CH379602A - Elektrischer Drehschalter - Google Patents

Elektrischer Drehschalter

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CH379602A
CH379602A CH943060A CH943060A CH379602A CH 379602 A CH379602 A CH 379602A CH 943060 A CH943060 A CH 943060A CH 943060 A CH943060 A CH 943060A CH 379602 A CH379602 A CH 379602A
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CH943060A
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Kurt Dr Witmer
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Kurt Dr Witmer
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    • H01H19/10Movable parts; Contacts mounted thereon
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    • H01H19/18Operating parts, e.g. turn knob adapted for actuation at a limit or other predetermined position in the path of a body, the relative movement of switch and body being primarily for a purpose other than the actuation of the switch, e.g. door switch, limit switch, floor-levelling switch of a lift
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    • H01H19/635Contacts actuated by rectilinearly-movable member linked to operating part, e.g. by pin and slot
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  • Switches With Compound Operations (AREA)

Description


  Elektrischer Drehschalter    In elektrischen bzw. elektronischen     Apparaturen     besteht oftmals die Notwendigkeit, bei gewissen Win  kelpositionen eines kontinuierlich drehbaren Regel  organs     (Drehpotentiometer,    Drehkondensator u. a.)  zusätzliche Schaltfunktionen (Ein-, Aus-, Umschal  tungen) auszulösen. Dies wird     zweckmässigerweise    er  reicht durch einen Schalter, der gemeinsam mit dem  drehbaren Regelorgan angetrieben wird. Gewöhn  liche, bekannte Schalter (z. B. Stufenschalter) lassen  eine solche mechanische Kopplung nicht zu, da sie  für eine sichere Schaltung einen Raster benötigen,  so dass eine kontinuierliche Drehbewegung nicht mehr  möglich ist.  



  Die vorliegende Erfindung versucht diesen Nach  teil zu beheben, indem sie einen elektrischen Dreh  schalter schafft, der sich dadurch auszeichnet, dass  das Schaltorgan ein Hohlzylinder mit abgestufter  Wandstärke ist.  



  Ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen  Schalters in Verbindung mit einem     Potentiometer    ist  anschliessend anhand von Figuren     erläutert.    Es zeigt:       Fig.    1 eine Draufsicht auf den Schalter mit weg  gebrochenen Teilen,       Fig.2    einen Querschnitt nach Linie     A-A    der       Fig.    1,       Fig.3    ein Schaltschema des als Stufenschalter  ausgebildeten Schalters.  



  Der dargestellte Kombinationsschalter weist zwei  Teile auf, nämlich ein     Potentiometer    1 und einen  Drehschalter 2. Der Rotor des     Potentiometers    1 ist  über eine Kupplungshülse 3 mit einer Drehwelle 4  verbunden. Am andern Ende der Welle 4 ist ein  Betätigungsorgan in Form eines Drehknopfes 6 mit  tels einer Stellschraube 7 befestigt.  



  Der Drehschalter 2 besitzt zwei Endscheiben 8  und 9, welche in ersichtlicher Weise mit nicht rein    radial verlaufenden Schlitzen 10 versehen sind, sowie  mit je zwei radialen Schlitzen 11 und 12. Die radialen       Schlitze    11 und 12 dienen der Aufnahme von Ver  bindungsleisten<B>13</B> und 14, welche     T-förmigen    Quer  schnitt aufweisen. Sie sind mit den Scheiben 8 und 9  verbunden und stellen einen starren Träger 5 in Form  eines Käfigs dar. Die Scheiben 8 und 9 sind in ihrer  Mitte durchbohrt und mit Lagerbuchsen 15 und 16  versehen, welche der Lagerung der Welle 4 dienen.  Auf der Welle 4 ist zwischen den Endscheiben 8 und  9 eine Rolle 17 befestigt. Sie ist mit einer     schrauben-          linienförmigen    Steuernut 18 versehen.

   Auf dieser  Rolle 17 sitzt längsverschiebbar eine Hülse 19, wel  che mittels einer in die Steuernut 18 eingreifenden  Schraube 20 mit der Rolle 17 verbunden ist. Die  Hülse 19 besitzt zwei zylindrische Aussenflächen 21  und 22 verschiedenen Durchmessers, welche durch  eine Schaltfläche 23 voneinander getrennt sind. Der  Zylinderteil 24 mit der Fläche 21 weist eine     achsen-          parallele    Nut 25 auf, in welche zwecks Verhütung  einer Drehbewegung der Hülse 19 die Verbindungs  leiste 13 eingreift. Die Hülse 19 übt die Funktion  des Schaltorgans des Stufenschalters 2 aus. Es ist       grundsätzlich    auch möglich, die Hülse 19 mit einer       Spiralnut    zu versehen und die Rolle 17 mit einem  entsprechenden Führungsstift.  



  In den Schlitzen 10 befinden sich Leisten 26.  Diese sind     vorteilhafterweise    etwas länger als die       Käfiglänge     L . An den Leisten 26 sind Schnapp  schalter 27, sog. Mikroschalter, angeschraubt. Jeder  der Schalter 27 weist drei Kontakte 31, 32 und 33  auf. Sie sind ferner zum Durchziehen von Verbin  dungsleitungen (nicht dargestellt) mit Bohrungen 28  versehen. Normalerweise ist jede Leiste 26 mit einem  Schnappschalter 27 ausgerüstet. Es ist indessen auch  möglich, zwei oder mehr Schalter längs der Leiste 26       anzuordnen.         Das Gehäuse 29 des     Potentiometers    1 ist mittels  eines Bügels 30 mit der Scheibe 8 verbunden.  



  Wie aus dem Schaltschema gemäss     Fig.    3 hervor  geht, bei welchem der Schalter als Stufenschalter aus  gebildet ist, sind die     Schalter    über ihre Kontakte 33,  31 miteinander verbunden. Die Eingangsleitung ist  mit 1, die je nach Schalterstellung herrschende Aus  gangsleitung mit     11-V    bezeichnet. Beim Schalten des  Kleinschalters 27 erfolgt die Verbindung vom Kon  takt 31 zum Kontakt 33 im Schalter. Die Verbindung  der Kontakte 31/32 wird also gelöst.  



  Der beschriebene Kombinationsschalter, welcher  insbesondere in der Elektronik zum Abgreifen von  Spannungen verschiedener Grössen an Transformato  ren dienen kann, arbeitet wie folgt:  Durch Drehen des Knopfes 6 erfolgt eine Dre  hung des entsprechenden     Potentiometerteils    und da  mit eine Spannungsregelung im     Potentiometerkreis     entsprechend der Charakteristik des     Potentiometers    1.  



  Durch Drehen des Knopfes 6 mit der Welle 4  und der Rolle 17 wird die in der Leiste 13 geführte  Hülse 19 axial auf der Rolle 17 verschoben, da die  Schraube 20 in die Steuernut 18 eingreift. In der  Ausgangslage des Schalters, in welcher der Dreh  schalter 2 schaltungsmässig in der in     Fig.    3 dargestell  ten Lage ist, liegt die Hülse 19 an der Endscheibe 9  neben dem Knopf 6 an. Die Schaltknöpfe 34 der  Schalter 27 befinden sich alle in ihrer entlasteten  Lage. Sie können die Fläche 22 der Hülse 19 berüh  ren.  



  Beim Drehen des Knopfes 6 wird die Hülse 19  gegen das     Potentiometer    1 verschoben. Sobald die       Schaltfläche    23 den Schaltknopf 34 des ersten Schal  ters 27 erfasst und nach aussen drückt, schaltet der  Schalter 27, und die Verbindung     I-II    geht über auf       I-III.    Beim Weiterdrehen des Knopfes 6 wird die  Hülse 19 noch weiter gegen das     Potentiometer    1  geschoben. Dabei kommt der Schaltknopf 34 des  nächsten Schalters 27 zum Ansprechen, welcher von  der Schaltfläche 23 erfasst wird. Nun ist die Verbin  dung     I-V    hergestellt.  



  Durch weiteres Drehen des Knopfes im erwähn  ten Sinn werden nach und nach alle Schnappschalter  27 eingeschaltet. Durch Zurückdrehen können die  Verbindungen analog rückgängig gemacht werden.  



  Die     Ansprechempfindlichkeit    dieser Schalter 27,  d. h. die Stellung des Schaltknopfes 34 von einer  Schaltung in die andere durch Drehen des Knopfes 6  kann, gemessen in Winkelgraden, beliebig klein ge  macht werden.  



  Normalerweise befindet sich in jedem Schlitz  paar 10 eine Leiste 26, welche mit einem Schalter 27  ausgerüstet ist. Es können aber auf jeder Leiste, ent  sprechend der angestrebten Charakteristik des Dreh  schalters mehrere Schalter 27 nebeneinander angeord  net werden, wobei     in    diesem Falle zur Erreichung der    Endschaltung mehr als eine ganze Umdrehung des  Knopfes 6 nötig sein kann.  



  Um die gewünschte Abstimmung zwischen der  Stellung von     Potentiometer    1 und den Schaltfunk  tionen des Drehschalters 2 zu erreichen, können die  Leisten 26 in den Schlitzen axial verschoben werden.  Sobald die Einstellung     vorgenommen    ist, werden die  Leisten 26, z. B. mittels einer     Körnerstauchung,    an  den Endscheiben 8 und 9 befestigt.  



  Der beschriebene Schalter ist äusserst einfach im  Aufbau und daher zuverlässig und billig.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektrischer Drehschalter mit in einem Träger gelagerter Drehwelle, einem oder mehreren, im Trä ger befestigten Schaltern und einem auf der Welle drehfest axial verschiebbar angeordneten Schaltorgan, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltorgan (19) ein Hohlzylinder mit abgestufter Wandstärke ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Drehschalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine durch die abgestufte Wand stärke des Hohlzylinders an der übergangsstelle ge gebene Ringfläche als Schaltfläche dient. 2.
    Schalter nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Dreh welle (4, 6) zwischen zwei Endscheiben (8, 9) eine mit einer Schraubenliniennut (18) versehene Walze (17) befestigt ist. 3. Schalter nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlzylinder (19) auf der Walze (17) verschiebbar angeordnet ist. 4. Schalter nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die End- scheiben (8, 9) durch Verbindungsleisten (13, 14) miteinander verbunden sind, wobei die eine als Füh rungsorgan für das Schaltorgan (19) dient und dessen Drehbewegung verhindert. 5.
    Schalter nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schal ter als Schnappschalter (27) ausgebildet sind. 6. Schalter nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalter (27) an in Schlitzen (10) der Endscheiben (8, 9) gehaltenen Leisten (26) angeordnet sind. 7. Schalter nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltknöpfe (34) der Schalter (27) praktisch in Meridianebenen des verschiebbaren Hohlzylinders (19) liegen. B. Schalter nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1-7, dadurch gekennzeichnet, dass die Dreh welle (4) mit dem Rotor eines Potentiometers (1) verbunden ist.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3049161A1 (de) * 1980-12-24 1982-07-22 Oelsch KG, 1000 Berlin Einstellbare schaltereinrichtung

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