CH381033A - Verfahren zum Abdichten der Verbindungsstellen von Rohrleitungen aus Muffenrohren - Google Patents

Verfahren zum Abdichten der Verbindungsstellen von Rohrleitungen aus Muffenrohren

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CH381033A
CH381033A CH927860A CH927860A CH381033A CH 381033 A CH381033 A CH 381033A CH 927860 A CH927860 A CH 927860A CH 927860 A CH927860 A CH 927860A CH 381033 A CH381033 A CH 381033A
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CH
Switzerland
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sealing
socket
pipes
pipe
deformable
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Application number
CH927860A
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English (en)
Inventor
Poepel Franz Prof Dr Ing Habil
Original Assignee
Lechler Paul Fa
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L13/00Non-disconnectable pipe joints, e.g. soldered, adhesive, or caulked joints
    • F16L13/10Adhesive or cemented joints
    • F16L13/11Adhesive or cemented joints using materials which fill the space between parts of a joint before hardening

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Joints With Sleeves (AREA)

Description


  Verfahren     zum    Abdichten der     Verbindungsstellen    von Rohrleitungen aus     Muffenrohren       Bei den beispielsweise für die Ableitung von  Wasser und Abwasser verwendeten Rohrleitungen aus       Muffenrohren,    aus Steinzeug oder Beton wurden bis  her die Verbindungsstellen zwischen den Muffen  rohren vorzugsweise dadurch gedichtet, dass in dem  zwischen dem     Muffenende    am einen Rohr und dem  darin liegenden Ende des anstossenden Rohres ver  bleibenden Raum Teerstricke eingestemmt und bitu  minöse     Gussmassen    eingegossen wurden.

   Diese um  ständlichen, im Rohrgraben unter ungünstigen Ver  hältnissen auszuführenden Dichtungsarbeiten erfor  dern viel Zeit, handwerkliches Können und haben  ausserdem nicht immer den erwünschten Wirkungs  grad.  



  Dieses Dichtungsverfahren der Verbindungsstel  len von     Muffenrohren    wurde bereits dadurch ver  bessert, dass auf den den Muffen abgekehrten Enden  der Rohre konisch geformte Ringe aus bituminösen  Massen aufgegossen wurden, die in die ebenfalls mit  bituminösen Massen trichterförmig ausgefüllten Muf  fen anzuschliessender     Muffenrohre    passen. Nach An  wärmen oder Bestreichen der     Berührungsflächen        mit     einem Klebe- oder Lösungsmittel werden die Muffen  rohre     ineinandergeschoben,    und die beiden Ringe  verbinden sich zu einer einheitlichen Dichtung.  



  Da die weichplastischen Dichtungselemente beim  Transport und dem Verlegen der Rohre beschädigt  werden könnten, müssen sie auf der Baustelle     ein-          bzw.    aufgegossen werden. Dieses ist ein grosser Nach  teil. Da mit harten Dichtungsmassen nur starre Ver  bindungen hergestellt werden können, die eine Be  weglichkeit der Rohrleitungen ausschliessen, werden  diese nur unter besonders günstigen Untergrundver  hältnissen angewandt. Im allgemeinen haben sich  diese nicht voll und ganz bewährt.  



  In dem Bestreben, die Dichtungselemente schon  in der Fabrik unter günstigen Arbeitsbedingungen    und mit der nötigen Sorgfalt an den Enden der     Muf-          fenrohre    aufzutragen, wurde ein     Verfahren    entwickelt,  bei welchem zwei gummielastische Dichtungsringe  verwendet werden, von denen der eine in die Muffe  ein- und der andere auf das derselben gegenüber  liegende Ende aufgesetzt wird.

   Die beiden Ringe be  sitzen vorzugsweise welligen Querschnitt, damit sie  sich beim     Ineinanderschieben    gut     ineinanderveran-          kern    und nicht nur an einer glatten Fläche     aneinan-          derliegen.    Aber auch dieses Verfahren hat seine  Schwierigkeiten, die einerseits darin bestehen, dass  die vorgeformten gummielastischen Ringe bei der  technisch oft nicht vermeidbaren Massungenauigkeit  der Rohre mehr oder weniger gut     ineinanderpassen     und dass weiterhin der auf dem der Muffe abgekehr  ten Ende des     Muffenrohres    sitzende weiche Ring  beim Transport verformt     wird.     



  Alle diese zweiteiligen Dichtungselemente für die  Verbindungsstellen der     Muffenrohre    von Rohrleitun  gen, welche beim     Zusammenschieben    der Muffen  rohre sich zu einem einheitlichen Dichtungskörper  vereinigen, sind dadurch     gekennzeichnet,    dass für  beide Dichtungsteile stets dieselbe Dichtungsmasse  verwendet wird, also beispielsweise eine giessbare oder  harte bituminöse Masse oder eine gummiartige Masse.  



  Ein bedeutender Fortschritt kann dadurch er  zielt werden, dass für die beiden in der Muffe und  auf dem derselben gegenüberliegenden Ende sitzen  den Dichtungsteile verschiedenartige Dichtungsmas  sen in der Art verwendet werden, dass für den im       Muffeninnem    eines Rohres angebrachten Dichtungs  ring eine plastisch     undloder    elastisch     verformbare     Masse und für den auf dem andern Ende des Rohres  sitzenden Dichtungsring eine im Vergleich dazu harte,  standfeste Masse gewählt     wird.    Dadurch wird erreicht,  dass die mit solchen Dichtungsteilen versehenen     Muf-          fenrohre        beim        Transport    nicht leiden,

       denn    der auf      dem der Muffe abgekehrten Ende sitzende, beim       Transport    freiliegende     Dichtungsring    ist so hart, dass  er durch Druck und Schlag nicht verformt wird  und bei einiger Sorgfalt selbst bei langem Transport  nicht leidet.  



  Der in die Muffe eingesetzte Dichtungsteil da  gegen ist weich und verformbar und besitzt hinsicht  lich seiner äusseren Beschaffenheit plastische und/  oder elastische Eigenschaften. Auf der Oberfläche des  andern Endes des Rohres wäre ein solcher Dichtungs  ring unbrauchbar, weil er beim Transport und bei  der Handhabung der Rohre deformiert würde. Im  Innern der Muffe ist er jedoch gegen Druck und  Schlag geschützt und behält deshalb, auch bei langem  Transport, seine Form bei.

   Die Vereinigung der bei  den     Dichtungsteile    zu einer einheitlichen Dichtung  beim Zusammenschieben der     Muffenrohre    geschieht  entweder durch vorheriges überstreichen der Berüh  rungsfläche mit einem Kleber oder einem Lösungs  mittel, welches das bituminöse Bindemittel der Dich  tung     anlöst    oder mittels Erwärmung und damit ver  bundener Erweichung eines oder beider Dichtungs  teile.  



  Das Bindemittel für die beiden Dichtungsteile ist  vorzugsweise bituminöser Art mit Zusätzen von  mineralischen Füll- und eventuell Faserstoffen. Für  den     harten    Dichtungsteil wird vorzugsweise ein hartes  Bindemittel, wie z. B.     Steinkohlenteerpech    oder Hart  bitumen, verwendet, welches bei geeigneter Füllung  mit mineralischen Stoffen eine hohe     Härte    und Schlag  festigkeit bekommt.

   Der weiche     Dichtungsteil,    welcher  in die Muffe eingesetzt wird, besteht vorzugsweise  aus     einer    weichen, bituminösen Masse, welche durch       Kombination    mit gummielastischen Stoffen und durch  Zufügung mineralischer Füllstoffe auf die gewünschte  plastische     und(oder    elastische Beschaffenheit einge  stellt ist.  



  Mit Hilfe dieser beiden Dichtungsteile von unter  schiedlicher     Verformbarkeit    können aber nicht nur  die Verlegungsarbeiten der     Muffenrohre    zu     Rohr-          leitungen    erleichtert und damit verbessert werden,  sondern auch automatisch mit selbstdichtenden Ver  bindungen mit ausreichender Beweglichkeit herge  stellt werden. Die an sich bekannte     konusartige    Aus  bildung der     Muffendichtung    sichert in diesem Falle    ausser dem guten     Ineinanderfügen    der auf den Rohr  enden angebrachten Dichtungsmassen auch noch die  selbstdichtende Lage der Dichtungsteile in der Muffe.  So wird z.

   B. bei erhöhtem Aussendruck, der sehr  leicht durch einen über dem     Rohrleitungsscheitel    lie  genden Grundwasserstand hervorgerufen werden  kann, der vergleichsweise harte Dichtungsteil nach  innen gegen den Spalt zwischen Rohrende und  Muffe     hineingepresst    und dichtet dabei automatisch  die Fuge um so besser ab, je grösser der Aussendruck  wird. Bei einem hohen Innendruck wird dagegen die  vergleichsweise leicht verformbare Masse in der  Muffe in den sich nach aussen verjüngenden Spalt  zwischen dieser Muffe und dem darin liegenden Rohr  ende gegen die harte Masse auf diesem Rohrende ge  presst. Sie kann also niemals aus der Muffe herausge  drückt werden, sondern wird bei wechselseitiger Be  anspruchung selbstdichtend an die engste Stelle der  Fuge gefördert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Abdichtung der Verbindungsstel len von Rohrleitungen aus Muffenrohren mittels in die Muffe eingesetzten und auf das von derselben abgekehrte Rohrende aufgesetzten, ringförmigen, sich beim Zusammenschieben der Rohre durch Verkle- bung oder Verschmelzung zu einem Dichtungskörper vereinigenden Dichtungsteilen, dadurch gekennzeich net, dass der in die Muffe eingebaute Dichtungsteil aus plastisch und/oder elastisch verformbarem Ma terial und der auf dem andern Rohrende sitzende Dichtungsteil aus im Vergleich dazu hartem, prak tisch nicht verformbarem Material hergestellt wird.
    UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die ringförmigen, in die Muffe eines Rohres eingebrachten und auf das andere Ende des selben aufgebrachten Dichtungsteile mit konisch aus gebildeten Berührungsflächen versehen werden, wel che die verformbaren Muffendichtungsteile auch bei wechselnder Beanspruchung der Rohre selbstdichtend an die engste Stelle der Muffenverbindung pressen.
CH927860A 1959-08-29 1960-08-16 Verfahren zum Abdichten der Verbindungsstellen von Rohrleitungen aus Muffenrohren CH381033A (de)

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