versahen ist.

   Ausserdem     ist    der Hebel 24 mit  einer     Rasitenscheilbe   <B>28</B> versehen, die drei     Rastlöcheir     <B>29, 30, 31</B> aufweist, in,     diiie    ein,     gehäuMester        St        a-t   <B>32</B>       wahlwielse    einrasten kann.

   Jeder Raststellung ent  spricht eine andere Schwenklage des     Hebeils    24     ge-          genübeir    dem     An#triobshebcl   <B>11.</B> Rastet dar     Sti-ft.   <B>32</B>  in, das Loch<B>31</B> ein, so befindet sich der Hebel 24  völlig ausserhalb des     Bewegunggsbewiches    des     An-          ,tiiebs;

  helyels   <B>11.</B> Die hierbei entstehende     Verschluss-          zeit    ist dann die     längstmögliche,    die weiter oben       biereIts    erläutert wurde.     Raisitet    der Stift<B>32</B> in das  Loch<B>30</B> ein, so     ist    die Steuerkurve<B>27</B> derart     gegen-          -über    dem     Anitrilebshebel.   <B>11</B> angeordnet,     dass    letz  terer zunächst in die     Offenstellung    der Sektoren 2,<B>3</B>  geschleudert wird.

   Wenn die Sektoren 2,<B>3</B> die       Blendenöffnung   <B>33</B> ganz freigeben, stösst eine Nase  <B>3</B> 4 dies Hebels<B>11</B> gegen     dii#e    Kurve<B>27</B>     deis        HebeGs    24,  so     dass    sich die     Schtoren    2,<B>3</B> nicht mehr weiter<B>öff-</B>  nen können und der     Antdebsh#eb-,#l   <B>11</B> unter dem       Einfluss    der Feder 14 die Schliessbewegung entspre  chend früher einleitet als bei der vorher -erwähnten       Einrastung   <B>31, 32.</B> Die hierbei entstehende     Ver-          schlusszeit        igt:

      daher auch dementsprechend kürzer.  



       ZUT    Einstellung dies Verschlusses auf      Balil      dient das Rastloch<B>29.</B> Wenn der Stift<B>32</B>     #n    dieses       einrasitet,    ragt die Nase<B>26</B> des Hebels 24 derart: in    die Bewegungsbahn der Nase 34 des Hebels<B>11</B> hin  ein,     dass    sie letzteren bereits arretiert, bevor der       Schleudararm   <B>19</B> an der Nase<B>23</B>     albJeeiten    kann.  Die Sektoren 2,<B>3</B> bleiben gemäss     Fig.    2 also so lange  offen, als der auf den Spann- und     Auslös-ehebd,1   <B>16</B>  ausgeübte Druck anhält.

   Erst nach Loslassen des  Spann- und     Auslösehebets   <B>16</B> wird der Antriebs  hebel 24 durch die Feder 14 in seine- Ausgangslage  zurückbewegt, so     dass    sich die Sektoren 2,<B>3</B> wieder  schliessen.  



  Der     Schleuderverschluss    kann auch nur eine oder  auch mehrere Lamellen aufweisen. Ferner     ist.    es auch  möglich, anstelle der im     Ausführuingsbaispiel    vor  gesehenen zwei     Verschlusszeiten    und  Ball  mittels  der entsprechend gestalteten Steuerkurve<B>27</B> und  geeigneter Rasten sogar eine kontinuierliche     Zeitein.-          stellung    vorzusehen,.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Photographischer Automatverschluss mit einem mit dem Auslösehebel gelenkig verbundenen Schleiu- derarm, dadurch, gekennzeichnet, dass er ein auf un terschiedliche Verschlusszeiten einstellbares Steuer organ, (24) aufweist, durch welches der öffnungs- weg der Verschlusssektoren (2,<B>3)</B> in vorbestimmtem Ausmass begrenzbar ist, wobel die Sektoren (2,<B>3)</B> bei Einstellung des Steuierorgans (24)
    auf die kür- zes,te, Veischlusszeit bzw. auf Ba,11 mindestens die volle Blen6--nöffnung <B>(33)</B> freigeben.
    <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Verschluss nach Patentanspruch, dadurch<B>ge-</B> kennzeichnet, dass das Steuerorgan (24) in, der Balh>- Stellung den öffnungsweg der Sektoren (2,<B>3)</B> so eng begrenzt, dass ein Abgleiten des Schleuiderarrns <B>(19)</B> unterbunde-n ist.
    2. Verschluss ina!ch, Patentanspruch, mit zwei ge- genläufilg bewegten Sektoren, deren Bewegung über <B>g</B> Stift-Sch#liiltz-V,erbih,diu,n"-en mittels eines Antriebs- hebells siteuerbar Isit, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebshelbel, <B>(11)</B> eine mit dem Schleuderarm <B>(19)</B> zusammenarbeltende Nase<B>(23)
    </B> und eine mit dtm Steueirorgan (24) zusammenarbeitende Nase (34) aufweist-. <B>3.</B> Verschluss nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Steuerorgan (24) als Hebel ausgebildet isit, der mit an einem verstellbaren Trä ger<B>(28)</B> sitzenden Stufen und/oder Kurven<B>(26, 27)</B> versehen ist, die derart angeordnet undgestaltet sind, dass sie <B>je</B> nach der Einstellung des Trägers<B>(28)</B> die jeweilige Begrenzung für die Bewegung der Sek toren (2,<B>3)</B> bilden.
CH1026360A 1959-09-19 1960-09-10 Photographischer Automatverschluss CH379267A (de)

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DE1153241B (de) 1960-04-21 1963-08-22 Eastman Kodak Co Verschluss fuer Photokameras

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