CH380400A - Vorrichtung zum automatischen Abwiegen untereinander gleicher Mengen pulvrigen, flockigen oder körnigen Gutes - Google Patents

Vorrichtung zum automatischen Abwiegen untereinander gleicher Mengen pulvrigen, flockigen oder körnigen Gutes

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CH380400A
CH380400A CH1219360A CH1219360A CH380400A CH 380400 A CH380400 A CH 380400A CH 1219360 A CH1219360 A CH 1219360A CH 1219360 A CH1219360 A CH 1219360A CH 380400 A CH380400 A CH 380400A
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CH
Switzerland
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flaky
powdery
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Application number
CH1219360A
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English (en)
Inventor
Raad Herman De
Original Assignee
Koninkl Ind Mij Voorheen Noury
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G13/00Weighing apparatus with automatic feed or discharge for weighing-out batches of material

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)
  • Supply Of Fluid Materials To The Packaging Location (AREA)

Description


  
 



  Vorrichtung zum automatischen Abwiegen untereinander gleicher Mengen pulvrigen, flockigen oder körnigen Gutes
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum automatischen Abwiegen untereinander gleicher Mengen pulverigen, flockigen oder körnigen Gutes.



   Die bekannten Abwiegevorrichtungen dieser Art, bei denen mit einer durch den Wiegemechanismus gesteuerten Hauptfüllklappe und Nachfüllklappe für den Wiegekasten gearbeitet wird, weisen mehrere Nachteile auf. Der wesentlichste Nachteil ist, dass jede Wiegung dadurch, dass es erforderlich ist, die Hauptfüllklappe rechtzeitig zu schliessen und weil die Nachfüllklappe geringen Durchlass hat, eine verhältnismässig lange Zeit beansprucht. Ausserdem muss die Abwiegevorrichtung bei jeder Änderung der Zufuhrgeschwindigkeit oder des spezifischen Gewichtes des Wiegegutes aufs neue eingestellt werden. Weiter kann eine solche bekannte Abwiegevorrichtung eine falsch abgewogene Menge nicht selbst korrigieren.



   Die Erfindung will dadurch eine verbesserte Konstruktion einer Abwiegevorrichtung der in Frage stehenden Art die damit bis jetzt verknüpften   Nach-    teile vermeiden.



   Zu diesem Zweck ist die Abwiegevorrichtung gemäss der Erfindung mit einer Hilfsfüllklappe zum Zuführen des Wiegegutes zu und einer Abfuhrvorrichtung zum Abführen des Wiegegutes aus dem Wiegekasten versehen, wobei die Hilfsfüllklappe und die Abfuhrvorrichtung unter Steuerung des Wiegemechanismus wechselweise betätigt werden, bis der Wiegemechanismus seine Gleichgewichtslage erreicht hat. Dabei kann die Abfuhrvorrichtung aus einem in den Wiegekasten ragenden Ejektor bestehen.



   Zur Klarstellung der Erfindung wird, unter Hinweis auf die schematisch gehaltene Zeichnung, ein   Ausführungsbeispiel    der Abwiegevorrichtung beschrieben.



   Gemäss der Zeichnung ist der Wiegekasten 1 vertikal beweglich an Blattfedern 2 aufgehängt. Der Wiegekasten 1 ist mit einem an ihm vorstehenden Arm 3 versehen, dessen freies Ende mit dem einen Arm eines Doppelwaagehebels 4 verbunden ist, der ein einstellbares Gegengewicht 5 trägt, mit einer Dämmvorrichtung 6 gekuppelt und mit Elektrokontakten 7, 8, 9 versehen ist. Der Wiegekasten 1 ist auf der Unterseite durch eine automatisch zu betätigende Auslaufklappe 10 abgeschlossen und befindet sich unter einem Fülltrichter 11, dem das Wiegegut über eine Leitung 12 zugeführt wird.



   Der Fülltrichter 11 ist auf der Unterseite mit einer Füllklappe 13 und einer Hilfsfüllklappe 14 versehen, welche je einen Betätigungsmechanismus 15 bzw. 16 aufweisen. Dabei sind die Betätigungsmechanismen 15 und 16 derart eingerichtet, dass die anfangs geöffneten Klappen 13 und 14 durch Öffnen der Kontakte 7 und 8 geschlossen werden, jedoch wenigstens die Hilfsfüllklappe 14 durch anschliessendes Schliessen des Kontaktes 8 wieder geöffnet wird.



   In dem Wiegekasten 1 befindet sich ein z. B. damit auf und ab beweglicher Ejektor, bestehend aus einer Zufuhrleitung 17 für ein gasförmiges Medium und einer Abfuhrleitung 18. In der Zufuhrleitung 17 befindet sich ein Abschlussorgan 19, welches durch Schliessen des Kontaktes 9 geöffnet und durch Öffnen dieses Kontaktes geschlossen wird.



   Beim Arbeiten mit der Abwiegevorrichtung wird über die anfangs geöffneten Klappen 13 und 14 mit grosser Geschwindigkeit etwa   80-90 /o    der abzuwiegenden Menge Wiegegut in den Wiegekasten 1 eingelassen.



   Durch Bewegen des Waagehebels 4 wird dann der Kontakt 7 geöffnet und die Füllklappe 13 ge  schlossen. Darauf wird dadurch, dass anfänglich die Hilfsfüllklappe 14 noch geöffnet ist und daraufhin die Hilfsfüllklappe 14 und das Ejektorabschlussorgan 19 wechselweise tätig sind, und dementsprechend Wiegegut in den Wiegekasten 1 eingelassen und aus demselben ausgelassen wird, rasch die Gleichgewichtslage des Waagehebels 4 erreicht, bei welcher der Wiegekasten 1 das richtige Gewicht an Wiegegut enthält und durch Öffnen der Kontakte 8 und 9 sowohl die Hilfsfüllklappe 14 wie das Ejektorabschluss organ 19 geschlossen werden. Der Wiegekasten 1 kann dann durch Öffnen der Auslaufklappe 10 entleert werden, worauf nach Schliessen der Auslaufklappe, eine neue Abwiegung eingeleitet werden kann.



   Die Wirkung der beschriebenen Abwiegevorrichtung erweist sich als wesentlich rascher als die irgendeiner bekannten automatischen Abwiegevorrichtung, während die Wiegegenauigkeit gut innerhalb der erlaubten Toleranz von   O,la/o    Gewichtsabweichung bleibt.



   Obgleich bei der beschriebenen Abwiegevorrichtung die Abfuhrvorrichtung als Ejektor ausgebildet ist, kann selbstverständlich auch eine andere Art in Betracht kommender, die Wiegewirkung nicht störender Abfuhrvorrichtung angewendet werden.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum automatischen Abwiegen untereinander gleicher Mengen pulverigen, flockigen oder körnigen Gutes, gekennzeichnet durch eine Hilfsfüllklappe zum Zuführen des Wiegegutes zu und eine Abfuhrvorrichtung zum Abführen des Wiegegutes aus dem Wiegekasten, wobei die Hilfsfüllklappe und die Abfuhrvorrichtung unter Steuerung des Wiegemechanismus wechselweise in Tätigkeit gesetzt werden, bis der Wiegemechanismus seine Gleichgewichtslage erreicht hat.
    UNTERANSPRUCH Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Abfuhrvorrichtung aus einem in den Wiegekasten ragenden Ejektor besteht.
CH1219360A 1959-11-20 1960-11-01 Vorrichtung zum automatischen Abwiegen untereinander gleicher Mengen pulvrigen, flockigen oder körnigen Gutes CH380400A (de)

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NL245608 1959-11-20

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CH1219360A CH380400A (de) 1959-11-20 1960-11-01 Vorrichtung zum automatischen Abwiegen untereinander gleicher Mengen pulvrigen, flockigen oder körnigen Gutes

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