CH379433A - Pressluftwerkzeug, insbesondere Pressluft-Abbauhammer - Google Patents
Pressluftwerkzeug, insbesondere Pressluft-AbbauhammerInfo
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Description
Pressluftwerkzeug, insbesondere Pressluft-Abbauhammer Die Erfindung betrifft ein Pressluftwerkzeug, ins besondere Pressluftabbauhammer.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht im wesentlichen darin, ein Pressluftgerät der genannten Art zu schaffen, bei welchem durch schall dämpfende Mittel sowohl der Schlaglärm der aufein- anderprallenden Stahlteile des Gerätes als auch die Schallgeräusche infolge der Expansion der Druck luft im Zylindergehäuse und an der Auspufföffnung stark vermindert werden, ohne die Arbeitsleistung des Gerätes herabzusetzen und vermehrten Verschleiss zur Folge zu haben.
Demgemäss besteht die erfindungsgemässe Lö sung der Aufgabe darin, dass das Zylindergehäuse von einer Ummantelung mit schalldämpfenden Ein lagestoffen umgeben ist undderZylinderbodeninForm einer Hülse zur Führung des zwischen Werkzeug und Arbeitskolben eingeschalteten Stössels oder Zwi schenkolbens, aus schalldämpfendem Kunststoff be steht. Zweckmässigerweise kann auch der Luftum- lenkdeckel des Gehäuses mit einer schalldämpfenden Masse ausgekleidet sein.
Weitere Merkmale ergeben sich aus den Unter ansprüchen, der Beschreibung und der Zeichnung, in welch letzterer rein beispielsweise eine Ausführungs- form der schalldämpfenden Mittel bei einem Press- lufthammer dargestellt ist.
Es zeigen Fig. 1 den Presslufthammer in schematischer Dar stellung, teilweise im Schnitt; Fig. 2 den Ummantelungskörper, teilweise im Schnitt ; Fig. 3 die Hülse zur Führung des Stössels bzw.
Zwischenkolbens zur Begrenzung des Arbeitskolben- anschlages ; Fig. 4 einen ausgekleideten Luftumlenkdeckel im Grundriss ; Fig. 5 den Boden der Ummantelung im Grundriss, und Fig. 6 den Boden nach Fig. 5 im Schnitt.
Die schalldämpfenden Mittel gemäss der Erfin dung sind an einem Presslufthammer angebracht, bei dem gemäss Fig. 1 das Zylindergehäuse mit 1, der Arbeitskolben mit 2, der Handgriff und Drücker mit 3, das Vordergehäuse mit 4, der Zwischenkolben mit 5, das Werkzeug mit 6 und der Zylinderboden in Form einer Hülse zur Führung des Zwischenkolbens 5 mit 5a bezeichnet sind. Mit 7 ist die Schlauchtülle für den Kompressions-Lufteinlass angegeben.
Gemäss der Erfindung ist nun das Zylinder gehäuse 1 von einer Ummantelung 8 umgeben, in welcher schalldämpfende Einlagestoffe 9 in Form von vorzugsweise synthetischem Schaumstoff wie z. B. Polyvinylchlorid, angeordnet sind, welcher Uneben heiten 9n, d. h. Erhöhungen und Vertiefungen aufweist, mit denen der Einlagestoff gegen das Zy lindergehäuse anliegt. Es können auch andere geeig nete schalldämpfende Stoffe in der Ummantelung 8 eingelegt bzw. befestigt sein.
Die Auspuffgase, die durch den Zwischenraum zwischen Zylindergehäuse und Ummantelung 8 strömen, werden durch die Ein lage 9 mit unebener Fläche ständig abgelenkt und expandiert, so dass der schalldämpfende Effekt ver- grössert wird.
Der Mantel 8 kann, wie in Fig. 2 gezeigt, aus zwei halbzylinderförmigen, je mit Einlagestoff aus- gekleideten Schalen bestehen, die mit übereinstim- menden Augen 8a versehen sind, mittels denen die Schalen zur Ummantelung verschraubt sind.
Die Einlagestoffe 9 in der Ummantelung 8 kön nen auch Isolierstoffe sein, die die zusätzliche Auf gabe lösen, durch ihre isolierende Wirkung die im Arbeitszylinder erzeugte Wärme ausnützen, um der Vereisung entgegenzusteuern, die durch die Druck- luft-Expansion an der Auspufföffnung entstehen kann.
Ein weiteres Mittel zur angestrebten Schalldämp fung ist in der Führungshülse 6 zu sehen, die den Böden des Zylindergehäuses bildet und die bei nor malen Schlaghämmern aus einer Metall- bzw. Stahl hülse besteht, während sie im Rahmen der schall dämpfenden Mittel aus einem Kunststoff wie z. B.
Fiber, Grilon usw. besteht, der den Arbeitskolben 2 elastisch und schalldämpfend abfängt, sowie zugleich druckfest ist und eine gute Gleitbarkeit für den Zwi schenkolben 5 gewährleistet.
Weiter zur Schalldämpfung trägt ein Luftumlenk- deckel 10 bei, der mit einer schalldämpfenden Masse 11 ausgekleidet ist und am oberen Ende der Um mantelung 8 befestigt ist, die, ihrerseits oben mit Öffnungen 8b (Fig. 2) versehen ist, um die Auspuff gase in dem Raum zwischen Zylindergehäuse und Ummantelung 8 abzulassen.
Der Ummantelungsboden 12 ist unten an der Ummantelung 8 befestigt und ist mit drei Briden 12a versehen, deren Löcher 12b mit entsprechenden Lö chern lla des Luftumlenkdeckels 10 übereinstim men. Auf diese Weise ist es möglich, durch Stangen 13 sowohl den Luftumlenkdeckel 10 als auch den Boden 12 auf einfache Weise an der Ummantelung 8 zu befestigen.
Der Boden. 12 weist auf der dem Innenraum der Ummantelung 8 zugekehrten Seite eine Ringrinne 14 auf, von welcher in Abständen kleine Bohrungen 15 den Boden 12 durchsetzen. Die Rinne 14 bzw. die Bohrungen 15 dienen dazu, das von der Abluft mit geführte Kondenswasser zu sammeln und - getrennt von der Abluft - nach unten abzuführen, womit die Eisbildung vermindert wird, die bei Pressluftwerk- zeugen allgemein und hindernd in Erscheinung tritt.
Durch die Erfindung sind wirkungsvolle Mittel geschaffen, um den Schlaglärm sowie die Schallge räusche infolge Druckluftexpansion im Zylinderge- häuse und am Auspuff in bedeutendem Masse herab- zusetzen, wobei zugleich durch diese Mittel noch der Vereisungsgefahr entgegengetreten wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Pressluftwerkzeug, insbesondere Pressluft-Abbau- hammer, dadurch gekennzeichnet, dass, zur Dämpfung sowohl des Schlaglärmes der aufeinander prallenden Stahlteile sowie der Schallgeräusche infolge der Ex pansion der Druckluft im Zylindergehäuse und an der Auspufföffnung, das Zylinder-Gehäuse von einer Ummantelung (8) mit schalldämpfenden Einlagestof fen (9) umgeben und der Zylinderboden in Form einer Hülse (5a) zur Führung des zwischen Werk zeug (6)und Arbeitskolben (2) eingeschalteten Stös- sels oder Zwischenkolbens (5), aus schalldämpfen dem Kunststoff besteht. UNTERANSPRÜCHE 1. Pressluftwerkzeug nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der in der Ummantelung (8) vorhandene Einlagestoff (9) ein synthetischer Schaumstoff ist, dessen eine mit Erhöhungen und Vertiefungen versehene Oberfläche am Zylinder gehäuse anliegt. 2.Pressluftwerkzeug nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Ummantelung (8) aus zwei halbzylinderförmigen, mit Einlagestoff ausge kleideten Schalen besteht, die mit übereinstimmenden Augen (8a) versehen sind, mittels denen die Schalen zur Ummantelung verschraubt sind. 3. Pressluftwerkzeug nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Luftumlenkdeckel (10) des Gehäuses (1) mit einer schalldämpfenden Masse ausgekleidet ist.4. Pressluftwerkzeug nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der lösbare Boden (12) der Ummantelung (8) an seiner oberen Seite min destens eine Ringnut (14) aufweist, in welcher den Boden durchsetzende Löcher (15) im Abstand von einander vorhanden sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH945860A CH379433A (de) | 1960-08-18 | 1960-08-18 | Pressluftwerkzeug, insbesondere Pressluft-Abbauhammer |
Applications Claiming Priority (1)
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| Publication Number | Publication Date |
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| CH379433A true CH379433A (de) | 1964-06-30 |
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ID=4352206
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| CH945860A CH379433A (de) | 1960-08-18 | 1960-08-18 | Pressluftwerkzeug, insbesondere Pressluft-Abbauhammer |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| CH (1) | CH379433A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4084645A (en) * | 1976-12-09 | 1978-04-18 | Evans Rotork, Inc. | Apparatus for securing T-edging and similar edging bands |
| EP0152376A1 (de) * | 1984-02-09 | 1985-08-21 | Von Arx Ag | Schlaggerät |
-
1960
- 1960-08-18 CH CH945860A patent/CH379433A/de unknown
Cited By (3)
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| EP0152376A1 (de) * | 1984-02-09 | 1985-08-21 | Von Arx Ag | Schlaggerät |
| CH655682B (de) * | 1984-02-09 | 1986-05-15 |
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