CH379854A - Stossmuffe zum Verbinden eines Wellrohres mit einem andern Rohr - Google Patents
Stossmuffe zum Verbinden eines Wellrohres mit einem andern RohrInfo
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Description
Stossmuffe zum Verbinden eines Wehrohres mit einem andern Rohr Es ist bekannt, zwei Plastikrohre unter sich oder ein Plastikrohr mit einem Metallrohr mittels einer Stossmuffe zu verbinden. Es wurde schon vorgeschla gen, Stossmuffen zu diesem Zweck aus dünnwandi gem Metallrohr herzustellen und mit in Gruppen ange ordneten Zähnen zu versehen, die dadurch gebildet sind, dass aus dem Rohr gerissene Lappen nach innen gebogen sind. Solche Zähne können auf einer Schrau benlinie liegen und Teile eines Gewindes bilden. Sie können aber auch auf parallelen Umfangslinien liegen. In beiden Fällen können die zu verbindenden Rohre infolge der Elastizität der Muffe in diese eingestossen werden. Die Zähne schneiden sich in das Plastikrohr ein und verhindern ein Herausziehen desselben.
Liegen die Zähne auf einer Schraubenlinie, so kann ein Pla stikrohr herausgeschraubt werden. Solche Stossmuffen sind auch geeignet zur Verbindung eines Plastikrohres mit einem Metallrohr, wobei letzteres glatt oder mit einem Gewinde versehen sein kann.
Plastikrohre haben eine relativ dicke Rohrwand um die erforderliche Festigkeit zu gewährleisten und sind nur mit relativ grossem Krümmungsradius bieg bar. In der Elektroinstallationstechnik sind leichte und mit kleinem Krümmungsradius biegbare Rohre erfor derlich und mit Vorteil werden Plastik-Wellrohre ver wendet.
Stossmuffen der erwähnten Art sind zur Ver bindung von Plastik-Wellrohren nicht geeignet, da sie zu wenig Elastizität aufweisen, um die Zähne hinrei chend in die Wellungen des Plastikrohres eingreifen zu lassen und keinen genügenden Halt gegen das Her ausziehen eines Wehrohres bieten.
Die Erfindung betrifft eine Stossmuffe zum Ver binden eines Wehrohres mit einem andern Rohr, aus einem dünnwandigen etwa in der halben Länge mit einer längs des Umfanges verlaufenden Sicke versehe- nen Rohr mit nach innen stehenden Zähnen, die ein Einstossen der zu verbindenden Rohre gestatten und ein Ausziehen verhindern. Die Stossmuffe ist dadurch gekennzeichnet, dass nach Mantellinien verlaufende Schlitze mehrere am Umfang gleichmässig verteilte Zungen bilden und jede Zunge mindestens einen nach innen gerichteten Zahn aufweist.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden an hand der Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigen Fig. 1 eine aufgeschnittene Stossmuffe, welche zwei Webrohre verbindet<B>;</B> Fig. 2 eine teilweise aufgeschnittene Stossmuffe, welche ein Wellrohr mit einem glatten Rohr verbin det ; Fig. 3 ein Seitenriss zu den Fig. 1 und 2 ; Fig. 4, 6, 8 verschiedene Zahnformen in grösse- rem Masstab ; Fig. 5, 7 und 9 die zugehörigen Grundrisse.
Im Ausführungsbeispiel Fig. 1 sind zwei Well- rohre 11, 12 durch eine Stossmuffe 13 miteinander verbunden. Die Stossmuffe besteht aus einem dünn wandigen Rohr, das in der halben Länge eine Sicke 14 aufweist, bis zu welcher die Rohre 11 und 12 in die Muffe eingestossen werden können. In beiden Muffenhälften sind nach Mantellinien verlaufende 'Schlitze 15 angebracht, welche drei am Umfang gleichmässig verteilte Zungen 16 bilden. In diese Zungen sind nach innen stehende Zähne 17 einge presst, die in die Wellung des eingestossenen Rohres greifen.
Die Zungen können eine solche Länge auf weisen, dass eine hinreichende Federung ohne blei bende Deformation bei der 'Einstossung eines Well- rohres gewährleistet ist.
Das Wehrohr soll immer in der Mitte eines Wul stes abgeschnitten sein. Der Abstand des ersten Zah nes von der Sicke ist so gewählt, dass dieser Zahn nicht in die erste sondern in die zweite (rechte Hälfte in Fig. 1) oder in die dritte Rille des Wellrohres (linke Hälfte in Fig. 1) zu liegen kommt. Der Rand der Stossmuffe ist etwas geweitet, damit das Wellrohr sich leicht in die Muffe einführen lässt.
Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 sind ein Well- rohr 11 und ein glattes Rohr 18 durch eine Stoss- muffe 13 miteinander verbunden. Die linke Hälfte der Stossmuffe ist wie für die rechte Hälfte der Fig. 1 beschrieben ausgebildet, während die rechte Hälfte 13a drei am Umfang gleichmässig verteilte Gruppen von Zähnen 19 aufweist, welche Zähne dadurch ge bildet sind, dass aus dem dünnwandigen Rohr der Stossmuffe U-förmige Lappen gerissen und schräg nach innen gestellt sind.
Die an den Zungen 16 angebrachten Zähne 17 können durch Wellung der Zunge 16 gebildet sein, wobei die Zahnabstände mit den Rillenabständen des Wellrohres übereinstimmen. Dabei können die beiden Flanken eines jeden Zahnes gleiche Neigung zur Rohrwand haben, wie in Fig. 4 dargestellt ist, oder die beiden Flanken können verschiedene Neigung haben, um dem Einstossen eines Wellrohres weniger Widerstand zu bieten als dem Ausziehen.
In den Fig. 6 und<B>7</B> ist eine weitere unsymmetri sche Zahnform veranschaulicht. Die Zunge 16 ist symmetrisch gewellt, aber an jedem Zahn 17 ist ein U-förmiger Lappen 20 herausgerissen, der nach der Wellung der Zunge eine scharfe vorstehende Kante 21 bildet.
Die Zunge 16 kann auch nur einen Zahn 22 auf weisen, wie in den Fig. 8 und 9 veranschaulicht ist, indem die Zunge 16 am gegen die Sicke 14 gelegenen Ende durchgeschnitten und das freie Ende nach innen gebogen ist.
Die Stossmuffe kann aus dünnwandigem Stahl rohr bestehen. Das Wehrohr kann aus Metall oder Plastik sein. Auch glatte Rohre können aus Metall oder Plastik bestehen. Die Stossmuffe kann auch aus Plastikrohr hergestellt sein.
Die Rohrverbindung kann dicht gemacht werden, wenn an der Sicke 14 der Stossmuffe ein Dichtungs ring eingelegt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Stossmuffe zum Verbinden eines Wellrohres mit einem andern Rohr, aus einem dünnwandigen etwa in der halben Länge mit einer längs des Umfanges verlaufenden Sicke: versehenen Rohr mit nach innen stehenden Zähnen, die ein Einstossen der zu verbin denden Rohre gestatten und ein Ausziehen verhin dern, dadurch gekennzeichnet, dass nach Mantellinien verlaufende Schlitze mehrere am Umfang gleichmäs- sig verteilte Zungen bilden und jede Zunge minde stens einen nach innen gerichteten Zahn aufweist. UNTERANSPRÜCHE 1. Stossmuffe nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Zungen zur Bildung von Zäh nen gewellt sind. 2.Stossmuffe nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass in die Zungen U-förmige Lappen eingerissen sind und die durch die Wellung gebildeten Zähne auf einen Teil ihrer Breite in der Einstossrich- tung scharfkantig schräg nach innen vorstehen. 3. Stossmuffe nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass jede Zunge am gegen die Sicke gelegenen Ende durchgeschnitten und das Zungenende zur Bildung nur eines Zahnes schräg nach innen ge bogen ist. 4.Stossmuffe nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass sie zur Verbindung von zwei Wellrohren an beiden Muffenhälften Zungen mit min destens je einem Zahn aufweist. 5. Stossmuffe nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass sie zur Verbindung eines Weh rohres mit einem glattwandigen Rohr nur an der einen Muffenhälfte Zungen mit mindestens einem Zahn aufweist und die andere Muffenhälfte mit in Gruppen angeordneten und aus scharfkantigen, nach innen gebogenen Lappen gebildeten Zähnen versehen ist. 6.Stossmuffe nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass sie aus Plastikrohr besteht.
Priority Applications (2)
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