CH379731A - Wand, insbesondere Zwischenwand - Google Patents
Wand, insbesondere ZwischenwandInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B2/00—Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
- E04B2/74—Removable non-load-bearing partitions; Partitions with a free upper edge
- E04B2/82—Removable non-load-bearing partitions; Partitions with a free upper edge characterised by the manner in which edges are connected to the building; Means therefor; Special details of easily-removable partitions as far as related to the connection with other parts of the building
- E04B2/821—Connections between two opposed surfaces (i.e. floor and ceiling) by means of a device offering a restraining force acting in the plane of the partition
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Description
Wand, insbesondere Zwischenwand Die Erfindung bezieht sich auf eine Wand, ins besondere eine Zwischenwand, mit von flachen, eine Isolierstoffüllung aufweisenden Blechkästen gebilde ten, zwischen Stehern angeordneten Platten. Bisher wird aus den Stehern und allenfalls auch Querträgern eine steife Rahmenkonstruktion aufgebaut, an der dann erst die Platten meist mit Hilfe gesonderter Deckleisten befestigt werden. Die Herstellung einer solchen Wand ist daher verhältnismässig umständlich und zeitraubend, und es ist auch kaum möglich, eine einmal aufgestellte Wand rasch und ohne Be schädigung der Einzelteile zu demontieren oder an eine andere Stelle zu versetzen.
Demgegenüber bezweckt die Erfindung die Schaf fung einer Wand, die rasch aufgebaut und ebenso leicht und einfach demontiert bzw. verstellt werden kann, wobei sich eigene Befestigungsmittel für die Platten erübrigen.
Die Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass die zwischen seitlich vorragenden Deckleisten neben einanderliegender Platten eingesetzten Steher aus zwei riegelstangenartig nach oben und unten in Aussparungen der Deckel bzw. des Bodens schieb baren Teilen bestehen und an ihrem oberen Teil aufwärts, an ihrem unteren Teil abwärts gerichtete Seitenkrallen besitzen, mit denen sie in Fensteraus schnitte der Plattenseitenwände eingreifen.
Durch das Auseinanderschieben der beiden Steherteile wird also nicht nur eine Verankerung der Steher im Boden bzw. in der Decke erreicht, sondern es werden zu folge des Kralleneingriffes in die Fensterausschnitte der Platten letztere mit den Stehern und über diese auch untereinander verriegelt, so dass sich eine ein fache und rasche Montagemöglichkeit ergibt und auch das Abbauen der Wand leicht und rasch vor sich gehen kann. Es braucht keine steife Rahmen- konstruktion mehr errichtet zu werden, sondern es genügt, in den Boden und in die Decke entsprechende Aussparungen einzustemmen. Aus diesen Gründen ist es auch ohne Schwierigkeiten möglich, eine be stehende Wand an einen anderen Ort zu versetzen.
Um die beiden Steherteile auseinanderzuschieben bzw. aus den Aussparungen in Decke und Boden zurückzuziehen, können die beiden Steherteile an ihren einander zugekehrten Enden Zahnstangen profile aufweisen, mit denen eine zwischen ihnen liegende Zahnwalze oder dergleichen kämmt, die wenigstens an einer Seite mit einem für den Angriff eines Steckschlüssels geeigneten Zapfen durch ein Deckleistenloch greift. Durch Verdrehen der Zahn walzen mit Hilfe des Steckschlüssels können die Steherteile gegenläufig bewegt werden, wobei die Steherteile in dem Raum zwischen den Deckleisten und den Seitenwänden benachbarter Platten eine gute Führung finden.
Die ganze Konstruktion gleicht etwa der bekannten Fensterverriegelung, wobei aller dings der Unterschied besteht, dass gleichzeitig eine Verriegelung nach der Seite mit den anliegenden Platten erreicht wird.
Das Deckleistenloch kann gezahnt und eine auf den Zapfen der Zahnwalze aufsteckbare und mit dieser verschraubbare Sicherungskappe mit der Loch- zahnung angepasster Aussenverzahnung vorgesehen sein. Mit der Sicherungskappe kann daher die Zahn walze in jeder beliebigen Drehstellung fixiert und da mit die gesamte Verriegelungsstellung gesichert wer den. Nach Abnahme der Sicherungskappe kann der Zapfen für den Angriff des Steckschlüssels wieder frei zugänglich gemacht werden. .
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigen Fig. 1 und 2 eine Wand im Bereich des senk rechten Plattenstosses vor und nach der Verriegelung im Vertikalschnitt, Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie III-III der Fig. 1, Fig. 4 einen zur Wand normalen Vertikalschnitt in Wandmitte im grösseren Massstab, Fig. 5 einen waagrechten Schnitt nach der Linie V-V der Fig. 4,
Fig. 6 den Plattenstoss im Bereich der Zahnwalze in Ansicht und Fig. 7 einen senkrechten Querschnitt durch eine Platte nach der Linie VII-VII der Fig. 1.
Zwei Bleche 1, 2 sind zu einem flachen Kasten zusammengebogen und verschraubt bzw. verfalzt, wo bei die Falze 3, 4 seitlich vorragende Deckleisten bilden. Der Blechkasten besitzt eine Isolierstoffüllung 5 und wird als Wandplatte verwendet. Um die neben einanderstehenden Platten verbinden und in Decke und Boden verankern zu können, sind Steher 6, 7 vorgesehen. Jeder Steher besteht aus den beiden Teilen 6 und 7, wird von Vierkantrohren gebildet und weist an seinem oberen Teil 7 aufwärtsgerichtete Seitenkrallen 8 und an seinem unteren Teil 6 ab wärtsgerichtete Seitenkrallen 9 auf. Diese Seiten krallen sind aus aus dem Rohrmantel ausgestanzten Zungen geformt.
Die Seitenwände der Platten 1, 2 haben den Seitenkrallen 8, 9 entsprechende Fenster ausschnitte 10, in die die Krallen eingreifen können. Im Boden 11 und in der Decke 12 sind dem Steher querschnitt entsprechende Aussparungen 13 einge stemmt. Die beiden Stehterteile können nun riegel- stangenartig nach oben und unten in die Aussparun gen 13 geschoben werden, wobei die Zungen bzw. Seitenkrallen 8, 9 durch die Fensterausschnitte 10 hinter die Plattenseitenwände greifen (siehe Fig. 2), so dass sich eine sichere Verbindung der Platten mit dem Steher bzw. mit Boden und Wand ergibt.
Zur Verschiebung der Steherteile 8, 9, die im Raum zwischen den von den Falzen 3, 4 gebildeten Deckleisten und den Plattenseitenwänden eingesetzt und geführt sind, ist eine Zahnwalze 14 vorgesehen, die zwischen aus den Rohren 6, 7 an ihren zueinan der gerichteten Enden ausgestanzten Zahnstangen profilen 15, 16 liegt und mit diesen kämmt. Die Walze 14 weist zwei Vierkantzapfen 17 auf, die durch Löcher 18 der Seitenleisten bzw. Falze 3, 4 greifen.
Mit Hilfe eines Steckschlüssels kann die Walze ver dreht werden, was das gewünschte Auseinander schieben bzw. Zueinanderziehen der Steherteile 6, 7 zur Folge hat.
Die Deckleistenlöcher 18 sind gezahnt, und es ist auf die Zapfen 17 eine Sicherungskappe 19 aufsteckbar, die eine der Lochzahnung angepasste Aussenverzahnung aufweist. Die Kappe 19 wird mit der Walze 14 verschraubt. Durch die Kappe, die in die Lochverzahnung eingreift und den Vierkant zapfen 17 drehfest hält, wird eine ungewollte Walzen verdrehung und damit eine allfällige Entriegelung der ganzen Wand sicher verhindert. Nach Abnahme der beiden Sicherungskappen 19 kann hingegen die Zahnwalze 14 mit Hilfe eines Steckschlüssels unbe hindert verdreht werden.
In Fig. 5 ist ein aus einem Blechband gebogenes Abschlusselement, das die Wandkante bildet, dar gestellt. Dieses Abschlusselement wird so wie die Platten von Steher gehalten. Es ist selbstverständlich, dass die erfindungsgemässe Konstruktion auch für Aussenwände geeignet ist, wenn Gummi oder Kunst stoffdichtungen eingeklemmt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Wand, insbesondere Zwischenwand, mit von fla chen, eine Isolierstoffüllung aufweisenden Blech kästen gebildeten, zwischen Stehern angeordneten Platten, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen seitlich vorragenden Deckleisten (3, 4) nebeneinander liegender Platten (1, 2) eingesetzten Steher aus zwei riegelstangenartig nach oben und unten in Aussparun gen (13) der Decke (12) bzw. des Bodens (11) schieb baren Teilen (6, 7) bestehen und an ihrem oberen Teil aufwärts, an ihrem unteren Teil abwärts gerich tete Seitenkrallen (8, 9) besitzen, mit denen sie in Fensterausschnitte (10) der Plattenseitenwände ein greifen. UNTERANSPRÜCHE 1.Wand nach dem Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die beiden Steherteile (6, 7) an ihren einander zugekehrten Enden Zahnstangenprofile (15, 16) aufweisen, mit denen eine zwischen ihnen liegende Zahnwalze (14) kämmt, die wenigstens an einer Seite mit einem für den Angriff eines Steck schlüssels geeigneten Zapfen (17) durch ein Deck leistenloch (18) greift. 2. Wand nach dem Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Deck leistenloch (18) gezahnt und eine auf den Zapfen (17) der Zahnwalze (14) aufsteckbare und mit dieser verschraubbare Sicherungskappe (19) mit der Loch- zahnung angepasster Aussenverzahnung vorgesehen ist. 3.Wand nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Steherteile (6, 7) aus einem Profilrohr be stehen und die Seitenkrallen durch aus dem Rohr mantel ausgestanzte, entsprechend abgebogene Zun gen (8, 9) gebildet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT462259A AT214119B (de) | 1959-06-24 | 1959-06-24 | Wand, insbesondere Zwischenwand |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH379731A true CH379731A (de) | 1964-07-15 |
Family
ID=3566285
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH621860A CH379731A (de) | 1959-06-24 | 1960-05-30 | Wand, insbesondere Zwischenwand |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT214119B (de) |
| CH (1) | CH379731A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| ITTO20090728A1 (it) * | 2009-09-23 | 2011-03-24 | Codex S R L | Attrezzo per mettere in posa un profilo angolare per spigolo |
-
1959
- 1959-06-24 AT AT462259A patent/AT214119B/de active
-
1960
- 1960-05-30 CH CH621860A patent/CH379731A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| ITTO20090728A1 (it) * | 2009-09-23 | 2011-03-24 | Codex S R L | Attrezzo per mettere in posa un profilo angolare per spigolo |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT214119B (de) | 1961-03-27 |
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