CH380221A - Elektrische Befehls-Schaltungsanordnung - Google Patents

Elektrische Befehls-Schaltungsanordnung

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CH380221A
CH380221A CH914260A CH914260A CH380221A CH 380221 A CH380221 A CH 380221A CH 914260 A CH914260 A CH 914260A CH 914260 A CH914260 A CH 914260A CH 380221 A CH380221 A CH 380221A
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Osswald Hans
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    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B1/00Control systems of elevators in general
    • B66B1/02Control systems without regulation, i.e. without retroactive action
    • B66B1/06Control systems without regulation, i.e. without retroactive action electric

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Keying Circuit Devices (AREA)

Description


  Elektrische     Befehls-Schaltungsanordnung       Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine  elektrische     Befehls-Schaltungsanordnung,    mit einer  Gruppe von alternativ zu betätigenden Hauptgeber  kontaktstellen, die je über eine zugeordnete Steuer  leitung je ein zugeordnetes     Hauptempfängerorgan    zu  steuern haben, wobei mittels einer Hauptkontaktstelle  oder einer Nebenkontaktstelle wenigstens ein weiteres  Empfängerorgan von der Geberseite aus zu steuern  ist.  



  Es kann sich dabei beispielsweise um eine Aufzug  steuervorrichtung handeln, die alternativ aufwärts  oder abwärts zu steuern ist, wobei wahlweise je ein  Schnellgang für die entsprechende Richtung einschalt  bar ist.  



  Dabei ist es von grosser Wichtigkeit, dass die Zahl  der benötigten Steuerleitungen möglichst     gering    ge  halten werden kann.  



  Die Erfindung geht von der bekannten Tatsache  aus, dass von einer Zahl von Steuerbefehlen häufig  nur ein Teil gleichzeitig gegeben werden muss. Durch  Zusammenfassung der nicht gleichzeitig auftretenden  Steuerbefehle zu Gruppen und     Hintereinanderschal-          tung    der Gruppen, geordnet nach Anzahl Steuer  befehlen, lassen sich bei n Steuerbefehlen in der ersten  Gruppe mit n Steuerleitern maximal
EMI0001.0007  
   Steuer  befehle übertragen. Dabei muss in jeder folgenden  Gruppe die Zahl der möglichen, nicht gleichzeitig auf  tretenden Steuerbefehle um 1 kleiner als in der vor  herigen sein.  



  Die erfindungsgemässe Schaltungsanordnung ist  dadurch gekennzeichnet, dass die     Hauptempfänger-          organc    je mit von ihnen betätigten Hilfskontakten  zum Einschalten der Steuerleitung eines anderen,  nicht betätigten     Hauptempfängerorgans    zwischen das  weitere Empfängerorgan und eine Hauptkontaktstelle  oder eine Nebenkontaktstelle versehen sind.    So können beispielsweise in einer Schaltungs  anordnung zwei alternativ zu betätigende Haupt  empfängerorgane zwei zugehörige Steuerleitungen und  zwei geberseitige Hauptkontaktstellen, sowie ein  wahlweise zusätzlich zu betätigendes     Nebenempfän-          gerorgan    vorgesehen sein.

      In Weiterführung dieses     Prinzipes    kann vorge  sehen werden, den alternativ zu betätigenden Neben  empfangsorganen weitere     Nebenempfangsorgane    einer  weiteren Ordnung zuzuordnen, ohne dass dabei die  Zahl der Steuerleitungen vergrössert werden müsste.

    Dies führt zu einer beispielsweisen Schaltungsanord  nung mit n alternativ zu betätigenden Hauptempfän  gern, n Steuerleitungen und n geberseitigen Haupt  kontaktstellen sowie n-1 alternativ zu     betätigenden     Nebenempfängern erster Ordnung mit n-1     zugeord-          neten    geberseitigen Nebenkontaktstellen erster Ord  nung, n-2 alternativ zu betätigenden Nebenempfän  gern zweiter Ordnung, mit n-2 zugeordneten  geberseitigen Nebenkontaktstellen zweiter Ordnung  usw., bei welcher die geberseitigen Hauptkontakt  stellen zusätzlich n-1 Zusatzkontakte und die  Nebenkontaktstellen erster Ordnung n-2     Zusatz-          kontakte    aufweisen usw.,

   wobei die n Steuer  leitungen geberseitig sowohl je direkt über die  Hauptkontaktstellen als auch über einer deren Zu  satzkontakte und eine Nebenkontaktstelle der ersten  Ordnung als ferner auch über weitere Zusatzkontakte  der Hauptkontaktstellen und Zusatzkontakte der  Nebenkontaktstellen erster Ordnung sowie die Neben  kontaktstellen der zweiten Ordnung mit einer gemein  samen     Stromrückführungsleitung        verbindbar    sind  usw.,

   während die     Hauptempfängerorgane    mit     Hilfs-          kontakten    zur     Anschaltung    von     rz-1        Hilfsleitungen     erster Ordnung an die je n-1 Steuerleitungen der nicht  benützten     Hauptempfängerorgane    in zyklischer Ver-           tauschung    versehen sind,

   wie auch die     Nebenempfän-          gerorgane    erster Ordnung mit Hilfskontakten zur       Anschaltung    der Hilfsleitungen der     1z-2    nicht be  nützten Nebenempfänger erster Ordnung in zyklischer  Vertauschung an n-2 Hilfsleitungen zweiter Ordnung  versehen sind usw.  



  Die Erfindung wird durch verschiedene Schal  tungsbeispiele anhand der beiliegenden Zeichnungen  erläutert, und zwar zeigen:  die     Fig.    1 bis 4 verschiedene Schaltungsanord  nungen zur Fernsteuerung der Drehrichtung und  Drehzahl eines     Drehstromasynchronmotors    mit zwei       Statorwicklungen    verschiedener     Polzahl,    wobei       Fig.    1 eine bekannte Schaltungsanordnung bei  Verwendung von zwei zweistufigen     Druckknopf-          schaltern,

            Fig.    2 ein     Ausführungsbeispiel    der erfindungs  gemässen Schaltungsanordnung bei Verwendung von  zwei zweistufigen     Druckknopfschaltern,          Fig.    3 ein     Ausführungsbeispiel    der erfindungs  gemässen Schaltungsanordnung bei Verwendung von  zwei gewöhnlichen     Druckknopfkontakten,          Fig.    4 ein     Ausführungsbeispiel    der erfindungs  gemässen Schaltungsanordnung bei Verwendung von  drei gewöhnlichen     Druckknopfkontakten    zeigt, wäh  rend in der       Fig.    5 eine erweiterte allgemeine Anwendung des  Erfindungsgedankens dargestellt ist.

    



  In     Fig.    1 ist mit     RSTO    das Drehstromnetz be  zeichnet, an dessen Phasenleiter R und     Nulleiter    0  die Schaltungsanordnung angeschlossen ist. 1 ist das  Gebergerät und 2 das Empfängergerät. Im Geber  gerät 1 befinden sich die beiden zweistufigen Druck  knöpfe 3 und 4, welche in bekannter Weise gegen  seitig derart mechanisch verriegelt sind, dass die  Schliessung des einen die Öffnung des anderen er  zwingt oder voraussetzt. Sie überbrücken je in der  ersten     Druckstellung    die Kontaktstellen 3.1 bzw. 4.1  und in der Tiefdruckstellung dazu noch die Kontakt  stellen 3.2 bzw. 4.2. Im Empfängergerät 2 befinden  sich die Schaltschütze 5, 6 und 7.

   Ihre nichtgezeich  neten Hauptkontakte liegen in der Zuleitung eines  polumschaltbaren     Drehstromasynchronmotors.    5 und  6 sind die     Drehrichtungs-Unischaltschütze.    Schütz 7  bestimmt die Drehzahl des Motors,     indem    in der  Ruhestellung desselben die hochpolige, in der Arbeits  stellung die niederpolige     Statorwicklung    eingeschaltet  ist. 5.1 ist ein Ruhekontakt des Schaltschützes 5,  6.1 ein Ruhekontakt des Schaltschützes 6. 8, 9 und  10 sind die Steuerleiter.  



  Die bekannte Schaltungsanordnung nach     Fig.    1  arbeitet wie folgt: Durch Betätigung des Druck  knopfes 3 wird in der ersten Druckstellung über den  Steuerleiter 8 das Schaltschütz 5 erregt. Dies bewirkt  ein Einschalten des     Drehstrommotors    z. B. im Links  sinn mit der dem abgefallenen Schaltschütz 7 ent  sprechenden kleineren Drehzahl. Wird durch Tief  drücken des     Druckknopfes    3 auch der Kontakt 3.2  geschlossen, so zieht das Schaltschütz 7 an. Der  Motor wird dadurch auf die dem angezogenen    Schaltschütz entsprechende höhere Drehzahl umge  schaltet. Analog arbeitet die Schaltungsanordnung  beim Betätigen des Druckknopfes 4 für die andere  Drehrichtung des Motors.

   Bei dieser Schaltungs  anordnung wird also der Steuerbefehl für die eine  oder andere Drehrichtung über die Leiter 8 oder 9,  der Steuerbefehl für grössere Drehzahl über den  Steuerleiter 10 gegeben.  



  Das in     Fig.2    dargestellte Ausführungsbeispiel  einer erfindungsgemässen Schaltungsanordnung weist  zum Unterschied der in     Fig.    1 dargestellten bekannten  Schaltungsanordnung nur noch zwei Steuerleiter 8  und 9 auf. Die beiden Schaltschütze 5 und 6 besitzen  noch je einen     Hilfsarbeitskontakt    5.2 bzw. 6.2. Der  Arbeitskontakt 5.2 ist dabei zwischen Steuerleiter 9  und Schaltschütz 7, der Arbeitskontakt 6.2 in eine  Verbindung zwischen Steuerleiter 8 und Schaltschütz  7 eingebaut. Im Gebergerät 1 ist der Kontakt 4.2  des Druckknopfes 4 parallel zum Kontakt 3.1 des  Druckknopfes 3 und analog Kontakt 3.2 parallel zum  Kontakt 4.1 geschaltet.  



  Die erfindungsgemässe Schaltungsanordnung nach       Fig.    2 arbeitet folgendermassen: Wird z. B. der Druck  knopf 4 in die erste Druckstellung betätigt, so zieht  beim Schliessen des Kontaktes 4.1 das Schaltschütz 6.  Der Motor wird dadurch in der ersten Drehzahlstufe  mit Rechtsdrehung eingeschaltet. Der Ruhekontakt  6.1 des Schaltschützes 6 unterbricht dabei die Ver  bindung zwischen Steuerleiter 8 und Erregerspule vom  Schaltschütz 5. Gleichzeitig wird durch den Arbeits  kontakt 6.2 die Erregerspule des Schaltschützes 7  an den Steuerleiter 8 angelegt. Beim Tiefdrücken  des     Druckknopfes    4 schliesst auch Kontakt 4.2, wo  durch die Erregerspule des     Schaltschützes    7 über den  Steuerleiter 8 und den geschlossenen Kontakt 6.2  Strom erhält.

   Damit wird der Motor auf die zweite  Drehzahlstufe geschaltet. Analog wird beim Betätigen  des     Druckknopfes    3 in der ersten     Druckstellung    Kon  takt 3.1 geschlossen, wodurch Schaltschütz 5 an  zieht, Ruhekontakt 5.1 öffnet und Arbeitskontakt  5.2 schliesst. Der Motor wird dabei im     Linksdrehsinn     in der ersten Drehzahlstufe eingeschaltet und die  Verbindung von der Erregerspule des Schaltschützes  7 zum Steuerleiter 9 hergestellt. Wird der Druckknopf  3 in die     Tiefdruckstellung    gebracht, so wird die  Erregerspule des Schaltschützes 7 über den Steuer  leiter 9     gespiesen.    Der Motor geht dabei in die zweite  Drehzahlstufe über.  



  Aus der Gegenüberstellung der Schaltungsanord  nungen nach den     Fig.    1 und 2 ist der Erfindungs  gedanke klar ersichtlich. Anstelle des besonderen  Steuerleiters 10 für den Drehzahlbefehl wird immer  der Nichtbenützte der beiden     Drehrichtungsbefehl-          Steuerleiter    zur Übertragung des Drehzahlbefehls ver  wendet.  



  Die in den     Fig.    3 und 4 dargestellten Empfänger  geräte 2 entsprechen denjenigen in     Fig.    2. Mit 8 und  9 sind wieder die beiden Steuerleiter bezeichnet. Wäh  rend in     Fig.    3 das Gebergerät 11 nur noch die beiden  einstufigen, gegenseitig nicht verriegelten Druckknopf-           kontakte    13 und 14 aufweist, besitzt das Gebergerät  12 der     Fig.    4 drei einstufige     Druckknopfkontakte    15,  16, 17. Die beiden     Druckknopfkontakte    15 und 16  sind gegenseitig mechanisch verriegelt.  



  Wird in der Schaltungseinrichtung nach     Fig.    3 der       Druckknopf    13 betätigt, so wird über Steuerleiter 8  die Erregerspule des Schaltschützes 5 eingeschaltet.  Dadurch zieht Schaltschütz 5 an und bewirkt mit  seinem Ruhekontakt 5.1, dass der Steuerleiter 9 von  der Erregerspule des Schaltschützes 6 abgetrennt und  an die     Errgerspule    des Schaltschützes 7 angelegt  wird. Durch zusätzliches Drücken des     Druckknopfes     14 kann nun Schaltschütz 7 über Steuerleiter 9  eingeschaltet werden. Wird zuerst der     Druckknopf    14  betätigt, zieht Schaltschütz 6 an und bei     nachheriger     Betätigung des Druckknopfes 13 auch noch Schalt  schütz 7.  



  In     Fig.4    wird mit dem     Druckknopf    15 das  Schaltschütz 5, mit dem     Druckknopf    16 Schalt  schütz 6 eingeschaltet. Eine nachfolgende Betätigung  des Druckknopfes 17 wirkt über den unbenützt ge  bliebenen Steuerleiter auf Schaltschütz 7.  



  In     Fig.    5 ist mit 20 das Gebergerät und mit 21  das Empfängergerät bezeichnet. Mit 22, 23 und 24  sind drei Steuerleiter bezeichnet. Im Gebergerät be  finden sich drei     Gruppen        Druckknopfschalter.    Die  erste     Gruppe    besteht aus den drei Hauptdruckknopf  schaltern 25.1, 25.2 und 25.3, welche gegenseitig  mechanisch verriegelt sind und je drei Kontakte  25.1.1, 25.1.2, 25.1.3 bzw. 25.2.1, 25.2.2, 25.2.3  bzw. 25.3.1, 25.3.2, 25.3.3 aufweisen.

   Die zweite       Gruppe    weist zwei     Nebendruckknopfschalter    26.1  und 26.2 auf, welche ebenfalls gegenseitig mecha  nisch verriegelt sind und je zwei Kontakte 26.1.1,  26.1.2 bzw.<B>26.2.1,</B> 26.2.2 aufweisen, während die  dritte     Gruppe    nur den     Nebendruckknopfkontakt    27  aufweist. Die drei Steuerleiter 22, 23, 24 stehen  mit je einem der Kontakte eines jeden Druckknopf  schalters der ersten     Gruppe    25 in Verbindung.

   Die  Kontakte 25.1.1, 25.2.2 und 25.3.3 stehen ander  seits mit dem Minuspol der Stromquelle, die Kon  takte 25.1.2, 25.2.3 und 25.3.1 mit den Kontakten  26.1.1 und<B>26.2.1</B> und die Kontakte 25.1.3, 25.2.1  und 25.3.2 mit den Kontakten 26.1.2 und 26.2.2  der zweiten     Gruppe    in Verbindung. Die Kontakte  26.1.1 und 26.2.2 der zweiten Gruppe sind ander  seits mit dem Minuspol der Gleichstromquelle und  die Kontakte 26.1.2 und 26.2.1 mit dem Kontakt 27  der dritten     Gruppe    verbunden. Kontakt 27 steht  anderseits mit dem Minuspol der Gleichstromquelle  in Verbindung.  



  Im Empfängergerät 21 befinden sich die Er  regerspulen von sechs Relais 28.1, 28.2, 28.3, 29.1,  29.2 und 30, welche einerseits mit dem Pluspol       vier    Gleichstromquelle verbunden sind, und denen  je ein Hauptdruckknopfschalter im Gebergerät 20  zugeordnet ist. Die drei Relais 28.1, 28.2 und 28.3  als     Hauptempfängerorgane    weisen je zwei Um  schaltkontakte 28.1.1, 28.1.2 bzw. 28.2.1, 28.2.2  bzw.<B>28.3.1,</B> 28.3.2 auf und bilden eine erste     Gruppe       von nicht gleichzeitig     betätigbaren    Relais, während  die weiteren Relais 29.1 und 29.2 je einen Um  schaltkontakt 29.1.1 bzw. 29.2.1 aufweisen und eine  zweite solche Gruppe bilden. Eine dritte     Gruppe     besteht aus dem Relais 30.

   Jede der Relaisspulen  28.1, 28.2, 28.3 steht über je zwei in Serie ge  schaltete Umschaltkontakte der anderen beiden Re  lais der gleichen     Gruppe    mit einem der Steuerleiter  22, 23, 24 in Verbindung. Durch die zyklisch ver  tauschte Anordnung dieser Umschaltkontakte wer  den bei einer Betätigung eines der Relais 28.1, 28.2  oder 28.3 die beiden unbenützten Steuerleiter       zwangläufig    von den nicht     betätigten    Relaisspulen  abgetrennt und mit je einem Umschaltkontakt  <B>29.1,1,</B> 29.2.1 der zweiten     Relaisgruppe    verbunden.

    Jeder dieser beiden Umschaltkontakte 29.1.1, 29.2.1  verbindet in seiner Ruhestellung einen dieser Steuer  leiter mit der Relaisspule des anderen Relais der  zweiten Gruppe und in der Arbeitsstellung mit  der Relaisspule 30.  



  Mit der in     Fig.    5 dargestellten     Schahltungsanord-          nung    können über die drei Steuerleiter 22, 23, 24  aus sechs möglichen Steuerbefehlen     dren    Steuer  befehle übertragen werden, wovon der erste aus drei  verschiedenen und der zweite aus zwei verschiedenen       möglichen    Steuerbefehlen     auswählbar    ist.  



  Sollen z. B. die Relais 28.2, 29.1 und 30 ein  geschaltet werden, so betätigt man die Druckknopf  kontakte 25.2, 26.1 und 27. Der Stromkreis der  Relaisspule 28.2 ist dabei über die Kontakte 28.1.1,  28.3.2, Steuerleiter 23 und Kontakt 25.2.2 geschlos  sen. Das Relais 28.2 zieht an, und die Umschalt  kontakte 28.2.1 und 28.2.2 gehen in ihre Arbeits  stellung über. Das Relais 29.1 erhält über die Um  schaltkontakte 29.2.1, 28.2.1, 28.1.2, den Steuer  leiter 24 und die Kontakte 25.2.3, 26.1.1 Strom.  Umschaltkontakt 29.1.1 geht in die Arbeitsstellung  über. Relais 30 zieht an über die Umschalt  kontakte 29.1.1, 28.2.2, Steuerleiter 22 und die  Kontakte 25.2.1, 26.1.2, 27.  



  Die erfindungsgemässe Schaltungsanordnung lässt  sich im Sinne der in     Fig.    5 gezeigten     Ausführung     beliebig erweitern. Dabei ist für jede weitere Schalt  gruppe ein weiterer Steuerleiter notwendig. Mit n  Steuerleitern können
EMI0003.0042  
   Steuerbefehle übertra  gen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektrische Befehls-Schaltungsanordnung, mit einer Gruppe von alternativ zu betätigenden Haupt geberkontaktstellen, die je über eine zugeordnete Steuerleitung je ein zugeordnetes Hauptempfänger organ zu steuern haben, wobei mittels einer Haupt kontaktstelle oder einer Nebenkontaktstelle wenig stens ein weiteres Empfängerorgan von der Geber seite aus zu steuern ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Hauptempfängerorgane je mit von ihnen betätigten Hilfskontakten zum Einschalten der Steuer leitung eines anderen,
    nicht betätigten Hauptemp- fängerorgans zwischen das weitere Empfängerorgan und eine Hauptkontaktstelle oder eine Nebenkontakt stelle versehen sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwei alternativ zu be- tätigende Hauptempfängerorgane, zwei zugehörige Steuerleitungen und zwei geberseitige Hauptkontakt stellen sowie ein wahlweise zusätzlich zu betätigen- des Nebenempfängerorgan vorhanden sind.
    2. Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, mit n alternativ zu betätigenden Hauptempfängern, <I>n</I> Steuerleitungen und<I>n</I> geberseitigen Hauptkontakt stellen sowie n-1 alternativ zu betätigenden Neben empfängern erster Ordnung mit n-1 zuggeordneten geberseitigen Nebenkontaktstellen erster Ordnung, n-2 alternativ zu betätigenden Nebenempfängern zweiter Ordnung mit n-2 zugeordneten geberseitigen Nebenkontaktstellen zweiter Ordnung usw., bis zur (n-1)-ten Ordnung, dadurch gekennzeichnet,
    dass die geberseitigen Hauptkontaktstellen zusätzlich n-1 Zu satzkontakte und die Nebenkontaktstellen erster Ordnung n-2 Zusatzkontakte aufweisen usw., wobei die n Steuerleitungen geberseitig sowohl je direkt über die Hauptkontaktstellen als auch über einer deren Zusatzkontakte und eine Nebenkontaktstelle der ersten Ordnung als ferner auch über weitere Zu satzkontakte der Hauptkontaktstellen und Zusatz kontakte der Nebenkontaktstellen erster Ordnung so wie die Nebenkontaktstellen der zweiten Ordnung mit einer gemeinsamen Stromrückführungsleitung verbindbar sind usw.,
    während die Hauptempfänger organe mit Hilfskontakten zur Anschaltung von n-1 Hilfsleitungen erster Ordnung an die je n-1 Steuer leitungen der nicht benützten Hauptempfängerorgane in zyklischer Vertauschung versehen sind, wie auch die Nebenempfängerorgane erster Ordnung mit Hilfskontakten zur Anschaltung der Hilfsleitungen der n-2 nicht benützten Nebenempfänger erster Ordnung in zyklischer Vertauschung an n-2 Hilfsleitungen zweiter Ordnung versehen sind usw. (Fig. 5, n - 3).
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