CH380909A - Handtuchspender - Google Patents

Handtuchspender

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CH380909A
CH380909A CH1294560A CH1294560A CH380909A CH 380909 A CH380909 A CH 380909A CH 1294560 A CH1294560 A CH 1294560A CH 1294560 A CH1294560 A CH 1294560A CH 380909 A CH380909 A CH 380909A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
towel
dispenser
guide rods
opening
slot
Prior art date
Application number
CH1294560A
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English (en)
Inventor
Jacobs Max
Original Assignee
I H G Import Handelsgesellscha
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Classifications

    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47K—SANITARY EQUIPMENT; ACCESSORIES THEREFOR, e.g. TOILET ACCESSORIES
    • A47K10/00—Body-drying implements; Toilet paper; Holders therefor
    • A47K10/24—Towel dispensers; Toilet paper dispensers
    • A47K10/26—Mechanically-driven towel dispensers

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Pile Receivers (AREA)

Description


      Handtuchspender       Die Erfindung bezieht sich auf einen sogenannten  Handtuchspender, der sowohl in öffentlich zugäng  lichen Waschräumen als auch in     Krankenhäusern     oder Laboratorien aufgestellt werden kann, also vor  nehmlich an solchen Stellen, wo einzelne Handtücher  aus einem weitgehend steril abgeschlossenen Behälter  dargereicht werden sollen.  



  Es sind bereits Handtuchspender bekannt, bei  deren Betätigung aus einem von freihängenden Ein  zelhandtüchern gebildeten Stapel jeweils ein einzelnes  Handtuch vor eine unterhalb des Stapels angeordnete       öffnung    in der Vorderwand des     Spendergehäuses    ge  fördert und nach der Benutzung wieder in einen un  terhalb der     öffnung    liegenden Speicherraum des  Spenders zurückgezogen wird. Hierbei ist es ungün  stig, die Handtücher an einer     öse    aufzuhängen. Die  Handtücher sind ferner unregelmässig gefaltet, sie  sind daher nicht gut greifbar. Es ist ferner ungünstig,  die Handtücher nach der Benutzung gefaltet und lie  gend aufzubewahren.  



  Bei einer anderen Ausbildung eines Handtuch  spenders ist es auch bereits bekanntgeworden, das be  nutzte Handtuch derart wieder in den Spender zu  rückzuziehen, dass es in dem Speicherraum hängend  aufbewahrt wird. Diese Ausgestaltungen weisen je  doch den Nachteil auf, dass die einzelnen Handtücher  in gefaltetem Zustand in einem magazinartigen Sta  pel lagern. Die Stapelbildung ist in Anbetracht der  notwendigen besonderen Faltung der einzelnen Tü  cher kompliziert. Zudem ist keine diebessichere Hal  terung der Tücher gewährleistet. Auch besteht nicht  die Möglichkeit, jeweils ein Handtuch bzw. ein Fass  ende des Handtuches mechanisch bis in die ein Er  fassen ermöglichende Lage     vorzufördern.     



  Die Erfindung geht nun von der Aufgabe aus,  einen Handtuchspender zu schaffen, bei welchem  breitflächig hängende Handtücher aus einem oberhalb    einer     Durchgreiföffnung    angeordneten     Magazin    me  chanisch durch die     öffnung        vorgefördert    und an  schliessend in einem Speicherraum des     Magazines    in  breitflächiger, aushängender Form wieder gestapelt  werden.  



  Dies wird erfindungsgemäss erreicht durch der  Breite des Handtuches entsprechende Tragstäbe, de  ren Enden in parallel zueinander verlaufenden Füh  rungsstangen gleiten, die auf ihrem Mittelabschnitt  unmittelbar hinter der Vorderwand beiderseits der  schlitzartigen     öffnung    verlaufen und deren Enden  auf die Rückwand des     Spendergehäuses    abgebogen  sind, wobei zwischen den     Führungsstangen    eine in  Richtung der schlitzartigen     öffnung    schwenkbare       Umlenkplatte        angelenkt    ist.  



  Zufolge dieser Ausgestaltung ist erreicht, dass die  einzelnen Handtücher in breitflächig ausgehängter  Form in dem Spender     aufbewahrt    werden     können.     Selbst bei Aufstellung des Spenders in feuchten Räu  men besteht keine Gefahr, dass die Handtücher ver  schimmeln     od.    dgl. Ferner ist vermöge der breitflächi  gen     Aushängung    eines jeden Einzelhandtuches er  reicht, dass mit einfachen Mitteln jeweils ein Hand  tuch automatisch bis zu der ein Erfassen durch den  Benutzer ermöglichenden Lage     vorgefördert    werden  kann.

   Dies eröffnet     wiederum    die Möglichkeit, den  Handtuchspender als einen Münzautomaten auszu  bilden, bei welchem jeweils durch eine     Münze    ein  Handtuch automatisch zur Benutzung     vorgefördert     wird. Das Handtuch wird dem     Benutzer    im übrigen  vollständig ausgebreitet dargeboten. Es ist darüber hin  aus weitestgehend diebstahlsicher in dem Spender ver  ankert. Bei einem Diebstahl müsste die gesamte obere  Kante des Handtuches zerrissen werden. Vermöge  der breitflächigen     Aushängung    der unbenutzten  Handtücher und vermöge der Tatsache, dass diese  Lage der Handtücher bis nach der Benutzung bzw.

        sogar bei der     Aufbewahrung    der     benutzten    Hand  tücher im Speicherraum des Spenders beibehalten  bleibt, ist eine weitgehende Zuverlässigkeit in der  Arbeitsweise des Spenders gewährleistet. Es können  keine     Betriebsstörungen    auftreten, welche durch Fal  tenbildung des     Handtuches    oder ein vollständiges  Verwinden desselben bedingt sind.

   Der entsprechende  Verlauf der     Führungsstangen    bringt im übrigen die  günstigste Lösung, um die einzelnen Vorratshand  tücher auf den     Führungsstangen    zu stapeln, diese bis  vor die Öffnung zu bringen und von dieser Öffnung  wieder in einen Speicherraum gleiten zu lassen; das  Handtuch bzw. sein     Tragestab    verlässt während der  ganzen Bewegung nicht die Führungsstangen. Auch  dieses bedingt eine weitgehende Zuverlässigkeit der  Arbeitsweise des Spenders, insbesondere wenn er als  Münzautomat hergestellt werden soll, wenn also eine  vollständig automatische Arbeitsweise angestrebt  wird.  



  Eine vorteilhafte Ausgestaltung ist ferner dadurch  gegeben, dass die     Führungsstangen    in ihrem oberen  Abschnitt synchron gesteuerte Abteilringe aufweisen,  welche einen Schlitz zum Durchfallen jeweils eines  Tragstabes besitzen. Hierdurch ist in einfachster  Weise die Freigabe jeweils eines einzelnen Handtu  ches erzielt.  



  Der Gegenstand der Erfindung ist auf der bei  liegenden Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel  skizzenmässig dargestellt. Es zeigen:       Fig.    1 die Vorrichtung mit teilweise vorgeführten  Handtuches in schematischer Perspektive,       Fig.    2 die Vorrichtung nach     Fig.    1 mit vollständig  herausgezogenem,     rückzugbelasteten    Handtuch in  Perspektive,       Fig.    3 die Vorrichtung mit teilweise zurückgezo  genem Handtuch in teilweiser schematischer Perspek  tive,       Fig.    4 einen teilweisen Schnitt, etwa in der Ebene  der Linie     A-B    der     Fig.    3.  



  Hinter der in den Abbildungen nur teilweise dar  gestellten Vorderwand 1 des Handtuchspenders sitzen  die Führungsstangen 2 und 3, deren Abstand von  einander in etwa der Handtuchbreite entspricht. An  ihren oberen Enden 4 und 5 sind die Führungsstan  gen 2 und 3     kufenförmig    auf die Rückwand des Spen  ders hin abgebogen.  



  An ihren unteren Enden 6 und 7 sind die Füh  rungsstangen 2 und 3 ebenfalls auf die Rückwand  hin     kufenförmig    abgebogen.  



  Vor dem gradlinigen Bereich der Führungsstan  gen 2 und 3 liegt der in der Vorderwand 1 angeord  nete Austrittsschlitz B.  



  Auf den Führungsstangen 2 und 3 gleiten die       Aufreihstäbe    9, indem sie mit offenen Ösen 10 die       Führungsstangen    2 und 3 umgreifen. An den Auf  reihstäben 9 sind die Handtücher 11 durch einen  umgenähten Saum mit ihrer einen Breitseite befestigt.  In der Nähe der     kufenförmigen    Abbiegungen der  Enden 4 und 5 der Führungsstangen 2 und 3 um  greifen Abteilringe 12 und 13 die Führungsstangen    2 und 3. Diese Abteilringe 12 und 13 besitzen je einen  Schlitz, der dem     Durchmesser    der     Aufreihstangen    9  entspricht und durch Verbiegen der beiden gegen  einander gerichteten Enden des Abteilringes aus einer  Ebene gebildet ist. Die beiden Abteilringe 12  und 13 sind durch eine Zugfeder 14 belastet.

    Diese Zugfeder ist bestrebt, jeden Abteilring 12       bzw.    13 um seine Lagerachse 15 bzw. 16 nach innen  zu drehen. An jedem der Abteilringe 12 bzw. 13  sitzt ein Anschlagarm 17, der mit einem Steuerorgan  18 zusammenarbeitet, welches einen unmittelbar vor  den Führungsschienen liegenden Anschlag 19 besitzt.  



  Vor dem gradlinigen Bereich der Führungsschie  nen 2 und 3 ist die lotrecht verschiebbare Platte 20  gelagert. Diese Platte besitzt an ihrer oberen Kante  21 Anschlaggabeln 22, die so ausgerichtet sind, dass  sie lotrecht unter den, vor den Führungsschienen 2  und 3 liegenden Anschlägen 19 liegen.  



  Bei einem Hochschieben der Platte 20 treten diese  Anschlaggabeln 22 also unter die Anschläge 19. Dies  bewirkt über die Steuerorgane 18 eine Drehung der  Abteilringe 12 und 13 um einen bestimmten Winkel  betrag. Diese Drehung bewirkt, dass eine     Aufreih-          stange    freigegeben wird und auf den Führungs  stangen 2 und 3 herunterfällt.  



  Die Platte 20 ist in ihrer gehobenen Stellung  durch einen Sperrhaken 23 gefesselt, indem ein Bol  zen 24 hinter die Schulter dieses Sperrhakens tritt.  



  Der Sperrhaken 23 steht unter Federwirkung, so  dass die     Einrastung    des Bolzens 24 hinter die Schulter  des Sperrhakens 23 stets erfolgen kann.  



  Die     Niederfallbewegung    der von den Abteilrin  gen 12 und 13 freigegebenen     Aufreihstange    9' (vgl.       Fig.    1) ist begrenzt durch Anschläge 25, die in den  Bereich der Fallbewegung der     Aufreihstange    9' hin  einragen.  



  Die Lage dieser Anschläge 25 ist so gewählt, dass  bei einer     Arretierung    der     Aufreihstange    9' in dieser  neuen Lage die untere Breitseite des Handtuches 11  um eine Länge aus dem Austrittsschlitz 8 hinausragt,  die lediglich ein Erfassen des Handtuches ermöglicht,  jedoch keine Benutzung des Handtuches gestattet.  



  Der Austritt der unteren Breitseite des Handtu  ches 11 aus dem Austrittsschlitz 8 wird erreicht  durch eine hinter dem Austrittsschlitz angeordnete  Platte 26. Diese Platte ist in Richtung des Austritts  schlitzes schwenkbar. Die Schwenkbewegung wird  erreicht durch Anschläge, die in den Hubweg der  Platte 20 hineinragen und mit einem an dieser Platte  angeordneten Anschlagbolzen 27 zusammenarbeiten.  Durch die Schwenkung der Platte 26 in Richtung des  Austrittsschlitzes 8 wird das bis zu der durch die An  schläge 25 vorgegebenen Zwischenlage     vorgeförderte     Handtuch aus dem Austrittsschlitz 8 hinausgeleitet.  



  Die Stellung gemäss dieser Zwischenlage ist in       Fig.    1 dargestellt.  



  Zieht der Benutzer an dem aus dem Austritts  schlitz 8 hinaustretenden Handtuchende, so bewirkt  diese Zugbewegung eine Drehung der Anschläge 25  um ihre Lagerstellen 28. Eine Steuerorgane 29 erfol-           gende    Verbindung mit dem Haken 23 bewirkt, dass  diese Drehung die     Einrastung    zwischen dem Bolzen  24 der Platte 20 auflöst. Die Platte 20 ist bestrebt,  auf     Grund    ihres Gewichts nach unten zu fallen.  Diese Fallbewegung ist begrenzt durch das sich um  die Unterkante 30 der Platte 20 legende Handtuch  11, solange das Handtuch 11 von dem Benutzer  festgehalten wird. Lässt der Benutzer das Handtuch  los, so gleitet die Platte 20 in ihren Führungen weiter  nach unten und zieht das Handtuch zurück in den  Handtuchspender.  



  Ist das Handtuch vollständig in den Austritts  schlitz 8 hineingezogen, so gleitet der zugehörige Auf  reihstab 9' um die     kufenförmige    Abbiegung der Füh  rungsstangen 2 und 3 in den Bereich der nach rück  wärts abgebogenen Enden 6 und 7. Auch diesem  rückwärtigen Ende stapeln sich also die     Aufreihstan-          gen    der benutzten Handtücher.  



  Die Hubbewegung der Platte 20 ist abhängig von  dem Betätigungshebel 31, der nach Wahl mit einem  Münzautomat gekuppelt sein kann. Ist der Betä  tigungshebel 31 in seiner Ruhelage, so stösst ein an  der Platte 20 angeordneter Anschlagstift 32 gegen die  untere Stirnfläche des Betätigungshebels 31 (vgl.     Fig.     2). Die Platte 20 kann in diesem Falle nicht so weit  gehoben werden, dass ein Anschlagen der Gabelan  schläge 22 an die Anschläge 19 erfolgt. In diesem  Falle erfolgt also keine     Vorförderung    des Handtu  ches bis zur Zwischenlage. Erst wenn der Betäti  gungshebel 31, sei es durch den Hebel eines Münz  automaten, oder sei es von Hand, geschwenkt ist,  kann die Platte 20 so weit nach oben gehoben werden,  dass ein Handtuch     vorgefördert    wird.  



  Die Platte 20 weist zur leichten Anhebung einen  Griff 33 auf.  



  Die oberen Enden 4 und 5 der     Führungsstangen     2 und 3 sind so lang gehalten, dass die Anordnung    mehrerer     Aufreihstäbe    9 möglich ist. Die nach rück  wärts abgebogenen unteren Enden 6 und 7 der Füh  rungsstangen 2 und 3 besitzen die gleiche Länge, so  dass die gleiche Menge von     Aufreihstäben    aufgenom  men werden kann.  



  Die Platte 20 kann aus einer in einem Rahmen  liegenden Glasplatte bestehen, so dass jeweils das  bei Betätigung des Spenders vortretende Handtuch  für den Benutzer sichtbar ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Handtuchspender, bei dessen Betätigung aus ei nem von freihängenden Einzelhandtüchern gebilde ten Stapel jeweils ein einzelnes Handtuch vor eine unterhalb des Stapels angeordnete Öffnung in der Vorderwand des Spenders gefördert und vermöge einer Rückzugsbelastung nach der Benutzung wieder in einen unterhalb der Öffnung liegenden Speicher raum des Spenders zurückgezogen wird, gekennzeich net durch der Breite des Handtuches entsprechende Tragstäbe, deren Enden in parallel zueinander ver laufenden Führungsstangen gleiten, die auf ihrem Mittelabschnitt unmittelbar hinter der Vorderwand beiderseits der schlitzartigen Öffnung verlaufen und deren Enden auf die Rückwand des Spendergehäuses abgebogen sind,
    wobei zwischen den Führungsstangen eine in Richtung der schlitzartigen Öffnung schwenk bare Umlenkplatte angelenkt ist. UNTERANSPRUCH Handtuchspender nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsstangen (2 und 3) in ihrem oberen Abschnitt (4, 5) synchron gesteuerte Abteilringe (12, 13) aufweisen, welche je einen Schlitz zum Durchfallen jeweils eines Tragstabes (9) besitzen.
CH1294560A 1960-11-18 1960-11-18 Handtuchspender CH380909A (de)

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