CH380361A - Einrichtung zur Kontrolle des Herausfallens der Pressteile aus dem Presswerkzeug, insbesondere bei einer automatischen Kunststoffpresse - Google Patents
Einrichtung zur Kontrolle des Herausfallens der Pressteile aus dem Presswerkzeug, insbesondere bei einer automatischen KunststoffpresseInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
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Description
Einrichtung zur Kontrolle des Herausfallens der Pressteile aus dem Presswerkzeug, insbesondere bei einer automatischen Kunststoffpresse Bei automatisch arbeitenden Pressen, z. B. bei Pressen für Verarbeitung thermoplastischer Stoffe, ist es notwendig, den Lauf der Maschine sofort zu unterbrechen im Falle, dass der Pressteil oder sein Einguss zufälligerweise nicht aus der Pressform herausgeworfen wurde. Dies ist deshalb notwendig, damit die Pressform beim Schliessen der Presse durch aus der Pressform nicht herausgefallene oder zwischen den Pressformteilen steckenbleibende Pressteile oder Eingüsse nicht beschädigt wird. Aus diesem Grund werden automatisch arbeitende Pressen mit einer Einrichtung versehen, welche die Kontrolle ausübt, ob der Pressteil oder sein Einguss aus der Pressform herausgefallen ist, und welche im Gegenfall den Lauf der Maschine unterbricht. Es sind verschiedene Verfahren zur Durchführung dieser Kontrolle bekannt, welche verlässlich sein muss, wobei die Einrichtung für den rauhen Betrieb in Presswerken nicht empfindlich sein darf. Die bekannten Einrichtungen - für photoelektrische Kontrolle oder Kontrolle durch Wägen - benötigen komplizierte und empfindliche Mechanismen und sind für den rauhen Betrieb nicht geeignet. Die Kontrolle mittels einer Klappe, die durch den herausfallenden Pressteil verschwenkt wird, versagt bei Eingüssen, deren Gewicht verhältnismässig klein ist. Die Einrichtung gemäss der vorliegenden Erfindung ist frei von obenerwähnten Nachteilen, sie kann ohne Empfindlichkeitsverlust robust gestaltet sein und ist auch für Kleinteile geeignet. Diese Einrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einer geneigten Zufuhrrinne und aus zueinander beweglichen Kontrollbacken besteht, wobei nach dem Festklemmen des zu kontrollierenden Pressteiles zwischen den Backen eine von diesen den Impuls zur Fortsetzung der Tätigkeit der Presse erteilt. Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, wo einzelne Fig. 1 bis 4 die Einrichtung in den einzelnen Phasen des Arbeitsvorganges schematisch darstellen. Die Einrichtung besteht im wesentlichen aus einer geneigten Rinne 2 für den Pressteil 1, welche zur Zuführung des Pressteiles zwischen die die Fortsetzung der Rinne bildenden Backen 3, 4 bestimmt ist. Durch ein bewegliches Verschlussstück 5 ist die untere Mündung der Rinne gesperrt. Die obere Kontrollbacke 3 wird durch einen Elektromagneten 6 und durch eine in entgegengesetzter Richtung wirkende Feder 10 betätigt und ist in der zur Längsachse der Rinne 2 lotrechten Richtung zu der unteren Kontrollbacke 4 hin beweglich, welche wieder in Richtung der Bewegung der oberen Kontrollbacke 3 durch eine Feder abgefedert ist und einen beweglichen oberen Kontakt 8 trägt, dem gegenüber ein starrer unterer Kontakt 9 angebracht ist. Das Verschlussstück 5 wird durch einen Elektromagneten 7 und durch eine gegen denselben wirkende Feder 11 betätigt. Die Schaltung der einzelnen Elektromagnete ist in der Zeichnung nicht dargestellt, und ist aus der Beschreibung der Einrichtung erkennbar. Die Einrichtung arbeitet wie folgt: Beim Öffnen der Pressform fällt der Pressteil aus der Form heraus, rutscht durch die Rinne 2 zwischen die Backen 3 und 4 und wird zwischen denselben durch den beweglichen Verschluss 5 (Fig. 1) aufgehalten. Bevor das Arbeitsspiel fortgesetzt wird, leitet das Steuergetriebe den Pressstrom durch den Elektromagneten 6. Infolge der Wirkung des Elektromagneten 6 übt die Oberbacke 3 eine Bewegung in Richtung zur Backe 4 aus. In einer Phase der Bewegung drückt die Oberbacke 3 vermittels des Druckes auf den Pressteil zugleich die Unterbacke 4 nieder und dadurch schliessen sich die Kontakte 8 und 9 (Fig. 2). Die Kontakte schliessen den Stromkreis und dadurch wird der Presse ein Impuls zur Fortsetzung des Arbeitsspieles erteilt. Im Falle, dass sich zwischen den Backen kein Pressteil befindet, kann kein Niederdrücken der Unterbacke (Fig. 3) sowie auch kein Schliessen der Kontakte 8, 9 eintreten, die Presse bekommt keinen Anlassimpuls und bleibt im Stillstand. Dadurch und bzw. durch eine geeignete Signalisierungseinrichtung wird die Bedienung auf die Störung aufmerksam gemacht. Sollte während der Bewegung der Backen zwischen denselben ein Pressteil gewesen sein, unterbricht das Steuerungsgetriebe der Presse im weiteren Verlauf des Arbeitsspieles die Stromzufuhr zum Elektromagneten 6 und die Backen kehren in ihre Ausgangslage zurück. Nachher leitet das Steuerungsgetriebe den Strom durch den Elektromagneten 7, und das Verschlussstück 5 gibt durch seine Bewegung nach unten den Weg frei und ermöglicht derart dem Pressteil, den Raum zwischen den Backen zu verlassen. Der Pressteil rutscht und fällt heraus (Fig. 4). Während des weiteren Verlaufes des Arbeitsspieles wird die Stromzufuhr zum Elektromagneten 7 unterbrochen und die ganze Einrichtung gelangt wieder in die Ausgangslage zurück. Die beschriebene Ausführung ist nicht die einzige Lösungsmöglichkeit der Einrichtung gemäss der vorliegenden Erfindung; es sind verschiedene Abänderungen möglich, die Bewegung kann z. B. der unteren Backe erteilt werden, die Backe und das bewegliche Verschlussstück können mechanisch oder pneumatisch bewegt werden, anstatt der Kontakte kann ein Momentanschalter angebracht werden und dergleichen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Einrichtung zur Kontrolle des Herausfallens der Pressteile aus dem Presswerkzeug, insbesondere bei einer automatischen Kunststoffpresse, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe aus einer geneigten Zufuhrrinne (2) und aus zueinander beweglichen Kontrollbacken (3, 4) besteht, wobei eine von diesen nach Festhalten des zu kontrollierenden Pressteiles (1) zwischen den Backen den Impuls zur Fortsetzung des Arbeitsspieles der Presse erteilt.UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Backen (4) einen in den Steuerkreis der Presse eingeschalteten elektrischen Kontakt (8) besitzt.2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Backen (3, 4) als Fortsetzung der Rinne (2) ausgebildet sind, und die untenliegende Mündung des Raumes zwischen den Backen durch ein durch das Arbeitsspiel der Presse automatisch gesteuertes Verschlussstück (5) verschliessbar ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CS129159 | 1959-03-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH380361A true CH380361A (de) | 1964-07-31 |
Family
ID=5346922
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH229560A CH380361A (de) | 1959-03-04 | 1960-03-01 | Einrichtung zur Kontrolle des Herausfallens der Pressteile aus dem Presswerkzeug, insbesondere bei einer automatischen Kunststoffpresse |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH380361A (de) |
| GB (1) | GB902183A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0222590A3 (en) * | 1985-11-06 | 1989-03-15 | Nifco Kasei Inc | Device for controlling operation of injection molder |
-
1960
- 1960-03-01 CH CH229560A patent/CH380361A/de unknown
- 1960-03-02 GB GB732860A patent/GB902183A/en not_active Expired
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB902183A (en) | 1962-07-25 |
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