CH379924A - Axialkolbenmaschine mit durch Drucköl geschmiertem Axiallager - Google Patents

Axialkolbenmaschine mit durch Drucköl geschmiertem Axiallager

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CH379924A
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grooves
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axial
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CH7761559A
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U Dr Thoma Jean
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U Dr Thoma Jean
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B1/00Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders
    • F04B1/12Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders having cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main shaft axis
    • F04B1/20Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders having cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main shaft axis having rotary cylinder block
    • F04B1/2014Details or component parts
    • F04B1/2042Valves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description


      Axialkolbenmaschine    mit durch     Drucköl    geschmiertem     Axiallager       Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Axial  kolbenmaschinen, insbesondere     Axialkolbenpumpen.     Für die Aufnahme der auftretenden axialen Kräfte  zwischen Zylinderblock und Verteiler ist     es    bekannt,  ausserhalb der Steuerschlitze ein getrenntes     Axiallager     vorzusehen. Bei den hohen Belastungen dieses Axial  lagers bei hohen Drücken ist es notwendig, dieses  Lager entweder als Kugel- oder Rollenlager auszu  führen oder aber als Gleitlager mit Schmierung durch  Drucköl auszubilden.

   Es ist weiterhin bekannt, das       Axiallager    durch aus der Druckleitung der Maschine  entnommenes Öl zu schmieren, wobei innerhalb des       Axiallagers    angebrachte     Drosselnuten    die     Ölzufuhr     regulieren. Die Nachteile dieser Konstruktion sind  die schwierige Ausführung der auf grossem Radius  liegenden und deshalb grossen Gleitgeschwindigkeiten  ausgesetzten Drosselnuten sowie die mangelnde Si  cherheit gegen zu starke Ölzufuhr bei beginnendem  einseitigen Abheben des Zylinderblockes vom Vertei  ler.

   Der Nachteil der Verwendung von Rollenlagern  ist allgemein die geringere stossweise     überlastbarkeit     der Rollenlager gegenüber Gleitlagern sowie speziell  bei dieser Anwendung die zur Vermeidung grosser       Leckverluste    unbedingt notwendige Genauigkeit der  Sitze des Rollenlagers, welche sich nur bei sorgfälti  ger Verwendung von hochwertigen Maschinen errei  chen lässt.  



  Bei diesem Stand der Technik weist die Erfindung  einen Weg, wie an einer     Axialkolbenmaschine    mit  zwischen Zylinderblock und Verteiler gelegenem und  durch Drucköl     geschmiertem        Axiallager    die Schwie  rigkeiten behoben werden können. Nach der vorlie  genden Erfindung wird vorgeschlagen, dass Drucköl  durch Bohrungen in der Umgebung der Steuerschlitze  aus diesen entnommen und dem     Axiallager    zugeführt  wird. Die Drosselung und Dosierung des     Ölzuflusses     zu dem     Axiallager    kommt also zwischen der fest-    stehenden Dichtfläche des Verteilers und der rotieren  den Dichtfläche des Zylinderblockes zustande.

   Die       Dichtflächen    und insbesondere die inneren Dichtflä  chen können sich auf einem wesentlich kleineren Ra  dius um die Drehachse     befinden    als das     Axiallager,    so  dass sie     infolge    der geringeren Gleitgeschwindigkeit  viel weniger der Abnutzung ausgesetzt sind.

   Zur Er  höhung der     Stabilität    des     im    allgemeinen nachgiebig  gegenüber dem Verteiler aufgehängten     Zylinderblok-          kes    ist es     vorteilhaft,    auf der Fläche des     Axiallagers          taschen-    oder putenförmige     Vertiefungen        anzubringen,     von welchen wenigstens ein Teil über die Entnahme  bohrungen mit Drucköl aufgefüllt wird.

   Die Erhö  hung der Stabilität kommt dann dadurch zustande,  dass bei beginnendem einseitigem Abheben des Zy  linderblockes, wie es in der Praxis am meisten vor  kommt, zwischen den Nuten auf dem     Axiallager    und  dem     Zylinderblock    ein Spalt gebildet wird, welcher  infolge seiner Lage auf grösserem Radius viel schnel  ler anwächst als der entsprechende auch auf den  Dichtflächen entstehende Spalt, so dass infolge des  verstärkten Abflusses aus den Nuten der Druck in  denselben sinkt. Die dadurch entstehenden hydrauli  schen     Kräfte    stellen sich einem weiteren Abheben des       Zylinderblockes    entgegen und verbessern daher dessen  Stabilität erheblich.  



  Zur besseren und reichlicheren Dosierung des Öl  zuflusses zum     Axiallager    insbesondere bei Pumpen       mit    hohen     Drehzahlen    kann es in weiterer Ausgestal  tung der vorliegenden Erfindung     vorteilhaft    sein,       Drosselnuten    auf einer der Dichtflächen so anzubrin  gen, dass sie eine gedrosselte Ölverbindung zwischen  den Steuerschlitzen und den     Entnahmebohrungen    her  stellen. Bei dieser Ausführungsform sind die     im          allgemeinen    sehr feinen     Drosselnuten    der geringeren  Gleitgeschwindigkeiten wegen viel weniger der Ab  nützung unterworfen.

        Eine weitere Verbesserung     kann    dadurch erzielt  werden, dass man die     Drosselnuten    von den Steuer  schlitzen ausgehend nur bis in die Nähe der Entnah  mebohrungen     heranführt,    und dass     dafür    gesorgt  wird, dass die fehlende Verbindung zwischen den  Drosselnuten und den Entnahmebohrungen in     inter-          mittierender    Weise hergestellt wird.

   Der     Vorteil    dieser  Anordnung ist, dass man     infolge    der     intermittierenden     Wirksamkeit die Drosselnuten mit entsprechend     ver-          grössertem    Querschnitt ausführen kann. Die     intermit-          tierende    Verbindung kann z. B. durch eine Anzahl in  geeigneter Lage auf dem Zylinderblock angebrachter  Löcher oder Vertiefungen hergestellt werden, wobei  diese Vertiefungen infolge der Rotation des Zylinder  blockes über dem Verteiler von Zeit zu Zeit eine  Verbindung     zwischen    den Drosselnuten und den Ent  nahmebohrungen herstellen.  



  Zur Erzielung einer leichteren     Herstellbarkeit    der       Drosselnuten    ist es von grossem Vorteil, diesen Nuten  die Form von Ringnuten zu geben, oder auch von  Segmenten von Ringnuten, wobei der fehlende Teil  der     Ringnut    auf die Steuerschlitze zu liegen kommt.  Auf diese Weise wird die Schwierigkeit des Auslaufes  des     Schneidewerkzeuges    in eleganter Weise umgangen.

    Besonders     vorteilhaft    ist es, wenn man die unvollstän  digen Ringnuten, von den Steuerschlitzen ausgehend,  so     ausführt,    dass sie die Entnahmebohrungen     um-          schliessen,    ohne sie zu     berühren,    und dass man eine       intermittierende    Verbindung z. B. in der beschriebe  nen Weise     zwischen    den Ringnuten und den Entnah  mebohrungen herstellt.  



  Verschiedene Ausführungsbeispiele der vorliegen  den     Erfindung    sind in den     Fig.    1-4 der Zeichnung       dargestellt.    Die     Fig.    1 und 2 beziehen sich auf eine       Axialkolbenpumpe    mit dem     Zylinderblock    1, den  Kolben 2 mit Kolbenstangen und     kugelförmigen     Köpfen und den Steuerkanälen 3 und dem Verteiler 4  mit den Steuerschlitzen 5 und der Zu- und Abführung  5a des     Öles.    Zur     Begrenzung    des Druckfeldes um die       Steuerschlitze    dient die Ringnut 7 und die mittlere       Vertiefung    8,

   welche durch nicht gezeichnete Verbin  dungen     entleert    werden. Die Dichtung des     unter     Druck stehenden Steuerschlitzes geschieht also auf  den     Flächen    zwischen den     Steuerschlitzen    5 und der       Ringnut    7 bzw. der Vertiefung B.  



  Weiter sind die Bohrungen 9 vorgesehen, welche  das Drucköl, wie hier gezeichnet, den inneren Dicht  flächen entnehmen und über     Schmierkanäle    10 dem       Axiallager    11 zuführen. Die Lagerfläche ist hier mit       rverschiedenen        Vertiefungen    ausgerüstet, dergestalt,  dass in jede Vertiefung ein     Schmierkanal    10 einmün  det; aber es     kann    auch     vorteilhaft    sein, mehr Vertie  fungen als     Schmierkanäle    vorzusehen.

   Für eine       reichlichere        Dosierung    des Zulaufes des Öles zu den       Entnahmebohrungen    9 ist es     vorteilhaft,    entweder  gerade     Drosselnuten    oder     ringförmige    Drosselnuten  13 vorzusehen.  



  In vielen Fällen ist es weiterhin vorteilhaft, die       Drosselnuten    nicht ganz an die Entnahmebohrungen  heranzuführen, sondern in einer gewissen Entfernung    davon enden zu lassen, wie in     Fig.    3 bei 14 darge  stellt ist. Die fehlende Verbindung zwischen Drossel  nute und Entnahmebohrungen wird dann z. B. durch  eine Anzahl Löcher im     rotierenden        Zylinderblock    in       intermittierender    Weise hergestellt.

   Besonders     vorteil-          haft    ist es schliesslich, die Drosselnuten ringförmig  auszuführen,     derart,    dass sie die Entnahmebohrungen  umschliessen, wie in     Fig.    4 bei 15 dargestellt ist. Die  Verbindung zwischen den Drosselnuten und den Ent  nahmebohrungen kann wie oben beschrieben herge  stellt werden.  



  Es ist auch möglich und kann unter Umständen       vorteilhaft    sein, die Entnahmebohrungen mit oder  ohne     Vertiefungen    im Zylinderblock anzubringen.  Eventuelle Drosselnuten würde man dann auch im  Zylinderblock anbringen, wobei nach Wunsch eine       intermittierende    Verbindung durch entsprechende  Vertiefungen im Verteiler hergestellt werden kann.  



  Weiterhin ist es möglich die Entnahmebohrungen  z. B. im Zylinderblock und die Vertiefungen z. B. im       Verteiler        anzuordnen.    Schliesslich ist es möglich, die  Entnahmebohrungen z. B. im Zylinderblock und die       Drosselnuten    z. B. im     Verteiler    derart anzuordnen,  dass die Entnahmebohrungen mit den Drosselnuten  infolge ihrer relativen Rotation ohne Verwendung von  zusätzlichen     Vertiefungen    in     intermittierender    Weise  in Verbindung stehen.  



       Endlich    ist es möglich, die     Vertiefungen    der La  gerfläche als eine Ringnut 16 auszubilden, welche  eine     dosierte    Verbindung zwischen den durch     Druck-          öl    auf der Druckseite der Pumpe aufgefüllten Vertie  fungen und den auf der Saugseite befindlichen Ver  tiefungen herstellt. Auf diese Weise wird auf jeden  Fall für eine ausreichende Schmierung der zwar im  allgemeinen viel weniger belasteten Saugseite der  Pumpe gesorgt.  



  Die beschriebenen Konstruktionen erlauben in  folge der zuverlässigen und     dosierbaren    Schmierung  des     Axiallagers,    sehr hoch belastbare     Axialkolben-          pumpen    zu bauen. Die hier beschriebenen     Axialkol-          benpumpen    lassen sich auch als     Ölmotoren    verwen  den.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Axialkolbenmaschine mit durch Drucköl ge schmiertem Axiallager zwischen Verteiler und Zylin derblock, dadurch gekennzeichnet, dass Drucköl durch Bohrungen in der Umgebung der Steuer schlitze aus diesen entnommen und dem Axiallager zugeführt wird.
    UNTERANSPRüCHE 1. Axialkolbenmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Fläche des Axiallagers ringförmig ausgeführt ist, und dass sich auf der Ring fläche taschen- oder nutenförmige Vertiefungen be finden, von welchen wenigstens ein Teil über die Bohrungen mit Drucköl aufgefüllt wird.
    2. Axialkolbenmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere Dros- selnuten auf einer Dichtfläche zwischen Steuerschüt zen und den Entnahmebohrungn angebracht sind, um einen reichlicheren Ölzufluss zu den Entnahmeboh rungen zu bewirken. 3. Axialkolbenmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Drosselnuten die Form von Ringnuten oder Segmenten von Ringnuten haben.
    4. Axialkolbenmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Drosselnuten die Steuerschlitze mit den Entnahmebohrungen nur teil weise verbinden, und dass dafür gesorgt ist, dass die fehlende Verbindung zwischen den Drosselnuten und Entnahmebohrungen oder Steuerschlitzen in intermit- tierender Weise hergestellt wird.
    5. Axialkolbenmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Drosselnuten die Form von Segmenten von Ringnuten haben, welche, von den Steuerschlitzen ausgehend, die Entnahmeboh rungen umschliessen, und dass dafür gesorgt ist, dass eine Verbindung in intermittierender Weise zwischen den Drosselnuten und den Entnahmebohrungen her gestellt wird.
    6. Axialkolbenmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Drosselnuten auf den Dichtflächen des Zylinderblockes und die Entnahme bohrungen auf den entsprechenden Dichtflächen des Verteilers angebracht sind, derart, dass infolge der Rotation des Zylinderblockes gegenüber dem Vertei ler nur eine intermittierende Verbindung zwischen den Drosselnuten und den Entnahmebohrungen besteht.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1999060269A1 (de) * 1998-05-15 1999-11-25 Hawe Inline Hydraulik Gmbh Axialkolbenpumpe
CN113250921A (zh) * 2020-02-13 2021-08-13 罗伯特·博世有限公司 呈斜盘结构形式的静液压的轴向活塞机

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WO1999060269A1 (de) * 1998-05-15 1999-11-25 Hawe Inline Hydraulik Gmbh Axialkolbenpumpe
CN113250921A (zh) * 2020-02-13 2021-08-13 罗伯特·博世有限公司 呈斜盘结构形式的静液压的轴向活塞机
CN113250921B (zh) * 2020-02-13 2026-02-03 罗伯特·博世有限公司 呈斜盘结构形式的静液压的轴向活塞机

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