CH379615A - Antrieb für Verseilmaschinen - Google Patents

Antrieb für Verseilmaschinen

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Publication number
CH379615A
CH379615A CH1173660A CH1173660A CH379615A CH 379615 A CH379615 A CH 379615A CH 1173660 A CH1173660 A CH 1173660A CH 1173660 A CH1173660 A CH 1173660A CH 379615 A CH379615 A CH 379615A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
drive motor
machine
stranding machines
drive
main drive
Prior art date
Application number
CH1173660A
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English (en)
Inventor
Stepansky Guenter
Possoegel Karl-Heinz
Jahne Walter
Beinhof Lothar
Original Assignee
Thaelmann Schwermaschbau Veb
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P5/00Arrangements specially adapted for regulating or controlling the speed or torque of two or more electric motors
    • H02P5/74Arrangements specially adapted for regulating or controlling the speed or torque of two or more electric motors controlling two or more AC dynamo-electric motors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Ropes Or Cables (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Antrieb      für      Verseilmaschinen   Die Erfindung betrifft einen Antrieb für    Verseil-      maschinen,   vorzugsweise für    Korbverseilmaschinen   in Einzel- oder    Tandemanordnung,   mittels elektrischer Welle. 



  Bisher wurden    Verseilmaschinen   fast ausschliesslich mit einer mechanischen Kraftübertragung zwischen den Einzelaggregaten ausgerüstet, da die Verhältnisse der Drehzahl der einzelnen Aggregate mit absoluter Genauigkeit eingehalten werden müssen. Diese Bauart bedingt einen verhältnismässig grossen Aufwand an Wellen, Getrieben, Kupplungen und Lagern. Die Drehzahl der Hauptwelle ist einerseits durch ihre Eigenfrequenz und zum anderen durch unkontrollierbare Unwuchten und Montageungenauigkeiten begrenzt. Dadurch ergeben sich für die an den einzelnen Aggregaten erforderlichen Schaltgetriebe grosse Drehmomente, die einen hohen Materialeinsatz zur Folge haben.

   Ausserdem muss für alle Anschlusszapfen der Aggregate aus konstruktiven Gründen die gleiche    Mittenhöhe   eingehalten werden, wodurch die    Getriebekonstruktion   in den seltensten Fällen nach dem optimalen Raumbedarf ausgelegt werden kann. 



  Ferner besteht bei dem im allgemeinen 200 mm über Flur liegenden    Transmissionsstrang   eine erhöhte Unfallgefahr. Um diese Nachteile zu vermeiden, wurden schon verschiedentlich    Verseilmaschinen   mit über elektrische Welle    gesteuerten   Antrieben ausgerüstet. Diese Anordnung hat den Nachteil, dass bei Stromausfall durch verschieden lange    Auslaufzeiten   der einzelnen Aggregate das Erzeugnis Ausschuss wird. 



  Es ist weiterhin ein Antrieb mit gesteuerten Gleichstrommotoren bekannt, der aber keinen absoluten Synchronlauf aller Aggregate gewährleistet. 



  Der Erfindung liegt die Aufgabe    zugrunde,   einen synchronisierten Antrieb für    Verseilmaschinen   unter Verwendung einer elektrischen Welle zu schaffen, bei dem alle Aggregate bei Stromausfall gleichzeitig zum Stillstand kommen. 



  Erfindungsgemäss wurde die gestellte Aufgabe unter Verwendung der an sich bekannten elektrischen Welle dadurch gelöst, dass zur Feldstromversorgung der einzelnen    Antriebsmotore   und der    Wellenleitma-      schine   ein mit dem    Hauptantriebsmotor   starr    gekup-      pelter   und    mit   einem Schwungrad versehener Drehstromgenerator vorgesehen ist, wobei die    Wellen-      leitrnaschine   durch eine lösbare, ferngesteuerte Kupplung mit dem    Hauptantriebsmotor   verbunden ist; diese löst vorteilhaft bei Stromausfall automatisch die Verbindung zu einem elektrischen Hauptantriebsmotor und stellt sie zweckmässig erst nach erfolgtem Anlaufen des Drehstromgenerators wieder her. 



  Durch die    erfindungsgemässe   Anordnung des Antriebes mit elektrischer Welle unter Einschaltung des Drehstromgenerators kommen alle Aggregate bei Stromausfall gleichzeitig zum Stillstand, so dass kein Ausschuss im Erzeugnis auftreten kann. Das gleiche gilt auch für das Anfahren, denn erst nach Einkuppeln der    Wellenleitmaschine   laufen alle Antriebsmotore gleichzeitig an. Weitere Vorteile der Erfindung liegen darin, dass sie ermöglicht, dass die einzelnen Antriebe der    Verseilkörbe,      Papierbandwickler,   Jutewickler,    Bandeisenwickler   und dergleichen die einzelnen    Wendestufen   entfallen können, wenn jede Empfängermaschine für sich umsteuerbar ist.

   Da für die elektrische Welle praktisch keine kritische Drehzahl auftritt, kann ihre Betriebsdrehzahl ohne weiteres in den für die    Verseilmaschine   günstigsten Bereich gelegt werden, so dass eine wesentliche Gewichts- und Materialeinsparung in den einzelnen Schaltgetrieben erreicht wird. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 In der Zeichnung ist der erfindungsgemässe Antrieb in einer beispielsweisen    Ausführungsform   schematisch dargestellt. 



  Der am Netz angeschlossene    Hauptantriebsmotor   1 ist auf der einen Seite mit einem Drehstromgenerator 2 starr gekuppelt. Der Drehstromgenerator 2 ist    wiederum   seinerseits mit einem ausreichend dimensionierten Schwungrad 3 verbunden, so dass bei Stromausfall der    Drehstrommotor   2 ein genügend grosses Auslaufmoment besitzt. Auf der anderen Seite des    Hauptantriebsmotores   1 befindet sich die    auskup-      pelbare      Wellenleitmaschine   4. Der Drehstromgenerator 2 beliefert die Feldwicklungen der    Wellenleit-      maschine   4 und der einzelnen    Antriebsmotore   5 mit Strom.

   Die Ankerwicklungen der    Wellenleitmaschine   4 und der    Antriebsmotore   5    sind   parallel geschaltet. Die Kupplung zwischen dem    Hauptantriebsmotor   1 und der    Wellenleitmaschine   4 ist ferngesteuert und kann sowohl elektromagnetisch,    hydraulisch   oder pneumatisch über elektromagnetisch    gesteuerte   Ventile betätigt werden. Bei Stillstand der Aggregate ist die    Wellenleitmaschine   4 infolge der gelösten Kupplung 6 immer von dem    Hauptantriebsmotor   1 getrennt. 



  Beim Anfahren der Anlage läuft zunächst der    Hauptantriebsmotor   1 mit dem Generator 2 und Schwungrad 3 an. Erst beim Betätigen der Kupplung 6 läuft die    Wellenleitmaschine   4 und mit ihr sämtliche    Antriebsmotore   5 an. Bei unvorhergesehenem Stromausfall wird die Kupplung 6 automatisch gelöst und sämtliche Bremsen an den Einzelaggregaten der    Verseilmaschine   treten in Tätigkeit, während der mit dem    Hauptantriebsmotor   1 und Schwungrad 3    ge-      kuppelte   Drehstromgenerator 2 ausreichend lange nachläuft, um bis zum Stillstand der    Verseilmaschine      3s   die Stabilität der elektrischen Welle zu gewährleisten.

   Der elektrische    Hauptantriebsmotor   1 kann auch durch jede beliebige Kraftmaschine ersetzt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Antrieb für Verseilmaschinen, vorzugsweise für Korbverseilmaschinen in Einzel- und Tandemanord- nung, unter Verwendung einer elektrischen Welle, dadurch gekennzeichnet, dass zur Feldstromversorgung der einzelnen Antriebsmotore (5) und der Wellenleit- maschine (4) ein mit dem Hauptantriebsmotor (1) starr gekuppelter, mit einem Schwungrad (3) ver- sehener Drehstromgenerator (2) vorgesehen ist und die Wellenleitmaschine (4) mit dem Hauptantriebsmotor (1) durch eine lösbare, ferngesteuerte Kupplung (6) verbunden ist.
    UNTERANSPRUCH Antrieb für Verseilmaschinen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zum Betätigen der Kupplung (6) elektromagnetische, hydraulische oder pneumatische Steuerorgane vorgesehen sind.
CH1173660A 1960-05-16 1960-10-20 Antrieb für Verseilmaschinen CH379615A (de)

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DD6767960 1960-05-16

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CH379615A true CH379615A (de) 1964-07-15

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ID=5477488

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CH1173660A CH379615A (de) 1960-05-16 1960-10-20 Antrieb für Verseilmaschinen

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