CH380788A - Elektromagnetisches Schwachstromrelais - Google Patents

Elektromagnetisches Schwachstromrelais

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CH380788A
CH380788A CH7930459A CH7930459A CH380788A CH 380788 A CH380788 A CH 380788A CH 7930459 A CH7930459 A CH 7930459A CH 7930459 A CH7930459 A CH 7930459A CH 380788 A CH380788 A CH 380788A
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CH7930459A
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Proksch Karel
Kafka Jan
Vlnas Jiri
Simunek Jiri
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Tesla Np
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    • H01H50/56Contact spring sets
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H51/00Electromagnetic relays
    • H01H51/02Non-polarised relays
    • H01H51/04Non-polarised relays with single armature; with single set of ganged armatures
    • H01H51/06Armature is movable between two limit positions of rest and is moved in one direction due to energisation of an electromagnet and after the electromagnet is de-energised is returned by energy stored during the movement in the first direction, e.g. by using a spring, by using a permanent magnet, by gravity

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Description


      Elektromagnetisches    Schwachstromrelais    Die Erfindung betrifft ein elektromagnetisches  Schwachstromrelais, insbesondere ein Fernsprechre  lais, mit einer Erregerspule, einem Satz von indirekt  betätigten Kontaktfedern, einem magnetischen Kreis,  zu dem ein mittels eines     Schneidenlagers    gelagerter,  aus einem Stück hergestellter abgewinkelter Anker,  ein Kern und ein Joch gehören, und mit einer aus  dem Anker, einem Steuerrahmen und einer Rück  stellfeder bestehenden Betätigungsvorrichtung.  



  Die bisher erzeugten Fernsprechrelais stellen  grosse Ansprüche an Montage bei ihrer Herstellung.  Die     Kontaktfedersätze    bekannter Relais erfordern,  nach Zusammenbau des Relais, noch ein individuel  les Einstellen der     Vorspannung    einer jeden Kontakt  feder, was vom wirtschaftlichen Standpunkt aus eine  beträchtlich teurere Arbeit bedeutet, da sie von qua  lifizierten Arbeitskräften ausgeführt werden muss.  Dazu kommt noch, dass die Anzahl der maximal in  den     Kontaktfedersätzen        unterbringbaren    Kontakte bei  den bisher bekannten Relaisarten ziemlich beschränkt  ist.

   Die Erzeugung der bisherigen Relaisarten ist da  her beträchtlich teurer, was hauptsächlich auf den  grossen Anteil der teureren Handarbeit beim Zusam  menbau, Zusammenschrauben und beim Justieren  der     Kontaktfedervorspannungen    zurückzuführen ist.  



  Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt,  zwecks Herabsetzung der Herstellungskosten und  Vergrösserung der Erzeugungskapazität eine neue Art  von Relais zu schaffen, die eine voll- oder halbau  tomatische Erzeugung ermöglicht, wobei eine Reihe  von     Einzweckmaschinen    die bisher erforderlich ge  wesene Handarbeit beim Zusammenbau des Relais  sowie beim Einstellen der     Kontaktfedervorspannun-          gen    ersetzt und somit ein umständliches und lang  wieriges Justieren beseitigt.

   Im Vergleich mit den  bisher bekannten Relaisarten zeichnet sich das erfin  dungsgemässe Relais durch bessere mechanische und    elektrische Eigenschaften aus, insbesondere durch  eine grössere Lebensdauer, durch herabgesetzte An  sprüche auf Instandhaltung während des Betriebs,  durch niedriges Gewicht und somit auch einen gerin  geren Materialverbrauch und durch bessere Möglich  keiten für einen grossen Aufbau des Kontaktfeder  satzes.  



  Erfindungsgemäss ist der Anker des Relais, wel  cher mit zwei nach hinten auslaufenden Armen zur  Betätigung des die Lage der beweglichen Kontakt  federn bestimmenden Steuerrahmens versehen ist, an  der vorderen Oberkante des Jochs     schneidenartig    ent  lang einer Achse gelagert, die auf dem Anker als  Schnittlinie derjenigen Ebene seines Hauptkörpers,  die seine dem Ende des Kernes zugewandte Fläche  enthält und der unteren Flächen von nach vorn aus  laufenden Armen des Ankers bestimmt ist.  



  Die Kontaktfedern des Relais     können    in an sich  bekannter Weise einzeln oder in Mehrzahl in     Blöck-          chen    aus plastischem Isoliermaterial     eingepresst    sein,  wobei die geraden,     unvorgespannten    Kontaktfedern  in formeinheitlichen     Isolierblöckchen    mit planparalle  len Auflageflächen schräg zu diesen Flächen     einge-          presst    sein können, so dass sich durch das Zusammen  setzen dieser     Blöckchen    zu einem     Kontaktfedersatz     ein Verbiegen der Kontaktfeder ergibt und somit  Kontaktdrücke in einer Richtung ausgeübt werden,

    wobei durch Umdrehen eines oder mehrerer     Isolier-          blöckchen    um einen Winkel von 180  in denselben  Satz auch Kontaktdrücke     entgegengesetzer    Richtung  erreichbar sind, um die in einem     Blöckchen        einge-          pressten    Kontaktfedern sowohl für     Arbeits-    wie für  Ruhekontakte benützen zu können.  



  Auf beigefügten Zeichnungen sind Ausführungs  beispiele der erfindungsgemässen Relais dargestellt.  



  Es zeigen:       Fig.    1 eine Seitenansicht des Relais,           Fig.    2 eine Vorderansicht des Relais,       Fig.    3 eine perspektivische Ansicht des magneti  schen Kreises mit Anker und des     Kontaktfedersatzes,          Fig.    4 eine Ansicht des Ankers von unten, in  Richtung von Polschuh,       Fig.    5 den magnetischen Kreis mit Ankerhalter,       Fig.    6 einen Satz fester, in Isolierblöcken     einge-          presster    Kontaktfedern mit einer Grundplatte,       Fig.    7 verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten des       Kontaktfedersatzes,

            Fig.    8 eine Ausführung des     Kontaktfedersatzhal-          ters    mit Stützen für die festen Federn.  



  Der magnetische Kreis des erfindungsgemässen  Relais wird von einem flachen Joch 3     (Fig.    1 und 5)  gebildet, das an einem Ende in Form eines L abge  winkelt ist und in einen Kern 2 von kreisförmigem  Durchschnitt übergeht. Um minimale Toleranzen der  Anzugs- und insbesondere der Abfallwerte zu ge  währleisten, werden die Vorderflächen 2a, 3a des     Jo-          ches    und des Kernes     (Fig.    5) vor ihrer Oberflächen  behandlung auf eine gemeinsame Ebene plangeschlif  fen.

   Auf den Kern 2 wird von vorn eine Erreger  spule 1 aufgesteckt, und danach wird auf den  Kern ein kreisförmiger Polschuh mit hinreichend en  ger Toleranzen derart     aufgepresst,    dass sich seine Stirn  fläche 2a in derselben Ebene befindet wie die Stirn  fläche 3a des Jochs 3. Der Polschuh 4 ist auf seiner  dem Joch zugekehrten Seite abgeschnitten     (Fig.    5),  damit der ausserhalb des Ankers verlaufende magne  tische     Streufluss    auf ein Mindestmass herabgesetzt  wird.

   Auf die obere Vorderkante des Jochs 3 ist ein  abgewinkelter Anker 5 aufgesetzt, der durch seine  nach hinten auslaufenden Arme 5b einen Steuerrah  men 7 betätigt     (Fig.    1, 2 und 3), der seinerseits Kon  taktfedern 9, 10, 11 eines     Kontaktfedersatzes        ein-          oder    ausschaltet. Der Anker 5 ist aus einem Stück  gestanzt und so gestaltet, dass der Anker auf der Kante  des Jochs 3 nach Art eines     Schneidenlagers    aufliegt.  Diese     Schneidenlagerung    ist derart ausgebildet, dass  der Anker das Joch in einer genau festgelegten Gera  den berührt.

   Diese Berührungsgerade, die zugleich  die Drehachse des Ankers bildet, ist auf dem Joche  durch seine obere Vorderkante und auf dem Anker  durch die Schnittlinie zweier Ebenen gegeben, wie  aus     Fig.    4 ersichtlich ist. Eine der beiden erwähnten  Ebenen ist durch die unteren Flächen     EFGH    der  nach vorn auslaufenden Arme 5a     (Fig.    3) des Ankers,  die andere Ebene durch die Hinterwand desjenigen  Teiles des Ankers bestimmt, der im angezogenen Zu  stand den magnetischen Kreis schliesst, genauer gesagt  durch eine     Teilfläche        ABCD        (Fig.    4) der angeführten  Hinterwand.

   Die Drehachse und zugleich Berüh  rungsgerade verläuft daher in den Ebenen     EFGH     der beiden nach vorn auslaufenden Arme 5e zwischen  den Punkten 1 und J sowie zwischen den Punkten  C und D in der ebenen Hinterwand desjenigen An  kerteiles, der im angezogenen Zustand den magneti  schen Kreis schliesst     (Fig.    1, 3 und 4). Beide ge  nannten Ebenen bilden miteinander einen Winkel von  <B>3</B> ungefähr 100 . Die Sicherung der Lagerung des    Ankers auf der vorderen Oberkante des Jochs 3 er  folgt mit Hilfe eines elastischen, aus einer Blattfeder  hergestellten Halters 6, der nach vorn mit zwei Armen  ausläuft, auf denen durch Einschnitte und Umbiegun  gen Flächen 6a und 6c     (Fig.    5) gebildet sind.

   Ist der  Anker 5 auf dem Joch 3 aufgesteckt und durch den  Halter 6 gesichert, dann wirken die symmetrisch zur  Längsachse des Relais gelegenen Flächen 6a des Hal  ters als Anschläge, die durch ihr Aufliegen auf den  Flächen 5c     (Fig.    3) des Ankers die Lage des Ankers  in Richtung seiner Drehachse sichern, d. h. eine Sei  tenverschiebung des Ankers unmöglich machen. Die  unteren Flächen 6b des Halters bilden zugleich Ge  genlager für die abgeschrägten Kanten     5f,    die insbe  sondere beim Abfall des Ankers seine Lage in einer  auf die Längsachse des Relais senkrechten Richtung  sicherstellen.

   Sie verhindern daher ein Abspringen des  Ankers vom Joch nach oben infolge der     Trägheits-          kräfte    und dadurch auch ein Hochheben der Arme 5e  und ihren abermaligen Anprall auf die Vorderkante  des Jochs. Die     Flächen    6c des Halters 6 berühren die  vordere lotrechte Fläche des Ankers an den Stellen  5d und bestimmen dadurch die Lage des Ankers in  Richtung der Längsachse des Relais. Der Halter 6  des Ankers ist entlang seiner hinteren Kante am Joch  3 in der Nähe der Befestigungsstelle des Kontaktfeder  satzes befestigt.

   Die besondere Art der Ausführung  des Halters (vgl.     Fig.    3 und 5), zusammen mit der  besonderen Ausführung des Ankers, ermöglicht die  bereits oben angeführte     Schneidenlagerung    des An  kers und ein leichtes Abnehmen und     Wiederaufsetzen     des Ankers. Zu diesem Zwecke genügt es, die Flä  chen 6b einfach derart hochzuheben, dass die Enden  6d der Arme des Halters 6 frei durch oberhalb der  Vorsprünge     5h    des Ankers vorgesehene Aussparun  gen hindurchgehen können     (Fig.    3 und 5).

   Die ange  führte Ankerlagerung besitzt gegenüber den bisher  bekannten Lagerungen einen weiteren Vorteil darin,  dass auf den Anker weder im angezogenen noch im  abgefallenen Zustand vom Halter 6 ein Kraftmoment  wirkt und die Reibung in der Drehachse mit Rück  sicht auf die     Schneidenlagerung    minimal und kon  stant ist, was zur Erhöhung der Relaisempfindlich  keit beiträgt. Der     Kontaktfedersatz    besteht aus Blatt  federn, auf deren Schaltenden     zylinderförmige    Kon  taktstücke aus Kontaktmaterial befestigt sind. Im       Kontaktfedersatz    werden zwei Arten von Kontakt  federn benutzt.

   Die festen Kontaktfedern 10 sind aus  dickerem Material hergestellt, und quer zu ihrer  Längsachse sind an ihnen die zylinderförmigen Kon  taktstücke befestigt, wogegen die beweglichen Kon  taktfedern 9 und 11 an ihren beweglichen Enden in  der Längsrichtung zerschnitten sind und auf beiden  derart entstandenen Armen je ein in Längsrichtung  befestigtes zylinderförmiges Kontaktstück tragen. Eine  Kontakteinheit besteht aus je einer festen Kontakt  feder 10 und zwei beweglichen Kontaktfedern 9 und  11. Einzelne Kontaktfedern sind in Gruppen zu je  vier Federn derselben Art nebeneinander zusammen  gestellt und gemeinsam in Isolierblöcken 12, 13, 14           (Fig.    1, 3 und 6) gelagert. Wird ein Umschalter aus  je einer festen und zwei beweglichen Kontaktfedern  zusammengestellt, werden demnach zugleich vier Um  schalter nebeneinander gebildet.

   Die Kontaktfedern  sind in die Isolierblöcke derart schräg     eingepresst,    dass  sie mit der oberen und der unteren Fläche des     Iso-          lierblocks    einen gewissen Winkel bilden     (Fig.    6). An  den festen Kontaktfedern 10 ist ausserdem in der  Nähe ihrer Arbeitsenden noch ein aus Isolierstoff  hergestellter Stützblock 12' angeordnet, mit des  sen Hilfe die festen Kontaktfedern gestützt werden.  Die obere Fläche des Jochs weist an den Befesti  gungsstellen des     Kontaktfedersatzes    Zapfen 19 von  kreisförmigem Durchschnitt auf, wobei ähnliche  Zapfen und ihnen entsprechende Vertiefungen 19a  auch an den Isolierblöcken 12, 13 und 14 ausgebildet  sind.

   Eine untere Grundplatte 17 weist vier     öffnun-          gen    auf     (Fig.    3 und 6). Beim Zusammenbau des       Kontaktfedersatzes    wird die Grundplatte 17 unmit  telbar auf das Joch gelegt. Dann werden auf der  Grundplatte einzelne Isolierblöcke 14, 13, 12 mit ein  gepressten Kontaktfedern zusammengestellt, und von  oben her wird eine     Rückstellfeder    8 und eine Deck  platte 16 angelegt. Das Ganze wird derart zusammen  gedrückt, dass die Zapfen der einzelnen Teile des       Kontaktfedersatzes    in die ihnen entsprechenden Ver  tiefungen eindringen und dadurch die richtige Lage  der Kontaktfedern 9, 10 und 11 sicherstellen.

   Danach  wird das Ganze mit     Hilfe    eines Stahlbügels 15, dessen  Einschnitte 15b in entsprechende Einschnitte 18 im  Joch einrasten, am Joch befestigt     (Fig.    5). Solange  zwischen die Arbeitsenden der Kontaktfedern der  Steuerrahmen 7 nicht eingesteckt ist, werden die bei  den Kontaktstücke einer jeden oberen beweglichen  Kontaktfeder 9 von oben auf dem Kontaktstück der  festen Kontaktfeder 10 angedrückt, und zwar infolge  der durch die schräge Lagerung der Kontaktfedern  im     Isolierblock    14 hervorgerufenen     Vorspannung    der  Kontaktfeder 9. Dadurch wird der erforderliche Kon  taktdruck sichergestellt, und es ist nicht nötig, die  Kontaktfeder nachträglich zu justieren.

   In entspre  chender Weise drücken die unteren Kontaktfedern 11  mit ihren Kontaktstücken gegen die unteren Seiten  der festen Kontaktfedern 10 von unten her. Der  Unterschied zwischen einer oberen Kontaktfeder 9  und einer unteren Kontaktfeder 11 besteht lediglich  darin, dass der Satz von Kontaktfedern 11, der sonst  mit dem Satz der Kontaktfeder 9 völlig überein  stimmt, bei der Montage um einen Winkel von 180   um die Längsachse des Relais gedreht werden muss.  Der Satz der festen Kontaktfedern 10 ist durch schräge  Lagerung im Isolierblock 13 derart vorgespannt, dass  diese Kontaktfedern mit ihren Stützblöcken 12' fest  auf dem Joch 3 aufliegen und ausserdem den Druck  des unteren     Kontaktfedersatzes    11 überwinden, der  vom Joch nach oben gerichtet ist.

   Zwischen die Ar  beitsenden der Kontaktfedern ist von vorn der Steuer  rahmen 7 eingesteckt, der durch seine oberen Lappen  7d an der     Rückstellfeder    8 angehängt ist. Die unteren  Ausläufer 7e des Steuerrahmens 7 sind in Einschnitte    5a im Anker eingesteckt. In seiner Ruhelage ist der  Steuerrahmen auf dem Joch 3 abgestützt     (Fig.    3).  



  Beim Anzug bewegt sich der Anker zunächst  frei, bis er mit seinen Flächen 5b     (Fig.    3) die unteren  Flächen 7c des Steuerrahmens 7 berührt und diesen  in die Arbeitslage hochhebt. Beim Abfall des Ankers  kehrt der Steuerrahmen 7 in seine Ruhelage durch  Einwirkung der     Rüekholfeder    8 zurück, wobei die       Rückholfeder    derart vorgespannt ist, dass sie den Kon  taktdruck des Satzes der unteren Kontaktfedern 11 zu  überwinden und den Anker in die Ruhelage zurück  zubringen imstande ist.

   Die Kontaktfedern sind nach  dem bekannten Prinzip der indirekt betätigten     Inver-          sionskontakte    angeordnet, das den Vorteil bringt, dass  der Kontaktdruck nicht unmittelbar vom Hub des  Ankers abhängt und ein nachträgliches Justieren der  Ankerbewegung bei Abnutzung der Kontakte durch  Betriebseinflüsse entfällt, weil der Kontaktdruck nur  durch     Vorspannung    der beweglichen Kontaktfedern  9 und 11 hervorgerufen wird.  



  Die Arbeitsweise der beschriebenen Vorrichtung  ist wie folgt:  Jede obere bewegliche Kontaktfeder 9 bildet zu  sammen mit der zugehörigen festen Kontaktfeder 10  einen Ruhekontakt, jede untere Kontaktfeder 11 zu  sammen mit der zugehörigen Kontaktfeder 10 einen  Arbeitskontakt. In der Ruhelage, bei abfallendem  Anker, wird der Steuerrahmen 7 am Joch 3 durch  die     Vorspannung    der     Rückstellfeder    8 angedrückt,  und der untere Querbalken 7b     (Fig.    3) des Steuerrah  mens 7 entfernt den Satz der unteren Kontaktfedern  11 vom Satz der festen Kontaktfedern 10. Der Satz  der oberen Kontaktfedern 9 befindet sich durch die       Vorspannung    dieser Kontaktfedern in leitender Be  rührung mit dem Satz der     Kontaktfedern    10.

   Beim  Anziehen des Ankers wird der Steuerrahmen derart  hochgehoben, dass der Querbalken 7b den Satz der  unteren Kontaktfedern 11 freigibt und diese in Be  rührung mit den festen Kontaktfedern 10 kommen.  Der obere Querbalken 7a des Steuerrahmens 7 hebt,  nachdem er einen gewissen Leergang passiert hat,  die Kontaktfeder 9 hoch und unterbricht dadurch  ihre leitende Verbindung mit den Kontaktfedern 10.  Beim Abfall des Ankers bringt die     Rückstellfeder    8  den Steuerrahmen mit dem Anker in die Ausgangs  lage zurück.  



  Ein normaler     Kontaktfedersatz    enthält vier Um  schaltkontakte nebeneinander     (Fig.    7a). Es ist jedoch  möglich, die Anzahl der Umschaltkontakte auf acht  zu erhöhen, und zwar dadurch, dass man von oben  her einen weiteren, vier Umschaltkontakte enthalten  den     Kontaktfedersatz    auf die ursprünglichen vier  Umschaltkontakte aufsetzt. Dabei wird statt eines ge  wöhnlichen Steuerrahmens 7 ein erhöhter Steuerrah  men benutzt, der zwei Querbalken<I>7a, 7b</I> mehr be  sitzt, und statt des ursprünglichen Bügels 15     (Fig.    3)  ein mit verlängerten Armen versehener Bügel 15a.

    Der Stützblock 12" des Satzes der festen Kontaktfe  dern 10 der oberen     Umschaltkontaktsreihe    stützt sich  dann auf den Stützblock 12' der unteren Umschalt-           kontaktreihe        (Fig.    7b). Statt acht Umschaltkontakten  kann man auch zwölf Arbeitskontakte in drei über  einander angeordneten Reihen zu je vier zusammen  bauen, und zwar so, dass die oberen Kontaktfeder  sätze 9 in Wegfall kommen, wobei der Steuerrahmen  7 derart ausgebildet wird, dass er nur drei entspre  chend voneinander entfernte Querbalken 7b besitzt.

         Ähnlich    wie im vorigen Ausführungsbeispiel     (Fig.    7b)  ist es erforderlich, die Länge der Arme 15a des Bü  gels 15 der Bauhöhe der Gesamteinheit anzupassen  und die Seitenwände der Stützblöcke 12' und 12"  entsprechend niedriger zu halten, damit die Stütz  blöcke nach der Montage richtige Entfernungen der  festen Kontaktfedern sichern     (Fig.    7c).  



  In     Fig.    8 ist eine andere Anordnung des Kontakt  federsatzes dargestellt. Der     Kontaktfedersatz    ist mit  Hilfe einer Hülse 31 zusammengehalten und in einen  Halter 32 befestigt. Der Halter weist zwei nach vorn  auslaufende Arme 29 auf, auf welchen die Stütz  blöcke 12' der mittleren festen Kontaktfedern 10  aufliegen. Die freien Enden der Arme 29 sind zu  einander abgebogen und tragen den Stützblock 12'  der festen     Kontaktfedern,    der eine geringere Breite  hat als der an den hinteren Enden der Kontaktfedern  vorgesehene Isolierblock, durch welchen die Kontakt  federn im Halter 32 befestigt sind.

   Die geringere  Breite des Stützblocks 12' erleichtert das Einlegen  des     Kontaktfedersatzes    in den Halter 32; denn es  genügt, den     Kontaktfedersatz    einfach von hinten her  in den Halter 32 einzuschieben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektromagnetisches Schwachstromrelais, insbe sondere Fernsprechrelais, mit einer Erregerspule, ei nem Satz von indirekt betätigten Kontaktfedern, ei nem magnetischen Kreis, zu dem ein mittels eines Schneidenlagers gelagerter, aus einem Stück herge stellter abgewinkelter Anker, ein Kern und ein Joch gehören, und mit einer aus dem Anker, einem Steuer rahmen und einer Rückstellfeder bestehenden Be tätigungsvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker (5), welcher mit zwei nach hinten aus laufenden Armen (5b) zur Betätigung des die Lage der beweglichen Kontaktfedern (9, 11) bestimmenden Steuerrahmens (7) versehen ist, an der vorderen Ober kante des Jochs (3) schneidenartig entlang einer Achse gelagert ist,
    die auf dem Anker als Schnitt linie derjenigen Ebene seines Hauptkörpers, die seine dem Ende des Kernes zugewandte Fläche enthält, und der unteren Fläche von nach vorn auslaufenden Armen (5e) des Ankers bestimmt ist. UNTERANSPRUCH Elektromagnetisches Schwachstromrelais, insbe sondere Fernsprechrelais, nach Patentanspruch, in welchem die Kontaktfedern einzeln oder in Mehr zahl in Blöckchen aus plastischem Isoliermaterial ein gepresst sind, dadurch gekennzeichnet, dass die gera den, unvorgespannten Kontaktfedern (9, 10, 11) in formeinheitlichen Isolierblöckchen (12, 13, 14) mit planparallelen Auflageflächen schräg zu diesen Flä chen eingepresst sind,
    so dass sich durch das Zusam mensetzen dieser Blöckchen zu einem Kontaktfeder satz ein Verbiegen der Kontaktfedern ergibt und somit Kontaktdrücke in einer Richtung ausgeübt wer den, wobei durch Umdrehen eines oder mehrerer Isolierblöckchen um einen Winkel von 180 ' in dem selben Kontaktfedersatz auch Kontaktdrücke entge gengesetzter Richtung erreichbar sind, um die in einem Blöckchen (12, 14) eingepressten Kontaktfe, dem (9, 10) sowohl für Arbeits- wie für Ruhekon takte benützen zu können (Fig. 1).
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