CH380596A - Fernmessgeber für das Impulsfrequenzverfahren - Google Patents

Fernmessgeber für das Impulsfrequenzverfahren

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CH380596A
CH380596A CH387860A CH387860A CH380596A CH 380596 A CH380596 A CH 380596A CH 387860 A CH387860 A CH 387860A CH 387860 A CH387860 A CH 387860A CH 380596 A CH380596 A CH 380596A
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telemetry transmitter
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transistor
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CH387860A
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English (en)
Inventor
Merz Eduard
Kuijsten Han
Original Assignee
Landis & Gyr Ag
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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08CTRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
    • G08C19/00Electric signal transmission systems
    • G08C19/16Electric signal transmission systems in which transmission is by pulses
    • G08C19/26Electric signal transmission systems in which transmission is by pulses by varying pulse repetition frequency

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Description


      Fernmessgeber    für das     Impulsfrequenzverfahren       Die Erfindung bezieht sich auf     einen        Fernmess-          geber    für das.     Impulsfrequenzverfahren,    der     eine    phy  sikalische Messgrösse in eine zu dieser proportionale  Impulsfrequenz umwandelt.  



  Zur Fernmessung physikalischer Messgrössen  über grosse     Entfernungen    und     beliebige    Kanäle hat  sich     zur    Übertragung der Messwerte das     Impulsfre-          quenzverfahren        vorteilhaft        durchgesetzt.    Bei diesem  Verfahren wird     bekanntlich    auf der Sendeseite die  Messgrösse in einem     sogenannten    Impulsgeber in     eine     proportionale Impulsfrequenz umgewandelt.  



  Es ist bekannt, als Impulsgeber     einen    Elektrizi  tätszähler zu verwenden, dessen Drehanker einen       Impulskontakt    betätigt, der im     Stromkreis    eines Re  lais liegt, das die Impulse auf die Messleitung gibt.

    Es ist auch bekannt, die Impulse     nicht    durch     einen     Kontakt am     Zähleranker    zu erzeugen, sondern mit  einer gezahnten Ankerscheibe die     Rückkopplungs-          induktivität    eines     Oszillators    zu beeinflussen, wobei  die     Übertragungsleitung    induktiv mit dem Anoden  kreis der Röhre gekoppelt werden kann, und der     Os-          zillator    annähernd     sinusförmige    Impulse liefert, deren  Frequenz der Ankerdrehzahl und somit der     Eingangs-          grösse    proportional ist.  



  Des weiteren ist bekannt, die Ankerscheibe des  Elektrizitätszählers in     reflektierende    und nichtreflek  tierende Sektoren     einzuteilen    und das von einer  Lichtquelle abgegebene, auf die Ankerscheibe auf  treffende und von den     reflektierenden    Sektoren peri  odisch zurückgeworfene Licht zur Steuerung einer  Fotozelle zu verwenden, die eine annähernd     sinus-          förmige    Spannung     liefert,    deren Frequenz der     Mess-          grösse        proportional    ist.  



  Da die Messgrösse meistens in Form     eines    Gleich  stromes vorliegt, z. B. als Ausgangsstrom     einer        Brük-          kenschaltung,    sind aber Elektrizitätszähler zur Erzeu  gung der Impulsfrequenz unzweckmässig.

   Deshalb    wurde ein Impulsgeber entwickelt, der     anstelle        eines          Zählerankers    eine Stromwaage oder     eine    Dreh  momentwaage verwendet, welche     mit        .einer    leichten       Aluminiumfahne    versehen, die     Rückkopplungsinduk-          tivität    eines     Os.zillators        beeinflusst.    Der     Osziilator    lie  fert eine     Wechselspannung,    deren     Amplitude    propor  tional der     Eingangsgrösse    ist.

       Über    einen Transfor  mator im Anodenkreis     wird        ein        Relaisimpulsgeb:er     angekoppelt, dessen     Impulsfrequenz    von der     Oszil-          latorspannung        abhängig    ist.

   Zur Erreichung des       Gleichgewichtes    der Stromwaage für     eine    Messgrösse  wird die Impulsfrequenz über Kondensatoren nach  dem     Umladeprinzip    auf die Stromwaage     zurückge-          führt.    Da für die Impulsgabe ein     empfindliches.        Relais     erforderlich ist, wird     dieses        in    der Regel nur mit       einem    Kontakt belastet.

   Der Impulsgeber bedarf so  mit     mindestens    dreier Relais,     nämlich        eines    für die  Impulserzeugung, eines für     die        Rückführung    und je  eines für die Impulsabgabe auf jede     Leitung.     



  Zur Verminderung von Störungen durch     die    Re  laiskontakte wurde vorgeschlagen, elektronisch er  zeugte     Rechteckimpuls.e    direkt auf die     Leitung    zu  geben.  



  In weiterer Entwicklung ist der     Relaisimpulsgeber     durch     einen    elektronischen Impulsgeber ersetzt wor  den. Diese     Vervollkommnung    der     Anordnung    weist  nunmehr den Mangel auf, dass Elektronenröhren als  aktive elektronische Schaltelemente     verwendet    wer  den,     deren;    Nachteile beispielsweise gegenüber Tran  sistoren     hinlänglich    bekannt     sind.    Ein     einfacher    Aus  tausch der Elektronenröhren gegen Transistoren ist  im Hinblick auf die     verhältnismässig        gross;

  .    Tem  peraturabhängigkeit der Transistoren, durch die de  ren erzeugte     Hochfrequenz-Spannungsamplitude        aus-          ser    vom Rückkopplungsfaktor auch noch von der  Temperatur abhängig wird, ohne wesentliche Umge  staltung der Schaltungsanordnung nicht     möglich.              Während    diese Abhängigkeit bei Elektronenröhren       vernachlässigt    werden     kann,    muss sie bei Verwendung  von Transistoren weitgehend berücksichtigt werden.  



  Neben den eben     beschriebenen    Einrichtungen  sind auch solche gebräuchlich, bei denen die in     eine     Impulsreihe     umzuwandelnde    Spannung von     einer     Fotozelle erzeugt wird. Nachteilig ist hierbei, dass  betriebsbedingt eine Lichtquelle     erforderlich    ist, bei  spielsweise eine     Glühlampe,    die neben stark ändern  dem     Lichtstrom    bei Netzschwankungen, bei Wechsel  stromspeisung über die Fotozelle eine Brutumspan  nung erzeugt. Ausserdem ist die     Leistungsaufnahme     der Lichtquelle verhältnismässig     gross    und     ihre    Le  bensdauer gering.  



  Die im nachstehenden beschriebene     Anordnung     vermeidet die Nachteile der angeführten bekannten  Einrichtungen dadurch, dass der     Fernmessgeber    eine  nach einem Kompensationsprinzip arbeitende Dreh  momentsvergjeichsvorrichtung, eine     Abtastvorrich-          tung,    einen Impulserzeuger,     einen    Verstärker und  einen     Frequenzwandler    aufweist, und dass dessen  elektronische Schaltelemente Transistoren sind.  



  Die Erfindung ist anhand     eines    in der Zeichnung  dargestellten     Ausführangsbeispieles    näher veran  schaulicht.  



  Es zeigen       Fig.    1     ein    Blockschema des.     Fernmessgebers    und       Fig.    2 ein Schaltbild des     Fernmessgebers.     



  Wie in der     Fig.    1     schematisch    gezeigt ist, besteht  der     Fernmessgeber    aus einer, durch eine physika  lische Messgrösse steuerbare,     Drehmomentsver-          gleichsvorrichtung    1,     einer        Abtastvorrichtung    2,  einem Impulserzeuger 3, einem Verstärker 4 und  einem Wandler 5.

   Neben diesen wesentlichen Be  standteilen sind der Vollständigkeit halber noch ein  Netzgerät 6, ein Stabilisator 7 und     ein    Relaisver  stärker 8 angedeutet.     Funktionsgemäss    liefert der       Fernmessgeber    für eine     ihm    in geeigneter Weise     zu-          geführte        physikalische    Grösse     eine    zu dieser propor  tionale Impulsfrequenz.

       Gleichermassen    wie die elek  trische, kann auch die mechanisch physikalische  Grösse durch geeignete, in der Figur jedoch nicht  dargestellte, konstruktive Massnahmen unmittelbar  auf die     Drehmomentsvergleichsvorrichtung    einwir  ken.

   Nach der als Beispiel     angeführten    Ausführungs  form ist die     Drehmomentsvergleichsvorrichtung    1 ein       Drehspulsystem    mit     zwei    Spulen 9, 10 und einer  Fahne 11.

       In    der     Abtastvorrichtung    2 sind zwei gal  vanisch voneinander getrennte Spulen, und zwar     eine     Spule 12, die einem     Hochfrequenzoszillator    13     zuge-          hört    und zusammen mit     einer    Rückkopplungsspule  12a ein magnetisches     Wechselfeld    erzeugt sowie eine  durch dieses     Wechselfeld    zu induzierende Spule 14  vorgesehen, zwischen denen mit abschirmender Wir  kung die     Fahne    11 beweglich     angeordnet    ist, derart,

    dass die Grösse der     in    der Spule 14     induzierten    Span  nung von der jeweiligen Stellung der Fahne 11 ab  hängt. Wird nun die Messgrösse, hier als Strom     il     angenommen, über die Anschlussklemmen 9a, 9b  der Spule 9 des     Drehspulsystems    zugeführt, erzeugt    sie in diesem ein Drehmoment     Ml    , die Fahne 11  schwenkt aus, dadurch wird ihre abschirmende Wir  kung gegenüber der     Spule    14 mehr und mehr ver  mindert und das durch die Spule 12     erzeugte    ma  gnetische Wechselfeld     induziert    nun in der Spule 14  eine     Wechselspannung    u,

   die in ihrer     Grösse    von dem  jeweiligen Kopplungsgrad zwischen den beiden Spu  len 12, 14 abhängt.  



  Da die Grösse der erzeugten Wechselspannung u,  wie vorstehend ausgeführt, vom     Kupplungsgrad    ab  hängt, anderseits der Kopplungsgrad jeweils durch  die     Auslenkung    der Fahne 11 veränderbar ist, kann  einer bestimmten Messgrösse eine eindeutig definier  bare Wechselspannung u zugeordnet werden. In  weiterer Folge wird die Wechselspannung u gleich  gerichtet und als Gleichspannung     u1    zur     Steuerung     des Impulserzeugers 3, der in unserer beispielsweisen  Anordnung ein Sperrschwinger ist, herangezogen. In  diesem Sperrschwinger werden     Spannungsimpulse    er  zeugt, deren Impulsfrequenz     f    1 von der     Grösse    der  Wechselspannung u bestimmt wird.

   Diese Spannungs  impulse werden über den Verstärker 4 zum     Wandler     5 geführt, in dem sie einerseits in einen zu ihrer Im  pulsfrequenz     f   <I>1</I> proportionalen Gleichstrom<I>i,</I> und  andrerseits in symmetrische und     rechteckförmige     Impulse verwandelt werden, deren Impulsfrequenz     f=     gleich der halben von     f    1 ist.

   Diese Impulse, deren  Impulsfrequenz     f,2    der Messgrösse     il    ebenfalls propor  tional ist, können entweder über einen Ausgang 5a,  <I>5b</I> direkt einem     Modulator    15 zugeleitet oder     über     den Verstärker 8 geführt und beispielsweise zur  Steuerung eines Relais 16     verwendet    werden.

   Der der  Impulsfrequenz     f   <I>2</I>     proportionale    Gleichstrom<I>i,</I> dient  der Speisung eines Kompensationsgliedes der     Dreh-          rnome.ntsvergleichsvorrichtung    1, in vorliegender An  ordnung die Spule 10, in welchem     Kompensations-          glied    dadurch ein dem Drehmoment     Ml    mit gleicher  Grösse entgegenwirkendes Drehmoment, also ein Ge  gendrehmoment     M2,    erzeugt wird.

   Dieses Gegendreh  moment     M.,        entspricht        nebenbei    bemerkt einer als  Richtkraft wirkenden Feder bei einem nicht     richt-          kraftlosen        Drehspulinstrument.     



  Zur näheren Veranschaulichung der Wirkungs  weise dieser     Kompensatiosanordnung,    sei auf nach  stehendes hingewiesen.:  Bei     Ausschwenkung    der Fahne 11 aus der     Null-          lage    wird, wie schon beschrieben, eine Wechselspan  nung u     induziert,    die umso grösser ist, je weiter die  Fahne 11 ausschwenkt.

   Mit     zunehmender    Stärke die  ser Wechselspannung     vergrössert    sich die Impuls  frequenz     f    1 und mit ihr der im Wandler 5     erzeugte     und der Impulsfrequenz     f.;    proportionale Gleichstrom       i.    , bis schliesslich beim Erreichen des Gleichge  wichtszustandes     Ml    =     M.,    der Regelvorgang zur  Ruhe kommt. Durch Einschalten eines. Miniampere  meters 5e in den     Kompensationsstromkreis    ist es       möglich,    den Eingangsstrom     il    bzw. die Summe meh  rerer Eingangsströme zu messen.

   Um eine zur  Summe mehrerer Ströme     i"+...   <I>in</I>     proportionale    Im  pulsfrequenz zu erhalten, ist es erforderlich, die ein-           zelnen    Ströme in     einem        zeichnerisch    nicht darge  stellten     Summierwerk    zu     summieren-und    als     il    den  Anschlussklemmen 9a, 9b     zuzuführen.    Im Bedarfs  falle kann der     Drehmomentsvergleichsvorrichtung     auch ein konstanter Grundstrom     i,        hinzugefügt    wer  den.

   Von dieser Möglichkeit macht man beispiels  weise     dann    Gebrauch, wenn die als     Eingangsgleich-          ströme    auftretende Messgrösse nicht nur einen posi  tiven, sondern auch einen negativen     Wert        annehmen     kann. Die Grösse des     Grundstromes        i,    ist dann so  zu bemessen, dass die Summe des Grundstromes und  der Eingangsströme stets positiv bleibt. Um den Ein  gangskreis von der übrigen Schaltung galvanisch ge  trennt zu halten, wird der     Grundstrom        i,    vorzugsweise  mit umgekehrter Polarität in den Kompensations  stromkreis zugeführt.  



  Schaltungsmässig     erfasst,    ist der     Fernmessgeber     in der     Fig.    2 dargestellt, wobei für     gleiche        Teile     gleiche     Bezugszeichen    verwendet werden. Ein Tran  sistor 17 bildet zusammen mit     Widerständen    18, 19  und 20, Kondensatoren 21, 22, 23 und 24 und zwei  auf einem gemeinsamen     Kern    sitzenden Spulen 12  und 12a den     Hochfrequenz-Oszillator    13.

   Die Rück  kopplungsspule 12a ist mit der Spule 12 so fest ge  koppelt, dass der     Hochfrequenz-Oszillator    13 stets  eine Spannung mit konstant bleibender Amplitude  abgibt,     die    von der Spule 12     in    ein elektromagne  tisches     Wechselfeld    umgewandelt und     ausgestrahlt     wird. Diese feste Kopplung wurde deshalb gewählt,  um die erzeugte     Hochfrequenzamplitude,    deren  Grösse     bekanntlich    vom Rückkopplungsgrad und  von der Verstärkungsziffer des Schwingungserzeugers  bestimmt wird, so weit als möglich von Temperatur  schwankungen unabhängig zu machen.

   Während näm  lich die Temperaturabhängigkeit der Elektroden  röhren in bezug auf ihre Verstärkungsziffer     vernach-          lässigbar    klein ist, ist sie     bei    Transistoren sehr gross,  so dass bei diesen die Grösse der     Hochfrequenz-          amplitude,    wie schon     erwähnt,    ausser vom Kopp  lungsgrad, auch noch von der Temperatur bestimmt  wird.

   Man verzichtet bei vorliegender Schaltungs  anordnung bewusst darauf, die     Schwingungsamplitu-          den    des     Hochfrequenz-Oszillators    durch Rückkopp  lung zu regeln, sondern man sieht eine feste     Ankopp-          lung    mit einem genügend grossen Kopplungsgrad  vor, so dass die     Hochfrequenzamplitude    durch die       Aussteuerungsgrenze    des Transistors     bestimmt    wird.

      Die durch das     magnetische        Wechselfeld    in der  Spule 14 induzierte     Wechselspannung        wird    durch  eine Diode 25 gleichgerichtet, in     einem    Kondensator  26 geglättet und dient, wie vorstehend schon     erwähnt,     zur Steuerung des Impulserzeugers 3.

   Dieser     besteht     aus einem Transistor 27, Widerständen 28 bis 33,  wobei der im     Emitterstromkreis    liegende Widerstand  33 temperaturabhängig ist und zur     Temperatursta-          bilisierung    des Arbeitspunktes des Transistors 27  dient; ferner aus Kondensatoren 34 bis 36,     einem     Transformator 37 mit zwei Wicklungen 37a,<I>37b</I>    und einem Gleichrichter 38. Er erzeugt     kurze    Span  nungsimpulse u2,     während    deren Impulspausen der       Transistor    27     gesperrt    ist.

   Die Dauer des     Sperrzu-          standes    und somit die Impulsfrequenz     f1        hängt    nun  von dem Spannungsabfall am Widerstand 28, von der       Stromneinsatzspannung    des Transistors 27, von der       Spannung,    auf welche der Kondensator 34 aufge  laden wird,

   ferner von der     Zeitkonstante    des     Kon-          densators    34 und des     Widerstandes    30     und        schliess-          lich    von der Grösse der     Gleichspannung        u1    ab.

   Wäh  rend nun alle die     Impulsfrequenz        f1        bestimmenden     Faktoren, bis auf die Gleichspannung     u1    ,     im    we  sentlichen     konstante    Werte     haben,    ist     ersichtlich,    dass  eine     Änderung    der Impulsfrequenz f 1 nur durch eine  Änderung der     Gleichspannung        u1    .erfolgen     kann,

      die       Gleichspannung        u1    demgemäss als     einzig    veränder  liche die     Impulsfrequenz    f 1 bestimmt. Die     Schaltung     kann derart ausgebildet     sein,    dass bei Unterschrei  tung eines bestimmten Schwellwertes der Gleich  spannung     u1,    die     Schwingungen    völlig     aussetzen.    Die  Impulsfrequenz f 1 ist dann gleich Null und kann       durch    Erhöhung der Spannung vom     Nullwert    aus       kontinuierlich        vergrössert    werden.

       Während        eines          Schwingungszyklus    spielen sich im     Impulserzeuger    3,  ausgehend vom gesperrten Zustande, nun folgende  Vorgänge ab    Der Kondensator 34 entlädt sich über den Wider  stand 30, wodurch sich die Basisspannung des Tran  sistors 27 dem     Stromeinsatzpunkt    nähert. Sobald die  ser erreicht ist, wächst der     Kollektorstrom    an und  induziert beim Durchfliessen der     Transformatorwick-          lung    37a eine     Spannung    in der     Tranformatorwicklung     37b.

   Diese Spannung     beschleunigt    nun über die Basis  das Anwachsen des     Kollektorstromes,    so dass dieser  rasch     seinen        Sättigungswert    erreicht.     Gleichzeitig    mit  dem     Kollektorstrom    wächst auch der Basisstrom und  lädt dabei den Kondensator 34 wieder auf.

   Da der  den Transformator 37     durchfliessende        Kollektorstrom     jetzt konstant ist, verschwindet die Spannung     über    die       Transformatorenwicklung    37b und der soeben neu  aufgeladene Kondensator 34 sperrt den Transistor 27  abermals und der folgende     Schwingungszyklus        be-          ginnt        wieder    von neuem.

   Um     eine    von     Schwankungen     möglichst freie Impulsfrequenz f     l    zu     erhalten,    wer  den die     Abtastvorrichtung    und der     Sperrschwinger     über den     Stabilisator    7     gespeist.       In dem nachgeschalteten Verstärker 4 werden  die vom Sperrschwinger abgegebenen     Impulse    mit  der     Spannung        u2    durch     ein        RC-Glied,        bestehend    aus  dem Kondensator 36 und einem     Widerstand    39,

   dif  ferenziert. Von den dadurch neu entstandenen Span  nungsimpulsen     %    werden nur die     negativen    Spitzen  durch einen Transistor 40 verstärkt, die     dann    an dem  im     Kollektorstromkreis        liegenden        Arbeitswiderstand     41 als positive     Spannungsimpulse    u4     auftreten.    Diese  werden in den Wandler 5 weitergeleitet, der aus  einem als Umschalter wirkenden     bistabilen    Multi  vibrator besteht und mit 2 Transistoren 42 und 43,      Widerständen 44 bis 48 und Kondensatoren 49, 50,       sowie    zwei Transformatoren 51, 52,

       Gleichrichtern     53, 54 und Widerständen 55 bis 59 bestückt ist. Bei  jedem Eintreffen eines Impulses     u4    kippt der Multi  vibrator von der einen in die andere stabile Lage und       magnetisiert    dabei abwechslungsweise     die    Transfor  matoren 51, 52 in positivem     bzw.    negativem Sinne.

    Die     Windungszahlen    der     Primärwicklungen    der  Transformatoren 51, 52 sind so gewählt, dass, wenn  der Transformator 52     magnetisch    gesättigt ist, der  Transformator 51     nicht        gesättigt        wird.    Bei jeder Um  polung entsteht über den Sekundärwicklungen ein       Spannungsstoss,    dessen Stärke     j        udt    proportional zur       Induktion    ist.

   Die Induktion des Transformators 52  ist dabei wegen der     Sättigung    nur schwach vom ma  gnetisierten Strom abhängig,     während    die Induktion  des Transformators 51 zu diesem proportional ist.  Die Sekundärwicklungen sind so     geschaltet    und auf  einander     abgestimmt,    dass die resultierende Impuls  stärke über     einen    grossen Bereich unabhängig vom  magnetisierenden Strom, d. h. unabhängig von den  Daten der Transistoren 40, 42 und der Netzspannung  wird.

   Da die     Spannungsimpulse        wechselnde    Polarität  haben, werden sie in     zwei    Gleichrichtern 53, 54  gleichgerichtet und in einer Widerstandskombination  56 bis 59 in Gleichstromimpulse umgewandelt. We  gen der Trägheit der     Drehmomentsvergleichsvorrich-          tung    1, im     vorliegenden    Fall das richtkraftlose Dreh  spulsystem, ist das Drehmoment     M2    dem Mittelwert  des Stromes i, und dieser     wieder    der Impulsfrequenz  f, proportional.

   Da nun.     Ml    =     M2    und Ml proportio  nal zum     Eingangsstrom        il    ist,     besteht        ferner    auch       Proportionalität    zwischen der Impulsfrequenz f<B>,2</B> und  dem Eingangsstrom     il.    Der Widerstand 56 der Wider  standskombination 56-59 ist     ein    Regelwiderstand,     mit     dem der     Proportionalitätsfaktor    entsprechend einge  stellt werden kann, und der Widerstand 59 ist tem  peraturabhängig und kompensiert den Temperatur  einfluss,

   der wegen der Temperaturabhängigkeit der       Sättigungsinduktion    und des Widerstandes der Kup  ferwicklung     entsteht.    Beide Widerstände, 56 wie 59,  sind im     Kompensationsstromkreis    angeordnet.

   Die in  dieser Schaltungsanordnung     .erzeugten    Spannungs  impulse     u5    sind     rechteckförmig.    Der     Fernmessgeber     wird in den meisten Fällen mit anderen     Geräten    zu  sammen über die Anschlussklemmen 6a, 6b an     eine     12 V     Gleichstrom-Spannungsquelle    angeschlossen  und von dieser mit dem     erforderlichen    Betriebsstrom  versehen.

   Andererseits ist auch ein Netzgerät 6     vor-          gesehen,    so dass der     Fernmessgebcr        nötigenfalls    auch  an das     Wechselstromnetz    angeschlossen werden kann.  Zur     Konstanthaltung    der wichtigsten     Betriebsströme     ist, wie schon erwähnt, der Anordnung ein Stabilisa  tor 7 zugeordnet, der aus zwei Stufen besteht.

   Die  erste Stufe, gebildet aus einem Widerstand 60, einem  Gleichrichter 61 und     einem        Kondensator    62, speist  die     Abtastvorrichtung    2 und den Impulserzeuger 3,  die     zweite    Stufe, die sich aus einem Widerstand 63  und einem Gleichrichter 64 zusammensetzt, dient  als     Konstantspannungsquelle    zur Erzeugung des         Grundstromes        i.    , der über Widerstände 65, 66 dem  Kompensationsstromkreis zugeführt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Fernmessgeber für das Impulsfrequenzverfahren, der eine physikalische Messgrösse in eine zu dieser proportionale Impulsfrequenz umwandelt, dadurch gekennzeichnet, dass der Fernmessgeber eine nach einem Kompensationsprinzip arbeitende Drehmo- mentsvergleichsvorrichtung (1), eine Abtasteinrich- tung (2), einen Impulserzeuger (3), einen Verstärker (4) und einen Frequenzwandler (5) aufweist, und dass dessen elektronischen Schaltelemente Transisto ren sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Fernmessgeber nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Abtasteinrichtung aus einem mit einem Transistor (17) bestückten Hochfrequenz- oszillator, einer zwischen zwei ein magnetisches Wechselfeld erzeugenden Spulen (12, 12a) und einer zu induzierenden Spule (14) ausschwenkbar angeord neten Fahne (11), sowie einem Gleichrichter (25) besteht.
    2. Fernmessgeber nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die das magnetische Wechsel feld erzeugenden Spulen (12 und 12a) auf dem glei- chen. Kern angeordnet und fest miteinander gekop pelt sind.
    3. Fernmessgeber nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Impulserzeuger (3) ein Sperrschwinger ist, der mit einem Transistor (27) bestückt und über einen Gleichrichter (25) mit der Abtasteinrichtung (2) verbunden ist. 4. Fernmessgeber nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrschwinger im Emitter- kreis des Transistors (27) einen temperaturabhängigen Widerstand (33) aufweist.
    5. Fernmessgeber nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrschwinger über einen Kondensator (36) an einen mit einem Transistor (40) bestückten Verstärker (4) angekoppelt ist, der aus- gangsseitig über zwei Kondensatoren (49, 50) mit einem Frequenzwandler (5) verbunden ist.
    6. Fernmessgeber nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Frequenzwandler aus einem die Frequenz der Eingangsimpulse (f l) halbierenden und einem einen Gleichstrom erzeugenden Teil be steht. 7. F.ernmessgeber nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der die Frequenz der Eingangs impulse (f1) halbierende Teil ein bistabiler Multi vibrator ist, bei dem zwei Transistoren (42, 43) vor gesehen sind.
    B. Fernmessgeber nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der einen Gleichstrom erzeu gende Teil aus zwei Transformatoren (51, 52) zwei Gleichrichtern (53, 54) und einer Widerstandskom bination (56 bis 59) besteht.
    9. Fernmessgeber nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass in der Widerstandskombination ein Regelwiderstand (56) und ein temperaturabhän- giger Widerstand (59) vorgesehen sind, die beide im Kompensationsstromkreis angeordnet sind. 10. Fernmessgeber nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Milliamperemeter in den Kompensationsstromkreis eingeschaltet ist.
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