CH380461A - Verbindung für Rohre oder Rohrarmaturen - Google Patents
Verbindung für Rohre oder RohrarmaturenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L21/00—Joints with sleeve or socket
- F16L21/002—Sleeves or nipples for pipes of the same diameter; Reduction pieces
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Description
Verbindung für Rohre oder Rohrarmaturen Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Ver bindung für Rohre oder Rohrarmaturen, vornehm lich für Ventilationsanlagen bestimmte, dünnwan dige Rohrelemente, bestehend aus einem Verbin dungsgurt und einer mit diesem zusammenwirkenden Spannvorrichtung. Die heutigen Baumethoden stellen grössere Anforderungen an Festigkeit der Ventila tionsrohre und ihrer Verbindungen, insbesondere beim Einbetonieren. Früher allgemein übliche Ver bindungsverfahren mit auswendigen Umhüllungen als Verbindungselemente ergeben, wie sich gezeigt hat, nicht ausreichend stabile und dichte Verbindun gen. Weiterhin haben diese bekannten Verbindungs methoden die Entstehung von radial nach innen ge richteten Kräften veranlasst, wodurch oftmals die Gefahr einer Eindrückung der Rohrwände vorlag.
Die oben erwähnte Anforderung an Stabilität hat die Verwendung von sogenannten spiralgewundenen Rohren hervorgerufen. Es hat sich aber als sehr schwer herausgestellt, eine genügende Abdichtung an dem verhältnismässig hohen, auswärtigen Falz zu erreichen.
Die Erfindung hat den Zweck, die obigen übel stände mit einfachen Mitteln zu beseitigen und ist dadurch gekennzeichnet, dass der verwendete Verbin dungsgurt aus einem oder mehreren in die beiden anstossenden Enden der Rohre einschiebbaren, bo genförmigen Elementen besteht, die durch die er wähnte, von aussen zu betätigende Spannvorrichtung auseinanderbewegt werden können und dadurch gegen die Innenflächen der anstossenden Rohrenden angepresst werden. Nach einer zweckmässigen Aus führungsform der Erfindung bestehen die bogen förmigen Elemente des. Verbindungsgurtes aus Stahl bändern, deren anstossende Enden durch eine in wendig angebrachte Scheibe miteinander beweglich verbunden sind.
Die Spannvornichtung besteht zweck- mässigerweise aus einer an der Aussenseite der Rohr enden angebrachten, abgewinkelten Platte oder einem sonstigen kniehebelförmigen Teil, der an seinen der Längsachse der Rohre parallelen Seitenkanten zwi schen die Rohrenden hineinragende Schenkel auf weist, die mit an den bogenförmigen Elementen des Verbindungsgurtes angebrachten Absätzen oder darin vorgesehenen Nuten in Eingriff stehen, welche Knie hebelplatte durch eine 2n der die bogenförmigen Elemente verbindenden Scheibe eingeschraubte Schraube nach innen in Richtung des erwähnten Ver bindungsgurtes gepresst werden kann und sich dabei durch ihre Ausrichtung als ein Kniegelenk auswirkt,
welches die beiden freien Enden der Elemente aus einanderbewegt. Die zum Zusammenhalten der bogenförmigen Elemente dienende Scheibe kann ge- eigneterweise an diesen festgehalten sein, durch an diesen Enden ausgeschnittene und um die Kanten der Scheibe abgebogene Zungen, sowie dadurch, dass die Scheibe an diesen Kanten Anschläge für diese Zungen aufweist, einerseits an der Scheibenmitte und anderseits an ihren beiden Enden, um dadurch teils zwischen den freien Enden der bogenförmigen Elemente einen mindestens dem Durchmesser der in der Scheibe eingeschraubten Schraube entspre chenden Mindestabstand sicherzustellen, teils zu ver hindern, dass die bogenförmigen Elemente sich von der Scheibe lösen.
Bei besonders hoch gestellten Anforderungen an Dichtigkeit wird zweckmässig un terhalb der abgewinkelten Platten der Spannvorrich tung eine abdichtende Packung aus elastischem Ma terial angebracht.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand der beigelegten Zeichnung näher erläutert, die eine bei spielsweise Ausführungsform einer erfindungsgemä ssen Verbindung veranschaulicht und worin: Fig.1 und 2 in zwei Projektionen den Verbin- dungsgurt, und Fig. 3 und 4 in zwei Projektionen eine Rohrver bindung zeigen.
In der Zeichnung bezeichnet 1 einen Verbin dungsgurt, der im gezeichneten Beispiel aus einem Stahlband besteht, dessen Endteile 2 mit Zungen 3 ausgeformt sind, die um die Kanten einer inwendig angebrachten Scheibe 4 umgebogen sind, durch welche die anstossenden Enden des Stahlbandes be weglich verbunden sind. Der Verbindungsgurt ist dazu bestimmt, in die beiden anstossenden Enden zweier Rohre 12 bzw. 13 eingeschoben zu werden. 7 bezeichnet eine an der Aussenseite der Rohrenden angebrachte, kniehebelförmige abgewinkelte Platte. Die der Längsachse der Rohre parallelen Seiten kanten der Platte sind mit zwischen die Rohr enden hineinragenden .Schenkeln 8 versehen. Diese stützen sich gegen am Stahlband angebrachte Ab sätze 6 ab.
Die erwähnte Platte 7 ist angeordnet, durch eine in der die beiden Enden des Stahlbandes 1 verbindenden Scheibe 4 eünegeschraubte Schraube 9 nach innen, in Richtung des :Stahlbandes gepresst zu werden, um dabei bei ihrer Ausrichtung sich als ein Kniegelenk auszuwirken und die freien Enden des Stahlbandes auseünanderzubewegen, wie aus Fig.3 ersichtlich. Die Scheibe 4 ist an ihren durch die Zungen 3 umgeschlossenen Kanten mit Anschlä gen S für diese Zungen an der Mitte sowie an den beiden Enden der Scheibe versehen.
Man will da durch teils zwischen den freien Enden des Stahl bandes einen mindestens dem Durchmesser der in der Scheibe 4 eingeschraubten Schraube 9 entspre chenden Mindestabstand sicherstellen, teils verhin dern, dass die Enden des Stahlbandes sich von der Scheibe lösen. 10 bezeichnet eine zwischen dem Schraubenkopf und der Platte 7 vorgesehene Unter lagscheibe. 11 bezeichnet eine unterhalb der abge winkelten Platte 7 der Spannvorrichtung angebrachte, abdichtende Packung aus elastischem Material.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Verbindung für Rohre oder Rohrarmaturen, vor nehmlich für Ventilationsanlagen bestimmte, dünn wandige Rohrelemente, bestehend aus einem Ver bindungsgurt und einer mit diesem zusammenwir kenden Spannvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsgurt aus einem oder mehreren in die beiden anstossenden Enden der Rohre ein schiebbaren, bogenförmigen Elementen besteht, die durch die erwähnte, von aussen zu betätigende Spann vorrichtung auseinanderbewegt werden können und dadurch gegen die Innenflächen der anstossenden Rohrenden angepresst werden. UNTERANSPRÜCHE 1.Verbindung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die bogenförmigen Elemente des Verbindungsgurtes aus Stahlbändern bestehen, deren anstossende Enden durch eine inwendig angebrachte Scheibe miteinander beweglich verbunden sind. 2. Verbindung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannvorrichtung aus einer an der Aussenseite der Rohrenden angebrachten, abgewinkelten Platte oder einem sonstigen kniehebel- förmigen Teil besteht, der an seinen der Längsachse der Rohre parallelen Seitenkanten zwischen die Rohr enden hineinragende Schenkel aufweist, die mit an den bogenförmigen Elementen des Verbindungs gurts angebrachten Absätzen oder darin vorgesehenen Nuten in Eingriff stehen,welche Kniehebelplatte durch eine in der die bogenförmigen Elemente ver bindenden Scheibe eingeschraubte Schraube nach innen, in Richtung des erwähnten Verbindungs gurts gepresst werden kann und sich dabei durch ihre Ausrichtung als ein Kniegelenk auswirkt, wel ches die beiden freien Enden der Elemente ausein- anderbewegt. 3.Verbindung nach Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Zusammen halten der bogenförmigen Elemente dienende Scheibe an diesen festgehalten ist, durch an diesen Enden ausgeschnittene und um die Kanten der Scheibe ab gebogene Zungen, sowie dadurch, dass die Scheibe an diesen Kanten Anschläge für diese Zungen auf weist, einerseits an der Scheibenmitte und ander seits an ihren beiden Enden, um dadurch teils zwi schen den freien Enden der bogenförmigen Elemente einen mindestens dem Durchmesser der in der Scheibe eingeschraubten Schraube entsprechenden Mindestabstand sicherzustellen, teils zu verhindern, dass die bogenförmigen Elemente sich von der Scheibe lösen. 4. Verbindung nach Unteranspruch 1, gekenn zeichnet durch eine unterhalb der abgewinkelten Platte der Spannvorrichtung angebrachte, abdichtende Packung aus elastischem Material.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE1002959 | 1959-10-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH380461A true CH380461A (de) | 1964-07-31 |
Family
ID=20291542
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1192360A CH380461A (de) | 1959-10-27 | 1960-10-25 | Verbindung für Rohre oder Rohrarmaturen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH380461A (de) |
-
1960
- 1960-10-25 CH CH1192360A patent/CH380461A/de unknown
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