CH379595A - Schaltanlage mit in verschiedenen Ebenen verlegten Sammelschienen und Abzweigleitungen - Google Patents

Schaltanlage mit in verschiedenen Ebenen verlegten Sammelschienen und Abzweigleitungen

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Publication number
CH379595A
CH379595A CH8071959A CH8071959A CH379595A CH 379595 A CH379595 A CH 379595A CH 8071959 A CH8071959 A CH 8071959A CH 8071959 A CH8071959 A CH 8071959A CH 379595 A CH379595 A CH 379595A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
switchgear
cable
busbars
disconnector
branch lines
Prior art date
Application number
CH8071959A
Other languages
English (en)
Inventor
Zeitz Harry
Original Assignee
Licentia Gmbh
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Publication date
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Publication of CH379595A publication Critical patent/CH379595A/de

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B5/00Non-enclosed substations; Substations with enclosed and non-enclosed equipment

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Gas-Insulated Switchgears (AREA)

Description


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 Schaltanlage mit in verschiedenen Ebenen verlegten Sammelschienen und    Abzweigleitungen   Im Hauptpatent ist ein Trennschalter für    Hoch-      bzw.      Höchstspannungsanlagen   mit in verschiedenen    übereinanderliegenden   Ebenen verlegten Sammelschienen bzw. Abzweigleitungen beschrieben. Zur Überbrückung der im Kreuzungspunkt zweier Leitungen bzw. Phasenleiter liegenden Trennstrecke dient ein Seil, das an der höher liegenden Leitung angebracht ist und beim Einschaltvorgang lotrecht auf den Gegenkontakt    heruntergelassen   wird. Die tiefer liegende Leitung ist auf    Stützern   angebracht und mit einer Greifvorrichtung für das Seilende versehen.

   Es wurde auch schon vorgeschlagen, die erwähnten    Stützer   dadurch einzusparen, dass die unten liegenden Leitungen an Hängeisolatoren aufgehängt werden, wobei die Greifkontakte für das Seilende freischwebend angebracht sind. 



  Die Erfindung betrifft eine Weiterbildung der im Patentanspruch des Hauptpatentes umschriebenen Schaltanlage, und zwar ist    erfindungsgemäss   die Anordnung so getroffen, dass je ein in den Leitungsabgängen des unteren Leitungssystems angeordneter Gerätepol einen    Einschlagkontakt   für das Trennschalterseil trägt und in Richtung der Leitungsabgänge so weit in die Hochspannungsschaltanlage    hineinverlegt   ist, dass der    Einschlagkontakt   lotrecht unter dem    Trennschalterseil   angeordnet ist. Dadurch können besondere Stützisolatoren zur Aufnahme der    Einschlagkontakte,   aber auch die freischwebende Anordnung der    Einschlagkontakte   vermieden werden. 



  In der Zeichnung    Fig.   1 und 2 ist der Übersicht halber die Anordnung nach dem Hauptpatent, und zwar in    Fig.   1 im Aufriss, in    Fig.   2 im    Grundriss   wiederholt. Zwei der sich kreuzenden Leitungen sind mit 1 und 2 bzw. 2' bezeichnet. Die beiden Leitungen liegen in verschiedenen Ebenen. Die oben lie-    gende   Leitung ist der besseren Unterscheidung halber mit Doppelstrichen gezeichnet,    während   die in der unteren Ebene liegenden Leitungen nur durch einen schwarzen Strich dargestellt sind. Somit befinden sich die Leitungen 1 in der oberen, die Leitungen 2, 2' in der unteren Ebene.

   Der lotrechte Abstand zwischen den beiden Leitungen hängt von der elektrischen Betriebsspannung ab und ist so gross,    dass   bei offener Trennstrecke ein    elektrischer   überschlag nicht erfolgt. In einem nur angedeuteten Leitungsabgang befinden sich Leistungsschalter 3. Die    Seiltrennschalter   sind an den mit 4 bezeichneten Punkten angeordnet. Das Seil 5 wird an jeder Trennstelle von einer an der oberen    Leitung   angebrachten Seiltrommel 6    heruntergelassen.   Zur Aufnahme der Kontaktstellen sind die aus der Zeichnung ersichtlichen Stützisolatoren 7 vorgesehen. Diese Stützisolatoren tragen sowohl die Leitungssysteme 2 und 2' als auch die    Einschlagkontakte   für das Seilende.

   Bei dieser bekannten    Bauform   ergeben sich    bestimmte   Geländeabmessungen, die zwar gegenüber den Abmessungen von Schaltanlagen mit Scheren- oder    Schwenktrennschaltern   stark verkleinert, aber doch immer noch recht erheblich sind. 



  Die    erfindungsgemässe   Anordnung ist beispielsweise in    Fig.   3 im Grundriss dargestellt. Auch hier sind die Leitungssysteme in zwei    übereinanderliegen-      den   Ebenen verlegt, und es sind, wie schon vorher, die in der oberen Ebene befindlichen Leitungen der besseren Unterscheidung halber mit Doppelstrichen gezeichnet. Es sind dies die Leitungen 10, 10', bei denen es sich um die Sammelschienen handeln kann. Diese Leitungen sind am Ende des Schaltanlagengeländes an einem    Gerüst   11 mit Isolatoren abgespannt. Nach beiden Seiten sind Abzweigleitungen 12, 12' herausgeführt, und zu ihrer Abspannung die- 

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    nen   die Portale 13.

   Diese Leitungen liegen im Bereich des    Schaltanlagengeländes   in der unteren Ebene und werden erst ausserhalb der Portale 13 auf die notwendige Höhe geführt und sind an den    Portalen   13 abgespannt. In diesen Abzweigleitungen befinden sich Leistungsschalter 14, 14'. Es handelt sich dabei um einpolige Leistungsschalter, und jeder Schalterpol ist    gemäss      Fig.   3 so weit unter die Leitungssysteme 10, 10' verschoben, dass die Kontaktstellen für die    Seiltrennschalter   mit den    Anschlussstellen   der Leistungsschalter    konstruktiv      vereinigt   werden können.

   Auf diese Weise werden zumindest    dort,   wo Leistungsschalter vorhanden sind, die eingangs erwähnten Stützisolatoren für die Befestigung der Abzweigleitungen 12, 12' erspart. Ausserdem wird der Geländebedarf der Schaltanlage verringert, weil die Leistungsschalter zum Teil in den Raum unter den Leitungen 10, 10' verschoben wurden. Die konstruktive Vereinigung der Kontaktstellen der    Sammel-      schienentrennschalter   mit den    Anschlussstellen   der Leistungsschalter lässt sich bei Verwendung von Seiltrennschaltern leicht durchführen, weil der Leistungsschalter    lediglich   durch die nachträgliche Anbringung der Kontaktstellen für den    Seiltrennschal-      ter      ergänzt   werden muss.

   Besondere    Stützisolatoren      zum   Tragen der    Einschlagkontakte   für das von oben heruntergelassene Seil sind lediglich an den Stellen 15, 15' notwendig. Die Zahl der erforderlichen Stützisolatoren wird damit im Vergleich gegenüber dem Hauptpatent auf die    Hälfte   herabgesetzt. 



  Aus dem Vergleich von    Fig.   2 und 3 geht die mit der erfindungsgemässen Anordnung erzielte Geländerersparnis hervor, die in Richtung der Abzweigleitungen bis zu    20 /o   betragen kann. 



  Ähnlich, wie dies für den Leistungsschalter erläutert wurde, können auch andere mit der Leitungsführung zusammenhängende Geräte, wie    Hochfre-      quenzsperren   und dergleichen, dazu ausgenutzt werden, um die Kontaktstellen der    Seiltrennschalter   zu tragen, so dass auf diese Weise weitere Stützisolatoren eingespart werden. 



  Gegen die    erfindungsgemässe   Lösung könnte der Einwand erhoben werden, dass durch die Anordnung des Leistungsschalters unmittelbar unterhalb der Sammelschienen nach    Fig.   3 die gefahrlose Zugänglichkeit des Leistungsschalters für    überholungs-      zwecke   im Vergleich mit der Anordnung nach    Fig.   1 und 2    verschlechtert   ist.

   Dieser Nachteil kann aber wegen der Verwendung von    Seiltrennschaltern   leicht dadurch ausgeglichen werden, dass das Seil um ein gewisses Sicherheitsmass verlängert    wird.   So zum    Ber@-      spiel   ist es ohne grossen Aufwand möglich, bei einer    380-kV-Anlage   das    Trennschalterseil   um 1,5 m länger zu machen als der    Sicherheitstrennstrecke   des Trennschalters entspricht. Dann ist ein gefahrloses Arbeiten an dem Leistungsschalter ohne weiteres möglich. Bei Anwendung eines anderen Einpunkttrennschalters, z.

   B. eines    Scherentrennschalters,   ist diese Massnahme nicht in einfacher Weise durchführbar, denn in diesem Fall bedeutet die Vergrösserung der Trennstrecke des Trennschalters auch eine Vergrösserung der Scherenkonstruktion, was nur mit erheblichem konstruktivem Aufwand und entsprechenden Kosten möglich ist. Bei einem    Seiltrenn-      schalter   fällt jedoch die Verlängerung der Trennstrecke nicht ins Gewicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schaltanlage mit in verschiedenen Ebenen verlegten Sammelschienen und Abzweigleitungen nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes. für Hochspannung und mit Seiltrennschaltern, bei denen zur überbrückung der Trennstrecke stromleitende Seile von dem oberen Leitungssystem heruntergelassen werden, dadurch gekennzeichnet, dass je ein in den Leitungsabgängen des unteren Leitungssystems angeordneter Gerätepol einen Einschlagkontakt für das Trennschalterseil trägt und in Richtung der Leitungsabgänge so weit in die Hochspannungsschaltanlage hineinverlegt ist, dass der Einschlagkontakt lotrecht unter dem Trennschalterseil angeordnet ist.
    UNTERANSPRUCH Schaltanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennstrecke grösser gewählt ist als der Sicherheitstrennstrecke entspricht.
CH8071959A 1953-01-13 1959-11-16 Schaltanlage mit in verschiedenen Ebenen verlegten Sammelschienen und Abzweigleitungen CH379595A (de)

Applications Claiming Priority (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL14399A DE1007851B (de) 1953-01-13 1953-01-13 Trennschalter fuer Hoch- bzw. Hoechstspannungsanlagen mit in verschiedenen uebereinanderliegenden Ebenen verlegten Sammelschienen bzw. Abzweigleitungen
DE1050856 1953-06-18
DEL15875A DE1022664B (de) 1953-01-13 1953-06-24 Trennschalter fuer Hoch- bzw. Hoechstspannungsanlagen mit in verschiedenen uebereinanderliegenden Ebenen verlegten Sammelschienen bzw. Abzweigleitungen
DEL31811A DE1136399B (de) 1953-01-13 1958-11-26 Hochspannungsschaltanlage mit Seiltrennschaltern

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH379595A true CH379595A (de) 1964-07-15

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CH8071959A CH379595A (de) 1953-01-13 1959-11-16 Schaltanlage mit in verschiedenen Ebenen verlegten Sammelschienen und Abzweigleitungen

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