CH380347A - Vorrichtung zum Vorspannen von Beton - Google Patents
Vorrichtung zum Vorspannen von BetonInfo
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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Description
Vorrichtung zum Vorspannen von Beton Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Vorspannen von Beton, mit einem Verankerungs- organ, das mit dem Verankerungsorgan einer Spann vorrichtung gleicher Art durch ein Rohr zu ver binden und einzubetonieren ist, um einen durch das Rohr hindurchgehenden Armierungsstab zu spannen und an seinen Enden zu halten. Bekannte Spannvor richtungen dieser Art weisen zur Halterung des Stab endes am Verankerungsorgan eine Mutter auf, die auf einem mit Gewinde versehenen Endstück des Stabes sitzt.
Diese Muttern sitzen infolge von Schmutz und/oder Rost oft so fest auf dem Gewinde, dass man sie nur mit grösster Mühe verstellen kann. Die Erfindung vermeidet diesen Nachteil dadurch, dass das Verankerungsorgan einen konischen Teil aufweist und dass ein Haltekopf vorgesehen ist, der aus durch Schlitze vollständig voneinander getrennten Teilen eines ideellen Körpers besteht, der eine kegelstumpf- förmige Fläche aufweist, die auf den genannten ko nischen Teil passt und die eine zentrale Bohrung mit parallelen Kreisrillen aufweist, die dazu bestimmt sind, mit auf einem Endstück des Armierungsstabes vorgesehenen Kreisrillen zusammen zu arbeiten,
um den Stab zu halten.
In der einzigen Figur der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung nach der Er findung im Schnitt dargestellt.
Ein Armierungsstab 1 aus Stahl wird an seinen beiden Enden, von denen nur eines dargestellt ist, mittels einer Spannvorrichtung 2 festgehalten und gespannt. Die Vorrichtung 2 weist ein in den Beton 3 eingegossenes, topfartig ausgebildetes Verankerungs- organ 4 auf. Der Boden 5 des Verankerungstopfes 4 weist eine konische Einstülpung 6 auf, die an ihrem verjüngten Ende in einen zylindrischen Stutzen 6a ausläuft, der mit einer Öffnung 7 versehen ist.
Durch diese Öffnung 7 geht ein mit kreisförmigen, parallelen Rillen 8 versehenes Endstück 9 des Ar- mierungsstabes 1 hindurch, das über den Boden 5 des Topfes 4 hinaus in eine von aussen zugängliche Ausnehmung 10 des Betons 3 vorragt.
Ein Haltekopf 11 besteht aus zwei durch diame trale Schlitze 12 vollständig voneinander getrennten Hälften 13 eines ideellen Körpers, der eine kegel- stumpfförmige Fläche 14 aufweist, die auf die koni sche Einstülpung 6 passt. Der durch die beiden Hälften gebildete, ideelle Körper weist eine zentrale Längsbohrung 15 auf, die mit zu den Kreisrillen 8 komplementären Kreisrillen 16 versehen ist. In einer äusseren Ringnut 17 liegt ein geschlitzter Federring 18, der die beiden Hälften 13 des Haltekopfes 11 zusammenhält.
Auf den zylindrischen Stutzen 6a der Einstülpung 6 ist eine zylindrische Endmuffe 19 eines Stahlrohres 20 aufgeschoben, das eine schraubenlinienförmige Sicke 21 aufweist. Das Rohr 20 umgibt den Armie- rungsstab 1 und ist in den Beton 3 eingegossen. Die Endmuffe 19 ist mit einem die Einstülpung 6 etwas überlappenden Dichtungsband 22 umwickelt; als Dichtungsband 22 kann z. B. ein Band von der für elektrische Isolationen gebräuchlichen, mit einem Klebmittel versehenen Art verwendet werden.
Um dem Beton in. der Umgebung des Stabes 1 eine Druckvorspannung zu erteilen, werden vor dem Betonieren die beiden Verankerungstöpfe 4 in be kannter Weise in die nicht dargestellte Betonverscha lung eingelegt und durch das Rohr 20 miteinander verbunden. Durch die Dichtungsbänder 22 und durch Holzklötze oder dergleichen, die zum Aussparen der Ausnehmungen 10 und Verschliessen der Einstülpun- gen 6 dienen, wird dafür gesorgt, dass beim Beto nieren kein Beton in das Innere des Rohres 20 eindringen kann. Nach dem Erhärten des Betons 3 wird der Stab 1 in das Rohr 20 eingeführt, worauf auf ein Endstück desselben, z.
B. auf das linke End stück 9, die beiden Hälften 13 des zugehörigen Haltekopfes 11 aufgesetzt und durch den Federring 18 miteinander verbunden werden.
Das rechte Endstück 9 wird nun mittels einer nicht dargestellten Spannpresse gefasst, die auf der von aussen zugänglichen Ringfläche 23 des Topfbo dens 5 abgestützt wird. Nun wird der Stab 1 mittels der Spannpresse gezogen, bis eine im voraus berech nete Spannkraft erreicht ist, worauf der rechte Halte kopf 11 auf das rechte Endstück 9 der Stange 1 gesetzt wird, und zwar so nahe wie möglich bei der kegelstumpfförmigen Fläche 14 der Einstülpung 6. Wenn die Spannpresse entfernt wird, legt sich auch der rechte Haltekopf 11 an die zugehörige Fläche 14 an und die Stange 1 bleibt nahezu auf der Zugspannung, die ihr mittels der Spannpresse erteilt worden war.
Der beschriebene Haltekopf 11 hat gegenüber den bisher zu demselben Zwecke verwendeten Schraubenmuttern den grossen Vorteil, viel rascher und müheloser verstellt werden zu können. Gewinde verschmutzen bzw. verrosten nämlich sehr leicht, und die Mutter kann dann oft nur noch mit grösster Anstrengung verstellt werden und manchmal über haupt nicht.
Der Raum zwischen dem Stab 1 und dem Rohr 20 kann nach dem Spannen des Stabes 1 in an sich üblicher Weise mit Zementmilch oder derglei chen ausgegossen werden, um diese Teile 1 und 20 vor Korrosion zu schützen. Dabei dienen die Schlitze 12 des Haltekopfes 11 zum Einlassen der Zementmilch oder dergleichen und zum Entweichen der Luft.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Vorspannen von Beton, mit einem Verankerungsorgan (4), das mit dem Veran- kerungsorgan einer Spannvorrichtung (2) gleicher Art durch ein Rohr (20) zu verbinden und einzubeto nieren ist, um einen durch das Rohr hindurchgehen den Armierungsstab (1) zu spannen und an seinen Enden zu halten, dadurch gekennzeichnet, dass das Verankerungsorgan (4) einen konischen Teil (6) auf weist und dass ein Haltekopf (11) vorgesehen ist, der aus durch Schlitze (12) vollständig voneinander getrennten Teilen (13) eines ideellen Körpers be steht, der eine kegelstumpfförmige Fläche (14) auf weist, die auf den genannten konischen Teil passt und die eine zentrale Bohrung (15)mit parallelen Kreisrillen (16) aufweist, die dazu bestimmt sind, mit auf einem Endstück (9) des Armierungsstabes vorgesehenen Kreisrillen (8) zusammen zu arbeiten, um den Stab zu halten. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Haltekopf (11) aus zwei durch diametrale Schlitze (12) vollständig voneinander ge trennten Körperhälften (13) besteht und dass letzterer eine äussere Ringnut (17) aufweist, in der ein die beiden Körperhälften zusammenhaltender Federring (18) liegt. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Verankerungsorgan als ein Topf (4) ausgebildet ist, dessen Boden (5) eine koni sche Einstülpung (6) aufweist, die an ihrem ver jüngten Ende offen ist. 3.Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die konische Einstülpung (6) an ihrem verjüngten Ende in einen zylindrischen An schlussstutzen (6a) für das Rohr (20) übergeht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1329260A CH380347A (de) | 1960-11-28 | 1960-11-28 | Vorrichtung zum Vorspannen von Beton |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| CH1329260A CH380347A (de) | 1960-11-28 | 1960-11-28 | Vorrichtung zum Vorspannen von Beton |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH380347A true CH380347A (de) | 1964-07-31 |
Family
ID=4391120
Family Applications (1)
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| CH1329260A CH380347A (de) | 1960-11-28 | 1960-11-28 | Vorrichtung zum Vorspannen von Beton |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH380347A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4235055A (en) * | 1977-11-29 | 1980-11-25 | Dyckerhoff & Widmann A.G. | System for anchoring stressed tension members in a concrete component |
| US4554772A (en) * | 1984-02-08 | 1985-11-26 | Labenz Gary F | Boot guard for sewer manhole construction |
| US20240376927A1 (en) * | 2021-07-26 | 2024-11-14 | Hilti Aktiengesellschaft | Threaded Rod Connector With Threadless Contact Surfaces |
-
1960
- 1960-11-28 CH CH1329260A patent/CH380347A/de unknown
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4235055A (en) * | 1977-11-29 | 1980-11-25 | Dyckerhoff & Widmann A.G. | System for anchoring stressed tension members in a concrete component |
| US4554772A (en) * | 1984-02-08 | 1985-11-26 | Labenz Gary F | Boot guard for sewer manhole construction |
| US20240376927A1 (en) * | 2021-07-26 | 2024-11-14 | Hilti Aktiengesellschaft | Threaded Rod Connector With Threadless Contact Surfaces |
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