CH379306A - Zweikreisbremsanlage für Kraftfahrzeuge - Google Patents

Zweikreisbremsanlage für Kraftfahrzeuge

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CH379306A
CH379306A CH8152759A CH8152759A CH379306A CH 379306 A CH379306 A CH 379306A CH 8152759 A CH8152759 A CH 8152759A CH 8152759 A CH8152759 A CH 8152759A CH 379306 A CH379306 A CH 379306A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
dual
brake system
servo
circuit
circuit brake
Prior art date
Application number
CH8152759A
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English (en)
Inventor
Nicolay Heinz
Gruener Hans
Original Assignee
Grau Brake System Comp With Lt
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T13/00Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems
    • B60T13/10Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems with fluid assistance, drive, or release
    • B60T13/24Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems with fluid assistance, drive, or release the fluid being gaseous
    • B60T13/241Differential pressure systems
    • B60T13/242The control valve is provided as one unit with the servomotor cylinder
    • B60T13/245Hydraulic command of the control valve, hydraulic transmission to the brake

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Systems And Boosters (AREA)

Description


      Zweikreisbremsanlage    für Kraftfahrzeuge    Die Erfindung betrifft eine     Zweikreisbremsanlage     für Kraftfahrzeuge, bei der jeweils ein Bremskreis für  die Bremsung je einer Achse bzw. eines Achsaggregates  vorgesehen ist und die Auslösung durch einen beiden  Bremskreisen zugeordneten     Zweikreishauptzylinder    er  folgt. Die bisher bekannten Bremsanlagen dieser Art  erforderten bei ihrer Anwendung im Fahrzeug einen  erheblichen konstruktiven Aufwand. So musste man  beispielsweise bei hydraulischen Bremsanlagen zwei  voneinander unabhängige Servogeräte mit den zuge  hörigen Steuereinrichtungen verwenden. Die     Anbrin-          gung    solcher Geräte im Fahrzeug war erschwert.

   Die  Vielzahl der Teile setzte die Betriebssicherheit herab.  



  Durch die Erfindung sollen alle diese Mängel da  durch behoben sein, dass erfindungsgemäss jedem  Bremskreis eine Servoeinrichtung zugeordnet ist, deren  Servokolben gegenläufig arbeitend in einem gemein  samen Gehäuse untergebracht sind. Vorzugsweise ist  dabei beiden Servoeinrichtungen ein gemeinsamer  Steuerteil zugeordnet; andererseits ist aber auch die  Möglichkeit gegeben, jede Servoeinrichtung mit einem  eigenen Steuerteil auszurüsten, wobei es lediglich not  wendig ist, die die Servokolben aufnehmenden Ge  häuse durch eine Trennwand zu unterteilen.  



  Zweckmässig gelangt für die Betätigung der Anlage  ein als     Tandemzylinder    ausgebildeter Hauptzylinder  zur Anwendung. Notfalls lassen sich auch zwei Haupt  zylinder verwenden, die über ein Ausgleichsgestänge an  ein gemeinsames Bedienungsorgan angeschlossen sind.  



  Um die gleiche     Anlage    auch für Anhängerbremsung  heranziehen zu können, kann der Steuerteil mit einem  geeigneten     Druckluftanschluss    ausgerüstet sein.  



  Zwecks Erreichung einer     Voreilung    der Anhänger  bremsung kann der im Steuerteil vorgesehene     Druck-          luftanschluss    für die     Anhängerbremsung    gegenüber  dem     Druckluftdurchlass    zum Arbeitszylinder der Ser-         vokolben    einen grösseren     Durchtrittsquerschnitt    auf  weisen.  



  Das den beiden Servokolben gemeinsame Gehäuse  besteht vorteilhaft aus zwei mit ihren offenen Seiten       aneinandergesetzten    Gehäuseteilen, die an ihren Böden  die     Verstärkerzylinder    tragen. Dabei lassen sich je nach  den Betriebsverhältnissen verschieden grosse     Verstär-          kerzylinder    zur Anwendung bringen. Ausserdem     kann     der Boden eines jeden Gehäuseteiles die zum Steuerteil  führenden Leitungen sowie die Entlüftungen aufneh  men.  



  Ebenso können auch die Servokolben mit den zu  gehörigen Gehäuseteilen verschieden grosse Durch  messer aufweisen, oder die beiden je einen     Servo-          kolben    aufnehmenden Gehäuseteile mit den daran  sitzenden     Verstärkerzylindern    sind verschieden lang,  wobei sowohl die Servokolben als auch die zugeord  neten     Verstärkerkolben    einen verschieden grossen Hub  haben.  



  Der Erfindungsgedanke lässt die verschiedensten  Ausführungsmöglichkeiten zu. Eine davon ist in der  anliegenden Zeichnung wiedergegeben, wobei der we  sentlichste Teil der Anlage im Längsschnitt wieder  gegeben und die mit diesem Teil zusammenarbeitenden  Elemente nur noch schematisch dargestellt sind.  



  Der     Servozylinder    besteht im wesentlichen aus den  beiden Gehäuseteilen 1 und l', die mit ihren offenen  Seiten unter Zwischenschaltung einer geeigneten Dich  tung     aneinandergesetzt    sind.  



  Jeder Gehäuseteil bildet in seinem Innern den Ar  beitsraum für einen Servokolben 2 bzw. 2', die je auf  einer Kolbenstange 3 bzw. 3' sitzen, die den Boden 4  bzw. 4; des zugehörigen Gehäuseteiles durchsetzt. Auf  der Aussenseite des Bodens 4 bzw. 4' ist je ein     Ver-          stärkerzylinder    5, 5' angeflanscht, in denen die     Ver-          stärkerkolben    6, 6' arbeiten.      Die     Verstärkerzylinder    5, 5' mit den zugehörigen  Kolben können verschiedene Durchmesser und/oder  verschiedene Länge haben.  



  Der innere Aufbau der     Verstärkerzylinder    ist be  kannt und braucht nicht beschrieben zu werden.  



  An das Bodenventil 7, 7' eines jeden Verstärker  zylinders sind über die     Hydraulikleitungen    8, 8' die  einer Achse oder einem Achsaggregat     zugeordneten     Bremszylinder 9 angeschlossen. An jedem Arbeits  zylinder 5 bzw. 5' sitzt ein Anschluss 10, 10' für den       Anschluss    der Leitungen 11, 11', die nach dem eben  falls     bekannten        Tandem-Hauptzylinder    12 führen, der  durch das Fusspedal 13 betätigt wird.  



  Die beiden Gehäuseteile 1 und 1' sind     zweekmässi-          gerweise    aus einem gleichen Rohteil gebildet, welcher  entsprechend seiner Verwendung mit den erforderlichen  Bohrungen versehen wird. An dem Gehäuseteil 1' sitzt  seitlich     angeflanscht    der noch später zu beschreibende  Steuerteil. Im Boden 4' ist die hydraulische Steuer  leitung     14vorgesehen,    die nachdem Anschlussflansch 15  für den Steuerteil führt. Andererseits ist eine nach der  Atmosphäre führende     Öffnung    16 vorgesehen. Die  gleiche Leitung 14 bildet im Gehäuseteil 1 die hydrauli  sche Entlüftung 17, die nach aussen hin durch eine Ent  lüftungsschraube 18 abgeschlossen ist.  



  Des weiteren weist jeder Gehäuseteil noch einen  seitlichen Flansch 19 auf, an welchem unter Zwischen  schaltung einer Dichtung entweder der Steuerteil oder  eine Entwässerungsschraube 20 angeschlossen ist. Im  Innern des Flansches 19 ist eine die Wandung durch  setzende Bohrung 21 vorgesehen, die den     Anschluss    des  noch zu beschreibenden Steuerteils an die Druck  anstiegskammer 22 der Servoeinrichtung bildet.  



  Der auf der Oberseite aufgesetzte Steuerteil be  steht im wesentlichen aus einem Gehäuse 23, welches  einen Anschluss 24 für einen     Druckluftvorratsbehälter     25, einen weiteren     Anschluss    28     füi    eine nach dem An  hänger führende Leitung 27 und einen Entlüftungs  stutzen 26 aufweist.     ImInnern    des Gehäuses 23 arbeitet  im Zylinder 29 der     Druckluftstufungskolben    30 und im  Hydraulikzylinder 31 der     Hydraulikkolben    32.

   Ein       federbeaufschlagtes    Doppelventil 33/34, welches von  dem     Stufungskolben    30 gesteuert wird, regelt die  Druckluftzufuhr aus dem Vorratsbehälter 25 über die       Kammer    35, den Zylinder 29 und die Bohrungen 36  bzw. 21 nach der     Druckanstiegskammer    22.  



  Die Arbeitsweise der Anlage ist folgende:  Beim Niederdrücken des Fusspedals 13 wird durch  den     Tandem-Hauptzylinder    12 in den Steuerleitungen  11 und 11' ein Druck erzeugt. Dieser bewirkt über die       Verstärkerzylinder    5, 5' und die daran angeschlossenen  Leitungen 8,     8'einAnlegen    der Bremsbacken in den an  geschlossenen Bremsaggregaten. Der Druck in der  Leitung 11' setzt sich als Steuerdruck über die Leitung  14 vor den hydraulischen Kolben 32 im Steuerteil. Hier  wird in an sich bekannter Weise der     Stufungskolben    30  bewegt und dabei das     Auslassventil    34 geschlossen und  das     Drucklufteinlassventil    33 geöffnet.

   Die Vorratsluft  V aus dem Behälter 25 kann nunmehr die beiden Servo-         kolben    2, 2'     beaufschlagen,    welche gegenläufig     ausein-          andergedrückt    werden. Die beiden Kolben     beauf-          schlagen    unabhängig voneinander die jeweils ange  schlossene     Radbremsgruppe.    Das Ansprechen der  Servowirkung wird dadurch am Fusspedal 13 fühlbar,  dass der     Verstärkerkolben    6' das an die Leitung 11'  angeschlossene Raumvolumen vergrössert und dadurch  ein Abfallen des Steuerdruckes bewirkt.  



  Verwendet man bei der Anlage für jede     Servo-          einrichtung    einen eigenen Steuerteil, so würde der  zweite an der entsprechenden Stelle am Gehäuseteil 1  seitlich     angeflanscht    sein, die Leitung 11 würde dann  genau wie die Leitung 11' eine Steuerleitung sein,  ausserdem wären die beiden Gehäuseteile 1 und 1'  zwischen den beiden Servokolben 2 und 2' durch eine  Wand voneinander zu trennen.  



  Es besteht darüber hinaus noch die Möglich  keit, die beiden Gehäuseteile 1 und 1' wohl aneinander       anzuflanschen,    aber im     Durchmesser    oder in der Länge  verschieden zu halten.  



  Dadurch lassen sich einseitig grössere     Radbrems-          zylindervolumen    ausgleichen oder auf die einzelnen  Bremsgruppen verschieden starke Servokräfte zur Ein  wirkung bringen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Zweikreisbremsanlage für Kraftfahrzeuge, bei der jeweils ein Bremskreis für die Bremsung je einer Achse bzw. eines Achsaggregates vorgesehen ist und die Aus lösung durch einen beiden Bremskreisen zugeordneten Zweikreishauptzylinder erfolgt, dadurch gekennzeich net, dass jedem Bremskreis eine Servoeinrichtung zuge ordnet ist, wobei die Servokolben beider Einrichtungen gegenläufig arbeitend in einem gemeinsamen Gehäuse untergebracht sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Zweikreisbremsanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass den beiden Servoeinrich- tungen ein gemeinsamer Steuerteil zugeordnet ist.
    2. Zweikreisbremsanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass jeder Servoeinrichtung ein eigener Steuerteil zugeordnet ist, wobei das die Servo- kolben aufnehmende Gehäuse zwischen den Kolben durch eine Trennwand unterteilt ist. 3. Zweikreisbremsanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Zweikreishauptzylinder durch einen Tandemzylinder gebildet ist. 4. Zweikreisbremsanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Steuerteil mit einem Druckluftanschluss für eine Anhängerbremsung ausge stattet ist.
    5. Zweikreisbremsanlage nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Erzielung einer Voreilung der Anhängerbremsung der im Steuerteil hierfür vorgesehene Druckluftanschluss gegenüber dem Druckluftdurchlass zum Arbeitszylinder der Servo- kolben einen grösseren Durchlassquerschnitt aufweist.
    6. Zweikreisbremsanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das beiden Servokolben ge meinsame Gehäuse aus zwei mit ihren offenen Seiten aneinandergesetzten Gehäuseteilen gebildet ist, die an ihren Böden den Verstärkerzylinder tragen. 7. Zweikreisbremsanlage nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Boden des be treffenden Gehäuseteiles verschieden grosse Verstärker zylinder einsetzbar sind.
    B. Zweikreisbremsanlage nach Unteransprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden des Gehäuseteiles die zum Steuerteil führenden Leitungen und die Entlüftungen aufnimmt. 9. Zweikreisbremsanlage nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Servokolben mit den zugehörigen Gehäuseteilen einen verschieden grossen Durchmesser aufweisen.
    10. Zweikreisbremsanlage nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden je einen Servo- kolben aufnehmenden Gehäuseteile mit den daran sit zenden Verstärkerzylindern verschieden lang sind und die Servokolben bzw. die zugehörigen Verstärkerkol- ben verschieden grossen Hub aufweisen.
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