CH380402A - Verfahren zur Herstellung von Magnettonköpfen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Magnettonköpfen

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CH380402A
CH380402A CH7512559A CH7512559A CH380402A CH 380402 A CH380402 A CH 380402A CH 7512559 A CH7512559 A CH 7512559A CH 7512559 A CH7512559 A CH 7512559A CH 380402 A CH380402 A CH 380402A
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CH
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glass film
glass
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CH7512559A
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Duinker Simon
Bos Jules
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Philips Nv
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B5/00Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
    • G11B5/127Structure or manufacture of heads, e.g. inductive
    • G11B5/187Structure or manufacture of the surface of the head in physical contact with, or immediately adjacent to the recording medium; Pole pieces; Gap features

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Magnetic Heads (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von     Magnettonköpfen       Es ist bereits ein     Verfahren    zur Herstellung von  zur Aufzeichnung oder Wiedergabe magnetischer  Aufzeichnungen bestimmter     Magnettonköpfe    bekannt,  in welchem mindestens zwei Teilstücke aus gesinter  tem,     oxydischem,        ferromagnetischem        Material    ver  wendet werden, welche mindestens mit je einer Präzi  sionsfläche versehen sind, wobei der sich zwischen  den Präzisionsflächen befindende Nutzspalt mit einer  Glasfolie ausgefüllt wird, deren Stärke mindestens  einige Prozent grösser ist als die endgültig ge  wünschte Spaltbreite.

   Das Ganze wird hernach bis  zur     Erweichungstemperatur    des Glases erhitzt und  zusammengepresst, so dass nach Erhärtung des Glases  die richtige Spaltbreite erreicht wird.  



  Dieses bekannte Verfahren dient insbesondere  zur Herstellung von     Magnettonköpfen    grossen Auf  lösungsvermögens, bei denen die Spaltbreite nur  einige     Mikron    beträgt. In diesem Falle .ist die Stärke  der zwischen den genau bearbeiteten Oberflächen  angebrachten Glasfolie so gering, dass bei der Er  hitzung bis in den     Erweichungsbereich    des Glases  und bei dem gleichzeitigen Zusammenpressen die     Vis-          kositätskräfte    im Glas dieses Glas zwischen den  betreffenden     Oberflächen    festhalten und somit ver  hüten können, dass das Glas unter der Wirkung des  grossen, beim Pressen ausgeübten Drucks aus dem  durch die erwähnten Flächen gebildeten Spalt weg  gedrückt wird.

    



  Es ergibt sich, dass dies nicht der Fall ist bei       Magnettonköpfen,    deren Spaltbreite etwa     10,u,    oder  mehr beträgt.  



  Es leuchtet ein, dass unter den erwähnten Ver  hältnissen die Einstellung der Spaltbreite auf den  richtigen Wert durch das Wegfliessen des Glases  praktisch unmöglich ist.  



  Man hat versucht, dieses Wegfliessen dadurch  zu verhüten,. dass an den Enden des Spaltes Metall-         folien    oder Drähte mit einer der gewünschten Spalt  breite entsprechenden Stärke und mit einem die       Erhitzungstemperatur    der Teilstücke und des dazwi  schen vorhandenen Glases überschreitenden Schmelz  punkt angebracht werden. Es zeigt sich jedoch, dass  bei den betreffenden Temperaturen von etwa 900  C  diese     Metallfolien    oder Drähte entweder mit dem Glas  oder mit dem     Ferrit    oder mit beiden reagieren, wo  durch selbstverständlich sowohl die magnetischen  als auch die mechanischen Eigenschaften der Köpfe  beeinträchtigt werden und ausserdem die Einstellung  der Spaltbreite auf den richtigen Wert unmöglich  wird.  



  Wenn das Material dieser Folien oder Drähte bei  den erwähnten Reaktionen nicht zum grössten Teil  verformt würde, könnte man, ausgehend von Teil  stücken mit hinreichender Breite, bei Wegnahme  einer Materialmenge in der Umgebung der Spalt  enden einen Kopf herstellen, der die an die Rein  heit des Materials gestellten     Anforderungen    erfüllt,  aber da die erwähnten Reaktionen sich bis zu ver  hältnismässig grosser Tiefe im Spalt und im um  gebenden Material auswirken, würde dies grosse  Materialverluste verursachen.  



  Dazu kommt noch, dass - abgesehen davon, dass  das Material der Folien oder Drähte bei den er  wähnten Temperaturen nicht schmelzen und nicht  mit dem Glas, dem     Ferrit    oder mit beiden reagieren  darf - dieses Material ausserdem auf einfache Weise  auf die gewünschten Stärken (10     ,u    und mehr) ein  stellbar sein muss, während es seine mechanische  Festigkeit bei den     erwähnten    Temperaturen beibe  halten soll, damit es unter dem beim Pressen auftre  tenden grossen Druck nicht zusammenbricht.

   Es  ergibt sich, dass die letzteren     Anforderungen    auch  nicht von verschiedenen metallischen Materialien er  füllt werden, so dass auch aus diesem     Grunde    das           letztere    Verfahren Schwierigkeiten bezüglich der Ein  stellung der Spaltbreite auf den richtigen Wert mit  sich bringt.  



  Die Erfindung bezweckt, diese Nachteile zu be  heben.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren ist gekennzeich  net dadurch, dass vor der Erhitzung zwischen den  Präzisionsflächen Abstandstücke aus Glimmer ange  bracht werden, deren Stärke der endgültig ge  wünschten Spaltbreite mindestens angenähert gleich  ist.  



  Ein Durchführungsbeispiel des erfindungsgemä  ssen Verfahrens wird nun an Hand der in der Zeich  nung beispielsweise dargestellten Magnetköpfe er  läutert.  



       Fig.    1 zeigt eine erste Durchführungsform des  Verfahrens.  



       Fig.    2 zeigt eine erste Variante der Durchfüh  rungsform gemäss     Fig.    1, und       Fig.3    zeigt eine zweite Variante der Durchfüh  rungsform gemäss     Fig.    1.  



  In     Fig.    1 bezeichnet 1 einen Teil des magneti  schen Kreises aus gesintertem,     oxydischem,        ferro-          magnetischem    Material, dessen Oberfläche 2 als  Spaltoberfläche dient und dessen Teil 3 einen Teil  des Schliessjochs des fertigen Produktes bildet. Auf  der Oberfläche 2 wird eine Glasfolie 4 angebracht,  deren Abmessung 5 einige Prozent, gegebenenfalls  sogar zehn oder mehr Prozent, grösser ist als die  endgültig gewünschte Spaltbreite, die von der Grö  ssenordnung von     10,u    oder mehr ist. Auf der Ober  fläche 6 des Teiles 3 wird auch eine Glasfolie 10  angebracht, die jedoch erheblich dünner als die  Folie 4 sein kann.  



  Es sei bemerkt,     dass    es     empfehlenswert    ist, Folien  aus Glas anzuwenden, dessen Ausdehnungskoeffizient  bei der Temperatur, bei der der     Magnettonkopf    ver  wendet wird, weitgehend gleich dem Ausdehnungs  koeffizienten des     ferromagnetischen    Materials und  z. B. nicht mehr als<B>501o,</B> von diesem verschieden  ist; man benutzt vorzugsweise jedoch Glas, dessen  Ausdehnungskoeffizient in dem ganzen Temperatur  bereich, innerhalb welchem der     Magnettonkopf    ge  braucht wird, und der     Erweichungstemperatur    des  Glases weitgehend gleich dem Ausdehnungskoeffi  zienten des     ferromagnetischen    Materials, z.

   B. nicht  mehr als     100/a    von diesem verschieden ist.  



  Ein Glas, das bezüglich des thermischen Aus  dehnungskoeffizienten in Frage kommt, kann zum  Beispiel die folgende Zusammenstellung haben:       Si02    56,2     Gew.9/o          Na#,0    7,6     Gew.        o/oa          K20    4,5     Gew.        o/o          Pb0    30,0     Gew.a/n          A1203    1,2     Gew.        11/9          Sb203        0,3        Gew.        %,

            MnO    0,25     Gew.    %    Mit 7 und 8 sind die     Glimmerabstandsstücke     bezeichnet, deren Stärke mindestens angenähert gleich  der gewünschten Spaltbreite ist.  



  Auf dem so ausgebildeten Ganzen wird dann  ein zweites Teilstück 9 angebracht, das z. B. mit dem  ersten Teilstück 3 in der Form übereinstimmen,  oder aber auch ein flaches Stück eines gesinterten,       oxydischen,        ferromagnetischen    Materials sein kann.  Dieses zweite Teilstück ist in der     Fig.l    in einer  Lage dargestellt, in der es noch nicht auf dem er  sten, mit Glas und Glimmer versehenen Teilstück 1  angebracht ist.  



  Das so gebildete Ganze wird bis zur     Erweichungs-          temperatur    des benutzten Glases erhitzt, und die bei  den Teilstücke werden zusammengepresst. Dank den       Glimmerabstandsstücken    kann bei diesem     Pressvor-          gang,    nachdem einmal die gewünschte Spaltbreite  erreicht ist, kein Glas mehr aus dem Spalt     wegge-          presst    werden.  



  Es sei bemerkt, dass nach dem Erreichen der  gewünschten Spaltbreite der Abstand zwischen der       Oberfläche    6 des Schliessjochs 3 und der entspre  chenden Oberfläche des Teilstücks 9 ausreichen soll,  um die     zusammengepresste    Glasfolie 10, die nur als  mechanische Verbindung zwischen den beiden Teil  stücken 1 und 9 dient und auch durch andere Ver  bindungsmittel ersetzt werden kann, aufnehmen zu  können.  



  Nach Abkühlung können diejenigen Teile des  Kopfes, deren Spalt mit Glimmer ausgefüllt ist, weg  geschliffen oder weggesägt werden, wobei auch die  Führungsfläche des Kopfes bearbeitet wird.  



  Gegebenenfalls kann das Gebilde längs einer  oder mehrerer Ebenen senkrecht zur Richtung der  Spaltbreite z. B. längs der Ebenen 11 und 12 durch  gesägt werden.  



  Auf diese Weise kann man aus einem einzigen  gemäss dem beschriebenen Verfahren hergestellten  Teil eine Anzahl von Kreisen erhalten.  



  Es wird einleuchten, dass man die Teilstücke 1  und 9 doppelt ausbilden kann, wie dies in     Fig.2     dargestellt ist. Nach Durchführung desselben Verfah  rens wie vorstehend geschildert ist, muss das Ganze  längs einer Ebene 13 durchgesägt werden, wodurch  man über zwei Gebilde gemäss     Fig.    1 verfügt.  



  Man kann auf gleiche Weise von zwei Teil  stücken 14 und 15 nach     Fig.    3 ausgehen. Nach Durch  führung des an Hand der     Fig.    1 geschilderten Ver  fahrens muss das Ganze längs einer Ebene 16 durch  gesägt werden, wodurch man zwei Kreisteile zur  Verfügung hat, die je mit einem Schliessjoch ergänzt  werden können.  



  Auch die Gebilde nach den     Fig.    2 und 3 können  längs einer oder mehrerer zur Richtung des Spaltes  senkrechten Ebenen durchgesägt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von zur Aufzeichnung oder Wiedergabe magnetischer Aufzeichnungen be stimmter Magnettonköpfe, in welchem mindestens zwei Teilstücke aus gesintertem, oxydischem, ferro- magnetischem Material verwendet werden, welche mindestens mit je einer Präzisionsfläche versehen sind, wobei der sich zwischen den Präzisionsflächen befindende Nutzspalt mit einer Glasfolie ausgefüllt wird, deren Stärke mindestens einige Prozent grösser ist als die endgültig gewünschte Spaltbreite, und her nach das Ganze bis zur Erweichungstemperatur des Glases erhitzt und zusammengepresst wird,
    so dass nach Erhärtung des Glases die richtige Spaltbreite erreicht wird, dadurch gekennzeichnet, dass vor der Erhitzung zwischen den Präzisionsflächen Abstand stücke aus Glimmer angebracht werden, deren Stärke der endgültig gewünschte Spaltbreite mindestens an genähert gleich ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, in welchem zwei Teilstücke verwendet werden, die mit je zwei Präzisionsflächen versehen sind, dadurch gekenn zeichnet, dass zwischen einem Paar dieser Flächen eine Glasfolie und Glimmerabstandstücke angebracht werden, und dass zwischen dem anderen Paar ledig lich eine Glasfolie angebracht wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, in welchem zwei Teilstücke verwendet werden, die mit je drei Präzisionsflächen versehen sind, wobei zwischen den beiden äusseren Paaren dieser Präzisionsflächen je eine Glasfolie und Glimmerabstandstücke angebracht werden, während zwischen dem mittleren Paar ledig lich eine Glasfolie angebracht wird, und dass nach Abkühlung das Ganze in zwei Teile getrennt wird, die je ein Paar Präzisionsflächen mit einer Glasfolie und mit Glimmerabstandstücken enthalten und je ein Paar Präzisionsflächen mit lediglich einer Glasfolie besitzen. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, in welchem zwei Teilstücke verwendet werden, die mit je zwei Präzisionsflächen versehen sind, dass zwischen den beiden Paaren dieser Präzisionsflächen je eine Glas folie und Glimmerabstandstücke angebracht werden, und dass nach Abkühlung das Ganze in. zwei Teile getrennt wird, die je ein Paar Präzisionsflächen mit einer Glasfolie und Glimmerabstandstücken enthal ten. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Teilstück verwendet wird, das eine auf der Seite des Nutzspaltes flache Fläche auf weist, und dass ein zweites Teilstück verwendet wird, das auf der Seite des Nutzspaltes eine profilierte Fläche aufweist. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass nach Abkühlung das Ganze in min destens zwei Teile längs zu der Richtung des Spaltes senkrechten Ebenen getrennt wird.
CH7512559A 1958-07-03 1959-06-30 Verfahren zur Herstellung von Magnettonköpfen CH380402A (de)

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