CH380521A - Einäugige Spiegelreflexkamera - Google Patents

Einäugige Spiegelreflexkamera

Info

Publication number
CH380521A
CH380521A CH1316160A CH1316160A CH380521A CH 380521 A CH380521 A CH 380521A CH 1316160 A CH1316160 A CH 1316160A CH 1316160 A CH1316160 A CH 1316160A CH 380521 A CH380521 A CH 380521A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
mirror
viewfinder
lens
light
recording
Prior art date
Application number
CH1316160A
Other languages
English (en)
Inventor
Kaden Willy
Filsinger Erich
Original Assignee
Agfa Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Agfa Ag filed Critical Agfa Ag
Publication of CH380521A publication Critical patent/CH380521A/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B19/00Cameras
    • G03B19/18Motion-picture cameras

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Studio Devices (AREA)

Description


  Einäugige     Spiegelrellexkamera       Bei bekannten Spiegelreflexkameras ist es üblich,  einen totalreflektierenden Spiegel aus dem     Objek-          tivstrahlengang    ausschwenkbar anzuordnen, so dass  vor und nach der Aufnahme das gesamte, durch  das Objektiv auf den Spiegel fallende Licht in den  Sucher zur Beobachtung gelenkt wird und während  der Aufnahme das gesamte durch das Objektiv hin  durchtretende Licht auf den Film     auftrifft.    Während  der Aufnahme ist im Sucher nichts zu sehen.

   Bei  Kinokameras hat diese Art der Anordnung den Nach  teil, dass das Sucherbild einen ständigen     Fl'immer-          effekt    zeigt, der beim Auswählen des Bildausschnit  tes störend und für das betrachtende Auge sehr  anstrengend ist. Eine andere bekannte Ausführungs  form bei Spiegelreflexkameras besteht darin, dass im       Objektivstrahlengang    ein teildurchlässiger Spiegel fest  angeordnet ist. Hierbei bleibt das Sucherbild zwar  auch während der Aufnahme erhalten, ist aber immer  gleichmässig schwach, da ja nur ein Teil des durch  das Objektiv hindurchtretenden Lichtes in den  Sucher gelangt. Zugleich ist bei dieser Anordnung  auch der auf den Film gelangende Lichtanteil erheb  lich vermindert.  



  Die vorliegende Erfindung vermeidet die erwähn  ten Nachteile der bekannten Spiegelreflexkameras  dadurch, dass der im     Objektivstrahlengang    hin und  her bewegbare Spiegel doppelt so gross ist, als er zur  Abbildung des aufzunehmenden Gegenstandes im  Sucher bzw. auf dem     Film    sein müsste und seine  eine Hälfte voll verspiegelt, seine andere     Hälfte    da  gegen teildurchlässig verspiegelt ist. Hierbei gelangt  vor und nach der Aufnahme das gesamte und wäh  rend der Aufnahme noch ein geringer Teil des durch  das Objektiv hindurchtretenden Lichtes in den  Sucher.

   Infolgedessen verschwindet das Sucherbild  während der Aufnahme nichtvöllig, so dass das bei  einäugigen Kinospiegelreflexkameras unangenehm in         Erscheinung    tretende Flimmern     erheblich    vermindert  wird.  



  Zur Vermeidung des     Flimmereffektes    kann der  während der Aufnahme in den Sucher gelangende  Lichtanteil erheblich kleiner gehalten sein, als dies  bei Spiegelreflexkameras mit fest angeordnetem Spie  gel möglich ist, da zur Einstellung und Beobachtung  der zwischen den Aufnahmen wesentlich stärkere  Lichtstrom verwendet wird. Es treten daher auch  keine die Belichtungszeiten oder     Blendenwerte    zu  sehr beeinflussenden Schwächungen des während der  Aufnahme auf den Film gelangenden Lichtes ein.  



  Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des  Erfindungsgegenstandes.  



  Das Objektiv 1 einer im übrigen nicht dargestell  ten Kinokamera besteht gemäss der Darstellung in  der Zeichnung aus den Linsen la bis 1d. Die Film  ebene ist nur durch einen Filmstreifen 2 schematisch  dargestellt. Zwischen dem     Objektiv    1 und dem Film  streifen 2 ist ein     Umlenkspiegel    3 angeordnet, durch  welchen die in das Objektiv 1 fallenden Lichtstrah  len auf ein     45 -Prisma    4 abgelenkt und von dort  durch die     Sucherlinsen    5 bis 12 dem Auge sichtbar  gemacht werden.  



  Der Spiegel 3 ist doppelt so gross, als er zur Ab  bildung des     aufzunehmenden    Gegenstandes im Sucher  bzw. auf dem Film 2 sein     müsste.    Seine eine     Hälfte     3a ist teildurchlässig verspiegelt, und zwar so, dass       er        etwa        20-%        der        auffallenden        Lichtstrahlen        reflek-          tiert    und etwa     800/a        hindurchlässt.    Seine andere       Hälfte    3b ist     totalreflektierend    ausgebildet.

   Der Spie  gel 3 ist durch einen nicht näher dargestellten Mecha  nismus in Richtung des Pfeiles 13, 14 auf und ab  bewegbar.  



  Der Steuermechanismus     für    den Spiegel 3 äst so  ausgebildet, dass vor und nach jeder Aufnahme der  verspiegelte Teil 3b im     Objektivstrahlengang    steht,      so dass der gesamte vom Objektiv 3 kommende Licht  strom in den Sucher 4     bis    12 gelenkt wird. Dadurch  erscheint das Sucherbild hell und klar, so dass der  gewünschte Bildausschnitt gut ausgewählt werden  kann.

   Während der Aufnahme dagegen befindet sich  der Spiegelteil 3a im     Objektivstrahlengang,    dadurch  werden nur etwa     200/m    der vom Objektiv durchge  lassenen Lichtmenge in den Sucher 4 bis 12     abge-          lenkt,

          etwa        80%        fallen        auf        den        Film        und        dienen          zur        Erzeugung        des        Bildes.        Diese        etwa        80%        der     durch das Objektiv hindurchtretenden Lichtmenge  sind noch so ausreichend,

   dass normalerweise keine  Beeinträchtigung der Bildwirkung durch die     Vermin-          derung        der        Lichtmenge        um        20%        auftritt,        zumal        eine     Änderung der Blende um nur einen Bruchteil einer       Blendenstufe    ausreicht, um diese     Differenz    zwischen  der vollen durch das Objektiv hindurchtretenden  Lichtmenge und der auf den Film fallenden Licht  menge auszugleichen. Sehr     erheblich    dagegen ist die  Wirkung im Sucher.

   Während der Aufnahme er  scheint der Sucher nun nicht mehr einfach schwarz,  sondern das Sucherbild bleibt erhalten, wenn auch  in stark verminderter Intensität. Vor allem bei Spie  gelreflexkinokameras, bei denen im Sucher der stän  dige Wechsel zwischen hell und dunkel ein unan  genehmes Flimmern verursacht, wirkt sich die er  läuterte Anordnung sehr vorteilhaft aus, da ja auch  hier nicht mehr ein Wechsel zwischen hell und dun  kel, sondern nur mehr zwischen hell und weniger  hell stattfindet. Das für die Augen sehr anstrengende,  schädliche Flimmern wird daher bei einäugigen Spie  gelreflexkinokameras durch die erörterte Anordnung  auf ein kaum mehr fühlbares Mass herabgesetzt.    Selbstverständlich ist diese Anordnung nicht auf  Kinokameras oder auf     Kleinbil'dspiegelreflexkameras     beschränkt.

   Vielmehr kann sie bei allen Arten von  einäugigen Spiegelreflexkameras mit Erfolg Anwen  dung finden. Insbesondere muss der teildurchlässige  Teil des Spiegels auch nicht     unbedingt    so     ausgebil-          det        sein,        dass        er        etwa        20%        des        auffallenden        Lichtes     reflektiert, jedoch muss der von ihm reflektierte  Lichtanteil immer erheblich kleiner sein als der durch  gelassene Anteil.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einäugige Spiegelreflexkamera, insbesondere Lauf bildkamera, dadurch gekennzeichnet, dass der im Objektivstrahlengang hin und her bewegbare Spiegel doppelt so gross ist, als er zur Abbildung des aufzu nehmenden Gegenstandes im Sucher bzw. auf dem Film sein müsste und seine eine Hälfte voll verspie- gelt, seine andere Hälfte dagegen teildurchlässig verspiegelt ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Kamera nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Verminderung von Flimmer- effekten im Sucher vor und nach der Aufnahme der vollverspiegelte Teil des Spiegels und während der Aufnahme der teildurchlässige Teil des Spiegels im Objektivstrahlengang angeordnet ist. 2.
    Kamera nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der teildurchlässige Teil des Spiegels derart ausgebildet ist, dass er ,etwa 20% des auf- fallenden Lichtes reflektiert und etwa 80% durch- lässt.
CH1316160A 1959-12-02 1960-11-24 Einäugige Spiegelreflexkamera CH380521A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA0033411 1959-12-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH380521A true CH380521A (de) 1964-07-31

Family

ID=6928151

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1316160A CH380521A (de) 1959-12-02 1960-11-24 Einäugige Spiegelreflexkamera

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH380521A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2056239A1 (de) Die Objekthelhgkeit über das optische System messende Kamera
DE933132C (de) Einaeugige Spiegelreflexkamera
DE1422735A1 (de) Fernrohrsucher fuer photographische oder kinematographische Kameras
CH380521A (de) Einäugige Spiegelreflexkamera
AT216879B (de) Einäugige Spiegelreflexkamera
DE3421214A1 (de) Sucher fuer eine photographische kamera
DE1843086U (de) Einaugige spregelreflexkamera.
DE652166C (de) Sucher fuer kinematographische Aufnahmegeraete
DE601694C (de) Sucher mit Entfernungsmesser
DE924914C (de) Spiegelreflexkamera
AT235683B (de) Einrichtung für Kameras, insbesondere Kameras mit Wechseloptik, zur selbsttätigen Regelung der photochemisch wirksamen Lichtmenge
DE732199C (de) Mit einem Entfernungsmesser vereinigter Bildsucher
DE2005586C3 (de) Photographischer Sucher
AT221933B (de) Einäugige Spiegelreflexkamera
AT233953B (de) Sucher für photographische oder kinematographische Kameras
AT230742B (de) Spiegelreflexeinrichtung für Kameras
AT263530B (de) Photographische Kamera zur gleichzeitigen Aufnahme eines Objektes auf zwei Filme
AT234180B (de) Einrichtung zum Herstellen eines aus Objekt und Hintergrund zusammengesetzten Bildes in einer Kamera
DE1843904U (de) Einaeugige spiegelreflexkamera.
AT253935B (de) Kamera
DE857887C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung photographischer Serienbilder
DE597374C (de) Suchereinrichtung fuer photographische Kameras
DE1204930B (de) Spiegelreflexsucher fuer photographische Kameras mit bilddrehendem Sucherprisma und photoelektrischem Belichtungsmesser
DE686489C (de) Objektiv zum Aufnehmen, Kopieren oder Wiedergeben von Linsenrasterfilmen
AT241984B (de) Laufbildkamera