CH380563A - Verfahren und Anordnung zum Justieren der Schaltvorrichtung von Schaltgetrieben, insbesondere Fahrradnaben-Getrieben - Google Patents

Verfahren und Anordnung zum Justieren der Schaltvorrichtung von Schaltgetrieben, insbesondere Fahrradnaben-Getrieben

Info

Publication number
CH380563A
CH380563A CH7358959A CH7358959A CH380563A CH 380563 A CH380563 A CH 380563A CH 7358959 A CH7358959 A CH 7358959A CH 7358959 A CH7358959 A CH 7358959A CH 380563 A CH380563 A CH 380563A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
shift
cable
gear
shift cable
switch
Prior art date
Application number
CH7358959A
Other languages
English (en)
Inventor
Dotter Paul
Original Assignee
Fichtel & Sachs Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fichtel & Sachs Ag filed Critical Fichtel & Sachs Ag
Publication of CH380563A publication Critical patent/CH380563A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62KCYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
    • B62K23/00Rider-operated controls specially adapted for cycles, i.e. means for initiating control operations, e.g. levers, grips
    • B62K23/02Rider-operated controls specially adapted for cycles, i.e. means for initiating control operations, e.g. levers, grips hand actuated
    • B62K23/06Levers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M11/00Transmissions characterised by the use of interengaging toothed wheels or frictionally-engaging wheels
    • B62M11/04Transmissions characterised by the use of interengaging toothed wheels or frictionally-engaging wheels of changeable ratio
    • B62M11/14Transmissions characterised by the use of interengaging toothed wheels or frictionally-engaging wheels of changeable ratio with planetary gears
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M25/00Actuators for gearing speed-change mechanisms specially adapted for cycles
    • B62M25/02Actuators for gearing speed-change mechanisms specially adapted for cycles with mechanical transmitting systems, e.g. cables, levers
    • B62M25/04Actuators for gearing speed-change mechanisms specially adapted for cycles with mechanical transmitting systems, e.g. cables, levers hand actuated

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Gear-Shifting Mechanisms (AREA)

Description


  Verfahren und Anordnung     zum        Justieren    der     Schaltvorrichtung    von Schaltgetrieben,       insbesondere        Fahrradnaben-Getrieben       Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine An  ordnung zum Justieren der Schaltvorrichtung von  Schaltgetrieben, insbesondere     Fahrradnabengetrieben,     welche von einem Gangschalter aus über einen  Schaltzug betätigt werden.  



  Moderne     Fahrradgetriebenaben    werden vom Len  ker aus mittels eines Gangschalters über einen zur Nabe  führenden und daher langen Schaltzug betätigt. Der  Schaltzug besteht dabei teils aus einem Bowdenzug,  teils aus einem über     Umlenkrollen    geführten Drahtseil  oder Zugdraht. Der Zugdraht und auch der     Bowden-          zugmantel    erleiden besonders am Anfang nach Inbe  triebnahme Längenveränderungen. Der Zugdraht wird  länger und der     Bowdenzugmantel    kürzer; dabei ent  spricht die Verkürzung des     Bowdenzugmantels    einer zu  sätzlichen Verlängerung des Zugdrahtes.  



  Wenn nach der     ursprunglichen    Justierung der  Schaltvorrichtung einer bestimmten Schaltstellung des  Gangschalters eine bestimmte Schaltstellung der Schalt  organe in der Getriebenabe entsprach, so wird diese  Beziehung durch die Verlängerung des Zugdrahtes ver  fälscht, das heisst     wenn    der Schalter in eine     bestimmte     Schaltstellung gebracht wird, so nehmen die Schalt  organe nicht mehr die richtige Schaltstellung innerhalb  der Getriebenabe ein.

   Wenn sich der Gangschalter und  die Schaltorgane der Getriebenabe in ihrer Ausgangs  schaltstellung befinden, so ist der Zugdraht nicht mehr  gespannt; wenn daher ausgehend von dieser Ausgangs  schaltstellung geschaltet wird, so wird zunächst ein Teil  des am Gangschalter zur Verfügung stehenden Schalt  weges verbraucht, um den Zugdraht auf Anzug zu brin  gen. Erst nachdem der Zugdraht auf Anzug gebracht  ist, beginnt die Verstellung der Schaltorgane in der Ge  triebenabe und diese haben ihre richtige Einstellung  noch nicht erreicht, wenn in dem Gangschalter die  nächstfolgende Schaltstellung bereits erreicht ist.    Für das richtige Funktionieren der Getriebenabe  und für deren Lebensdauer ist es aber unerlässlich, dass  die Schaltorgane innerhalb der Getriebenabe stets die  richtigen Stellungen einnehmen.

   Es ist deshalb erforder  lich, die Schaltvorrichtung, durch welche die Verstel  lung der Schaltorgane innerhalb der Getriebenabe be  wirkt wird, von Zeit zu Zeit zu justieren.  



  Es sind bereits verschiedene Verfahren und Anord  nungen zum Justieren der Schaltvorrichtungen von Ge  triebenaben bekannt.  



  Nach einem bekannten Verfahren hat man     Justie-          rungslehren    verwendet, die an einem feststehenden Teil  der Getriebenabe angebracht werden und die Justie  rung durch Veränderung der     Schaltzuglänge    unter Be  obachtung einander gegenüberliegender Marken der  Lehre und des Schaltzuges     vorgenommen.    Ein Nachteil  dieses     Verfahrens    lag darin, dass die Lehren als zusätz  liche Geräte in der Werkzeugtasche     mitgeführt    werden  und     beirrt    Justieren angebracht werden mussten.

   Ein  weiterer Nachteil war es, dass der Fahrer nicht die  Möglichkeit hatte, die Einstellung der Getriebenabe  während der Fahrt zu überprüfen und gegebenenfalls  zu berichtigen.  



  Es ist auch bekannt, die Justierung der Schaltvor  richtung aus der Lage eines Schaltorganes, z. B. einer  Zugstange innerhalb der Getriebenabe, auf ihre Rich  tigkeit zu prüfen. Zu diesem Zweck hat man an der  Zugstange eine Marke angebracht und an einem  feststehenden Teil der Getriebenabe, z. B. an der mit  einem Sichtfenster versehenen Nebenachse eine Gegen  marke, so dass aus der relativen Lage von Marke und  Gegenmarke die     Richtigkeit    der Justierung geprüft  werden konnte. Es war bei diesem Verfahren zwar     kein     besonderes     Prüfgerät    erforderlich, es bestand aber auch  bei ihm nicht die Möglichkeit, die Justierung und Über  prüfung während der Fahrt vorzunehmen.

   Ausserdem      bestand die Gefahr einer Verschmutzung der Marken,  so dass diese häufig     nicht    mehr erkennbar waren.  



  Da beim Justieren geschaltet werden muss und der  Gangschalter     gewöhnlich    am Lenker angebracht ist,       mussten    bei den bisherigen     Justierverfahren    gleichzeitig  der Gangschalter am Lenker     betätigt,    die     Justierorgane     verstellt und die Marken beobachtet werden. Diese  Notwendigkeit, drei Operationen gleichzeitig an drei  verschiedenen Orten auszuführen, erschwerte das Ju  stieren erheblich.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Ver  fahren zum Justieren der Schaltvorrichtung schaffen zu  können, welches vom Gangschalter aus durchgeführt  werden     kann    und deshalb auch während des Fahrens  durchführbar ist.  



  Das     erfindungsgemässe    Verfahren besteht darin,  dass der Schaltzug unter Einstellen des Gangschalters  in eine Stellung auf Anzug gebracht wird und dass hier  auf durch eine an dem Gangschalter angebrachte     Ju-          stiervorrichtung    unter     Beibehaltung    des     Anzuges    in  dem Schaltzug der Schalter in eine durch Marken     ge-          kennzeichnete,    der     Ausgangsschaltstellung    der Schalt  organe im Schaltgetriebe entsprechende Schaltstellung  gebracht wird. Den Schaltzug auf     Anzug    bringen heisst  dabei, dass der Schaltzug gespannt wird, ohne dass die  Schaltorgane im Schaltgetriebe z.

   B. in einer Fahrrad  nabe aus ihrer     Ausgangsschaltstellung    ausgerückt wer  den.  



  Wenn nach Ausführung dieses     Justierungsverfah-          rens    der Gangschalter von seiner     Ausgangsschaltstel-          lung    aus in weitere Schaltstellungen gebracht wird, so  folgen die Schaltorgane z. B. in der Getriebenabe dem  Gangschalter auf dessen ganzem Schaltweg und die  Schaltorgane in der Getriebenabe treten in die folgen  den Schaltstellungen ein, sobald auch der Gangschalter  die nächsten Schaltstellungen erreicht.  



  Die Einstellung des Gangschalters in seine Aus  gangsschaltstellung kann etwa dadurch erfolgen,     dass     der Weg des Schaltzuges verändert wird.  



  Das     erfindungsgemässe    Verfahren lässt sich beson  ders einfach mittels eines Gangschalters mit einem  verstellbaren     Schaltzugwiderlager    durchführen, an dem  die     Rückstellkraft    einer Gegenfeder und/oder eine Rei  bungskraft im Sinne einer Spannung bzw. eines     Ge-          spannthaltens    des Schaltzuges angreifen bzw.

   angreift,  wobei diese Kraft oder die Summe dieser Kräfte kleiner  ist als die     Rückstellkraft    einer ebenfalls auf den Schalt  zug wirkenden     Rückholfeder    der Schaltorgane der Ge  triebenabe und am Schalter eine     Justiervorrichtung     vorgesehen ist, Welche eine Einstellung des Schaltzug  widerlagers in die     Ausgangsschaltstellung    unter Über  windung der     Rückstellkraft    der Gegenfeder und/oder  der Reibungskraft gestattet.  



  Die Gegenfeder kann gleichzeitig eine     Einrastfeder     einer Sperrklinke sein, welche mit einer Schaltkulisse  des     Schaltzugwiderlagers    zusammenwirkt.  



  Zweckmässig ist der Schaltzug in dem Schaltzug  widerlager durch einen Schnellverschluss gehalten.  Die Justierung gestaltet sich besonders     einfach,     wenn der Schaltzug wenigstens auf einem Teil seiner    Länge von einem Bowdenzug gebildet und die Länge  des     Bowdenzugmantels    veränderlich ist; hierzu bringt  man zweckmässig an einem Ende des     Bowdenzugman-          tels    einen in dem zugehörigen     Bowdenzugendlager     durch Verschraubung verstellbaren Nippel an. Das       Bowdenzugendlager    ist vorzugsweise an dem Gang  schaltergehäuse angebracht.  



  Meist wird der Gangschalter von Fahrradnaben  getrieben an dem Lenker des Fahrrades angebracht  werden.  



  Die beiliegenden Figuren zeigen ein Ausführungs  beispiel der Anordnung bzw. Einrichtung nach der Er  findung.  



  Es stellen dar:       Fig.    1 einen Längsschnitt durch eine Schaltvorrich  tung vor der Justierung und durch eine zugehörige Ge  triebenabe,       Fig.    2 eine Ansicht des Gangschalters der     Fig.    1,       Fig.    3 einen Längsschnitt durch den Gangschalter  nach der Justierung,       Fig.    4 eine Ansicht des Gangschalters der     Fig.    3  nach der Justierung,       Fig.    5 die Schaltvorrichtung mit der Getriebenabe  im 2. Gang,       Fig.    6 die verschiedenen Teile des Gangschalters.  In     Fig.    1 ist der Gangschalter mit 3 bezeichnet; die  Getriebenabe mit 32.

   Der Gangschalter 3 ist mit der  Getriebenabe 32 durch einen Schaltzug 34 verbunden.  



  Der Aufbau des Gangschalters 3 ist in     Fig.    6 im ein  zelnen zu     erkennen.    Auf einer Rückplatte 36 eines       Gangschaltergehäuses    11 liegt zunächst eine Schrau  benfeder 38 auf. Die Schraubenfeder 38 ist auf eine  Achse 40 aufgesteckt; ihre beiden Endteile 42 stützen  sich gegen eine umgebogene Fahne 44 der Rückplatte  36 ab. Auf der     Schraubenfeder    38     liegt    eine Schalt  platte 13a mit einem Schalthebel 13 auf. Die Schalt  platte 13a ist mit einer Bohrung 46 auf die Achse 40 der  Rückplatte 36 aufgesteckt und um diese Achse 40  schwenkbar. Mit einem Stift 48 greift die Schaltplatte  13a zwischen die beiden Endteile 42 der Schrauben  feder 38 ein.

   Die Schaltplatte 13a ist dadurch in ihrer  Winkellage festgestellt und kann in beiden Richtungen  nur unter Überwindung der     Rückstellkraft    der Schrau  benfeder 38 verdreht werden. Auf der Schaltplatte 13a  liegt ein ebenfalls plattenförmiges     Schaltzugwiderlager     6 auf; dieses     Schaltzugwiderlager    6 ist ebenfalls mit  einer Bohrung 50 auf die Achse 40 aufgesteckt und um  diese     schwenkbar.    Ein Zugdraht 14 des Schaltzuges 34  ist in eine gestrichelt eingezeichnete Umfangsnut 52 des       Schaltzugwiderlagers    6 eingelegt und durch einen  Schnellverschluss 54 in einer Kerbe 56 des Schaltzug  widerlagers gehalten.

   Die Verstellung des Schaltzug  widerlagers 6 erfolgt durch eine als     Schaltknaggen    aus  gebildete umgebogene Fahne 13b der Schaltplatte 13a,  welche mit einer     Anschlagfläche    6a des     Schaltzugwider-          lagers    6 in Eingriff tritt. An dem     Schaltzugwiderlager    6  ist eine Schaltkulisse 58 mit drei Stufen 18, 20, 21 ange  bracht. Diese drei Stufen 18, 20, 21 der Schaltkulisse  treten in     Eingriff    mit einer Rastfläche 19 einer Sperr  klinke 5, die um eine Achse 60 schwenkbar ist und      durch eine     Sperrklinkenfeder    4 an die Schaltkulisse 58  angepresst wird.

   Die     Sperrklinkenfeder    4 stützt sich  dabei gegen einen Steg 62 der Rückplatte 36 ab. Die  Sperrklinke 5 steht auch in Eingriff mit einer Nocken  fläche 64 der Schaltplatte 13a. Das     Schaltzugwider-          lager    6 ist durch den Zugdraht 14, der unter Einwir  kung einer     Rückholfeder    15 in der Getriebenabe 32  (siehe     Fig.    1) steht, gespannt und stützt sich gegen die  Sperrklinke 5 ab.  



  Wenn der Schalthebel 13 im Uhrzeigersinn ver  dreht wird, so drückt er mit dem     Schaltknaggen    13b auf  die     Anschlagsfläche    6a und verdreht damit das Schalt  zugwiderlager 6 im Uhrzeigersinn; dabei rastet die  Sperrklinke 5 nacheinander in die Stufen 18, 20, 21 ein.  Wird der Schalthebel 13 dagegen im     Gegenzeigersinn     verdreht, so wird durch die Wirkung der     Nockenfläche     64 mit der Sperrklinke 5, diese ausser Eingriff mit der  jeweiligen Stufe 18, 20, 21 gebracht, so dass das Schalt  zugwiderlager 6 unter der Last des Schaltzuges 34 bis  zum Eingriff der nächstfolgenden Stufe 20 bzw. 18     mit     der Sperrklinke 5 zurückfällt.

   Auf dem     Widerlager    6  liegt eine Frontplatte 10 auf, welche durch einen Quer  steg 66 mit der Rückplatte 36 verbunden ist. Auf der  Frontplatte 10 sind Strichmarken 8 und Gangbezeich  nungen 9 angebracht, welche den 1., 2. bzw. 3. Gang  bezeichnen. Wenn die verschiedenen Stufen 18, 20, 21  der Schaltkulisse 58 in Eingriff mit der Sperrklinke 5  stehen, befindet sich eine Marke 7 des     Schaltzugwider-          lagers    6 gegenüber einer der den 1., 2. bzw. 3. Gang be  zeichnenden Strichmarke B. An dem Quersteg 66 ist  eine Befestigungsschelle angebracht.  



  An der Frontplatte 10 ist das eine Endlager 68 eines       Bowdenzugmantels    1 ausgebildet, der von dem Gang  schalter 3 bis zu einem auf dem Fahrradrahmen ange  brachten weiteren Endlager 70 führt. Das Endlager 68  ist von einem Nippel 2 gebildet, der in eine Gewinde  bohrung 72 eingeschraubt ist. Durch eine     Rändel-          schraube    2a ist der Nippel 2 gegen Verdrehung zu  sichern bzw. gesichert. Eine Verdrehung des Nippels 2  in der Gewindebohrung 72 ergibt eine Längenverände  rung des     Bowdenzugmantels    1. Der Zugdraht 14 des  Bowdenzuges führt von dem Endlager 70 nach der Ge  triebenabe 32. Der Zugdraht ist am Eingang der Ge  triebenabe 32 an eine     Schnellverschlusshülse    23 ange  schlossen.

   Diese     Schnellver        schlusshülse    23 hängt     mit     einer in die Nabe eingeführten Zugkette 22 zusammen.  Die Zugkette 22 wirkt über einen Zugstab 74 auf  Schubklötze 16 der Getriebenabe 32, welche mit Mit  nehmern 17 ausgerüstet sind. Die Schubklötze 16 wer  den durch die     Rückholfeder    15 in der Getriebenabe 32  nach links in die     Ausgangsschaltstellung    gedrückt. Die  se     Ausgangsschaltstellung    entspricht dem 3. Gang oder  Schnellgang.  



  Die Justierung der Schaltvorrichtung geschieht     z.B.     folgendermassen: Zunächst wird das     Schaltzugwider-          lager    6 durch Betätigung des Schalthebels 13 auf den  3. Gang geschaltet, d. h. in die     Ausgangsschalt-          stellung   <B>111</B> gebracht; sodann wird der Nippel 2 solange  verstellt, bis der Zugdraht 14 locker ist; die Schub  klötze 16 und die     Mitnehmer    17 befinden sich dann in    der     Ausgangsschaltstellung.    Das     Schaltzugwiderlager    6  wird sodann durch den Schalthebel 13 im Uhrzeiger  sinn verdreht, etwa auf den 2. Gang, den Normalgang,  oder den 1.

   Gang, den Berggang, gebracht,     Anschlies-          send    wird wieder zurückgeschaltet, dabei kehrt das       Schaltzugwiderlager    6, welches durch die Sperrklinken  feder 4 über die Sperrklinke 5 im Uhrzeigersinn be  lastet ist und ausserdem einer Reibungskraft unterliegt,  nur soweit zurück, wie es durch die     Rückholfeder    15  mitgenommen wird, d. h. es     nimmt    die in den     Fig.    1 und  2 eingezeichnete Stellung ein. In dieser Stellung ist die  Marke 7 gegenüber der Strichmarke 8 des 3. Ganges  um eine Strecke 12 winkelversetzt. Die Stufe 18 steht  nicht im Eingriff mit der Sperrklinke 15.

   Andererseits  sind aber die     Schubklötze    16 und die     Mitnehmer    17 in  die dem 3. Gang entsprechende     Ausgangsschaltstellung     zurückgekehrt. Durch die     Rückstellkraft    der Feder 4  und die Lagerreibung des     Schaltzugwiderlagers    6 bleibt  der Zugdraht 14 auf Anzug. Nunmehr wird durch Ver  stellen des Nippels 2 der     Bowdenzugmantel    1 soweit  verlängert, dass das     Schaltzugwiderlager    6 in die dem  3. Gang entsprechende     Ausgangsschaltstellung    gelangt;  d. h. die Strichmarke 8 des 3.

   Ganges mit der Marke 7       zusammenfällt    und die Stufe 18 der Schaltkulisse 58 in  Eingriff mit der Sperrklinke 5 tritt.  



  Die     Fig.    3 und 4 zeigen den Gangschalter 3 in die  sem Zustand. Die Justierung ist damit beendet, der  Nippel 2 kann durch Anziehen der     Rändelschraube    2a       fixiert    werden.  



  Wenn nunmehr vom 3. Gang auf den 2. und den  1. Gang geschaltet wird, so folgen die Schubklötze 16  und die     Mitnehmer    17 dem     Schaltzugwiderlager    6 auf  dessen ganzem Weg und nehmen     immer    dann die rich  tige Lage ein, wenn das     Schaltzugwiderlager    sich in den  verschiedenen Schaltstellungen befindet.  



  In der     Fig.    5 ist der Gangschalter 3 auf den 2. Gang  geschaltet und die Schubklötze 16 und     Mitnehmer    17  nehmen die diesem Gang entsprechende Stellung inner  halb der Getriebenabe 32 ein.  



  Es muss darauf geachtet werden, dass die an dem  Zugdraht angreifende resultierende     Kraft,    welche von  der Feder 4 und der Reibung des     Schaltzugwiderlagers     6 herrührt, stets kleiner bleibt als die     Rückstellkraft    der       Rückholfeder    15, damit beim     Justiervorgang    die Schub  klötze 16 und die     Mitnehmer    17 stets in ihrer Aus  gangsschaltstellung bleiben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zum Justieren der Schaltvorrichtung von Schaltgetrieben, insbesondere Fahrradnabengetrieben, welche von einem Gangschalter aus über einen Schalt zug betätigt werden, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaltzug unter Einstellen des Gangschalters auf An zug gebracht wird und dass hierauf durch eine an dem Gangschalter angebrachte Justiervorrichtung unter Bei behaltung des Anzuges in dem Schaltzug der Gang schalter in eine durch Marken gekennzeichnete, der Ausgangsstellung der Schaltorgane im Schaltgetriebe entsprechende Schaltstellung gebracht wird. UNTERANSPRUCH 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass der Weg des Schaltzuges solange verändert wird, bis der Gangschalter die genannte Schaltstellung einnimmt. PATENTANSPRUCH II Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, an einer Schalt vorrichtung mit einem Gangschalter mit verstellbarem Schaltzugwiderlager, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Schaltzugwiderlager die Rückstellkraft einer Ge genfeder und/oder eine Reibungskraft im Sinne einer Spannung bzw.
    eines Gespannthaltens des Schaltzuges angreifen bzw. angreift, wobei diese Kraft oder die Summe dieser Kräfte kleiner ist als die Rückstellkraft einer ebenfalls auf den Schaltzug einwirkenden Rück holfeder der Schaltorgane der Getriebenabe, und dass am Schalter eine Justiervorrichtung vorgesehen ist, welche eine Einstellung des Schaltzugwiderlagers in die Ausgangsschaltstellung unter Überwindung der Rück stellkraft der Gegenfeder und/oder der Reibungskraft gestattet. UNTERANSPRÜCHE 2.
    Anordnung nach Patentanspruch 1I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Gegenfeder gleichzeitig als Ein rastfeder einer Sperrklinke wirkt, welche mit einer Schaltkulisse des Schaltzugwiderlagers zusammen wirkt. 3. Anordnung nach Patentanspruch 1I und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalt zug durch einen Schnellverschluss in dem Schaltzug widerlager gehalten ist. 4. Anordnung nach Patentanspruch II und Unter ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaltzug wenigstens auf einem Teil seiner Länge als Bowdenzug verläuft und dass die Länge des Bowden- zugmantels veränderlich ist. 5.
    Anordnung nach Patentanspruch 1I und Unter ansprüchen 2 - 4, dadurch gekennzeichnet, dass an mindestens einem Ende des Bowdenmantels ein in dem zugehörigen Bowdenzugendlager durch Verschraubung verstellbarer Nippel vorgesehen ist. 6. Anordnung nach Patentanspruch 1I und Unter ansprüchen 2 - 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein Bowdenzugendlager ein Teil des Gangschaltergehäuses ist.
CH7358959A 1958-07-05 1959-05-26 Verfahren und Anordnung zum Justieren der Schaltvorrichtung von Schaltgetrieben, insbesondere Fahrradnaben-Getrieben CH380563A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF26093A DE1092333B (de) 1958-07-05 1958-07-05 Einstellvorrichtung fuer Getriebenaben von Fahrraedern od. dgl.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH380563A true CH380563A (de) 1964-07-31

Family

ID=7091885

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH7358959A CH380563A (de) 1958-07-05 1959-05-26 Verfahren und Anordnung zum Justieren der Schaltvorrichtung von Schaltgetrieben, insbesondere Fahrradnaben-Getrieben

Country Status (3)

Country Link
BE (1) BE580182A (de)
CH (1) CH380563A (de)
DE (1) DE1092333B (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4244679C2 (de) * 1992-05-21 1996-02-08 Mannesmann Sachs Ag Steuerübertragungselemente für Mehrgangnaben für Fahrräder

Family Cites Families (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB158995A (en) * 1919-11-15 1921-02-15 Terry Herbert & Sons Ltd Improvements in or relating to brake mechanism or devices for use in connection with motor cars, and like vehicles
GB223865A (en) * 1923-10-24 1925-04-09 Todsmith Products Co Vehicle brakes

Also Published As

Publication number Publication date
DE1092333B (de) 1960-11-03
BE580182A (fr) 1959-10-16

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69502644T2 (de) Gangschaltapparat für ein Fahrrad
DE68913113T2 (de) Gangschaltungshebel für ein Fahrrad.
DE19838146A1 (de) Kraftübertragungsvorrichtung für ein Fahrzeug
DE2542373A1 (de) Fahrradgangschaltung
DE2910421A1 (de) Ausgleichsvorrichtung fuer uebertragungsgestaenge
DE2650011A1 (de) Bedienungseinrichtung fuer fahrradgangschaltungen
DE2913824A1 (de) Verfahren zum ermitteln des freilaufpunkts und getriebe mit messvorrichtung
DE102007009226A1 (de) Schaltungssteuereinrichtung für ein Fahrrad
DE102014205276A1 (de) Lastschaltgetriebe und Verfahren zum Betreiben desselben
DE102009004729A1 (de) Steuervorrichtung zur Positionierung von Fahrradkomponenten
DE112013001019B4 (de) Gangschaltung, Schaltwählvorrichtung für eine Gangschaltung und Verfahren zur Montage einer Schaltwählvorrichtung an einem Getriebe einer Gangschaltung
CH380563A (de) Verfahren und Anordnung zum Justieren der Schaltvorrichtung von Schaltgetrieben, insbesondere Fahrradnaben-Getrieben
AT209722B (de) Verfahren und Anordnung zum Justieren der Schaltvorrichtung von Schaltgetrieben, insbesondere Fahrradnaben-Getrieben
DE102010036301B4 (de) Vorrichtung zur Umsetzung einer Betätigung eines Fahrpedals in eine Betätigung einer Drosselklappe
EP3414474B1 (de) Vorrichtung und verfahren zum arretieren einer schaltwalze eines sequentiellen getriebes
DE1425095B1 (de) Vorrichtung zum Betaetigen eines Zugkabels
DE69524191T3 (de) Gangschaltapparat für ein Fahrrad
DE19623831A1 (de) Sperrsystem für einen Schalthebel für ein Automatikgetriebe
DE655399C (de) Schaltvorrichtung mit Waehlereinrichtung fuer Kraftfahrzeugwechselgetriebe
DE1166027B (de) Umschalteinrichtung fuer Mehrgangnaben
DE621423C (de) Vorrichtung zum Synchronisieren zweier miteinander zu kuppelnder Teile, insbesondere fuer Kraftfahrzeuggetriebe
WO2015062688A1 (de) Kraftspannmutter
DE2739870B2 (de) Schaltvorrichtung für ein Kraftfahrzeug-Verteilergetriebe
EP0096232A2 (de) Mechanische Schalthilfe für Synchrongetriebe
DE700409C (de) Vorrichtung zur Sicherung der Gangstellungen bei Fussschaltungen von Wechselgetrieben, insbesondere bei Kraftraedern