CH380340A - Decke - Google Patents

Decke

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Publication number
CH380340A
CH380340A CH1084960A CH1084960A CH380340A CH 380340 A CH380340 A CH 380340A CH 1084960 A CH1084960 A CH 1084960A CH 1084960 A CH1084960 A CH 1084960A CH 380340 A CH380340 A CH 380340A
Authority
CH
Switzerland
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ceiling
planes
triangular
corners
edge
Prior art date
Application number
CH1084960A
Other languages
English (en)
Inventor
Hossdorf Heinz
Original Assignee
Musfeld Ferdinand
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Publication date
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Publication of CH380340A publication Critical patent/CH380340A/de

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B5/00Floors; Floor construction with regard to insulation; Connections specially adapted therefor
    • E04B5/43Floor structures of extraordinary design; Features relating to the elastic stability; Floor structures specially designed for resting on columns only, e.g. mushroom floors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Description


  Decke    Die vorliegende Erfindung     betrifft    eine     unterzugs-          freie    Decke, die sich auf mehrere regelmässig verteilt  angeordnete Säulen abstützt. Die bekannten Decken  dieser Art weisen an der Stelle, an denen sie sich auf  Säulen abstützen, pilzförmige Gebilde, sogenannte  Tragpilze rechteckigen oder runden Querschnitts auf.  Solche Tragpilze sind jedoch in Räumen mit niedrigen  Decken in vielen Fällen ebenso unerwünscht wie  Decken mit Unterzügen.

   Die     unterzugsfreie    Decke  nach der vorliegenden Erfindung, die sich ebenfalls auf  mehrere regelmässig verteilt angeordnete Säulen ab  stützt, ist nun dadurch gekennzeichnet, dass ihre  Deckenfläche derart aus horizontalen und geneigten  Ebenen zusammengesetzt ist, dass an jeder Säule  mindestens drei, höchstens 20  geneigte, im wesent  lichen dreieckige Ebenen mit einer Ecke anliegen,  deren zweite und dritte Ecke entweder am Deckenrand  liegen oder mit Ecken von je zwei Dreiecksebenen  zusammenfallen, deren eine Ecke an einer benach  barten Säule anliegt, und dass diejenigen Randlinien  der Dreiecksebenen, die den an den Säulen anliegenden  Ecken gegenüberliegen, zur Deckenoberfläche parallele  Ebenen begrenzen, die höher liegen als die an den  Säulen anliegenden Dreiecksecken.  



  Der wesentliche Vorteil dieser Decke gegenüber den  bekannten Decken besteht darin, dass durch das  kettenartige Zusammenhängen der Deckenverstär  kungen statisch gesehen eine verstärkte Rahmenwir  kung erhalten wird, die eine wirtschaftlichere Her  stellung von Decken ermöglicht und eine formal  korrektere Ausgestaltung der     Deckenunteransicht     ergibt.  



  Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der  beiliegenden Zeichnung dargestellt, in welcher  die     Fig.    1 eine     Untenansicht    einer ersten Decken  konstruktion zeigt, von welcher    die     Fig.    2 einen Schnitt nach der Linie     II-II    der  der     Fig.    1,  die     Fig.3    einen Schnitt nach der Linie     111-III     der     Fig.    1 und  die     Fig.    4 einen Schnitt nach der Linie     IV-IV    der       Fig.    1 darstellen, während  die     Fig.    5 die     Untenansicht    eines zweiten,

    die     Fig.    6 diejenige eines dritten und  die     Fig.7    diejenige eines vierten Ausführungs  beispiels zeigen.  



  Die in den     Fig.    I-4 dargestellte, als Ganzes mit 1  bezeichnete, als erstes Ausführungsbeispiel dienende  Decke stützt sich auf sechzehn im Querschnitt recht  eckige Säulen ab, die mit 2 bis 17 bezeichnet und regel  mässig verteilt angeordnet sind, und zwar so, dass sie  jeweilen auf den Schnittpunkt zweier zueinander  senkrechter, also zu den Randlinien der Decke 1  paralleler Geraden-Scharen, stehen, wobei die Geraden  jeder Schar zueinander     äquidistant    sind. Diese Decke 1  besitzt nun weder Unterzüge noch Tragpilze bekannter  Art, sondern sozusagen eine Kombination dieser  beiden Elemente, ohne jedoch die Nachteile der  Unterzüge noch die Nachteile der     Tragpilze    aufzu  weisen.

   Die     Deckenfläche    ist derart aus horizontalen       rombenförmigen    Ebenen 18 bis 26 und geneigten  Dreiecksebenen zusammengesetzt, dass an jeder Säule  vier solcher Dreiecksebenen mit einer Ecke anliegen.  So liegen z. B. an der Säule 7 die vier geneigten  Dreiecksebenen 27, 28, 29 und 30 mit ihren Ecken  27a, 28a, 29a und 30a an. Die beiden anderen Ecken  jeder dieser drei Dreiecksebenen, also die Ecken 27b  und<I>c, 28b</I> und<I>c, 29b</I> und c und 30b und c,  fallen mit den Ecken von Dreiecksebenen zusammen,  deren eine Ecke an einer benachbarten Säule anliegt:  so fällt z.

   B. die Ecke 27b mit den Ecken 31b und 32b  der Dreiecksebenen 31     resp.    32 zusammen, deren eine  Ecke 31a     resp.    32a an der der Säule 7     benachbarten         Säule 3 anliegen, während die Ecke 27c mit den  Ecken 33c und 34c der Dreiecksebenen 33     resp.    34  zusammenfallen, deren eine Ecke 33a     resp.    34a an der  der Säule 7 ebenfalls benachbarten Säule 6 anliegen.  Wie man ohne weiteres aus der Zeichnung ersehen  kann, fallen alle Ecken von Dreiecksebenen mit Ecken  von Dreiecksebenen, die zu benachbarten Säulen ge  hören, zusammen oder sie liegen am Deckenrand an:  so fällt z.

   B. die Ecke 35c der Dreiecksebene 35, deren  eine Ecke 35a an der Säule 2 anliegt, mit den beiden  Ecken 31c und 36c der Dreiecksebene 31     resp.    3 6  zusammen, deren eine Ecke 31a     resp.   <I>36a</I> an der der  Säule 2 benachbarten Säule 3 bzw. an der Säule 2  anliegt, während die dritte Ecke 35b der Dreiecks  ebene 35 am Rand 36 der Decke 1     liegt.    Zwischen den  beiden kürzesten Seiten der im wesentlichen recht  winkligen Dreiecksebenen, also z. B. zwischen den  beiden Ebenen 27 und 28 liegt jeweilen eine weitere  Dreiecksebene 37, die gleichschenklig ist und deren  Basis an einer Säule, hier also der Säule 7, anliegt.

   Die  Anordnung solcher Zwischen- oder Hilfsebenen kann  besonders dann zweckmässig sein, wenn die Säulen  einen sehr grossen Querschnitt oder wenigstens eine  verhältnismässig grosse Breite haben, wie das im vor  liegenden Ausführungsbeispiel der Fall ist. Bei diesem  ersten Ausführungsbeispiel sind alle Dreiecksebenen,  die nicht an den Deckenrand angrenzen, so bemessen,  dass sie zueinander kongruent sind, während die an den  Deckenrand angrenzenden geneigten Dreiecksebenen       zweckmässigerweise    etwas kleiner gehalten werden,  und zwar so, dass der Abstand von einer Säule zum  Rand kleiner ist als der halbe Abstand zwischen zwei  Säulen.  



  Wie man weiter der Zeichnung entnehmen kann,  beträgt die Neigung der nicht am Deckenrand liegenden  Dreiecksebenen im dargestellten Ausführungsbeispiel  etwa 16 ; die Neigung der in der Deckenecke liegenden  Dreiecksebenen also z. B. der Ebene 38 beträgt 19 .  Die Neigung der nicht am Deckenrand liegenden  Dreiecksebenen soll 20  nicht übersteigen.  



  Bei diesem Ausführungsbeispiel besteht die halbe       Deckenfläche    aus geneigten Dreiecksebenen und die  andere Hälfte aus horizontalen Flächenstücken, die  in der Hauptsache aus gleichseitigen Rhomben und  im übrigen aus Dreiecksebenen zusammengesetzt ist.  



  Ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung ist  in der     Fig.    5 dargestellt, die eine     Untenansicht    einer  Decke 40 zeigt, die sich auf zweiundzwanzig mit 41  bezeichnete Säulen abstützt. Diese Säulen sind eben  falls auf den Schnittpunkten von zwei Scharen zuein  ander paralleler und     äquidistanter    Geraden angeord  net, wobei jedoch diese Geraden nicht mehr zu den  Rändern der Decke 40 parallel, sondern zu ihnen  schief verlaufen. An jeder dieser Säulen 41 liegen auch  hier vier     geneigte    Dreiecksebenen mit je einer Ecke an,  und zwar handelt es sich um gleichschenklige Dreiecke  43 und 44, die mit ihrer Spitze an die Säulen 41 an  stossen, während ihre Basen die horizontalen Recht  ecksebenen 42 begrenzen.

   Die Basisecken fallen mit  Basisecken von Dreiecksebenen, die zu benachbarten    Säulen gehören, zusammen, falls sie nicht am Decken  rand liegen. Auch hier wird im wesentlichen die Hälfte  der Deckenfläche durch horizontale und die andere  Hälfte durch geneigte Flächen gebildet, deren Neigung  höchstens 20  betragen soll.  



  Die     Fig.6    zeigt die     Untenansicht    eines dritten  Ausführungsbeispiels: die Decke 45 stützt sich hier an  Punkten auf Säulen 46 ab, die Eckpunkte von Sechs  ecken bilden. Obwohl in der Zeichnung Sechsecke mit  gleichen Seitenlänge und mit gleichen     Eckwinkeln     dargestellt sind, ist die Einhaltung dieser Bedingung  nicht nötig, es lassen sich ohne weiteres auch andere  regelmässige Säulenanordnungen benützen. An jeder  Säule 46 liegen in drei im vorliegenden Fall gleich  schenklige Dreiecksebenen 47 mit ihrer Spitze an,  während die beiden anderen Ecken jedes Dreiecks  entweder mit einem Eckpunkt einer zu einer benach  barten Säule gehörenden Dreiecksebene zusammen  fallen oder an den Rand der Decke 45 angrenzen.

   Die  Horizontalebenen 48 sind hier ebenfalls Sechsecke,  wobei die Seiten dieser Sechsecke 48 ausschliesslich  durch die Basen der geneigten Dreiecksebenen 47  gebildet werden, die selbstverständlich höher liegen  als die an den Säulen angrenzenden Dreiecksecken,  jedoch nur so viel, dass die Neigung der Dreiecks  ebenen 20  nicht übersteigt.  



  Die     Fig.7    zeigt die Hälfte einer     Untenansicht     einer kreisförmigen oder kreisringförmigen Decke 49,  die natürlich auch als halbkreisförmige Decke oder       halbkreisringförmige    Decke ausgebildet sein kann.  Hier sind die Säulen 50 auf den Schnittpunkten von       Radiallinien    mit Kreislinien angeordnet, wobei die  Winkel zwischen den einzelnen     Radiallinien    gleich  sind, so dass die Säulen, die sich auf ein und derselben  Kreislinie befinden, von einander denselben Abstand  haben.

   An jeder dieser Säulen 50 liegen mit ihrer     tiefst-          gelegenen    Spitze vier geneigte Dreiecksebenen 51, 52,  53 und 54 an, deren horizontale, der tiefstliegenden  Ecke gegenüberliegende Seite die horizontalen Vier  ecksebenen 55 derart begrenzen, dass auch hier die  Ecken der Dreiecksebenen, die weder an einer Säule  noch an Deckenrand anliegen, mit Ecken von Drei  ecksebenen zusammenfallen, deren eine Ecke an einer  benachbarten Säule anliegt. Aus der Figur ist ohne  weiteres ersichtlich, dass diese geneigten Dreiecks  ebenen, deren Neigung 20  nicht übersteigen darf, ver  schiedene Formen haben kann, je nachdem ob zwei  aneinander anstossende horizontale Dreiecksseiten,  z. B. Seiten 56 und 57, jeweilen auf einer Geraden lie  gen sollen, oder ob sie irgendwelche Winkel mitein  ander binden dürfen, wie z.

   B. die Seiten 58 und 59.  



  Es liessen sich ohne weiteres viele weitere Ausfüh  rungsbeispiele für die Erfindung darstellen, sowohl  solche, bei denen die Horizontalebenen mindestens  eine Symmetrieachse haben, wie das bei all den vor  liegenden Beispielen     zutrifft,    als auch andere, bei  denen diese Bedingung nicht erfüllt ist.  



  Soweit im vorstehenden von Horizontalebenen und  horizontalen Ebenen die Rede ist, sind damit stets  Ebenen gemeint, die parallel zur Deckenoberfläche      verlaufen. Die Decke selbst kann dabei mit der Verti  kalen irgendwelche Winkel bilden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Unterzugsfreie Decke, die sich auf mehrere regel mässig verteilt angeordnete Säulen abstützt, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckenfläche derart aus hori zontalen und geneigten Ebenen zusammengesetzt ist, dass an jeder Säule mindestens drei höchstens 20 geneigte, im wesentlichen dreieckige Ebenen mit einer Ecke anliegen, deren zweite und dritte Ecke entweder am Deckenrand liegen oder mit Ecken von je zwei Dreiecksebenen zusammenfallen, deren eine Ecke an einer benachbarten Säule anliegt, und dass diejenigen Randlinien der Dreiecksebenen, die den an den Säulen anliegenden Ecken gegenüberliegen, zur Deckenober fläche parallele Ebenen begrenzen, die höher liegen als die an den Säulen anliegenden Dreiecksecken. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Decke nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass zwischen zwei geneigten Dreiecksebenen eine gleichschenklige Dreiecksebene angeordnet ist, deren Basis an der Säule anliegt und ihrer Breite ent spricht. 2. Decke nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass alle Dreiecksebenen im wesentlichen rechtwinklig sind und, soweit sie nicht an den Decken rand angrenzen, zueinander kongruent sind. 3. Decke nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass alle nicht am Deckenrand liegenden zur Deckenoberfläche parallelen Ebenen viereckig sind und mindestens eine Symmetrieachse aufweisen. 4. Decke nach Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die viereckigen Ebenen rechteckig sind. 5. Decke nach Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die viereckigen Ebenen gleichseitige Rhomben sind. 6.
    Decke nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass alle nicht am Deckenrand liegenden horizontalen Ebenen sechseckig sind. 7. Decke nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die halbe Deckenfläche aus horizontalen Flächenstücken besteht.
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