CH380236A - Niederspannungs-Stromwandler - Google Patents

Niederspannungs-Stromwandler

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CH380236A
CH380236A CH146560A CH146560A CH380236A CH 380236 A CH380236 A CH 380236A CH 146560 A CH146560 A CH 146560A CH 146560 A CH146560 A CH 146560A CH 380236 A CH380236 A CH 380236A
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CH
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CH146560A
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Inventor
Stauber Georg
Greger Vinzenz
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Siemens Ag
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F38/00Adaptations of transformers or inductances for specific applications or functions
    • H01F38/20Instruments transformers
    • H01F38/22Instruments transformers for single phase AC
    • H01F38/28Current transformers
    • H01F38/30Constructions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transformers For Measuring Instruments (AREA)

Description


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    Niederspannungs-Stromwandler   Bekannte    Niederspannungs-Stromwandler,   mit je einer Primär- und Sekundärwicklung, haben als Wickelwandler oder als    Einleiterwandler   mit fest eingebautem Primärleiter zu ihrem Anschluss    primär-      seitig   zwei    Anschlusslaschen   und sekundärseitig zwei    Anschlussklemmen.   In der    Bauform   als    Einleiter-      wandler   ohne fest eingebautem Primärleiter haben sie nur die beiden sekundärseitigen    Anschlussklemmen,   während sie primärseitig keine    Anschlussmittel   haben;

   allenfalls haben sie primärseitig eine Klemm- oder sonstige Haltevorrichtung zum unverrückbaren mechanischen Zusammenhalten von Wandler und Primärleiter. 



  Wird an einen solchen Wandler ein Zähler oder ein anderes wattmetrisches Messgerät angeschlossen, das also sowohl eine Stromspule als auch eine Spannungsspule besitzt, so müssen die Enden dieser Spulen teils an die Sekundärwicklung und teils an die Primärwicklung des Wandlers angeschlossen werden. In der    Fig.   1 der Zeichnung ist dies veranschaulicht: Der Wandler 1, der je eine nicht dargestellte Primär- und Sekundärwicklung enthält, hat die beiden Primäranschluss-Laschen K und L und die beiden Sekundäranschluss-Klemmen k und 1. Zum Anschluss eines wattmetrischen    Messgerätes   2, z.

   B. eines Zählers, das die Stromspule 3 und die Spannungsspule 4 enthält, sind von den beiden Klemmen der Stromspule 3 die beiden Leitungen 30 und 31 zu den Klemmen k und 1 geführt, und von der einen Klemme der Spannungsspule 4 ist die Leitung 40 z. B. zu einer Anschlussschraube, die an der Lasche K angebracht ist, geführt, während von der zweiten Klemme der Spannungsspule 4 die Leitung 41 zu einer anderwärts befindlichen zweiten Netzphase führt. Schliesslich ist noch eine Leitung 50 von der Klemme k zur Erde E geführt. 



  Die das Messgerät mit dem Wandler 1 verbindenden Leitungen 30, 31 und 40 laufen, vom Messgerät 2 her- kommend, zunächst den gleichen Weg miteinander; vor dem Wandler aber verzweigen sie sich, da die Leitungen 30 und 31 zum Kopf des Wandlers führen, die Leitung 40 dagegen zur Lasche K an der Seite des Wandlers. Trotz des im wesentlichen gleichen Weges der drei Leitungen ist es also nicht möglich, die Leitungen auf ihrem ganzen Wege    baulich   zu einem einzigen Strang miteinander zu vereinigen oder beispielsweise gleich als dreiadrige Leitung zu verlegen.

   Sind beispielsweise die    Anschlussklemmen   des    Wand-      lers   mit einem    Klemmendeckel   geschlossen, so muss die Leitung 40 schon vor dem    Klemmendeckel   abgezweigt und gesondert zu der Lasche K geführt werden. Zwar sind bei den Wandlern verschiedenster Bauart die    Anschlussklemmen   nicht alle einheitlich angeordnet und ausgebildet, doch in jedem Falle befindet sich der    Primäranschluss   erheblich abseits von den beiden    Sekundäranschluss-Klemmen.   Allenfalls liegen mitunter die beiden    Sekundäranschluss-Klemmen   dicht beieinander, wie dies bei dem Beispiel der    Fig.   1 angenommen ist. 



  Erfindungsgemäss ist der geschilderte Mangel bei einem    Niederspannungs-Stromwandler,   der an zwei einander gegenüberliegenden Aussenseiten je einen    Primäranschluss   und an einer dritten Seite zwei nebeneinander angeordnete    Sekundäranschluss-Klemmen   aufweist, dadurch behoben, dass der Wandler neben diesen beiden    Sekundäranschluss-Klemmen   und an der gleichen    Wandlerseite   wie diese eine dritte Anschlussklemme aufweist, die im Inneren des Wandlers mit der Primärwicklung, z. B. mit einer    Primärwicklungs-      Anschlusslasche   oder bei einem    Einleiterwandler   mit fest eingebauter Primärschiene mit dieser, leitend verbunden ist.

   Handelt es sich bei dem Wandler um einen    Einleiterwandler,   der keine eingebaute Primärwicklung und somit auch keine    Primäranschlusslaschen   oder dergleichen hat, aber stattdessen mit einer metallischen 

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 Halterung, z. B. einer Klemmvorrichtung, für den Primärleiter versehen ist, so kann die dritte Klemme im Inneren des Wandlers mit dieser metallischen Halterungsvorrichtung leitend verbunden werden, z. B. mit einer Befestigungsschraube der metallischen Halterungsvorrichtung.

   Ein solcher Wandler kann noch derart vorteilhaft weitergebildet werden, dass er in der Nähe der beiden    Sekundäranschluss-Klemmen   und der genannten dritten Klemme noch eine vierte Klemme aufweist, die mit einer der beiden    Sekundärwicklungs-      Anschlussklemmen   durch eine fest angebrachte leitende Brücke verbunden ist und die zum Anschluss eines zur Betriebserde führenden Leiters dient. Ferner ist es vorteilhaft, die beiden    Sekundäranschluss-Klemmen   und zum mindesten die dritte, möglichst aber auch die vierte Klemme mit einem gemeinsamen Klemmenschutzdeckel abzudecken. 



  An Hand einiger in den    Fig.   2 bis 5 der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele werden die Erfindung und deren Vorteile näher erläutert. Die in den    Fig.   1 bis 5 einander entsprechenden Einzelteile sind jeweils mit den gleichen Bezugszeichen versehen. 



  In der    Fig.   2 ist ein Wandler 10 nach der Erfindung dargestellt, dessen Aufsicht und eine Stirnansicht in den    Fig.   3 und 4 gezeigt sind. Auf der Oberseite des Wandlers 10 sind vier    Anschlussklemmen   nahe beieinander zu sehen, von denen drei Klemmen in einer Reihe und eine andere ausserhalb dieser Reihe angeordnet sind. Die Bezugszeichen dieser vier Klemmen sind in den    Fig.   3 und 4 eingetragen, in der    Fig.   2 dagegen zur besseren Übersichtlichkeit fortgelassen.

   Die Bezugszeichen zeigen, dass die beiden äusseren der drei in Reihe angeordneten    Anschlussklemmen   wiederum, wie in der    Fig.1,   die    Sekundäranschluss-Klemmen   k und l bilden; diese beiden Klemmen sind also im Inneren des Wandlers in an sich bekannter Weise mit den beiden Enden der Sekundärwicklung verbunden. Die mit    UIK   bezeichnete Klemme ist, wie ihr Bezugszeichen schon andeutet, im Inneren des Wandlers mit der    Primärwicklungs-Anschlusslasche   K leitend verbunden, also mit der Primärwicklung.

   Die mittlere der drei in einer Reihe angeordneten Klemmen, die in den    Fig.   3 und 4 mit dem Symbol für  Erde  gekennzeichnet ist, ist, wie ihr Bezugszeichen andeutet, zum Anschluss der Erdungsleitung bestimmt und, wie aus der Zeichnung zu sehen ist, durch eine fest angebrachte leitende Brücke 6 mit der Klemme k leitend verbunden. 



  Das Messgerät 2 mit den beiden Wicklungen 3 und 4 ist in der    Fig.   2 das gleiche wie in der    Fig.   1. Auch die drei Leitungen 30, 31 und 40 sind die gleichen wie in der    Fig.   1. Ferner sind auch hier die beiden Leitungen 30 und 31 zu den beiden    Sekundäranschluss-Klemmen   k und 1 geführt. Unterschiedlich ist aber, dass die Leitung 40, die von der Spannungswicklung 4 des    Messgerätes   2 kommt, im Gegensatz zur    Fig.   1 nicht zur    Primäranschluss-Lasche   K geführt ist, sondern zu der Klemme    U/K   des Wandlers.

   Da sich die Klemme    UIK   in der Nähe der beiden Sekundärklemmen k und l befindet und im    dargestellten   Beispiel sogar auf der gleichen    Aussenfläche   des Wandlers, haben die Leitungen 30, 31 und 40, also sämtliche das Messgerät 2 mit dem Wandler 10 verbindenden Leitungen, im Gegensatz zur Anordnung der    Fig.   1 praktisch auf ihrer gesamten Länge den gleichen Weg. Sie können daher bei der Montage baulich zu einem einzigen Strang miteinander vereinigt oder gleich als eine dreiadrige Leitung verlegt werden, ohne dass, wie früher gemäss der    Fig.   1, kurz vor dem Wandler eine der drei Leitungen zur    Primäranschluss-Lasche   K abgezweigt zu werden braucht.

   Ferner können die drei Leitungen    gewünschtenfalls   nicht nur am Messgerät sondern auch am Wandler unter einem gemeinsamen Klemmenschutzdeckel enden, der nicht nur die beiden Sekundäranschluss-Klemmen k und l abdeckt, sondern auch die Klemme    UIK   und die    Erdungsklemme.   Ausserdem wird die Leitungsführung dadurch übersichtlicher. 



  Wie die Erfindung auch bei einem    Einleiterwandler   ohne fest eingebauten Primärleiter angewendet werden kann, zeigt die    Fig.   5. In dem Wandler 100 befindet sich nur eine Sekundärwicklung, also keine Primärwicklung. Als Primärwicklung wird in bekannter Weise unmittelbar ein Teil des Leiters verwendet, z. B. ein Teil eines Kabels oder einer Sammelschiene, dessen Strom gemessen werden soll, und der durch das aus der Figur ersichtliche Loch des    Wandlerkörpers   hindurchgesteckt wird. Zum mechanischen Zusammenhalt zwischen dem Wandler und dem nicht    mitgezeichneten   Primärleiter ist an der einen Seite des Wandlers in bekannter Weise eine ringförmige Haltevorrichtung 7 angebracht, die im vorliegenden Falle mit den drei Befestigungsschrauben 70 an dem Isolierkörper des Wandlers befestigt ist.

   Für den Fall, dass als Primärleiter ein Flachstab, also z. B. eine Sammelschiene dient, sind an der    Innenfläche   der ringförmigen Haltevorrichtung 7 in bekannter Weise zwei Aussparungen 71 vorgesehen, in die der Primärleiter hineingeschoben werden kann. Die Schraube 72 dient zum Festklemmen des Primärleiters in der Vorrichtung 7. 



  Die Oberseite des Wandlers in der    Fig.   5 hat die gleiche Ausbildung wie die des Wandlers in der    Fig.   2, so dass die Ansichten der    Fig.   3 und 4 auch auf den Wandler der    Fig.   5 bezogen werden können. Unterschiedlich ist bei dem Wandler der    Fig.   5 gegenüber dem der    Fig.   2, dass die    Anschlussklemme      U/K   im Inneren des Wandlers nicht mit einer    Primäranschluss-      Lasche   leitend verbunden ist, sondern mit der Haltevorrichtung 7. Beispielsweise kann die Klemme    U/K   im Inneren des Wandlers mit einer der drei Befestigungsschrauben 70 leitend verbunden sein.

   Schaltungsmässig wird hiermit das Gleiche erreicht wie in der    Fig.2,   denn auch hier steht die Klemme    U/K   in leitender Verbindung mit der Primärwicklung. 



  Ist der Wandler in einen    Giessharzkörper   oder dergleichen eingebettet, wie es bei den in der Zeichnung dargestellten Wandlern angenommen ist, so können die aus der Zeichnung ersichtlichen Bezugszeichen, soweit sie durch Buchstaben dargestellt sind, als Kennzeichnung der    Anschlussklemmen   in dem Giessharz- bzw. Isolierkörper in an sich bekannter Weise 

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 gleich eingeprägt werden, sei es in erhabener oder in vertiefter Prägung.

   Vorteilhaft ist es, den    Giessharz-      bzw.   Isolierkörper eines solchen Wandlers noch mit einer zusätzlichen erhabenen oder versenkten Prägung zu versehen, die, wie es die    Fig.   3 zeigt, die dem    Wand-      ler   von aussen nicht anzusehende innere Verbindung der    Anschlussklemme      UIK   mit dem Primärleiter zeigt. 



  Die in den    Fig.   2, 4 und 5 fernerhin noch zu sehenden Gewindebuchsen 8 haben keine leitende Verbindung mit den aktiven    Wandlerteilen;   sie können beispielsweise zur mechanischen Befestigung des Wandlers am Montageort verwendet werden oder auch zur mechanischen Verbindung des Wandlers mit anderen Geräten. Die die Oberseite des Wandlers überragenden Stege 9 stellen einen Isolierschutz der    Anschlussklemmen   dar und bestehen mit dem Giessharz- bzw. Isolierkörper des Wandlers vorteilhaft aus einem Stück. 



  Die beschriebene Ausbildung eines Wandlers gemäss der Erfindung ist nicht auf einphasige Wandler beschränkt, sondern auch bei mehrphasigen Wandlern anwendbar und vorteilhaft, beispielsweise, wenn mehrere einphasige Wandler gemeinsam in einem einzigen Isolierkörper aus Giessharz oder dergleichen vereinigt sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Niederspannungs-Stromwandler, der an zwei einander gegenüberliegenden Aussenseiten je einen Primäranschluss und an einer dritten Seite zwei nebeneinander angeordnete Sekundäranschluss-Klemmen aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass er neben diesen beiden Sekundäranschluss-Klemmen (k, l) und an der gleichen Wandlerseite wie diese eine dritte Anschlussklemme (UIK) aufweist, die im Inneren des Wandlers mit der Primärwicklung (K) leitend verbunden ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Wandler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die dritte Anschlussklemme (U/K) im Inneren des Wandlers mit einer Primärwicklungs- Anschlusslasche leitend verbunden ist. 2. Wandler nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, in Einleiterwandler-Bauart, mit einer metallischen Haltevorrichtung für den Primärleiter, dadurch gekennzeichnet, dass die dritte Klemme (UIK) im Inneren des Wandlers mit dieser metallischen Halterung leitend verbunden ist. 3.
    Wandler nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass er neben den genannten drei Anschlussklemmen (k, 1, U/ K) eine vierte Anschlussklemme aufweist, die mit einer der beiden Sekundärwicklungs-Anschlussklem- men (k) durch eine leitende Brücke (6) verbunden ist. 4. Wandler nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, in einen Isolierkörper eingebettet, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolierkörper mit einer Einprägung eines Schaltschemas versehen ist, die die im Inneren des Wandlers befindliche leitende Verbindung der dritten Klemme (UIK) mit der Primärwicklung sichtbar macht. 5.
    Wandler nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Sekun- däranschlussklemmen (k, l) und die dritte Klemme (U/K) mit einem gemeinsamen Klemmenschutzdeckel abgedeckt sind. 6. Wandler nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die vierte Anschlussklemme mit dem gemeinsamen Klemmenschutzdeckel abgedeckt ist.
CH146560A 1959-03-03 1960-02-10 Niederspannungs-Stromwandler CH380236A (de)

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