CH379618A - Anordnung zum Vermindern der Zusatzverluste im Raum zwischen den Spulenköpfen in Synchrongeneratoren - Google Patents

Anordnung zum Vermindern der Zusatzverluste im Raum zwischen den Spulenköpfen in Synchrongeneratoren

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CH379618A
CH379618A CH1086360A CH1086360A CH379618A CH 379618 A CH379618 A CH 379618A CH 1086360 A CH1086360 A CH 1086360A CH 1086360 A CH1086360 A CH 1086360A CH 379618 A CH379618 A CH 379618A
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CH
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metal
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CH1086360A
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Olav Dipl Ing Karsten
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Asea Ab
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K3/00Details of windings
    • H02K3/42Means for preventing or reducing eddy-current losses in the winding heads, e.g. by shielding

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Iron Core Of Rotating Electric Machines (AREA)

Description


  Anordnung zum Vermindern der Zusatzverluste im Raum zwischen den       Spulenköpfen    in     Synchrongeneratoren       Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anord  nung zum Vermindern der Zusatzverluste, die im  Raum zwischen den     Spulenköpfen    in Synchrongene  ratoren entstehen.  



  Die Zusatzverluste, die im Raum zwischen den       Spulenköpfen    in Synchrongeneratoren entstehen, sind  besonders störend bei grossen     2-poligen    Turbogenera  toren, speziell bei grosser Benutzung. Um diese Ver  luste zu vermindern, hat man bisher entweder einen  Metallschirm oder eine     ma        gnetische        Lamellierung    auf  dem Druckring des     Stators    befestigt. Diese bekannten  Anordnungen haben jedoch beträchtliche Nachteile.  



  Der     Metallschirrn    wirkt derart,     dass    der     Streufluss     von den     Spulenköpfen    im Metallschirm Ströme indu  ziert und diese induzierten Ströme eine     entgegen-          gerichtete        magnetomotorische    Kraft im Metallschirm  verursachen, die den     Streufluss    begrenzt.

   Da dieser  jedoch bei sehr hohem Strom in den     Spulenköpfen     erzeugt und durch einen verhältnismässig langen Luft  weg begrenzt wird, sind sehr grosse Ströme im Metall  schirm erforderlich, um den     Streufluss    nennenswert  zu begrenzen, und diese Ströme verursachen ihrerseits  bei ihrem Umlauf beträchtliche     Ohmsche    Verluste.  



  Die magnetische     Lamellierung    auf den Druck  ringen ist vorgesehen, um die dort wegen des Streu  flusses der     Spulenköpfe    auftretenden     Wirbelstrom-          verluste    zu begrenzen. Die     Lamellierung    vermindert  jedoch den effektiven Luftweg des Streuflusses, wo  durch der     Streufluss    grösser wird und grössere Verluste  in den     Spulenköpfen    mit sich bringt.  



  Diese Nachteile der bekannten Anordnung können  erfindungsgemäss dadurch vermieden werden,     dass     ein     ringförtniger    Schirm aus Metall mit hoher elek  trischer Leitfähigkeit auf der Innenseite des Druck  ringes des     Stators    angebracht ist, und     dass    ein ring  förmiger Körper aus lamelliertem magnetischem Ma-         terial    auf der Aussenseite des Druckringes des     Stators     angebracht ist, konzentrisch mit dem Metallschirm  und unmittelbar ausserhalb desselben.  



  Durch diese neue Anordnung werden die Verluste  stärker herabgesetzt als mit den bekannten Anord  nungen. Da die äussere magnetische     Lamellierung     einen alternativen Weg für den     Streufluss    ermöglicht,  ist ein bedeutend kleinerer Strombelag im inneren       Metallschirrn    erforderlich, um zu verhindern,     dass    der       Fluss    durch diesen fliesst. Die     Ohmschen    Verluste  im     Metallschirrn    werden hierdurch kleiner.

   Da die  magnetische     Lamellierung    in einem gewissen Abstand  von der     Rotorachse    angebracht ist, wird der Luftweg  des Flusses verlängert, so     dass    die     Lamellierung    keine  Vergrösserung des Streuflusses verursachen kann, was  der Fall wäre, wenn die     Lamellierung    den ganzen  Druckring bedecken würde.  



  Vom Gesichtspunkt der Herstellung aus kann die       Lamellierung    vorteilhaft als Ring aus magnetisch  orientiertem Blechband ausgeführt sein.  



  Die Erfindung wird unter Hinweis auf die bei  gefügte Zeichnung beispielsweise beschrieben, die  einen Schnitt durch einen Teil eines     Synchrongenera-          tors    zeigt, auf welchem eine beispielsweise erfindungs  gemässe Anordnung angebracht ist.  



  In der Zeichnung ist der Rotor des     Synchron-          generators    mit<B>1,</B> sein     Stator    mit 2 und einer der       Spulenköpfe    des     Stators    mit<B>3</B> bezeichnet. Der Druck  ring 4 hält das     Statorbündel    zusammen. Am inneren  Teil des Druckringes 4 ist ein Metallschirm, z. B. aus  Kupfer, am äusseren Teil eine magnetische     Lamellie-          rung    angebracht.  



  Der     Streufluss    vom     Spulenkopf   <B>3</B> fliesst teilweise  durch den Kupferschirm<B>6</B> und teilweise durch die  magnetische     Lamellierung   <B>5.</B> Der Teil des Flusses, der  durch den     Metallschirrn   <B>6</B> fliesst,

   induziert dort Wir-           belströme.    Diese Ströme verursachen eine     entgegenge-          richtete        magnetomotorische    Kraft im Metallschirm und  damit eine Richtungsänderung des Streuflusses vom       Metallschirrn    zur magnetischen     Lamellierung.    Die  äussere magnetische     Lamellierung   <B>5</B>     lässt    einen     älterna-          tiven    Weg für den     Streufluss    offen, dessen grösster Teil  durch diese     Lamellierung    fliesst.

   Die     Ohmschen    Ver  luste im     Metallschirrn    werden hierdurch kleiner, weil  der     Fluss    durch den Schirm und dadurch auch die Wir  belströme kleiner werden. Die magnetische     Lamellie-          rung   <B>5,</B> zu welcher der     Streufluss    vom     Metallschirrn   <B>6</B>       gel   <B>-</B>     en        kt        wird,

          -ist        in        einem        beträchtlichen        Abstand        von     der     Rotorachse    und den     Spulenköpfen    entfernt, so     dass     der     Streufluss    und die     Spulenkopfverluste    auf Grund  eines verkürzten Luftweges für den     Streufluss    nicht  grösser werden.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Anordnung zum Vermindern der Zusatzverluste im Raum zwischen den Spulenköpfen in Synchron- generatoren, dadurch gekennzeichnet, dass ein ring förmiger Schirm aus Metall mit hoher elektrischer Leitfähigkeit auf dem inneren Teil des Druckringes des Stators angebracht ist, und dass ein ringförmiger Körper aus lamelliertem magnetischem Material auf dem äusseren Teil des Druckringes des Stators ange bracht ist, konzentrisch mit dem Metallschirm und unmittelbar ausserhalb desselben.
    <B>UNTERANSPRUCH</B> Anordnung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der ringförmige Körper aus lamel liertem magnetischem Material aus einem magnetisch orientierten Blechband besteht, das zu einem ring förmigen Körper gewickelt ist.
CH1086360A 1959-09-26 1960-09-26 Anordnung zum Vermindern der Zusatzverluste im Raum zwischen den Spulenköpfen in Synchrongeneratoren CH379618A (de)

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