CH379678A - Sicherheitsvorrichtung für mit flüssigem Brennstoff betriebene Brenner - Google Patents

Sicherheitsvorrichtung für mit flüssigem Brennstoff betriebene Brenner

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CH379678A
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CH
Switzerland
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thermocouple
tube
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dependent
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CH76460A
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Inventor
Huber Georg
Original Assignee
Baier Wilhelm Kg
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23CMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN  A CARRIER GAS OR AIR 
    • F23C99/00Subject-matter not provided for in other groups of this subclass
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23CMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN  A CARRIER GAS OR AIR 
    • F23C2700/00Special arrangements for combustion apparatus using fluent fuel
    • F23C2700/02Combustion apparatus using liquid fuel
    • F23C2700/026Combustion apparatus using liquid fuel with pre-vaporising means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Combustion (AREA)

Description


  Sicherheitsvorrichtung für mit     flüssigem        Brennstoff    betriebene Brenner    Die Erfindung bezieht sich auf eine Sicherheits  vorrichtung für mit flüssigem Brennstoff betriebene  Brenner.  



  Zur Erhöhung der Betriebssicherheit von mit  flüssigem Brennstoff arbeitenden Brennern hat man  bereits den Vorschlag gemacht, in der Brennstoff  zuleitung ein Ventil anzuordnen, das bei Betätigung  eines Druckknopfes von seinem Schliesssitz abge  hoben wird. Dabei presst man einen beweglichen  Ventilteil gegen einen Elektromagneten, der durch  eine vom Brenner erwärmte     thermoelektrische    Vor  richtung erregt wird.  



  Bei dieser bekannten Anordnung macht sich der  Nachteil bemerkbar, dass die zweite Lötstelle ver  gleichsweise warm wird, und dadurch der zur Ver  fügung stehende     Thermostrom    nur ungenügend ist.  Eine Beseitigung dieses     übelstandes    durch entspre  chende räumliche Trennung der beiden Lötstellen  ist nicht möglich, da das Verbindungselement aus       Konstantan    besteht, das einen hohen elektrischen  Widerstandswert besitzt, so dass die direkt im Strom  kreis liegende Magnetspule bei zu langer Ausfüh  rung dieses     Konstantanteils    nicht mehr genügend  erregt würde.  



  Man hat auch bereits vorgeschlagen, die in Form  eines     Thermoelementes    vorliegende     thermoelektri-          sche    Vorrichtung zur Vermeidung von     überhitzungen     der zweiten Lötstelle ausserhalb des Flammen- und  Abgasbereiches des Brenners anzuordnen, und dem       Thermoelement    die Wärme mittels einer     Flammen-          leitvorrichtung    zuzuführen, in der ein Teil der Flam  men oder Abgase unmittelbar auf die eine Löt  stelle des     Thermoelementes    gerichtet wird.

   Bei die  ser Ausführungsform ergeben sich jedoch funktions  technische Schwierigkeiten, die darin begründet sind,  dass entweder der Zuleitungskanal der Flammengase  mit der Zeit verrusst oder eine ausserordentlich    raumaufwendige Konstruktion erforderlich wird, die  ausserdem noch einer     zusätzlichen        Starteinrichtung     bedarf.  



  Die Erfindung bezweckt, eine Sicherheitsvorrich  tung zu     schaffen,    die die vorerwähnten Nachteile  nicht aufweist. Sie ist dadurch gekennzeichnet, dass  zur Kühlung der zweiten Lötstelle des     Thermo-          elementes    der Bereich dieser Lötstelle durch eine  Abschirmung gegen Wärmestrahlen geschützt ist,  wobei die Abschirmung     in    Zugrichtung der Ver  brennungsluft wenigstens eine, einen     Verbrennungs-          luftkonvektionsstrom    über diese Lötstelle ermög  lichende Öffnung aufweist.

   Bei Topfverdampfer  brennern kann die Abschirmung durch die Topf  brennerwandung gebildet werden, wobei das       Thermoelement    so vorgesehen ist, dass die eine Löt  stelle innerhalb des     Brennertopfes    und die zweite  Lötstelle in dem zwischen     Brennertopf    und Ofen  mantel gebildeten Raum liegt, der von der Verbren  nungsluft durchströmt wird.  



  Eine besonders einfache Abschirmung, die sich  bei den verschiedensten     Brennerarten,    insbesondere  bei     Druckverdampferbrennern,    anwenden lässt, kann  aus einem um die zweite Lötstelle gelegten Rohr  bestehen, das von der Verbrennungsluft     durchströmt     wird und vorzugsweise an seinem     luftaustrittsseitigen     Ende etwas zusammengedrückt und     mit    einer Be  festigungsvorrichtung für das     Thermoelement    ver  sehen ist.  



  In der nachstehenden Zeichnungserläuterung  werden noch weitere Merkmale und Vorteile der  erfindungsgemässen Vorrichtung aufgezeigt.  



  Es zeigt:  die     Fig.    1 einen mit einem Ausführungsbeispiel  der erfindungsgemässen Vorrichtung ausgerüsteten       Druckverdampferbrenner        in    einem Vertikalschnitt,      die     Fig.    2 den in     Fig.    1 gezeigten Brenner im       Horizontalschnitt,     die     Fig.3    einen mit einem Rohr versehenen       Thermoelementfühler    im Schnitt,  die     Fig.    4 den in     Fig.    3     dargestellten    Fühler mit  Rohr in der Frontansicht,

    die     Fig.    5 ein Beispiel für die Anwendung der       erfindungsgemässen    Vorrichtung an einem     Topfver-          dampferbrenner.     



  In den Düsen 1 des in     Fig.    1 dargestellten Druck  verdampferbrenners wird der Brennstoff über die  von einem nicht gezeichneten     Brennstoffvorrats-          behälter    kommende Leitung 2 über das Magnet  ventil 3, die     Verdampferanschlussleitung    4, den  ringförmigen     Verdampferraum    5 und die     Verdamp-          ferdruckleitung    6 zugeführt. Bei Betätigung des  Ventildruckstiftes 7     fliesst    der Brennstoff in dünnem  Strahl aus der Düse 1 auf den Boden 8 des Brenner  mantels 9, der durch den Abschluss 10 und den  schrägen Zulauf 11 zu einer flachen Schale aus  gebildet ist.  



  Sobald sich genügend Brennstoff in dieser  Schale angesammelt hat, lässt man den Druckstift  7 los, so dass das Zuleitungsventil 3 wieder geschlos  sen wird. Nunmehr wird die in dieser Schale be  findliche Brennstoffmenge entzündet, so dass der sich  im     Verdampferraum    5 befindliche Brennstoff er  wärmt verdampft und in Dampfform aus den  Düsen 1 austritt. Dieser Dampfstrahl entzündet sich  sofort an der aus der Schale brennenden Flamme,  wodurch der Brennstoff im     Verdampferraum    5 noch  stärker erwärmt wird und     damit    stärker verdampft.

    Die heissen Gase gelangen an die Spitze des       Thermoelementes    12, so dass dieses einen Strom  erzeugt, der durch eine Magnetwicklung im Ventil 3       fliesst.    Wird nunmehr der Betätigungsstift 7 erneut  gedrückt, dann hält der durch den vom     Thermo-          element    erzeugten Strom erregte Magnet das Ventil  geöffnet, so dass der Brenner ohne Unterbrechung       weiterbrennt.     



  Die eine Lötstelle des     Thermoelementes    sitzt in  der Spitze 12, während die andere Lötstelle im Be  reich 13 vorgesehen ist. Da das Verbindungselement  aus     Konstantan    besteht, das einen hohen Wider  standswert aufweist, ist es nicht möglich, die bei  den Lötstellen so weit räumlich zu trennen, dass  die Lötstelle 13 völlig aus dem Einflussbereich der  Flamme gelangt. Es wird deshalb um die Lötstelle  13 eine Abschirmung 14, beispielsweise in Form  eines Rohres, gelegt, das mit Hilfe der Mutter  15 auf dem     Thermoelement    befestigt ist. Dieses Rohr  weist im vorderen Teil seiner Wandung in Längs  richtung verlaufende Schlitze 16 auf, die Öffnungen  zum Durchtritt der     Verbrennungsluft    in Richtung  des Pfeils A bilden.

   Auf diese Weise steht die  zweite Lötstelle 13 immer unter der kühlenden  Wirkung     der.einströmenden    Verbrennungsluft, wäh  rend die erste Lötstelle in der Spitze 12 kaum eine  Kühlung     erfährt.    Man erhält also ein ausreichendes  Temperaturgefälle zwischen den beiden Lötstellen 12    und 13 und damit einen ausreichenden     Stromfluss     im Magnetschalter 3.  



  Die Anordnung ist dabei zweckmässig so ge  troffen, dass das Rohr 14 eine Länge von min  destens 2 cm, vorzugsweise aber eine solche von  über 3 cm, aufweist. Werte zwischen 4,5 und 5 cm  haben sich als besonders zweckmässig erwiesen. Die  Rohrabmessungen lassen sich auch dadurch be  stimmen, dass man das Verhältnis zwischen Rohr  aussendurchmesser und Rohrlänge mindestens in der  Grössenordnung von 1 : 2, zweckmässig jedoch noch  etwas grösser, wählt.  



  Durch die beschriebene Anordnung ist es nun  mehr auch möglich, die     Thermoelementspitze    12  mindestens 2 cm, vorzugsweise jedoch 3 bis 4 cm  weiter nach vorn vorstehen zu lassen, so dass der  Brenner mit leicht flüchtigen und schwer flüchtigen  Brennstoffen, das heisst beispielsweise Benzin und  Öl, verwendet werden kann.  



  Man erkennt bei der dargestellten Anordnung  auch den bei der Umstellung des Brenners auf  Ölbetrieb ins Innere des     Verdampferraumes    5 ein  schiebbaren Schieber 17, der an der Verdampfer  leitung 6, wie aus     Fig.l    ersichtlich, durch ein  Element 18 aufgehängt ist, das eine Längsschiene  19 trägt, die auf der oberen Aussenwandung des       Verdampferraumes    5 gleitet.

   Dieser Schieber besitzt  im Bereich der Spitze 12 des     Thermoelementes    eine  Öffnung 20, so dass bei Benzinbetrieb, das heisst  aus dem     Verdampferraum    5 zurückgeschobenem  Schieber 17, die Spitze 12 des     Thermoelementes    von  der Strahlungswärme der in dem Schieber 17 bren  nenden Flamme     beaufschlagt    wird. Besonders vor  teilhaft ist es, die vordere offene Seite des Schiebers  17 durch eine Zunge 21 zu unterbrechen, die die  Flamme etwas staut, so dass die Wärme besser in  Richtung der vorderen Spitze 12 des     Thermoele-          mentes    abgelenkt wird.  



  Aus     Fig.2    erkennt man noch den     Abschluss-          deckel    22 mit einer grossen, durch ein Gitter oder  Sieb 23 abgeschlossenen Öffnung, durch die die Ver  brennungsluft eintritt. Mit 24 sind Einstellschrau  ben für die     Brennerdüsen    1 bezeichnet.  



  Eine noch zweckmässigere Ausbildung und Ver  bindung des Rohres mit dem     Thermofühler    ist in  den     Fig.    3 und 4 dargestellt. Das     Thermoelement     wird hier durch den Fühler 25 und den innerhalb  desselben vorgesehenen     Konstantandraht    gebildet,  der einerseits an der     Fühlerspitze    26 mit dem       Fühlermantel    und anderseits innerhalb des ver  stärkten     Fühlerträgers    27 mit einer Kupferleitung  verlötet ist, die innerhalb des Kupferrohres 28 gegen  dieses isoliert zu dem Elektromagneten des Ventils  geführt wird.

   Der im Durchmesser grössere Fühler  träger 27 ist mit einem Gewinde 29 versehen, so  dass das     Thermoelement    in eine Mutter 30, die fest  mit dem     Abschirmrohr    31 verbunden ist, einge  schraubt werden kann. Durch die     Zusammendrük-          kung    des Rohres 31 im vorderen Teil werden neben  der Mutter 30 Luftauslässe 32 und 33 gebildet.      Eine besonders einfache, jedoch hinsichtlich der  Kühlung nicht so wirksame Art der Abschirmung  bei     Topfverdampferbrennern    ist in     Fig.5    gezeigt.  Hier bildet die Seitenwand 34 des     Brennertopfes     35 die Abschirmung für die zweite Lötstelle des       Thermoelementes    36.

   Die zweite Lötstelle liegt hier  in dem durch den     Brennertopf    34 und den Ofen  mantel gebildeten     Luftzuströmungsraum    38. Der  Fühler ragt dagegen in das Innere des     Brennertopfes     34, dem der Brennstoff von einem nicht darge  stellten Tank über das Ventil 39 und die Brenn  stoffleitung 40 zufliesst. Die einen     Verbrennungs-          luftkonvektionsstrom    über die zweite Lötstelle er  möglichenden Öffnungen sind in diesem Fall durch  die im Bereich der Lötstelle liegenden     Lufteinlässe     des     Brennertopfes    34 gebildet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Aus einem von der Brennerflamme beeinfluss ten Thermoelement und einem von diesem Thermo- element gesteuerten Regelventil für die Brennstoff zufuhr bestehende Sicherheitsvorrichtung für mit flüssigem Brennstoff betriebene Brenner, dadurch gekennzeichnet, dass zur Kühlung der zweiten Löt stelle des Thermoelementes der Bereich dieser Löt stelle durch eine Abschirmung gegen Wärmestrah len geschützt ist, wobei die Abschirmung in Zug richtung der Verbrennungsluft wenigstens eine, einen Verbrennungsluftkonvektionsstrom über diese Löt stelle ermöglichende Öffnung aufweist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch für einen Topfverdampferbrenner, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschirmung durch die Wandung des Bren- nertopfes gebildet wird. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschirmung aus einem um die zweite Lötstelle gelegten Rohr besteht. 3.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr an seinem luftaus- trittsseitigen Ende flachgedrückt und in diesem Be reich Mittel (30) zur Befestigung des Thermoele- mentes vorgesehen sind. 4. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr eine senkrecht zu seiner Achse stehende Abschlusswandung und eine diese und die benachbarten Rohrwandungsteile öff nende Reihe von in Achsrichtung verlaufenden Schlitzen aufweist.
    5. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr eine Länge von min destens 2 cm, vorzugsweise über 3 cm, besitzt. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der Thermo- elementspitze von der Befestigungsstelle des Thermo- elementes wenigstens 3 cm beträgt.
CH76460A 1959-02-27 1960-01-21 Sicherheitsvorrichtung für mit flüssigem Brennstoff betriebene Brenner CH379678A (de)

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