Waschmaschine Die Erfindung betrifft Maschinen, die hier der Einfachheit halber Waschmaschinen genannt wer den, die aber eine weitere Anwendungsmöglichkeit haben, insofern als sie nicht nur zur Reinigung von Kleidungsstücken, Gewebestücken und dergleichen, ferner von Töpferware, von Geschirrstücken, Glä sern und dergleichen im Haushalt und in der Indu strie verwendet werden können, sondern auch bei spielsweise zum Reinigen von Früchten und Gemü sen, zum Reinigen und Waschen des menschlichen Körpers und von Tieren und dann auch in der Indu strie, beispielsweise zum Entfetten und Reinigen der mannigfaltigsten Bauteile durch einen dem Sand strahlen ähnlichen Prozess, bei welchem feinverteil tes abradierendes Material in der Flüssigkeit einge schlossen ist, in welcher die zu behandelnden Bau teile eingetaucht sind,
ferner auch für das technische Reinigen von Uhrensteinen und anderen Feinmecha- nikteilen, und auch für mannigfaltige Arten von mit dem Waschen einhergehender chemischer Behandlung, beispielsweise für das Färben und das Bleichen von Kleidungsstücken, Geweben, Garnen und derglei chen und für das Waschen von Filmen und Abzügen in photographischen Ateliers usw.
Es sind bereits Maschinen bekannt, in welchen das Waschen oder Reinigen durchgeführt wird durch das Aufzwingen von Ultraschallschwingungen an eine Flüssigkeitsmasse, welche die zu behandelnden Wa renstücke enthält. In solchen Maschinen werden mei stens die überschallschwingungen mittels piezoelek- trischen oder magnetostriktiven Schwingungssyste men erzeugt, zu deren Steuerung eine elektronische Vorrichtung erforderlich ist, weshalb solche Maschi nen bei der Herstellung und im Betrieb teuer sind. Ausserdem sind derartige Schwingungsgeneratoren nicht sehr wirksam, sobald die Temperatur der Flüs sigkeit erhöht wird.
Wenn Maschinen dieser bekannten Bauart ver wendet werden zum Waschen von Kleidungsstücken und dergleichen, so erweisen sie sich als weniger wirksam als erwartet werden könnte; der Grund hie für dürfte darin liegen, dass die Ultraschallschwin gungen bei ihrem Durchgang durch die Waschflüssig keit, welche meistens eine grosse Menge von Luftbla sen enthält, in solchem Masse abgedämpft werden, dass an Stellen des Behälterinneren, die vom Schwingungs generator entfernt sind, nur noch wenige oder gar keine Ultraschallschwingungen mehr vorhanden sind.
Vorschläge zur Verbesserung der Arbeitsweise von Ultraschallwaschmaschinen durch Erhöhung der Amplitude der erzeugten Schwingungen gehen fehl, weil Kleidungs- oder andere Textilartikel, die in sol chen Maschinen gewaschen würden, höchst wahr scheinlich beschädigt würden durch den Einfluss der hochenergetischen Schwingungen in der Nähe des Generators. Ausserdem müssen im. Fall von Haus haltwaschmaschinen auch die biologischen Effekte von hochenergetischen Ultraschallschwingungen in Betracht gezogen werden, weil sie für den Benützer einer solchen Waschmaschine gefährlich sein können.
Gegenstand der Erfindung ist eine Wasch maschine, die dadurch gekennzeichnet ist, dass sie nebst Mitteln zur Erzeugung eines Flüssigkeitsstro mes Mittel aufweist, um diesem Strom Schwingun gen im Schallbereich und im Ultraschallbereich zu überlagern.
Es hat sich gezeigt, dass die erfindungsgemässe Maschine einen besseren Wasch- oder Reinigungs effekt ergibt als die heute erhältlichen -Maschinen, und dies dürfte mindestens zum Teil dem festgestell ten Umstand zu verdanken sein, dass die Amplitude der im Ultraschallbereich liegenden Schwingungen an Stellen der Flüssigkeit, die von der Schwingungs quelle entfernt sind, viel grösser ist als dies der Fall wäre, wenn solche im Ultraschallbereich liegenden Schwingungen allein zur Anwendung kommen, wie dies bisher vorgeschlagen wurde.
Dieser Effekt beruht wahrscheinlich auf der Tat sache, dass, wenn die im Ultraschallbereich liegenden Schwingungen einer im Schallbereich liegenden Schwingung überlagert sind, die die Waschflüssigkeit leichter durchdringen kann, sie nicht so rasch ab geschwächt werden, wie wenn sie allein zur Anwen dung gelangen. Somit kann ein erheblich verbesser ter Wascheffekt erzielt werden, da ja die zu waschen den oder zu reinigenden Kleidungsstücke oder an deren Artikel in allen Teilen des Behälters getroffen werden, obwohl die Amplitude dieser Schwingungen auf einem verhältnismässig niedrigen und deshalb auch für den Benützer ungefährlichen Wert gehal ten ist.
Ausserdem kann insbesondere bei Maschinen zum Waschen und eventuellen sonstigen Behandeln von Textilartikeln, wie Kleidungsstücken und der gleichen, dafür gesorgt werden, dass der Flüssigkeits strom diese Artikel im Behälter in Zirkulation hält und sie umwälzt.
In einer beispielsweisen Ausführungsform weist die Waschmaschine ein Zentrifugalpumpenrad auf, welches innerhalb eines Gehäuses dreht, das an sei nem nahe beim Umfang des Pumpenrades gelegenen Umfang eine oder mehrere Öffnungen besitzt, das Ganze derart, dass der Flüssigkeitsstrom durch diese Öffnung oder Öffnungen periodisch durch das Pum penrad beeinflusst wird zwecks Erzeugung des Flüs sigkeitsstromes und der im Schallbereich liegenden Schwingungen.
Es hat sich gezeigt, dass ein solches Pumpenrad so gebaut werden kann, dass es kräftige Schwingungs komponenten erzeugt im Ultraschallbereich, wenn es aus hartem elastischem Material, wie zum Beispiel Hartbronze, Chromstahl, Glas oder einem geeigne ten keramischen Material, hergestellt wird. Ein sol ches Pumpenrad kann so erregt werden, dass es mit verschiedenen Freiheitsgraden schwingt, entspre chend seiner geometrischen Form und den charak teristischen Koeffizienten des Materials, aus dem es hergestellt ist, und durch geeignete Wahl dieser Grö ssen kann die Schwingungsfrequenz entsprechend den Bedürfnissen über einem grossen Bereich bestimmt werden.
Es ist zu erkennen, dass diese Art und Weise der Erzeugung von relativ hochfrequenten Schwin gungen, die im Ultraschallbereich liegen, meistens Schwingungen ergibt, deren Frequenzen abgestuft sind; dies ist aber nicht nachteilig, und es ist auch nicht die Möglichkeit ausgeschlossen, Schwingungen von nur einer relativ hohen Frequenz anzuwenden. Die Schwingungszahl dieser hochfrequenten Schwin gungen ist im allgemeinen nicht von ausschlaggeben der Bedeutung, und es hat sich in der Praxis heraus gestellt, dass gute Resultate erreicht werden können bei Schwingungszahlen bis hinauf zu 40000 Hz.
Für die niederfrequenten Schwingungen hat sich eine Schwingungszahl oder Schwingungszahlen im Bereich von 50-2000 Hz als geeignet erwiesen. Sol che Schwingungszahlen können erzielt werden mit einer sehr einfachen Form des Pumpenrades, das mit einer Drehzahl von beispielsweise 1500 U/Min. um läuft, also mit einer Drehzahl, die mit einem übli chen Elektromotor sehr bequem erreicht werden kann.
In der Praxis wird man die tatsächlich zur An wendung gelangenden Schwingungszahlen der nied- rigfrequenten und der hochfrequenten Schwingungen je nach dem vorgesehenen Verwendungszweck der Maschine wählen.
Beiliegende Zeichnung stellt ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes und verschie dene Varianten dieses Ausführungsbeispieles dar.
Fig. 1 zeigt das Ausführungsbeispiel im Vertikal schnitt durch den Schwingungsgenerator.
Fig.2 ist eine dazugehörige Draufsicht, wobei einzelne Teile im Schnitt dargestellt sind.
Fig. 3 ist ein teilweiser Vertikalschnitt einer er sten Variante des Schwingungsgenerators und von benachbarten Teilen der Maschine.
Fig. 4 ist eine zugehörige Draufsicht.
Fig. 5 ist ein Vertikalschnitt einer anderen Va riante des Schwingungsgenerators.
Fig. 6 zeigt einen Teil dieses Schwingungsgene- rators in der Abwicklung.
Die Fig. 7 zeigt im Vertikalschnitt eine weitere Variante des Schwingungsgenerators, und die Fig. 8 und 9 sind Stirnansichten von zwei Teilen dieser Variante.
Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte Haushalt waschmaschine weist ein Gehäuse 1 auf, in dem eine Wanne 2 angeordnet ist, welche quadratische Grund rissform hat. In der Mitte des Wannenbodens ist ein Apparat angeordnet, der dazu dient, einen Flüssig keitsstrom zu erzeugen, dem mindestens zwei Schwin gungen von verschiedener Schwingungszahl über lagert sind, welcher Apparat der Einfachheit halber Schwingungsgenerator genannt sei.
Dar Schwingungsgenerator 3 weist ein Pumpen rad 4 auf, das auf dem oberen Ende der Welle .5 eines Elektromotors 6 festsitzt. Dieser ist von der bekannten Bauart mit Axialluftspalt; der Rotor ist mit 7 und der Stator mit 8 bezeichnet. Das Motor gehäuse 9 hat einen hohlzylindrischen Ansatz 10, der mit einem Flansch 12 versehen ist, sowie mit einem Schraubansatz 13, der in das Innere der Wanne hin einragt. Auf diesem ist ein ringscheibenförmiger Teil 14 des Pumpengehäuses aufgeschraubt, der auch zur Befestigung des Motorgehäuses am Wannenboden 11 dient und der eine Anzahl von nicht dargestellten Öffnungen hat, durch welche hindurch Flüssigkeit in den Pumpenradeinlauf eintreten kann.
Das Pumpen rad 4 weist einen scheibenförmigen Teil 15 auf, der an seiner Unterseite mit einer Mehrzahl von sich in Axial- und Radialrichtung erstreckenden Schaufeln 16 versehen ist, deren untere Ränder 17 sich in unmittelbarer Nähe der nach oben gewendeten Oberfläche eines starren ringscheibenförmigen Glie- des 18 befinden. Das Schaufelrad kann beispielsweise acht solche Schaufeln aufweisen. Das Glied 18 ist am Gehäuseteil 14 festgeschraubt und trägt einen ge wölbten, haubenartigen Gehäuseoberteil 19, dessen innere Mantelfläche sich nahe bei den äusseren, sich in Axialrichtung erstreckenden Rändern 20 der Schaufeln 16 befindet und mit einer Mehrzahl von Schlitzen 21 versehen ist.
Durch diese hindurch wird im Betrieb der Maschine Flüssigkeit in den Innen raum der Wanne gespritzt.
Wie aus Fig.2 ersichtlich ist, sind vier solche Schlitze 21 vorgesehen, von denen sich jeder über knapp ein Viertel des Gehäuseumfanges erstreckt. Somit wird der Flüssigkeitsstrom, der die Schaufel kanäle des Rades 4 verlässt, infolge der Rotation dieses letzteren an den zwischen den Schlitzen be findlichen Stegen periodisch unterbrochen, und folg lich sind dem jeden dieser Schlitze 21 verlassenden Flüssigkeitsstrom Schwingungen überlagert, deren Schwingungszahl 200 Hz beträgt bei einer Motor drehzahl von 1500 U/Min.
Das Pumpenrad 4 ist aus einem geeigneten har ten, elastischen Material, wie zum Beispiel Bronze, Chromstahl, Glas oder einem keramischen Material, hergestellt und so ausgelegt, dass seine Eigenschwin gungszahl im Ultraschallbereich liegt, beispielsweise bei 18 000 Hz. Die Eigenschwingungen des Schaufel rades erfolgen vorzugsweise zur Hauptsache in der Axialrichtung und relativ zum Zentrum des Pumpen rades, welches Zentrum einen Knotenpunkt bilden kann.
Eine solche Schwingung, die lediglich durch den Flüssigkeitsstrom erregt werden kann, wenn das Schaufelrad dreht, veranlasst die Peripherie des Schaufelrades, in Axialrichtung hin und her zu schwingen, wodurch die durch jeden der Schaufel kanäle zwischen der Rotorscheibe 15 und dem Glied 18 durchströmende Flüssigkeit abwechslungsweise komprimiert und verdünnt wird.
Demzufolge wird der Flüssigkeitsstrom moduliert bei der Schwingungs zahl des Schaufelrades, und es ergibt sich hieraus, dass der aus jedem der Schlitze 21 heraustretende Flüssigkeitsstrom nicht nur Schwingungen von einer relativ niedrigen Frequenz von beispielsweise 200 Hz, sondern auch Schwingungen von einer relativ hohen Frequenz von beispielsweise 18 000 Hz überlagert sind.
Die im Gehäuseteil 19 vorhandenen Schlitze sind so ausgebildet, dass sie dem aus ihnen austretenden Flüssigkeitsstrom und somit der in der Wanne 2 be findlichen Flüssigkeit eine Umfangsgeschwindigkeits- komponente und eine nach oben gerichtete Ge schwindigkeitskomponente erteilen. Dank diesen Massnahmen wandern die zu waschenden Güter in der Wanne umher, anstatt dass sie ruhig auf dem Boden aufliegen.
Um den Rücklauf von Flüssigkeit von der Wanne zurück zum Pumpenrad zu ermöglichen, ist eine Sei tenwand 23 als durchlöcherte Zwischenwand aus gebildet, welche sich in Abstand von der abschlie ssenden Aussenwand 24 befindet, zwecks Bildung eines Rücklaufkanals. Zum selben Zweck hat die Wanne einen Falschboden 25, der sich in Abstand vom abschliessenden Boden 11 befindet. Zur Verein fachung der Montage ist der Gehäuseteil 19 bei spielsweise durch einen Bajonettverschluss lösbar am Glied 18 angebracht und mit einem Flansch 26 ver sehen, der auf der Oberseite des Falschbodens 25 dicht aufliegt.
Die Maschine ist mit einem elektrischen Heiz- element 27 und zur Erleichterung des Entleerens der Wanne mit einer durch einen kleinen Elektromotor 29 angetriebenen Pumpe 28 ausgerüstet.
Die Fig. 3 und 4 zeigen gewisse Einzelheiten von Varianten der oben beschriebenen Ausführungsform. Fig. 3 zeigt in erster Linie eine andere Anbrin- gungsart des Generators am Wannenboden 11. In diesem Fall ist der Gehäuseteil 14 mit einem Schraubansatz 34 versehen, der durch eine Öffnung im Wannenboden 11 nach unten ragt und mittels einer von ihm getragenen Mutter 35 an diesem Wan nenboden abdichtend befestigt ist. Das Gehäuse des Elektromotors 6 ist auch auf dem Schraubansatz 34 aufgeschraubt und mittels einer Gegenmutter 36 ge sichert.
Es ist möglich, den Drehsinn des Motors umzu kehren, um die Stärke des Wascheffektes zu ver ändern. In der in den Fig. 3 und 4 gezeigten Anord nung wird dies dadurch erreicht, dass ein einziger Schlitz 21 im Mantelteil des Gehäuseoberteils 19 sich über einen Winkel von etwa 180 erstreckt, ab gesehen von einigen schmalen, aus Festigkeitsgrün den vorgesehenen Stegen.
Wird dann der Generator unsymmetrisch in der Wanne 2 angeordnet, welche gemäss Fig. 4 eine ovale Grundrissform haben kann, so kann die Lage des Schlitzes 21 in bezug auf die Mantelwand der Wanne so gewählt werden, dass für einen Drehsinn des Pumpenrades der austretende Flüssigkeitsstrom zur Hauptsache auf den am näch sten liegenden Abschnitt der Mantelwand stösst, wäh renddem für den andern Drehsinn der Flüssigkeits strom längs der Mantelwand verläuft und gegen das Innere der Wanne.
In der Anordnung gemäss Fig. 4 zum Beispiel befindet sich die Mitte des Schlitzes 21 im oberen linksseitigen Quadrant, so dass bei Uhr- zeigerdrehsinn des Pumpenrades der Flüssigkeits strom nach rechts und mehr oder weniger entlang der oberen Wand der Wanne 2 gerichtet ist, wo gegen bei Drehung entgegen dem Uhrzeigersinn der Flüssigkeitsstrom zur Hauptsache auf den dem Gene rator zunächst gelegenen Wandungsabschnitt auf trifft. In beiden Fällen wird aber gewünscht, dass in der Wanne eine Flüssigkeitszirkulation stattfindet, nur ist diese im einen Fall stärker als im andern.
Ein ähnliches Resultat kann bei der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsform erzielt werden, da wegen der Form der Schlitze 21 im Gehäuse oberteil 19 der Flüssigkeitsstrom für einen Drehsinn des Schaufelrades eher direkt gegen die Mantelwand der Wanne 2 gerichtet ist als für den andern Dreh sinn. Die Fig. 3 und 4 zeigen noch eine Variante einer andern Einzelheit der oben mit Bezug auf die Fig. 1 und 2 beschriebenen Ausführungsform, und zwar findet bei dieser Variante der Rücklauf von Flüssig keit von der Wanne zum Generator durch den Wan nenboden, anstatt durch einen Teil der Mantelwan dung statt.
Die Wanne 2 hat einen falschen Boden 38, der eine Vielzahl von Löchern 39 hat, die den Rückfluss von Flüssigkeit aus dem Wanneninnern zum Schaufelrad ermöglichen. In gewissen Fällen kann dieser Boden 38 mit einem siebenden oder filtrierenden Medium bedeckt sein, beispielsweise mit einem geeigneten Papier, Gewebe oder Draht sieb, dies, damit Fasern und andere Fremdkörper chen, die sich von der zu waschenden Ware ablösen, daran verhindert werden können, in den Generator zu gelangen.
Die in Fig. 3 gezeigte Variante weist ausserdem eine in das Innere des Generators mündende öff- nung auf, so dass Luft oder Gas oder eine Flüssig keit durch eine nicht dargestellte Leitung hindurch in den Generator eingeführt werden kann, welche Leitung sich von einer Stelle oberhalb der freien Oberfläche der Flüssigkeit in der Wanne zum Ein_ lass des Schaufelrades erstreckt und zweckmässig mit einem Absperrorgan ausgerüstet ist, das gestattet, die Durchflussmenge, Luft, Gas oder Flüssigkeit, nach Bedarf zu steuern.
In der gezeigten Ausführung ist die besagte Öffnung als Büchse 40 ausgebildet, wel che im Gehäuseteil 14 des Generators befestigt ist und sich durch ein Loch im Wannenboden 11 hin durcherstreckt, wobei diese Büchse auch zur Fest setzung der Lage des Generators bei seiner Montage dient.
Die Zufuhr von Luft zum Generator bewirkt eine Verminderung der Dämpfung des schwingen den Pumpenrades und ermöglicht dadurch die Er reichung einer grösseren Schwingungsamplitude. Dar über hinaus verursacht die Wirkung des Schaufel rades auf die Luft die Bildung einer grösseren Menge von kleinen Luftblasen und deren Verteilung in der Waschflüssigkeit; überall, wo die kleinen Luftblasen in sich zusammenfallen, entstehen lokale Stösse oder Vibrationen, welche einen günstigen Einfluss auf den Waschvorgang haben.
Diese Anordnung kann auch benützt werden für die Zufuhr eines Gases wie Ozon zum Bleichen und Sterilisieren der Materialien, die gewaschen wer den; ein Ozongenerator kann in geeigneter Lage an der Maschine angeordnet und mit der vorerwähnten Leitung verbunden sein.
Die Anordnung kann auch benützt werden für die Zufuhr einer speziellen Flüssigkeit in das Innere der Wanne, wie dies erforderlich ist für das Blei chen oder das Färben; das Pumpenrad bewirkt eine rasche und durchgehende Mischung dieser speziel len Flüssigkeit mit der bereits in der Wanne befind lichen Waschflüssigkeit.
Die in den Fig. 5 und 6 gezeigte Variante des Generators dient insbesondere zum Waschen von Geschirrstücken, Töpferware und dergleichen. Um die in den Fig. 1 und 2 gezeigte Ausführungsform für diesen Zweck verwendbar zu machen, wird der Gehäuseoberteil 19 entfernt und an seiner Stelle das Ringglied 42 eingesetzt, und um das Pumpenrad 4 wird ein endlos in sich geschlossenes Band bzw. eine Hülse 43 gelegt, die mit einer Anzahl von gegen einander versetzten Schlitzen 44 versehen ist.
Im Betrieb werden dann durch diese Schlitze auf ver schiedenen Höhen Flüssigkeitsstrahlen abgegeben, welche auf die torroidal gekrümmte Fläche 45 des Ringgliedes 42 auftreffen und so reflektiert werden, dass starke Flüssigkeitsstrahlen in alle Teile des Wan neninnenraumes gerichtet werden, in welchem die Töpferware unter Zuhilfenahme eines geeigneten Käfigs einzulagern ist. Für einen solchen Waschvor gang soll sich nur eine kleine Menge von Flüssigkeit in der Wanne befinden.
In den bisher beschriebenen Ausführungsarten schwingt das Pumpenrad mit seiner eigenen Schwin gungsfrequenz, und zwar wird es normalerweise sol che Schwingungen ausführen ohne das Zutun von speziellen Mitteln. Es zeigt sich, dass dabei höher- frequente Schwingungen mit einer für Haushalt zwecke geeigneten Energie entstehen. In gewissen Fällen ist es aber erwünscht, Mittel vorzusehen, die eine erzwungene Schwingung des Schaufelrades her vorrufen, wobei die dabei in Wirkung tretende grö ssere Schwingungsenergie in vielen industriellen An wendungen der Maschine mit gutem Nutzen ange wendet werden kann. Eine entsprechende Anordnung ist in den Fig. 7 bis 9 dargestellt.
Wie ersichtlich, ist ein starrer Ring 49 innerhalb des Gehäuseoberteils angebracht, wobei die Unterseite dieses Ringes par allel zur Oberseite des Schaufelrades 4 und in gerin gem Abstand von dieser Oberseite verläuft. Die ein ander zugewendeten Flächen des Ringes 49 und des Schaufelrades 4 sind mit einem Muster 50 von ra dial verlaufenden Gräten und Rinnen versehen; bei drehendem Schaufelrad bewirkt die Relativbewe gung dieser beiden Muster, dass die im Spalt zwi schen dem Ring 49 und dem Schaufelrad 4 befind liche Flüssigkeit abwechslungsweise komprimiert und entspannt wird.
Infolge der Inkompressibilität der Flüssigkeit werden dabei das Schaufelrad 4 und der Ring 49 einer oszillierenden Kraft ausgesetzt, und das Schaufelrad 4 wird dadurch veranlasst, mit einer Frequenz zu schwingen, die von der Anzahl von Gräten und Rinnen auf dem Schaufelrad und dem Ring und auch von der Drehzahl des Schaufelrades abhängt. Es können beispielsweise am Ring 49 und am Schaufelrad je 650 Gräte und Rinnen vorgese hen werden, was bei einer Motordrehzahl von 1500 U/Min. eine Schwingungszahl von 16 500 Hz ergibt. Die Amplitude der Gräte und der Rinnen kann recht gering sein, und diese Gräte und Rinnen können gebildet werden durch spanabhebende Form gebung oder bereits beim Giessen oder Pressen des Ringes bzw. des Pumpenrades.
In der Praxis gibt diese Ausführungsart recht -lei stungsfähige Schwingungen, wobei die Energie ge steuert werden kann durch Regelung des Abstandes zwischen dem Ring 49 und dem Pumpenrad 4. Übri gens kann diese Ausführungsart in mannigfacher Weise modifiziert werden; es kann beispielsweise der Ring 49 ersetzt werden durch einen geeigneten Vorsprung, der am Innern des Gehäuseteils 19 selbst ausgebildet wäre; ausserdem würde man im wesent lichen das gleiche Resultat erzielen durch Ausbilden der radialen Gräte und Rinnen an der Oberseite des starren Gliedes 18 und an den radialen Rändern 17 der Schaufeln 16.
Bei allen oben beschriebenen Aus führungsarten, insbesondere jenen, die zum Wa schen von Kleidungsstücken und dergleichen dienen, sind die Schlitze im Gehäuse des Generators zweck mässig so angeordnet, dass sie dem von ihnen aus tretenden Flüssigkeitsstrom eine Drehkomponente er teilen, damit die zu waschenden Artikel veranlasst werden, in der Wanne zu zirkulieren und dabei sich stets zu drehen. Es sei jedoch hervorgehoben, dass in solchen Maschinen der Flüssigkeitsstrom nicht dazu bestimmt ist, die Scheuerwirkung auszuüben, so wie dies in vielen bekannten Arten von zum Waschen von Kleidern dienenden Maschinen der Fall ist, und da die Bewegung der Artikel bei weitem nicht so intensiv ist wie bei diesen bekannten Ausführungs arten, werden die dem Waschvorgang unterworfenen Artikel viel milder behandelt.
Für industrielle Zwecke hingegen kann sowohl die Energie der Schwingungen und die Geschwindig keit des Flüssigkeitsstromes vergrössert werden. Ausserdem kann in diesem Fall mehr als ein Schwin gungsgenerator verwendet werden; die Schwingungs generatoren können dann sowohl an den Seitenwän den wie auch am Boden des Flüssigkeitsbehälters angeordnet werden, und manche können sogar von oben in die Flüssigkeit herabhängen. Es ist auch möglich, den Generator ausserhalb des Behälters an zuordnen, den er mit einem Flüssigkeitsstrom ver sorgt, dem sowohl mindestens eine niederfrequente als auch eine hochfrequente Schwingung überlagert ist.
Es ist noch anzuführen, dass der Schwingungs generator zusammen mit einem geschlossenen Flüs sigkeitsbehälter verwendet werden kann, der dazu bestimmt ist, unter Druck zu arbeiten, wie dies not wendig ist für gewisse Färbevorgänge oder beispiels weise für Sterilisationszwecke, wobei die Flüssigkeit auf einer Temperatur von über 100 C gehalten wird. Der Schwingungsgenerator kann benützt werden für viele Anwendungen, bei denen es erforderlich ist, in einer Flüssigkeit Schwingungen zu erzeugen; als Bei spiele hiefür können genannt werden die Reinigung von Filterbezügen und die Behandlung von Mischun gen zwischen zwei Flüssigkeiten oder zwischen einer Flüssigkeit und festen Teilchen zwecks Herstellung von Emulsionen oder Suspensionen, soweit eine sol che mit einem Waschvorgang verbunden ist.